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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Burgen am 10.04.2018 00:28

Hallo Geli,

ja, die anderen ...
Ich habe lediglich versucht, die Gründe zu formulieren, die dazu führen können, dass jemand nicht das Ziel des Glaubens erreichen will.

Selbstverständlich komme ich auch in Situationen, die eine Versuchung beinhalten. Und mich auf die Probe stellen.
Jedoch weiss ich mich erlöst und verwurzelt, an Gott zu glauben, ihm vertrauen und in Jesus zu bleiben.

Die Antwort könnte lauten wie bei Petrus: HERR wohin sollte ich, sollten wir denn gehen?
Du bist das Leben und du schenkst das Leben, das wir brauchen um ins Ziel eingehen zu können.

Ein Vergleich mit anderen auf dem Weg ist eher nicht förderlich.
Allerdings muss ich zugeben,
dass, seit ich Predigten zur Gnade von Josef Prince sehe und höre, mein Herz und Sinn sehr geöffnet worden sind.
Zumal er immer auch die hebräischen Schriftbedeutungen mit einbezieht.
Er liebt Israel. Das macht ihn für mich zum Ernährer und Lehrer.
Das Verständnis der Schriftzusammenhänge werden mir erneuert. Das alte ist so besser loszulassen.
Und das Verlangen nach Jesus, ihn immer besser kennen zu lernen und das Vertrauen in ihn werden groß.

Und so soll es letztlich bei Christen ja auch sein, oder nicht?

Gruss
Burgen

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von solana am 09.04.2018 23:39

Geli schrieb:

Also ich kann Pal gut verstehen, dass er sich Gedanken macht - ich sehe nicht "Sorge und Angst" dahinter, sondern einfach Wachsamkeit.

Ja, Geli, das dachte ich zuerst auch.

Deshalb habe ich ja versucht, das anders zu formulieren und den Begriff "sich Sorgen machen" durcht etwas zu ersetzen, das mehr in Richtung: "sich kümmern usw geht 

Wenn du "Sorgen" im Sinne von: für etwas sorgen, sich für etwas einsetzen, sich kümmern meinst, dann wäre es besser, auch diese viel eindeutigeren Begriffe zu benutzen, um keine Verwirrung und falsche Unsicherheit zu schüren (gehört das nicht auch mit zu unserer Verantwortung?)


Denn bei diesen Begriffen geht der Blick nicht auf ein befürchtetes unvorhergesehenes negatives Ende, sonderauf das, was wir an Positivem Tun können.

(05.04.2018 10:48)

Auch hier, um eine gemeinsame Grundlage zu finden - leider ohne Erfolg!
(Pal dazu: "...doch bevor wir jetzt viel Zeit für Begrifflichkeiten vergeuden....")


Oder zeigt uns das, dass wir uns sehr wohl Gedanken machen dürfen, dass wir wachsam sein dürfen/müssen, dass wir uns auch Sorgen machen dürfen (die wir dann auf IHN werfen ) ?

Ja, so kann ich zustimmen - die Sorgen, die in uns aufsteigen, wenn wir auf Probleme bei uns oder bei anderen sehen und wenn wir auf unsere Unfahigkeit sehen, sie zu lösen - diese Sorgen sind normal und kommen ganz automatisch.
Und sie sind mir ein Anlass, damit zu Gott zu gehen, im Vertrauen und sie "auf ihn zu werfen".
So habe ich das doch immer wieder beschrieben - ohne dass mir Pal auch nur 1x zustimmen konnte! Von ihm hörte ich immer nur: Nein, das reicht nicht, Gottvertrauen, du musst den Fokus auf die Sorgen beibehalten ....

Das hat mich sehr irritiert und mein anfänglicher Optimismus, es liege nur an der Wortwahl oder an der Ausdrucksweise und eigentlich sind wir uns ja doch einig .... dieser Optimismus ist nun leider verflogen.
Denn egal, wie ich auch "Gottvertrauen" und "Glauben" darstelle - es kommt immer nur Ablehnung von Pal.
Also muss er wohl doch ganz anders denken, als ich ihn eingeschätzt habe. Und da werden wir wohl nicht zusammen kommen ....

Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn nicht unsere Erkenntnis und unser Wissen sind die Grundlage unseres Glaubens. 
Sondern Gott, der uns hält und führt - und dem ich vertraue.
Wenn Pal (und du auch?) sich darüber hinaus mehr Sorgen machen möchte als ich, dann soll mich das nicht stören; ich bleibe bei meinem Vertrauen und lasse die Sorgen los, die ich werfe .

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von geli am 09.04.2018 23:04

Burgen: Diese obige Frage ist doch relativ einfach zu beantworten.
Einige wollen eben ihr 'altes' Leben weiter leben.
Andere verstehen Gottes Gnade nicht.

..."Einige"..."andere"...- ja, es sind immer die "anderen", denen das so passiert und die auf falsche Wege geraten. Dabei aber
meinen, es sei genau der richtige Weg.

Ich frage jetzt einmal einfach provokativ: Könnte das auch mir...dir... uns... passieren?

Die "anderen" haben nicht bemerkt, dass sie falsch laufen, auch den Galatern war es nicht bewußt. Und sie meinten sicher auch, ihr Weg sei ein guter Weg, den sie bestimmt auch mit Bibelstellen belegen konnten.

Solana: "Am Weinstock bleiben und ihn bitten" und ihm vertrauen - ihm mehr vertrauen als meiner eigenen Sorge und Angst.

Ja, das ist ein guter Ansatz - aber ich kann mir vorstellen, dass auch die Galater dachten, sie seien "am Weinstock" und hätten Glauben.
Auch Leute, die verführt sind und in Irrlehren landen, die denken ja, sie seien auf dem richtigen Weg und begründen diesen Weg mit der Bibel.

Also ich kann Pal gut verstehen, dass er sich Gedanken macht - ich sehe nicht "Sorge und Angst" dahinter, sondern einfach Wachsamkeit.
Und "wachsam" sollen wir wirklich sein - Petrus ermahnt uns, "nüchtern und wachsam" zu sein, weil eben der Teufel wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann.

Auch ein Paulus hatte sich viele Gedanken um seine Gemeinde in Thessalonich gemacht - er konnte sie nicht besuchen und so erfahren, ob ihr Glaube den Verfolgungen, die sie erleben mussten, standgehalten hatte. So "hielt er es nicht mehr aus und schickte Timotheus zu ihnen, um zu sehen, ob der Versucher sie versucht hätte und seine Arbeit bei ihnen etwa vergeblich gewesen wäre."

Machte er sich Sorgen? War er "wachsam" in Bezug auf seine Gemeinde? - Da hätte er jetzt doch einfach vertrauen können und bitten, dass die Leute dort am Weinstock bleiben würden?
Für mich schaut es ganz danach aus, als hätte er sich viele Gedanken gemacht und sich um seine Gemeinde gesorgt... denn als Timotheus ihm gute Nachrichten brachte, sagte er - und das beeindruckt mich immer wieder und zeigt, wie sehr ihm daran gelegen ist, dass seine Mitbrüder und-schwestern fest stehen bleiben: Dadurch (durch die positiven Nachrichten, die Timotheus überbrachte) sind wir euretwegen getröstet worden in all unserer Not und Bedrängnis durch euren Glauben;
denn nun sind wir wieder lebendig, wenn ihr feststeht in dem Herrn. - 1. Thess. 3,7

Er zeigt sich so sehr erleichtert, dass er sogar sagt, er sei wieder lebendig!
Warum war er denn so erleichtert? Wo war denn das "Gottvertrauen" des Paulus? 
Oder zeigt uns das, dass wir uns sehr wohl Gedanken machen dürfen, dass wir wachsam sein dürfen/müssen, dass wir uns auch Sorgen machen dürfen (die wir dann auf IHN werfen  ) ?


LG, geli




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solana

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Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von solana am 09.04.2018 21:16

Ja, Burgen, da hat es bestimmt viele Gründe gegeben.

Jedenfalls sind die Galater "aus der Gnade gefallen", weil ihnen die Gnade und der Glaube nicht genug waren. Sie wollten gerecht vor Gott stehen durch Werke des Gesetzes und sahen das als ausschlaggebend an.

Sie haben sich also doch ganz grosse Sorgen um ihr Heil gemacht .

Ich sehe nicht, wie das hätte verhindert werden können, wenn sie sich noch mehr Sorgen gemacht hätten?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Burgen am 09.04.2018 21:03

Diese obige Frage ist doch relativ einfach zu beantworten. 

Einige wollen eben ihr 'altes' Leben weiter leben.
Andere verstehen Gottes Gnade nicht.
Wieder andere haben Jesus nicht kennengelernt.
Für viele sind das eben alles 'nur Worte', ohne dass sie Gottes Kraft, seine Gnade und Glauben
niemals gelebt haben.
Oder dann gibt es auch etliche Menschen, denen das Fundament des christlichen Glaubens in Jesus fehlt.  
Und auch die Angst vor anderen Menschen ist nicht zu unterschätzen.

 

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Pal

67, Männlich

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Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Pal am 09.04.2018 20:44

Geli Das genau ist wohl auch Pals Frage, die ihn beschäftigt. Wie kann es dazu kommen, dass Christen, die "im Geist" angefangen haben, dann als "törichte Jungfrauen" enden und ihren Glauben "wegwerfen"?

Genau, das ist doch so enorm!
Ich freue mich, das du Geli, mich richtig verstehst!

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solana

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Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von solana am 09.04.2018 19:32

Ja,genau, Geli, das schrieb ich doch auch (kann gerade nicht zitieren, bin unterwegs).

"Am Weinstock bleiben und ihn bitten" und ihm vertrauen - ihm mehr vertrauen als meiner eigenen Sorge und Angst.
Denn auf ihn ist mehr Verlass als auf mich!

Und solches Vertrauen macht nicht passiv und selbstzufrieden!

Gruss
Solana

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von geli am 09.04.2018 19:09

Solana: Diese Haltung, wie du und Pal sie beschreiben, würde ich aber auch nicht als "zu viel Glauben" bezeichnen.
Sondern eher als das, was man landläufig: "den lieben Gott einen guten Mann sein lassen" nennt.
Und das ist eigentlich nicht "zu viel Glauben", sondern eine faule Ausrede für die eigene Bequemlichkeit

Ja, "zuviel Glauben" - das ist vielleicht nicht so treffend ausgedrückt. 
Vielleicht wäre "falscher" Glaube eher zutreffend.

Denn für seine Bequemlichkeit findet man dann schon die geeigneten Bibelstellen...  (hab ich alles schon erlebt ), um sich und sein Handeln, bzw. Nicht-Handeln, nicht-in-Frage-stellen müssen zu rechtfertigen.

Zusätzlich stellt man dann noch diejenigen, die es wagen, zu "ermahnen", als "gesetzlich" an den Pranger. Oder man unterstellt ihnen, dass sie nicht genug Glauben hätten - denn man rechtfertigt sich ja mit Bibelstellen.

Der Gegensatz zu solchen bequemen Christen, die sich in der (billigen) Gnade sonnen, wären dann die Galater: Sie wollten sich zusätzlich noch beschneiden lassen, oder auch andere Gesetze "halten", um ihren Glauben zum Ausdruck zu bringen.

Natürlich ist jetzt die Frage, ob solche "Glaubenden" von Anfang an falsch lagen - oder ob sie von einem echten Glauben später abgekommen sind.
Was natürlich für uns sehr schwer oder gar nicht zu beurteilen ist. Nur Gott sieht die Herzen an.

Jedenfalls sagt Paulus zu den dortigen Christen im Galaterbrief: "Ihr lieft so gut... Wer hat auch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen?" - Gal. 5,7
Und an anderer Stelle: "Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihrs denn nun im Fleisch vollenden?" - Gal. 3,3
Dann in Gal. 5,4: Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen.

Schrecklich...
Ja, wie kam es dazu, dass die Galater, die ja so gut im Geist angefangen hatten, nun auf "Abwege" geraten sind, so dass Paulus ihnen sagen muss:
Wenn ihr nicht eure Gesinnung wieder ändert und euch der Wahrheit und der Gnade zuwendet, dann habt ihr Christus verloren und seid aus der Gnade gefallen?

 Wie kam es dazu? - Das genau ist wohl auch Pals Frage, die ihn beschäftigt. Wie kann es dazu kommen, dass Christen, die "im Geist" angefangen haben, dann als "törichte Jungfrauen" enden und ihren Glauben "wegwerfen"?

Paulus jedenfalls ermahnt und ermutigt seine Gemeinde: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und laßt euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!
Gal. 5,1, und dann Vers 11: "Ich hbe das Vertrauen zu euch in dem Herrn, ihr werdet nicht anders gesinnt sein."

Ich persönlich sehe das nicht als "Angstmache", sondern als Ansporn, jeden Tag ganz dicht an Jesus, meinem Weinstock, zu bleiben und ihn immer wieder darum zu bitten, dass er mein Herz prüft und mir zeigt, wenn ich auf Abwege gerate.

LG, geli



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Pal

67, Männlich

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Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Pal am 09.04.2018 19:07

Sei so gut, nimm dir irgendwann mal die Zeit und dann sag Bescheid! Thanx!

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solana

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Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von solana am 09.04.2018 18:36

Pal schrieb:

Sage mal, ist das dein Ernst? Ich labe mich an den "Rosinen", wie jedes normale Gotteskind! Niemals werde ich diese Kostbarkeiten in die Unwichtigkeit oder Vernichtung "treten"! Das ist doch mein LEBEN!

Warum schreibst du dann so abfällig darüber und sagst, das reicht nicht aus?

Momentan habe ich nur wenig Zeit am Stück.
Ich nutze kurze Arbeitspausen, um hier im Forum zu schreiben.
Wenn ich mehr Musse und Konzentration für ganze Videos habe, werde ich sie mir ansehen.

Dennoch denke ich: Wenn das Thema des Threads nur so ein kurzer Satz ist und darüber kommen wir nicht mal auf einen vernünftigen Nenner und das Thema ufert immer mehr aus .... klären wir doch erst mal die Missverständnisse, die hier entstanden sind.

Denn ich habe den Eindruck, dass du mich noch viel mehr missverstehst als ich dich.
Von dem, was ich schreibe, finde ich in deinen Antworten nichts wieder, ganz so, als ob du es überhaupt nicht richtig gelesen hättest und nur einzelne Anknüpfungspunkte für Gegenargumente rauspickst.

Was ist denn so falsch an dem Gottvertrauen, wie ich es beschrieben habe?

Mit "konkretem Anlass" meinte ich übrigens nicht die Entrückung; dieser Anlass war doch auch damals schon da.
Dennoch schrieb Paulus und die anderen Briefschreiber sehr viel von den "Rosinen" und lenkten den Blick nur auf einen drohenden Heilsverlust, wenn in der Gemeinde solche Missstände waren, dass sie ganz konkreten Anlass zur Besorgnis gaben.
Und einen solchen Anlass sehe ich hier immer noch nicht ....

Gruss
Solana 

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