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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 29.03.2018 09:22GRÜNDONNERSTAG
Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherziger HERR. Psalm 111,4
Losung
Siehe, alle Menschen gehören mir. Hesekiel 18,4
Jesus spricht:
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Johannes 14,2
Johannes 13, 1-15 (34-35)
Johannes 19, 1-16a
Predigt 1.Korinther 10, 16-17
O lass dein Licht auf Erden siegen, alle Macht der Finsternis erliegen und lösch der Zwietracht Glimmen aus,
dass wir, die Völker und die Thronen,
vereint als Brüder wieder wohnen in deines großen Vaters Haus. (Friedrich Rückert)
*** gerade ist eine tolle Predigt über das Kreuz bezüglich Hochmut und Stolz, = Herr nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen. Demut kultivieren, als Gemeinde und allein im Gebet. Wir brauchen Gott, wenn wir es nicht tun, hat der Stolz Macht über uns. Denke über Gott nach. Was sagt dieser Text über mich. Was sagt dieser Text über Gott aus. Zuallererst geht es um Gott. Selbstoffenbarung Gottes. Was sagt der Text mir über Gott. Das führt in die Demut. Was ist der Mensch, dass du dich seiner annimmst. Das macht Gott groß und mich klein. Denk über Gnade nach. In Demut achte einer den andern höher als sich selbst. Setze das, was gelernt wurde in die Tat um. Überlege wie du dich einbringen kannst. Auch beim Putzen. Fahrdienst usw. Demut kultivieren. Im Römer und bei den Philippern lobt Paulus die Demut der Gläubigen. ( Mitschrift der Fernsehkannzel Arche Gemeinde Hamburg)
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von nusskeks am 29.03.2018 08:21Hallo Cleopatra,
von Jesus lernen wir an diversen Stellen, wie wir mit der Erfüllung von Prophezeiungen rechnen müssen. Manchmal ist bereits in der Prophezeiung selbst ersichtlich, dass die Erfüllung nicht buchstäblich sondern geistlich erfüllt wird. Manchmal ist dies aufgrund des ursprünglichen Kontexts nicht sofort ersichtlich und wir brauchen die Hilfe Gottes. Entsprechend ist es unabdingbar sich den Umgang mit dem AT durch Jesus und die Apostel genau anzuschauen. Denn sie machen uns vor, wie das AT zu verstehen ist.
Im NT bemerkt man an einigen Stellen, dass die Juden auf einen auferstandenen Elia warteten. Der Engel in Lukas 1,17 stellt die falsche Erwartung der Juden bereits richtig. Jesus korrigiert sie ebenfalls. Gleichzeitig lernen wir, dass es einer Erkenntnis bedarf, um Jesus zustimmen zu können (Matth. 17,10-13). Im Grunde kann man das NT als Schlüssel zum AT bezeichnen.
Viele Menschen behelfen sich nun damit, dass Johannes eine Art "vorläufiger Elia" war und das der richtige Elia noch kommen würde. Sie schauen in die Offenbarung und finden bei den zwei dort genannten Zeugen jemanden, der mit Elia vergleichbare Dinge tut. Daraus schließen sie, dass Johannes ein "geistlicher" Elia war und der "buchstäbliche" Elia dann später erscheint. Mir ist diese Annahme viel zu unsicher, denn Jesus ist sehr deutlich in seiner Aussage zu Johannes und sehr schweigsam zu der Frage, ob Elia ein weiteres Mal erscheint um die Prophetie zu erfüllen.
Hat Dir das was geholfen?
- nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von Cleopatra am 29.03.2018 07:50Was ich an dieser Stelle mehr schwierig finde ist, dass Johannes mit dem Geist und der Kraft des Elias gekommen ist.
Es war nicht Elias selbst als neu geboren oder so.
Wie kann man sich das vorstellen?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von pray am 28.03.2018 17:38Halli hallo,
ich habe jetzt auch nochmal gelesen, dass Elia ja die meisten Wunder getan hatte. Wenn im NT steht, dass Johannes in Geist und Kraft Elias kam, dann passt das ja mit der Kraft.
Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias
von nusskeks am 28.03.2018 12:07Hallo pray,
das "Warum" kann man auf unterschiedliche Weise beantworten. Zunächst einmal hat Gott einen kommenden Elia schlicht eingesetzt. Dazu hat Gott die Freiheit, das Recht und niemand kann ihm da berechtigt reinreden. Weshalb er keinen anderen der Propheten genommen hat, wird vermutlich in der Person des Elia zu finden sein, oder in Gottes Gnadenwahl. Jesus hat Johannes mit dem angekündigten Elia identifiziert, weil dieser, wie in Mal 3,23+24 prophezeit, Israel zur Buße geführt hat.
Was den großen und schrecklichen Tag des Herrn angeht, so wird damit unterschiedliches verbunden. Zunächst ist da die Kreuzigung, dann auch die Wiederkehr Jesu bei der die Menschen entweder zum Gericht oder zum Heil auferstehen.
Soweit in aller Kürze.
- nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 28.03.2018 10:07Hier noch ein weiterer hilfreicher Link zur Bedeutung der Evangelistensymbole:
https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelistensymbole
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von nusskeks am 28.03.2018 10:05
Liest sich wie "Wiedergeburt". Und tatsächlich würde ich den Einzug des Heiligen Geistes als "Startpunkt" für diese Veränderungen ansehen, da dieser es ist, der praktische Veränderung im Sinne Gottes überhaupt möglich macht.
Nun sind wir jedoch weiterhin Sünder, da unser Leib ja erst mit der Auferstehung erlöst wird. Praktisch wirkt sich das so aus, dass ein Teil von uns weiterhin gegen den Heiligen Geist streitet. In meinem Leben habe ich erfahren, dass ich erst vorangekommen bin, als ich Gott mein Scheitern eingestand und ihn um Veränderung gebeten habe. Dazu gehörten auch Unwillen oder mangelnde Einsicht.
Daher würde ich die zitierte Aussage von hinten aufzäumen, da der Weg zu dem ziterten Ziel bereits Frucht ist. Denn auch der Zustand, Jesus in der Mitte zu haben, ist bereits eine Änderung die man als Frucht bezeichnen kann. Alternativ kann das "Erst wenn" in dem Zitat natürlich auch gestrichen werden, aber so weit wollte ich nicht gehen. Will man das "erst wenn" behalten, so würde ich den Satz weiterführen mit "Erst wenn man sich nicht mehr gegen den Heiligen Geist in sich sträubt, wird man Veränderung erfahren."
Meine Ausführung bezieht sich nur auf wiedergorene Menschen. Also auf Jesusnachfolger.
lg - nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 28.03.2018 10:04Hallo Cleo,
zu deinen Fragen habe ich u.a. dieses gefunden, wobei ich betreff der Zuordnung auch schon andere Interpretationen gehört habe. Nur bei Johannes sind sich dann alle einig:
http://www.verein-durchblick.de/index.php/glaubensfragen/131-lf22
Die Zuordnung war zunächst unterschiedlich, nach und nach einigte man sich jedoch darauf, daß mit dem Menschen Matthäus, mit dem Löwen Markus, mit dem Stier Lukas und mit dem Adler Johannes gemeint sein sollten. Begründet wurde diese Zuordnung damit, daß Matthäus sein Evangelium mit dem menschlichen Stammbaum Jesu eröffnet, Markus das laute Rufen Johannes des Täufers in der Wüste an den Anfang setzt, Lukas in seinem 1. Kapitel vom Rauchopfer des Zacharias im Tempel spricht und Stiere die vorzüglichen Opfertiere waren. Der Bezug von Johannes zum Adler wurde darin gesehen, daß er sich im Vorwort zu seinem Evangelium in die höchsten Höhen der Betrachtung des inneren Geheimnisses Gottes erhebt und von der Beziehung zwischen dem Vater und seinem ewigen Wort spricht, das »Fleisch geworden ist und unter uns gewohnt hat«.
(Pfr. Dr. François Reckinger)
Kursiv gedrucktes kennzeichnet bei mir dann Zitate aus anderen Quellen.
Zur historischen Deutung von Offenbarung 8 habe ich folgende empfehlenswerte Quelle verwendet:
http://www.das-senfkorn.at/glaube/prophetie/die-offenbarung/offenbarung-8/offenbarung-8-teil-2
Das erste kursiv gedruckte Zitat stammt aus dieser Quelle:
http://derdrachekommt.de/index.php/bibelauslegung/neues-testament/130-die-botschaft-der-offenbarung-eine-kurzgefasste-auslegung#_Toc451779013
Gruss
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Burgen am 28.03.2018 09:39Hiob sagte: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
1.Johannes 3,19 sagt uns Christen:
Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können vor ihm (Gott in Jesus) unser Herz überzeugen,
dass,
wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.
K4,8
Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht, denn Gott ist Liebe.
V 9 darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.
10 darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung unserer Sünden.
In der Interlinear Bibel steht, dass er als Versöhnung unserer Sünden.
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die Liebe treibt die Furcht aus.
Wir leben alle in einer gefallenen Welt, die weit von Gott sich abdriften lässt.
Jedoch glaube ich, dass wir als wiedergeborene Christen in völligem Vertrauen in Gottes Liebe durch Jesu Fürbitte für uns leben können,
dürfen und sollen.
Das heisst ja nicht, dass wir Sünde verharmlosen. Ein "sog. Alpha-Mensch " wird anders angegriffen als ein "am Boden liegender Mensch"
Und hat somit anders durch das Wort der Schrift zu lernen, obwohl es um dieselbigen Buchstaben im Buch geht.
Am Anfang steht das Wort. Und das Wort wurde Mensch.
Jemand wird die Liebe Gottes in seinem Wort aufsaugen und erfahren.
Ein anderer wird ständig mit seinem sündigen Wollen und Vollbringen kämpfen.
Gelernt habe ich, darauf, wo mein Augenmerk gedanklich liegt, werde ich auch irgendwann umsetzen.
Dabei dachte ich eigentlich, wenn ich das dem Augenmerk liegenden mich entgegenstelle, es beheben werde können.
Das mag bei jedem anders schwerpunktmässig sein.
Hiob jedenfalls dachte immer, oh, hoffentlich sündigten meine Kinder auf der Feier nicht...
Letztendlich zerbrechen wir an solchem Denken und Tun.
Erst wenn Jesus die Mitte ist, und das Wort der Liebe, Annahme und Vergebung, uns ausfüllt,
wird das Wort Frucht hervorbringen und wir erfahren eine Änderung.
Re: Erlösung - was denkt ihr
von nusskeks am 28.03.2018 09:27Hallo Burgen,
Der Epheser kommt einem da auch unweigerlich in den Sinn. Mir vor allem, weil dort die wichtige Antwort auf die alte Frage nach dem Sinn des Lebens so simpel erklärt wird.
-nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel

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