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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5516

Re: Paulus sein Dorn im Fleisch - 2.Kor 12,7

von Cleopatra am 07.07.2018 08:59

Das ist aber interessant.
Ich war auch immer davon ausgegangen, dass mit dem Dorn eher eine Leseschwäche gemeint war, da Paulus später ja immer Schreiber hatte, die die Briefe für ihn geschrieben haben.
Ich lese im Moment auch noch im 2. Korintherbrief, bis zum 12. Kapitel bin ich noch nict gekommen.
Was mir aber auch schon aufgefallen ist, ist, dass Paulus keine falsche Demut hat.
Er beschreibt auch, was er in der Vergangenheit Gutes getan hat. Und das darf man dann nämlich auch mal sagen, solange es zur Ehre Gottes ist natürlich.
Ja, Paulus hat enorm viel leiden müssen. Die Menschen waren ja davon ausgegangen, dass Paulus tot war und haben nur deshalb aufgehört, ihn zu steinigen.
Aber am nächsten Tag war Paulus wieder unterwegs, er hat sich davon nicht abbringen lassen.
Was für ein Mut und was für eine Liebe zu Gott.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von JeanS am 07.07.2018 07:53

Hallo geli und pray
Mir ist es auch schon ein paarmal passiert, dass mir der Parkplatz vor der Nase weggeschnappt wurde. Bevor ich Jesus mein Leben übergeben habe brachte dies mich zu absolut unfreundlichen, unchristlichen zum Glück für die Parkplatzklauer unhörbaren Worten.
Rückblickend kann ich sagen, dass ich in gewachsener Verbundenheit mit dem Herrn, solche Szenarien mit Geduld, Gelassenheit, als Pech gehabt/weitersuchen begegnen kann. Denn Zorn darüber ändert nichts an der Situation im Gegenteil.
Noch was zum Titel: Wie verantwortungsbewusst sind Christen würde ich persönlich vorziehen, oder wie pray selbst erkannt hat, was darf Gott von den Seinen erwarten..
Also Kirschen und dergleichen esse ich nur dann vor eventuellem Kauf im Laden, wenn sie erkennbar zum Degustieren angeboten werden.
Und was die Spende anbelangt, da wäre es wohl das Beste, sich abzusprechen ab welcher Betragshöhe man eine Ausgabe zusammen bespricht, oder im vorgelegenen Fall gleich den Partner fragen welchen Betrag er dafür zu spenden gedenke.
Das sind so meine Gedanken dazu. Ach ja, das frühmorgens Liegen reservieren  mit Tüchern und dann erst nachmittags kommen, sei gemäss meiner vielgereisten Nachbarin typisch deutsch...😉 seht ihr das auch so, oder übertreibt die Dame? Da kann ich nicht mitreden, bin eh lieber in den Bergen.
Gruss Hans

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.07.2018 07:56.

ELISABETHA
Gelöschter Benutzer

Gruß zum Samstag

von ELISABETHA am 07.07.2018 07:34

Mein Gruß zum Samstag.


Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
Matthäus 6, 21

Heute ist der Tag der Schokolade.
Nun muß ich ja deswegen keine Schokolade Essen.Habe mir gedacht,ich erwähne es einfach mal.
Es gibt ja auch Schokoeis.

Hier scheint die Sonne.und es wird wieder Warm,Geregnet hat es nicht.

Wünsche euch allen einen schönen Samstag.

Jesus Christus sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich !" Bibel: Joh 14,6

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von geli am 06.07.2018 22:07

pray:
Ja, genauso Geli. Aber dem gehört der Parkplatz, der ihn zuerst erreicht - weggeschnappt, ja.

Ja, es ist einfach auch "menschlich".
Ich hab das auch schon erlebt: Da steh ich und setze meinen Blinker, weil ich sehe, dass da jemand einsteigt und wegfahren will.
Und prompt kommt jemand von der anderen Spur und fährt rein - obwohl ich ja eigentlich zuerst da war und der andere auch sehen konnte, dass ich schon den BLinker gesetzt hatte.
Mich ärgert das auch jedes Mal, wenn ich so etwas erlebe, und ich empfinde es als Rücksichtslosigkeit. Allerdings zerkratze ich in der Regel keine Autos deswegen...  

Dieses "wer schneller ist, bekommt der Parkplatz" - das gefällt mir persönlich nicht, und ich würde auch nicht, wenn ich sehe, dass da schon jemand steht und Blinker gesetzt hat, schnell noch reinfahren und dem anderen den Platz wegschnappen!

LG, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von Burgen am 06.07.2018 21:51


Hallöchen 

kleinlich im Verhalten einem Menschen gegenüber kann schon manchmal angebracht sein. 

Das heißt, auf den anderen Menschen wirkt das Verhalten ihm gegenüber eben kleinlich, weil er sich etwas anderes erhofft oder erwartet hat. 

Gott gegenüber jedoch sollten Christen jedoch Gehorsam sein. 
Gehorsam auf das, was jemand von Gott gehört hat. Oder was er aktuell im Wort für sich erkannt hat und umsetzt. 

Und deswegen denke ich, dass die Szene am Parkplatz nicht schön war, aber menschlich. 

Zudem denke ich, dass das andere Auto eben nicht in der richtigen Spur war. 
Vielleicht kam es aber auch zu diesem Vorkommnis, weil pray eben total gut drauf war. 

So ähnlich 
Gruss 
Burgen 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Paulus sein Dorn im Fleisch - 2.Kor 12,7

von Burgen am 06.07.2018 21:38


Danke für die Korrektur der Bibelstelle. Vielleicht kann Solana oder Cleo eure beiden Titelbibelstellen ausbessern ?

Und als ich deinen Beitrag las, fiel mir genau das wieder ein, was du geschrieben hast. 

Um Paulus Leiden im Zusammenhang zu sehen, schrieb ich die Stelle aus Kap 11. 

Es ist sehr wichtig, alles im Zusammenhang zu betrachten. Und das ist genau die Stelle aus Mose, die hier den Dorn erklärt. 

Schade, dass wir nicht griechisch schon in der Schule lernen ... In diesem Fall eben hebräisch. 

Und es ist gut, dass niemand allein die Schrift studieren kann. Und jeder Übersetzer trägt seine Sicht und sein 

Schriftverständnis mit hinein. 

LG 
Burgen 



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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von pray am 06.07.2018 21:01

Ja, genauso Geli. Aber dem gehört der Parkplatz, der ihn zuerst erreicht - weggeschnappt, ja.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von geli am 06.07.2018 20:30

pray:
Aber da ich in der gleichen Fahrspur war, war ich schlichtweg schneller

Ja, wenn er schon vorher (also vor Dir) den Blinker gesetzt hatte - oder hab ich das falsch verstanden?
Dann hätte ja ihm eigentlich der Parkplatz gehört? Und Du hast ihm den weggeschnappt?
Wobei es ja trotzdem keine Rechtfertigung ist, ein anderes Auto zu zerkratzen  

Aber gut - Du konntest es im Glauben als Gottes Reden annehmen  

LG, geli

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von pray am 06.07.2018 20:11

Liebe Geli,
ich liebe solche Geschichten!!! - hätte aber gedacht, dass diese deine genau anders ausgeht.
Aber so war dein Mann ja dann die Bremse des Geschehens. Solche Erlebnisse in ähnlicher Weise schenkt uns Gott auch immer wieder.
Ich erzähl dir dann auch noch ein lustiges, was schon länger her ist und im Nachhinein sogar eine Belehrung zum Threadthema darstellt.
Hier in der Nähe war Trödelmarkt und auf der Straße vor dem Markt gibt es regelmäßig einen Megastau, weil in beiden Fahrtrichtungen Parkplätze gesucht werden, die gar nicht mehr vorhanden sind. Ich fuhr auch in dieser Fahrzeug"schlange" und betete dann um meinen Parkplatz. Ich hatte noch nicht mal Amen gesagt und schon fuhr jemand raus. Oh DANKE Gott! Als ich meinen Blinker setzte, gab es von der Gegenfahrbahn ein grausiges Hupen. Aus dem Augenwinkel sah ich, dass da schon vor mir jemand das Freiwerden der Parklücke gesehen hatte und reinfahren wollte. Aber da ich in der gleichen Fahrspur war, war ich schlichtweg schneller und freute mich wie ein König über den freien Platz direkt beim Trödel. Ich stieg aus....und der andere PKW stand immer noch auf der Gegenfahrbahn. Der Fahrer - ein rasierter Skinhead mit ebensolchem Freund hat mich ganz schlimm beschimpft und ich hab ihm nur geantwortet, ob er nicht weiß, dass die Verkehrsregeln doch so sind, wer zuerst drin ist, ist drin und dem gehört der Parkplatz und das bin nur mal ich, tut mir leid. Eigentlich ist so ein "Frechwerden" gar nicht meine Art, trotz der schlimmen Ausdrücke, die er zu mir sagte, und er  meinte dann drohend, ich solle mal abwarten, wenn ich zu meinen Auto zurückkomme!!!

Ich habe einfach für mich gebetet: Herr, bitte behüte mein Auto, dass die mir nicht die Reifen zerstechen oder die Scheiben einschlagen, bitte stell einen Engel an meinem Wagen - und ging getrost davon, habe mir aber vorsichtshalber das Nummernschild gemerkt.
Als ich dann zurückkam freute ich mich erstmal, dass weder die Scheibe eingeschlagen noch die Reifen zerstochen waren, aber dann sah ich die Bescherung: Man hatte mir die Seite über beide Türen mit einem langen Kratzer "verziert". Wir wissen ja, dass Gott sehr gut in der Lage ist, die Seinen zu beschützen, also hat Er das so zugelassen. Da habe ich mir überlegt, dass ich für Gott tatsächlich kein schönes Bild hinerlassen habe - das Auto dick beklebt mit Bibelversen und Jesus usw, aber dann frech Parkplatz klauen, anstatt rauszufahren, wie es eigentlich eher meinem Naturell und dem eines Christen entsprechen würde. Also habe ich die Korrektur dankbar angenommen und mich bei Gott an die bleibende Erinnerung des tiefen langen Kratzers bedankt und gesagt: "O.k. bitte entschuldige, Vater, sowas mach ich nimmer!" DANKE, dass es nur der Kratzer ist.
Heute hab ich übrigens nochmal Kirschen gekauft - ohne zu probieren.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Paulus sein Dorn im Fleisch - Apg 12,7

von pray am 06.07.2018 19:44

Liebe Burgen,
vielleicht magst du noch die Überschrift ändern, es ist nicht ApG, sondern 2. Kor. 12,7:
Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.

Ich habe mich gefreut, dass du wohl irgendwo gehört hast, dass der Dorn (Pfahl) im Fleisch keine Krankheit war, sondern die Verfolgung, die Paulus ausgesetzt war, denn so habe ich das vor langem mal im Kontext erlesen. Denn im Kapitel davor geht es ausschließlich um die Verfolgung, die Paulus immer wieder erleiden musste.

Der Pfahl wird des "Satans Engel" genannt. Dieser will das Werk des Paulus hindern.

Bitte vergleiche es auch mal mit 4. Mose 33,55, da werden die Feinde Stacheln und Dornen genannt: ...zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen.

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