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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?
von geli am 06.07.2018 15:37Liebe Ppray,
...was man dann an den Konsequenzen merken kann... - ich empfinde das gar nicht negativ, sondern empfinde das als Sicherheit, so ähnlich, wie ein Zaun.
Denn es gibt ja viele Dinge, die nicht klar in den Katalog "Sünde" einzuordnen sind - zum Einen, weil es verschiedene Kulturen gibt, wo unterschiedliche Dinge auch unterschiedlich bewertet werden, und zum Anderen, weil jeder Mensch ein eigenes Gewissen hat.
Manche haben ein sehr feines Gewissen und machen sich Gedanken und viele Kleinigkeiten, wo andere einfach drüber weggehen und gar nicht belastet sind.
Wenn ich über eine Sache unsicher bin, rede ich mit Gott darüber, und dann, wenn die Unsicherheit bleibt, probiere ich es einfach aus

Ich glaube nicht, dass Gott darüber dann traurig ist, denn er sieht ja das Herz an und weiß, dass wir es eigentlich richtig machen wollen und das "Ausprobieren" brauchen, um zu lernen und um Antwort zu bekommen.
Dazu fällt mir gerade ein Beispiel ein, vor vielen Jahren erlebt, als meine Kinder noch klein waren.
Damals war mein Mann selbständig, und auf unserem Konto waren meistens so zwischen 10 - 20 000 Mark vorhanden.
Nun ging es darum, für Bibeln nach Russland zu spenden - da hatte ich nämlich gelesen, dass es dort Gemeinden gäbe, die insgesamt nur EINE

Bibel besäßen, die dann die Runde machte, damit sich jeder Stellen daraus abschreiben konnte.
Für als "Leseratte" und Bibelforscherin unvorstellbar schrecklich...
Unvorstellbar! 

Also - ich wollte spenden - und zwar 1000 Euro. Denn wir hatren ja genug Geld auf dem Konto. Es gab aber nur einen Haken: Ich war völlig sicher, dass mein Mann das absolut nicht gutheißen würde.
Was also? Unterordnen und nicht spenden? Oder spenden nach der Bibelstelle: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen?
Keine Ahnung... Also entschloss ich mich zu spenden. Ich wollte es einfach ausprobieren, und wollte von Gott eine Antwort, wie er diese Sache beurteilen würde.
So - der Überweisungsträger war ausgefüllt, lag in meiner Tasche, und beim nächsten Einkauf wollte ich zur Bank gehen.
Dazu muss ich sagen: Ich hatte die Kontokarte, mein Mann hatte noch nie irgendwas kontrolliert, und ich konnte sicher davon ausgehen, dass er nun nicht merken würde, ob da auf dem Konto 10 000 oder 9 000 oder 20 000 oder 19 000 DM wären.
Außerdem hatte ich noch nie erlebt, dass er irgendein Interesse für den Inhalt meiner Tasche gehabt hätte. Ich hatte also keine Ahnung, wie ich merken sollte, was Gott dazu sagt.
Aber gut - an diesem Tag saßen wir beim Essen, und anschließend (ich hab vergessen, aus welchem Anlass) ging mein Mann zu meiner Tasche - dreimal dürft ihr raten, was er darin fand?
Und wie erwartet, war er stinksauer
meinte nur: "Du spinnst ja wohl..." Und hat den Beleg an sich genommen.Ja, da hatte ich meine Antwort...

Das Schöne an der Sache war: Meine Kinder hatten das ja mitbekommen, wie Papa sauer auf mich war, und ich habe ihnen erklärt, was ich da gemacht hatte und warum. Und dann kamen sie alle drei, brachten mir den Rest ihres Taschengeldes, und so konnte ich doch noch spenden. Ich weiß den genauen Betrag nicht mehr - ich glaube, insgesamt kamen dann so um die 5 Mark zusammen.

Aber ich denke, vor Gott war das sogar noch mehr wert als die 1000 Mark, die uns nicht gefehlt hätten!
Natürlich hatte das "Ausprobieren" seine Konsequenzen - diverse Diskussionen mit meinem Mann, und ich hab ihm dann erklärt, dass so etwas nie wieder vorkommen würde, weil ich ja nun wußte, wie Gott darüber denkt

LG. geli
Re: Paulus sein Dorn im Fleisch - Apg 12,7
von solana am 06.07.2018 12:51Hallo Burgen
Meine Vermutung ist, dass es vielleicht mit der Steinigung zusammenhängt, die er überlebt hat.
Vielleicht hat er da irgendo eine dauerhafte Schädigung erlitten, vielleicht etwas, das seine Sehkraft betrifft oder auch vielleicht sein Sprechen, dass zB durch einen Stein an den Kopf sein Sprachzentrum etwas abbekommen hat und er zwar machtvolle Briefe schreiben konnte, aber nicht mehr solche mitreissenden Reden halten konnte wie vorher.
Jedefalls muss es etwas eher Abstossendes gewesen sein, wie Gal 4, 13 nahelegt.
Bei einer Steinigung können auch mehrere unterschiedliche Verletzungen aufgetreten sein.
Aber das Wichtigste seiner Botschaft ist ja: es kommt nicht auf die Schwäche an, sondern darauf, wie man damit umgeht.
Und gerade die Schwäche ist eine Gelegenheit, Gottes Kraft zu erfahren und den Menschen mehr zu geben, als menschliches Können.
Wenn wir stark sind, verlassen wir uns gerne auf unsere Stärke.
Und sehen Schwäche eher als Manko an, als Fehler, den wir vor anderen zu verbergen suchen.
Es ist ein grossartiges Zeugnis für Gottes Kraft, wenn jemand dies nicht nötig hat und Gottes Kraft durch das "irdene Gefäss" seines Körpers nach aussen strahlt.
2. Kor 4, 6 Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. 8 Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. 9 Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. 10 Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. 11 Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Paulus sein Dorn im Fleisch - 2.Kor 12,7
von Burgen am 06.07.2018 11:00
Gemeinhin wird Paulus sein Dorn als eine unerklärlich zu benennende Krankheit verstanden.
Was denkt ihr darüber ?
Eine Predigtaussage jedoch nahm alles Unsicherheit diesbezüglich weg.
Der Pastor sagte ganz schlicht:
Der Dorn, seine Schwäche, ist seine ständig in Verfolgung leben zu müssen.
Und Paulus selbst teilt uns ja auch mit, wie er misshandelt würde, geschlagen, in Ketten gebracht, fast auf See umgekommen.
Wie kann so etwas einen Menschen in körperliche Schwäche bringen.
Angst und Verzweiflung waren sicherlich auch bei ihm zu finden, jedoch gab er diesen keinen Raum.
Kap 12 berichtet, dass Gott ihn einen Blick in den Himmel erlaubte. Dort fand er Ruhe, Frieden und Geborgenheit. V 1-6
weiter schreibt Paulus an die Korinther Gemeinde: V 7-10
Obwohl ich wunderbare Offenbarungen von Gott empfangen habe (wie ja auch Jesus, als sich der Himmel über ihn öffnete )
Doch damit ich nicht überheblich werde,
wurde mir ein Dorn ins Fleisch gegeben, ein Bote Satans, der mich quält und mich daran hindert, überheblich zu werden.
(Paulus war ja ein brillanter Redner / Theoretiker vielleicht auch, und brachte viele Menschen als Gemeinde zusammen)
Dreimal habe ich zum Herrn gebetet, dass er mich davon befreie. V8
(nämlich die menschlichen Angriffe und Reiseanstrengungen, Nahrungsmangel und alles was mit der Flucht und seinem
Auftrag zusammenhängt. Er wurde ja in einem Korb über die Stadtmauer befreit 11,33)
Und Gott antwortete ihm dreimal: V 9
Meine Gnade ist alles, was du brauchst. (Nicht was jemand will, sondern was er braucht)
Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche, antwortet Gott. (Gott verherrlicht dadurch)
9b Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann.
(Machen wir als Christen nicht auch hin und wieder solche Erfahrungen ? , die uns in Christi Gottes Ruhe eingehen lässt ?)
V 10 Da ich weiss, dass es für Christus geschieht, bin ich mit meinen Schwächen, Entbehrungen, Verfolgungen und
Beschimpfungen, auch Steinigung, versöhnt.
Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (45) Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten. Lk19,10
von Burgen am 06.07.2018 10:05
Losung
Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören ? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen ? Psalm 94,9
Die Augen des HERRN sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet. 1.Petrus 3,12
2.Korinther 12, 1-10
Hosea 13, 1-14
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: du bist ein Geschenk Gottes
von Burgen am 06.07.2018 09:45
Liebe ELISABETHA
vielen herzlichen Dank. Habe mich direkt dort gleich angemeldet.
Das liest sich alles total erfrischend.
LG
Burgen
Re: Die Einehe in der Bibel
von pray am 06.07.2018 08:59Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?
von pray am 06.07.2018 08:53Nein, nein, im Gegenteil. Wir kamen über das Obst im Allgemeinen kurz ins Gespräch und landeten dann beim Thema Jesus, weil ich sie fragte, welche Nationalität sie hätte und ob sie Christ sei (kein Kopftuch). Sie erklärte sich dann als sehr katholisch und ich habe vorsichtig angemerkt, dass einen ja keine Kirche, weder evangelisch, katholisch, noch Papst in den Himmel bringen kann, nur Jesus durch Vergebung der Sünden und dass man die dann auch lässt. Im Gespräch bekam ich dann den Eindruck, dass sie so manche Sachen anders sah, die zu lassen wären, nach dem Motto: "Tun andere doch auch!" Und dann wollte ich ein Beispiel anzetteln mit dem Thema Ehrlichkeit...und irgendwie passte das nicht, weil sie mich ja auch von den Kirschen naschen sah, auch wenns nur die eine war. Sie meinte dann, das wäre doch total in Ordnung, andere essen sich satt und gehen - auch das, glaube ich, fand sie nicht so schlimm. Aber sonst habe ich mich über ihren Glauben sehr gefreut, sie erzählte mir dann von Jesus - also mal umgekehrt das Ganze und dass sie sich nicht entscheiden kann wegen einer Arbeitsstelle, worüber wir in REWE dann noch zusammen gebetet haben. Macht auch nich jeder, fand ich jedenfalls sehr schön.
Ja klar, verstehe ich und sehe das auch so.
Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?
von Cleopatra am 06.07.2018 07:32Was die Frau sagt, dass manche sich da satt essen und dann nichts kaufen- das finde ich echt dreist.
Ich nehme Gottes Anweisungen sehr ernst. Nehmen wir das Beispiel Lügen. Wenn Gott sagt, dass er keine Lügen haben will, dann ist das für mich Fakt. Dann gibt es auch keine falsche Toleranz bei den so genannten "Notlügen". Dann brauchen wir auch keine Ausreden suchen, oder maaaaaaaal nicht sooooo ganz richtig reden, verstehst du, was ich meine?
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
ELISABETHA
Gelöschter Benutzer
du bist ein Geschenk Gottes
von ELISABETHA am 06.07.2018 07:30Durch eine E-Mail bekam ich dieses schöne Gedicht.
Du bist ein Geschenk Gottes an die Welt.
Vielleicht nicht so fein eingepackt,
vielleicht findest du dich nicht so nützlich
wie andere Geschenke,
oder so schön oder wertvoll.
Aber du bist mit viel Liebe ausgesucht
und gerade du hast der Welt noch gefehlt.
Gott verschenkt keinen Ramsch,
sondern von ihm selbst gefertigtes " Kunsthandwerk",
Unikate, Einzelstücke.
Du bist als Geschenk gedacht.
Als etwas, jemand, an dem andere ihre Freude haben,
genauso, wie dein Schöpfer Freude an dir hat
und stolz ist über sein Werk.
Was kannst du jetzt tun?
Halt dich nicht fest, gib dich aus der Hand
und vertrau dich dem Vater an, der gerne gibt.
Er hat den Wunsch, dich dorthin zu geben,
wo du ein Geschenk sein und beschenkt werden wirst.
Hab keine Angst.
Laß dir eine Schleife umbinden.
lebe wie ein Geschenk;
mit dem Bewußtsein deines Wertes
( du bist teuer erkauft ) und deines Auftrags:
Laß es dir zeigen und zeig es der Welt
was es bedeutet vom Vater aller guten Gaben zu kommen.
Verfasser unbekannt
hier idie Seite https://ulrikenaegele.wordpress.com/
Re: Die Einehe in der Bibel
von Cleopatra am 06.07.2018 07:22Esau hatte auch zwei Frauen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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