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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?
von Burgen am 17.06.2018 00:19
Derjenige, der den Leib tötet, tötet eben nur den Leib, den er sehen kann.
Den Geist, den menschlichen Geist kann er ja nicht sehen, also nicht umbringen.
Die Seele kann allerdings zerbrochen werden, wie wir wissen. Es gibt viele zerbrochene menschliche und tierische Herzen.
Diese Worte Seele , Mensch, Geist können ausgetauscht werden. Der Heilige Geist jedoch nicht. Gottes Geist kann
jedoch Veränderung, Erneuerung hervorbringen.
Gerade die Psalmen sprechen oft von der lebendigen Seele, die sich zu Gott erhebt.
Ich erhebe meine Seele zu Gott. Mein Herz singt und spielt Gott.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was passiert mit der Seele nach dem Tod?
von Burgen am 17.06.2018 00:09von Burgen am 17.06.2018 00:05
Also , leiden und sterben sind ganz sicherlich unterschiedlich. Und jeder, der im Begriff ist zu sterben, leidet nicht automatisch.
Wobei man eigentlich beide Begriffe wie im Lexikon erstmal ausklamuesen müsste.
Aber wir kennen doch die Gleichnisse vom Weizenkorn, welches stirbt, in die Erde fällt, was man auch so sagen kann, das Weizenkorn
ist gestorben, wird begraben und erlebt die Wiederauferstehung.
Und sie beinhaltet, dass das Weizenkorn sehr viele Früchte mit neuen Samen hervorbringt.
Und die Seele, im reformierten Christentum wird davon gesprochen, dass die Schrift sagt, der Mensch sei eine lebendige Seele.
Damit ist der ganze Mensch gemeint. Nicht primär, dass er fleischlich und damit sündig ist. Was er ja ist.
Leib Seele Geist, diese Dreiteilung ist eher der Lehre und dem jeweiligen Denkmodell geschuldet.
Denken wir zurück an Henoch. Und auch später an Mose.
Henoch, Elia und auch Mose verließen die materielle Erde.
Und seit Jesu Auferstehung und Himmelfahrt ist nichts mehr so wie es mal war.
Ich hörte eine Geschichte, die beschrieb, dass die Seelen nach dem Tod mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden.
In dem Sinne, dass die dunkle Vergangenheit ganz furchtbar immer wieder erlebt werden muss. Es gibt kein entrinnen.
Dabei haben die Seelen keinen Körper, können sich jedoch gegenseitig schlagen usw.
Die Christen jedoch werden in Sicherheit sein, sie haben jedoch erst auch keinen Körper.
Obwohl Jesus dem Schächer sagt, dass er mit Jesus im Paradies sein wird.
Die Schrift sagt uns, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt mit einem Geistleib gekleidet werden.
Wir leben jetzt in dieser Hoffnung.
LG
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Das Evangelium ohne das Kreuz
von geli am 16.06.2018 18:51ob Leiden und S t e r b e n dann nochmal einen Unterschied ausmacht?
Liebe pray, so ganz verstehe ich nicht, wie Du das meinst?
LG, geli
Re: Das Evangelium ohne das Kreuz
von pray am 16.06.2018 17:46Was passiert mit der Seele nach dem Tod?
von pray am 16.06.2018 17:36Die Seele (Psyche) ist das vertikale Fenster, mit der der Mensch auf die Umwelt reagiert. Die Seele ist für Empfindungen wie Liebe, Verzagtheit, Fröhlichkeit, Trauer, Angst usw. zuständig. (Hl. 1,7; Jon. 2,8; Ps. 16,9; Hiob. 14,22; Rö. 2,9).
Die Seele bewirkt, dass der Körper lebt, denn wenn die Bibel vom Tod spricht, lese ich, dass Gott „die Seele nimmt".
Hier steht es:
...wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, Herr, meine Seele...(1. Kön.19,4)
...Ruchlosen ... wenn sein Leben ein Ende findet, wenn Gott seine Seele nimmt? (Hiob 27,8)
...und bewahrte ihre Seele nicht vor dem Tode und gab ihr Leben der Pest preis (Ps. 78,50)
Die Seele ist m.M. nach der „menschliche" Teil, der dem unerlösten, natürlichen Leben in der Welt entspricht und ganz entschieden etwas anderes ist, als der Geist. Hier steht, wie die Seele ist:
Der seelische Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss. 1. Kor. 2,14 (unrev. Elb, Konkordante) In Jak. 3,15 und Jud. 19 ist das Wort mit etwas negativem Beiklang mit „irdisch" wiedergegeben.
Wenn die Seele weg ist, ist der Mensch tot. Ich konnte in der Bibel nicht entdecken, dass diese "eigenwillige Seele" bzw, "das was dem Körper Leben schenkt in den Himmel geht.
Was aber geht dann zu Gott? Wenn die Seele das vertikale Fenster ist, dann ist der Geist (Pneuma= Hauch) das horizontale Fenster, mit dem der Mensch mit Gott Kontakt aufnimmt. Der Geist also geht zu Gott. Hier steht es:
...und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat. (Pred. 12,7)
...Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! (ApG 7,59)
Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! (Lk. 23,46)
Und dieser Geist geht dann zu Gott und wird einmal einen geistlichen Leib erhalten. (1. Kor. 15,44)
Nur eine Stelle verstehe ich nicht:
Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. (Mt. 10,28)
Frage:
Wenn der Tod doch bedeutet, dass die Seele genommen wird, wie ist das denn in der Matthäusstelle gemeint, dass wenn der Mensch getötet ist, die Seele nicht getötet ist?
Zum Nebensatz:
In der Hölle ist es nicht so, dass man ganz ausgelöscht ist, denn der Geist existiert ja weiter. Ich verstehe das so, dass dieser Geist in der Hölle dann nie mehr Verbindung mit Gott aufnehmen und von dessen Heiligen Geist mit Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte u.s.w. (s. Gal. 5,22) getränkt werden kann. Das ist schlimm, tiefste Finsternis und Qual, weil es dann zu spät ist.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus macht mehr als 4T Menschen satt _ Mat 15, 29-39
von geli am 16.06.2018 13:09Und ich habe mich gefragt: Wie gehen wir mit Gottes Wundern in unserem Leben um?
Ich denke, für die Menschen damals hatten die Zeichen und Wunder eine andere Bedeutung als für uns heute.
Sie hatten die Erwartung eines von Gott verheißenen Erlösers, und das AT gab (gibt) eine Beschreibung dessen, wie sich dieser Erlöser auszeichnen würde. Dazu gehörten auch Zeichen und Wunder - diese waren eigentlich die "Beglaubigung", durch die Gott Jesus als den von ihm angekündigten Messias ausgewiesen hatte.
Eigentlich glaube ich, dass man ihn deshalb sehr wohl als den erwarteten Messias erkennen konnte - wenn man das denn auch wollte.
Mir kommt es so vor, als "wollten" die Leute gar nicht so recht glauben - denn gerade hatten sie ein grandioses Wunder gesehen, und gleich darauf verlangten sie von Jesus ein neues Wunder, damit sie "sehen und glauben" könnten.
Als Jesus ihnen anhand vom Manna in der Wüste näheres erklären wollte, war ihre einzige Antwort "Murren" gegen das, was er versuchte, ihnen zu erklären.
Für die Menschen damals waren die Zeichen und Wunder die Beglaubigung, dass Jesus wirklich der Messias war - dadurch sollten die Menschen zum Glauben an ihn finden.
Für uns, die wir ja schon glauben, haben Wunder eine andere Bedeutung, finde ich.
Normalerweise erleben wir ja auch nicht dauernd Wunder - die sind eher selten. Jedenfalls in meinem Leben.
Was ich allerdings auch auch gläubiger Mensch immer wieder brauche, ist die Ermutigung durch Gott. Ermutigung, dass ich ihn in meinem Leben und auch im Leben von anderen Menschen am Wirken sehen darf. Ermutigung, dass er immer wieder durch sein Wort zu mir ganz persönlich spricht. Oder auch Ermutigung, dass ich immer wieder geleitet werde, sein Wort ein bisschen besser zu verstehen und immer wieder neue Zusammehänge erkennen darf.
Zwar gibt es schon Zeiten, in denen diese Ermutigung ausbleibt, oder zumindest sehr wenig sind - aber das ist immer nur eine kurze "Wüstenzeit" - die aber letzten Endes mir auch "zum Besten" dienen müssen.
Glaube ist eine persönliche Beziehung zu Gott - deshalb dürfen wir auch erwarten, dass er zu uns spricht und wir an dem, was wir täglich erleben, erkennen können, dass er da ist und unser Glaube dadurch immer wieder neu gestärkt, bestätigt und getragen wird.
Vielleicht ist hier das Motiv entscheidend?
Nicht nach dem Motto: "Gott, wenn ich jetzt kein Wunder erlebe, glaube ich nicht mehr an dich" - sondern: "Danke, Vater, dass du mir täglich deine Nähe schenkst, dass ich immer wieder dein Wort hören und verstehen kann".
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Das Evangelium ohne das Kreuz
von geli am 16.06.2018 12:44Aber Jesus Reaktion ist so heftig."Weiche von mir Satan, denn du bist eine Versuchung!"
Huch? Was ist hier passiert?
Wieso reagiert Jesus so heftig? Wieso sagt er, dass dies nicht von Gott kommt?
Heute habe ich ApG. 20/21 gelesen - und hier wurde ich an diese Begebenheit erinnert.
Paulus hatte vor, nach Jerusalem zu reisen - vorher aber kam der Prophet Agabus zu ihm und sagte ihm durch den Heiligen Geist: "Dem Mann, den dieser Gürtel gehört, werden die Juden in Jerusalem so binden und überantworten in die Hände der Heiden."
Als die Mitarbeiter des Paulus und die Leute in dem Ort das hörten, baten sie ihn, nicht hinauf nach Jerusaelm zu ziehen.
Nun war die Reaktion des Paulus nicht so heftig wie die von Jesus - aber dennoch ist die Situation, finde ich, vergleichbar:
Paulus aber antwortete: (ApG. 21,13)
"Was macht ihr, dass ihr weint und brecht mir das Herz? Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus."
Und er ließ sich nicht überreden.
Die Besorgnis der Menschen um Paulus war zwar menschlich und auch verständlich - aber es "brach Paulus das Herz".
Er wußte - genau wie Jesus - dass in Jerusalem Leid auf ihn wartete, und wahrscheinlich hat ihn seine Entschlossenheit, das auf sich zu nehmen, einiges an Kraft gekostet. Ich könnte mir vorstellen, dass er - anstatt dass man ihn von seiner Entscheidung abzubringen - eher Ermutigung gebraucht hätte, diesen schweren Weg zu gehen.
Denn der schwere Weg, den Jesus entschlossen war zu gehen, das war der Weg Gottes und somit der richtige Weg, ohne den es nicht möglich gewesen wäre, uns Menschen zurück zu Gott zu bringen. Und das war je gerade der Auftrag, wegen dem er auf die Erde gekommen war.
Jesus musste sich mit aller Entschiedenheit dagegen wehren, von diesem Weg abgebracht zu werden - auch wenn es noch so gut gemeint war.
Jesus war Gott - aber er war auch ganz Mensch, und wir wissen ja, wie sehr er zu kämpfen hatte, diesen Weg am Ende wirklich anzunehmen - schließlich bat er Gott unter Tränen, diesen "Kelch" doch von ihm zu nehmen.
Ich glaube, Jesus sprach in diesem Moment gar nicht den Menschen Petrus an, sondern er sprach den an, der hinter diesem "gutgemeinten" Ratschlag stand: Nämlich Satan selbst: "Geh weg von mir, Satan!"
Petrus hatte menschlich gedacht und seine Aussage menschlich begründet - er hat aber außer Acht gelassen, was Jesus gepredigt hatte und auch, was über ihn in der Schrift geschrieben stand: Nämlich dass der Messias leiden müßte.
Ich denke, auch wir müssen unsere Offenbarungen, Visionen, Bilder oder ähnliches immer wieder an Hand der Schrift, der Bibel prüfen, damit wir nicht auf einen falschen Weg geraten und an dem Willen Gottes vorbeileben.
LG, geli
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Das Evangelium ohne das Kreuz
von pausenclown am 16.06.2018 12:29Hallo Geli,
erstmal gibt es im Netz genug Beiträge über Messias Ben Josef /David.
Da Juden keine Nachnamen damals hatten war, Jesus sein offizieller Name , Jesus Ben Josef, doch wurde er Sohn Davids gerufen .
Hat Gott nicht auch etwas Humor ?
Aber eine Frage habe ich , würdest du wollen das ein Freund qualvoll für dich stirbt damit leben kannst ?
LG
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Das Evangelium ohne das Kreuz
von geli am 16.06.2018 12:00So entstand die Vorstellung das es zwei Personen sind. Messias Ben Josef , der wo leidet und Messias Ben David, der wo herrscht.
Ja, das ist sehr interessant - davon hatte ich noch nie gehört.
Wenn die Jünger davon wußten - dann hätten sie doch aber Jesus wenigstens als den "Messias Ben Josef", der leiden mußte, erkennen können?
Statt dessen waren sie, als es zum Leiden ging, ja völlig verstört und verstanden gar nichts mehr.
Mir kommt es eher so vor, als sei "Leiden" gar nicht in ihrem Fokus gewesen.
ich möchte mal die Jünger etwas in Schutz nehmen.
Mein Beitrag war nicht abfällig oder gegen die Jünger gerichtet gemeint. Sie waren Menschen - und als solche konnten sie Gottes Wege nicht wirklich verstehen. Ihr "Nicht-Verstehen" ist also nur verständlich.
Ich hatte nur versucht, dieses "Nicht-Verstehen" zu erklären.

LG, geli
Re: Jesus macht mehr als 4T Menschen satt _ Mat 15, 29-39
von solana am 16.06.2018 11:47Im Johannesevangelium wird nach der Brotvermehrung von einer Begebenheit berichtet, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Dieses Wunder hat ja die Menschen sehr beeindruckt.
Und als Jesus nicht mehr da wr, suchten sie ihn.
Er sagt zu ihnen:
Joh 6,26 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid.
Sie hatten das Wunder nicht wirklich als Zeichen genommen, das Glauben bei ihnen wirken sollte.
Ihre Neugierde und ihr Hunger waren gestillt worden - und jetzt verlangten sie nach mehr ....
Im weiteren Verlauf des Gesprächs wird das noch eindeutiger: "Ja, wenn du solche Zeichen tun würdest wie Mose .... dann könnten wir dir vielleicht glauben ...."
30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du für ein Zeichen, auf dass wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? 31 Unsre Väter haben Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht (Psalm 78,24): »Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.«
Trotz des Wunders, das sie direkt miterlebt hatten, fordern sie neue Zeichen und bessere Beweise.
Und das, worauf Jesus mit dem Zeichen hinaus wollte, das nehmen sie gar nicht an:
27 Müht euch nicht um Speise, die vergänglich ist, sondern um Speise, die da bleibt zum ewigen Leben. Dies wird euch der Menschensohn geben; denn auf ihm ist das Siegel Gottes des Vaters. 28 Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken? 29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. 30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du für ein Zeichen, auf dass wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? 31 Unsre Väter haben Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht (Psalm 78,24): »Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.« 32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. 34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. 35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. 36 Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen und glaubt doch nicht. 37 Alles, was mir der Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. 38 Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am Jüngsten Tage. 40 Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 41 Da murrten die Juden über ihn, weil er sagte: Ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist, 42 und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josefs Sohn, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel gekommen? 43 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander. 44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 45 Es steht geschrieben in den Propheten (Jesaja 54,13): »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir. 46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hätte; nur der, der von Gott ist, der hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt. 52 Da stritten die Juden untereinander und sprachen: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht esst das Fleisch des Menschensohns und trinkt sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. 55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und trinkt mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm. 57 Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. 59 Das sagte er in der Synagoge, als er in Kapernaum lehrte.
60 Viele nun seiner Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören?
Und ich habe mich gefragt: Wie gehen wir mit Gottes Wundern in unserem Leben um?
Brauchen wir immer wieder neue Zeichen und Beweise, damit wir überhaupt glauben können?
Hören wir auf das, was Gott uns durch Zeichen sagen will oder reicht es uns, wenn wir einfach nur satt werden, unsere momentane Not gestillt wurde?
Diesen Denkanstoss möchte ich euch auch gerne weiter geben.
Gruss
Solana
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