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JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von JeanS am 18.03.2018 16:27

Hallo solana, ja genau. Du hast offenbar meine Bedenken richtig eingeschätzt

Schon bezüglich "Bekehrung" lehrt man oft nicht im Hinblick auf das Reich Gottes, Abkehr von aller Bosheit, also Umkehr zu gottgefälligem, gerechten Denken und Verhalten um sich umgehend himmelseits als glaubwürdiger Jünger Jesus Christus zu erweisen. Petrus war da ganz konkret als er im Sinne unseres Herrn Jesus verkündete:

Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit. Apostelgeschichte 3.26

Der Ausdruck VOLLKOMMEN in der Bibel wird oft und aus meiner Sicht fälschlicherweise mit übermässigem, verbissenem Perfektionismus gleichgesetzt.
Ich sehe darin eine klare Entscheidung nurmehr Gutes zu tun, das bislang allfällige Böse Verhalten sollte, nachdem man Vergebung seitens Jesus empfangen hat, keinen Platz mehr in unserem Leben haben. Eine Entscheidung zum Leben als Christ sollte doch gleichsam ein Entscheid zu sein, nurmehr Gott zu dienen. 

solana hat geschrieben:Wir stehen nie frei dazwischen, wir sind keine "Herren", sondern immer "Knechte". Wie "dienen" entweder dem Guten oder dem Bösen, entweder Gott oder der Sünde.

Dienen wir nurmehr Gott so erweisen wir uns als Werkzeuge seiner Liebe, als seine irdischen Mitarbeiter, Mitgestalter Gottes Reiches auf Erden. Darum wohl hat Jesus Christus den Missionsauftrag darauf bezogen, der ganzen Menschheit Jesus Lehren bekannt zu machen und sie dazu zu motivieren, diese ebenfalls sich zu eigen zu machen, darnach immer mehr, bis zur Vollkommenheit zu leben.


Der Jünger ist nicht über seinen Meister; wenn der Jünger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Lukas 6.40

Den Text von Paulus ab Römer 6.16 hast Du absolut treffend hier platziert: 

20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht?

Früchte, derer ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod.

22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet;

20 ist doch vor der Bekehrung, also noch mal hier mal dort, mal dem Guten, mal dem Bösen gedient.  Bevor man bereut und umkehrt, muss man ja auch wissen, was Sünde war, und darüber wurden sie ja dann aufgeklärt.

Sich schämen für etwas, heisst für mich, einzusehen, dass man falsch gehandelt hat und dies bereut. 

22. Die Angesprochenen haben Vergebung erfahren und mit Sündigen aufgehört und sind nurmehr Gott dienstbar geworden. Hält dies an, dann steht der Heiligung, der geistlichen Neugeburt im Sinne der Bibel nichts mehr im Wege. Dann ist man effektiv und nachvollziehbar der Sünde abgestorben, mit dem Heiligen Geist versiegelt und somit eins mit dem Vater und dem Sohn und dem Hl. Geist, wie Jesus es sich im Gebet zum Vater, Johannes Kapitel 17 klar wünscht, erhofft.

solana hat geschrieben.:Deshalb können wir nur frei sein im Dienste dieses grösseren Herrn, der uns ein Leben ermöglicht, das in Freiheit und ewiges Leben führt. Diese Illusion, der Mensch könne eine neutrale, freie Position einnehmen, zwischen allen Stühlen und nur für sich selbst, eigenverantwortlich entscheiden, frei abwägen und das "Richtige" tun (das, was seiner "Selbstverwirklichung" am meisten nützt) - diese Illusion ist eine Frucht des modernen Denkens ohne Gott. Aber es ist und bleibt eben eine Illusion .... und manche merken das viel zu spät; auch Christen tun sich oft schwer damit, davon los zu kommen.

Wovon loszukommen meinst Du? Wer sich an Jesus Christus Lehren hält führt doch ein Leben in Freiheit und ewigem Leben und inniger Gottverbundenheit, wie es unser Meister verheissen hat. In IHM bleiben bedingt,  wie ja Johannes auch erkannte und lehrte, dass man sich endgültig für das Gute tun und das Böse lassen entschieden hat. Ein Leben ohne Gott wäre für mich unvorstellbar, früher war ein Leben nurmehr nach Gottes Willen unvorstellbar, Jesus Christus hat mich überzeugt, dass er Worte des Ewigen Lebens verbreitete, Worte, welche er nicht von sich aus sprach sondern Gott aus ihm. Der Vater im Himmel war in Jesus und wirkte aus ihm und wollte mit Jesus ein Reich des Friedens und der Liebe aufbauen. Wo sind die Bauleute unter der Christenheit?

Gruss Hans





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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nobse am 18.03.2018 16:24

Hallo lieber Hans,

ich finde übrigens deine Anrede "liebe Foris" nicht ehrenrührig, sondern als lieb gemeinten Gruß an alle Leser und Schreiber hier. Das nur mal am Rande.

Hans: Also alle unrein machenden Gedanken, wie Jesus obiges ja benannte, haben im Reich Gottes nichts verloren. Ich glaube, das sollte man Gottsuchenden klipp und klar machen.

Genauso ist es. Wer unreine Gedanken in sich bewegt, ist Christus noch nicht sehr nahe. Obwohl Christus auch für ihn gestorben ist.

Aber wenn man geistige Verbundenheit mit Jesus Christus anstrebt, dann muss man seine Gedanken auf IHN ausrichten. Am einfachsten geht das so, dass man seinen Namen so oft wie möglich anruft. Das ist dann so ähnlich wie mit einem Wasserglas, in dem dreckiges Wasser steht. Füllt man langsam reines Wasser nach, wird das unreine Wasser langsam verdrängt (es fliesst heraus). Bis dann irgendwann kein unreines Wasser mehr im Glas drin ist.

Darüber muss sich in der Tat jeder Gläubige klar werden. Es hängt dann schon sehr viel von seinem Willen und seiner Ausdauer ab, ob und wie er seine Gedanken im Zaume hält.

Wenn wir auch Knechte der Sünde sind, so haben wir doch einen Rest von Freiheit, unsere Gedanken selbst zu wählen. Gott schenkt uns dazu auch immer wieder Gelegenheiten, dies zu tun. Ich kann es nicht so wie Solana sehen, dass wir nicht frei wären in unserem Denken. Für mich ist es keine Illusion, dass wir eigenverantwortlich unsere Gedanken wählen.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 18.03.2018 16:14

Hallo,


ich möchte auch nocheinmal  auf das Thema "Menschen zum Glauben einladen" eingehen. 

Es wird immer wieder in Gemeinden und Gottesdiensten dafür gebetet, das doch (möglichst) viele Menschen zum Glauben finden. Dieses Gebet findet wir in der Bibel aber an keiner Stelle. Hier fordert uns Jesus lediglich noch dazu auf, um Arbeiter der Ernte zu bitten. Die in den Weinberg des Herrn gehen um dort die Menschen zu "pflücken" -  zu erreichen - die Gott vorbereitet hat. Die er zum ewigen Leben bestimmt hat:

Apostelgeschichte 2

47 lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr  aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

Auch bei Jesus sehen wir, das er ganz konkret einzelne Menschen herausruft, ihm zu folgen. Das er Menschen dann mit der Wahrheit konfrontiert - wie den reichen Jüngling - aber nun halt nicht wirbt oder bettelt oder darum ringt ... mit vielen Worten - auf das dieser Mensch dann auch den Schritt - zum ewigen Leben - tut.


Solana schreibt, das wir nie auf neutralen Boden stehen. Entweder Knechte (Kinder) Gottes sind, oder Knechte (Kinder) des Teufels. 
Was im Falle des Herausrufens von Menschen dann aber nicht ganz stimmt. Denn hier stellt Gott den Sünder - das Kind des Teufels - in sein Licht und öffnet ihm nun das Ohr für Gottes Reden, auf das nun der Mensch die Möglichkeit bekommt, sich überhaupt für Gott erst entscheiden zu können.
Denn von Natur aus sind wir in unserem alten Adam, als Knecht und Kind des Teufels, taub für das Reden Gottes (1. Korinther 2,14). 

Er hat dann, mit geöffnetem Ohr, die Möglichkeit sich dem Reden Gottes zu widersetzen. Oder diesem zu folgen. Hier liegt die Verantwortung des Menschens -- Off. 3,20 wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet,.. . Gott in sein Leben hineinzulassen. Den Schritt auf Gott zu zu gehen und dann zu sehen, wie Gott ihm entgegen kommt. Ihn aufnimmt.

Was dann aber nicht heißt, das es am Menschen allein liegt, ob er nun errettet wird oder nicht. Gott macht hier den Anfang - mit den Menschen, die gerettet werden sollen (Apg. 2,47). Und die Menschen, die gerettet werden sollen, die werden auch Ja zu ihm sagen. Die lässt Gott nicht los, in seinem Ziehen und Werben und bietet hier notfalls all seine Engel auf, um die Menschen, die er erretten will, auch an den Punkt zu führen, wo sie dann Ja zu Gott sagen können.

Die anderen Menschen werden auch mit der Möglichkeit konfrontiert, Ja zu sagen zu Gott. Ihm Dank entgegen zu bringen. Nur das die Menschen, die nicht im Buch des Lebens vor Grundlegung der Welt schon geschrieben stehen, sich dann gegen Gott entscheiden werden. Dem Werben und Ziehen Gottes nicht nachkommen wollen. So dass ihr Verloren gehen dann auch in ihrer Ablehnung Gottes gegenüber begründet bleibt und sie nicht sagen können, ja Gott hat mich ja auch nicht erwählt, sein Kind zu sein - was hatte ich für eine Chance?

Ich denke das keiner hier mehr oder weniger Chancen hat, als der andere, Ja oder Nein zu Gott zu sagen. Nur das Gott in seiner unendlichen Weisheit und Geduld bei manchen Menschen dann zum Ziel kommt. Und bei anderen - die nicht im Buch des Lebens stehen - dann halt nicht.

Gruss
Thomas

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solana

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Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von solana am 18.03.2018 13:56

Hallo Hans
Meinst du, dass bei eEvangelisationsveranstaltungen die Betonung zu einseitig auf "Bekehrung" liegt?
Und zu wenig darüber gesprochen wird, wie es dann weiter geht, wie das neue Leben in Christus dann aussehen soll?

Vielleicht wird zu wenig klar gemacht, dass die Entscheidung, die wir treffen, eine ganz grundlegende ist.
Und dass wir Menschen nicht frei und souverän zwischen gut und böse stehen in einer neutralen Position und dann selbstverantwortlich und frei jeweils wählen können, was wir tun.

Paulus wird in dem Punkt ganz deutlich: Eine solche neutrale, souveräne Position gibt es nicht.
Wir stehen nie frei dazwischen, wir sind keine "Herren", sondern immer "Knechte". 
Wie "dienen" entweder dem Guten oder dem Bösen, entweder Gott oder der Sünde.

Röm 6, 16 Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit. 17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. 19 Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden. 20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Früchte, derer ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod. 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Wer Sünde tut, gerät in ihre Knechtschaft, wird ihr "dienstbar" und erntet unweigerlich den "Sold" seiner Taten, den Tod.
Und aus dieser Skaverei kann er sich aus eigener Kraft nicht befreien; er kann nur "losgekauft" werden durch einen "Herrn", der stärker ist als Sünde und Tod und der ihn "loskauft". 
Als "Losgekaufte" stehen wir aber nun in seinem Dienst - denn nur er ist der Garant für unsere Freiheit und unser Leben. Ohne ihn würden wir aus eigener Kraft der Sünde nicht widerstehen können, würden sofort wieder ihn ihre Skolaverei verfallen.

Deshalb können wir nur frei sein im Dienste dieses grösseren Herrn, der uns ein Leben ermöglicht, das in Freiheit und ewiges Leben führt.

Diese Illusion, der Mensch könne eine neutrale, freie Position einnehmen, zwischen allen Stühlen und nur für sich selbst, eigenverantwortlich entscheiden, frei abwägen und das "Richtige" tun (das, was seiner "Selbstverwirklichung" am meisten nützt) - diese Illusion ist eine Frucht des modernen Denkens ohne Gott.
Aber es ist und bleibt eben eine Illusion .... und manche merken das viel zu spät; auch Christen tun sich oft schwer damit, davon los zu kommen.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 18.03.2018 13:24

Um meine im letzten Beitrag etwas missverständlich ausgedrückten Worte bezüglich der Auslöschung aus dem Buch des Lebens nocheinmal aufzugreifen.

Wenn David in Psalm 69 über seine Feinde spricht, die ihn hassen (Vers 5) und über ihn spotten (Vers 13) und dann schreibt:


28 Füge Schuld zu ihrer Schuld, und lass sie nicht hineinkommen in deine Gerechtigkeit!
29 Sie sollen ausgelöscht werden aus dem Buch des Lebens und nicht eingeschrieben werden mit den Gerechten!

Dann kann es sich nur um das Volk, um die Menschen handeln, die aufgrund ihrer Abstammungslinie als Kinder, als Ur-Ur-..-Enkel Abrahams eigentlich zum Volk Gottes, zu den Kindern Gottes zählten, aber dann halt nicht zu den verheißenen Kindern entsprechend Isaaks Linie - zu denen auch wir Christen zählen, die aus den Heiden (den Nicht Juden)  zu Gott gefunden haben. Im weiteren Sinne also um "Namenschristen", die zwar vielleicht noch die Verheißung auf ewiges Leben (Buch des Lebens) hätten, aber sich hier durch ihr Handeln (hassen...spotten) als nicht würdig erweisen und damit aber auch letztendlich nie zu denen gehört haben, die im Buch des Lebens wiedergefunden werden - im jüngsten Gericht. Von daher ausgelöscht werden --- UND ...gar nicht erst eingeschrieben werden...

Nicht eingeschrieben werden.... greift jetzt zurück auf die Zeit vor Grundlegung der Welt --- wo Gott ja auch schon wußte, in seiner Allwissenheit, wer einmal bei ihm im Himmel sein wird. Und auch wenn er nicht  aus seiner Allwissenheit hier Menschen hineingeschrieben hat, sondern deswegen, weil er sich bestimmte Menschen erwählt hat, etwas aus ihnen zu machen - und er macht aus uns etwas, nicht wir selbst... --- kann David hier Gott bitten, doch  diese Menschen gar nicht erst ins Buch des Lebens reinzunehmen  - im Wissen darum, das Gott über der Zeit steht und im Augenblick des Gebetes auch vor Grundlegung der Welt genauso präsent ist, wie in Gegenwart und wie am Ende aller Weltzeit.

Denn es wird kein Mensch erst später noch neu eingeschrieben ins Buch des Lebens. Das existiert unverändert bis zum jüngsten Gericht seit - bzw. vor Grundlegung der Welt - vor Erschaffung dieses Universums. Und alle anderen Menschen werden in den anderen Büchern gefunden werden, die aufgetan werden im jüngsten Gericht und von den Taten eines jeden Menschen - die nicht im Buch des Lebens stehen - berichten.

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solana

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Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von solana am 18.03.2018 13:08

Einen schönen, gesegneten Sonntag wünsche ich euch allen!



Vor ein paar Tagen habe ich bei meiner Radrunde die Wolken angesehen und sie sahen aus wie ein lachender Smiley; ich habe gleich ein Foto gemacht und auf einem Bild eingezeichnet, wie ich das meine:




Hier das Original:




Gestern konnte man eher ein grimmiges Gesicht erkennen:
Da musste ich doch gleich nochmal ein Foto machen:



Original:



Ja, das Wetter soll ja jetzt auch wieder etwas grimmiger werden ... der Frühling lässt noch auf sich warten....

Ich hoffe, ihr könnt es trotzdem geniessen. 

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 18.03.2018 12:55

Hallo lieber Hans,


ich heiße zwar nicht Foris, aber da Du deinen Beitrag hier für alle öffentlich (zur Diskussion?) stellst, möchte ich inhaltlich darauf eingehen.

Du fragst, wieviel Jesus Christus steckt noch in Evangelisationsveranstaltungen. Das ist sehr allgemein gesprochen. Oder hast du vielleicht bestimmte Evangelisationsveranstaltungen vor Augen?

Weiterhin schreibst du, das Jesus Christus für das Evangelium "warb". Tat er das wirklich? Müsste es nicht vielmehr heißen, das er zur Umkehr aufrief - MAHNTE - zur Hinwendung zu Gott. Gott zu suchen. Weil die Herrschaft Gottes, die Zeit, wo Gott allein Herrscher sein wird, nahe herbei gekommen ist.

Weil das Kommen des Messias, des Königs der Könige nahe herbei gekommen ist. Und hier dann nur die Menschen vor diesem König bestehen können, die sich mit Gott zuvor versöhnt hatten. Die Frieden mit Gott gefunden haben.

Also das Wort "Warb" - für das Evangelium erscheint mir hier zu schwach.  Jesus selbst verkörpert das Reich Gottes, die Hohheit und das Wesen Gottes, was zu den Menschen nun - durch ihn - gekommen ist und eröffnet nun den Menschen diese frohe Botschaft, das Gott ihnen die Sünden vergeben möchte. Vergeben tut. Dort wo sie sich von Jesus Opfer reinwaschen lassen dann. Dort wo sie ihn - Jesus - in ihr Leben aufnehmen.

Allerdings geht es jetzt nicht darum, im Evangelium - der froh machenden Botschaft von der Sühnung unserer Sünden - zu einem auch "sündlosen" Leben aufzurufen. Darum geht es dann später in der Heiligung. Sich hier immer wieder reinwaschen zu lassen - im Blut des Lammes.

Es steht erstmal "nur" die frohmachende Botschaft von der Reinigung von Sünde und Schuld im Vordergrund. Jeder Mensch kann so kommen wie er ist zu Gott. Sünder sind eingeladen, sich hier reinwaschen zu lassen. Sie müssen nicht erst besser werden. Sie werden auch nicht dann unter ein neues Joch gebracht, das von ihnen verlangt, sündlos zu leben.

Und von daher ordnete ein Paulus auch nicht an, nun im Geiste zu wandeln. Er zeigte es dann vielmehr auf, wie ein Leben in Christus dann später nur gelingen kann. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied.

Gruss
Thomas

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JeanS

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Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von JeanS am 18.03.2018 11:08

Hallo liebe Foris

Evangelisationen sollten doch dem Evangelium Jesus Christus vom Nahen Reiches Gottes dienstbar sein. Tun sie das wirklich? Wieviel Jesus Christus steckt denn noch in den Evangelisationsveranstaltungen?

Jesus Christus warb für das  Evangelium, also der Frohen Botschaft vom Reich Gottes,  wo der Wille des Vaters wie im Himmel so auf Erden geschieht, die Menschen sich demzufolge allesamt in gegenseitiger Liebe und Barmherzigkeiten begegnen, ohne Lug und Trug. Wie verhält man sich darin (im Reich Gottes) gemäss, Jesus, gar gemäss Paulus und Petrus, Johannes, die noch jesuskonform lehrten und so viele Menschen für das Reich Gottes gewinnnen konnten, indem sie viele Menschen dazu bewegen konnten auch Jesus Christus zu glauben und ihm nachzufolgen? (was damals lebensgefährlich aber lohnenswert war) 

Vor mehr als 2000 Jahren begann Jesus Christus damit die Sünder zur Umkehr zu bewegen, um seinem Evangelium vom Reich Gottes dienstbar zu werden. Sogar Paulus, der einstige Christenverfolger ordnete an, nurmehr im Geiste zu wandlen, da wer fleischlich gesinnt ist und dementsprechend gottlos handelte, keinen Platz im Reich Gottes erhält, dieses nicht erbt wie Paulus es in Galater 5.22 klar zu verstehen gab.

Galater 5.19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, (20 Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, 21 Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.

Also alle unrein machenden Gedanken, wie Jesus obiges ja benannte, haben im Reich Gottes nichts verloren. Ich glaube, das sollte man Gottsuchenden klipp und klar machen. Das Reich Gottes verlangt nach solchen Gläubigen, die Jesus Christus glauben, sich seinen Lehren anvertrauen, diese anwenden, umsetzen, zur Freude Gottes, dem Himmlischen Vaters, und auch zum eigenen Wohl. Gott ist voller Liebe, Gnade, Barmherzigkeit und Geduld. Diese kontinuierlich zu strapazieren, statt sich von ihm, respektive von seinem Hl. Geist führen zu lassen, schadet dem eigenen Wohlbefinden und der Verbindung zu Gott, wendet sich gegen Jesus Evangelium statt diesem dienstbar zu sein.

Gruss Hans

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.03.2018 11:12.

solana

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Re: Dankbarkeit in a l l e n Dingen ? Thess 5,18 und Eph 5,20

von solana am 18.03.2018 10:56

Danken verändert uns.

Es verändert unseren Blick, die Blickrichtung.

Statt zuerst auf uns zu sehen, ins uns hinein zu horchen auf unsere Wünsche und Bedürfnisse und dann auf unsere Lebensumstände - und dann diese Lebensumstände an unseren Wünschen und Bedürfnissen zu messen und zu von daher zu beurteilen, wird der Blick anders gelenkt.
Denn wenn wir unseren Blick so ausgerichtet haben, wie beschrieben, dann leben wir praktisch immer aus dem "Mangel", wir erleben praktisch immer, dass nicht all unsere Wünsche erfüllt sind und nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden können. Und so fokussieren wir uns auf das, was uns fehlt, fühlen uns "unerfüllt" und "bedürftig".....

Wenn wir zuerst auf Gott sehen, darauf, dass er alles in seiner Hand hat und darauf, dass er uns unendlich liebt, dann wissen wir, dass er uns nichts vorenthalten wird, das gut für uns ist 

Röm 8,32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Und wir wissen, dass, wenn er uns etwas nicht gibt oder etwas gegen unsere Wünsche läuft - dass es dann einen guten Grund bei Gott dafür gibt und dass das, was er uns stattdessen gibt, besser für uns ist. Und dass er uns alles zum Besten dienen lassen wird, auch wenn es uns auf den ersten Blick nicht so scheint:

Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Wenn wir mit dieser Einstellung leben, dann leben wir aus der "Fülle", nicht aus dem "Mangel", wir sind direkt an der sprudelnden Quelle des Lebens und leben nicht auf eine ferne Erfüllung unserer Wünsche hin, unser "Lebensgefühl" wird nicht von einem unerreichten und vielleicht sogar unerreichbaren Ziel bestimmt.

Beim Danken sprechen wir Gott unser Vertrauen aus.
Wir sagen ihm damit, dass wir glauben, dass er alles in seiner Hand hat und dass er in seiner grosen Liebe uns nur das gibt, was das Beste für uns ist und dass er auch das, was uns negativ erscheint, uns zum Besten dienen lassen wird.

Und wir antworten damit auf seine Liebe.
Wir Menschen haben ja gar nicht so viele Möglichkeiten, Gott unsere Liebe auszudrücken.
Dies ist eine gute Möglichkeit auf seine Liebe zu antworten und dadurch wächst auch unsere Liebe zu ihm. Indem wir immer mehr erfahren und erkennen, wie gut er es mit uns meint und immer mehr ins Staunen kommen, wie er alles zum Besten führt, was anfangs doch gar nicht gut aussah.

Sicherlich gibt es auch ganz schlimme Situationen des Leides, Krieg, Tod naher Menschen usw, in denen der vertrauende und dankbare Blick sehr schwer fällt und einem die Worte im Hals stecken bleiben....das gehört mit zu unserer Welt und damit müssen wir irgendwie umgehen.
Hier kann ein Gebet helfen: "Ich schaffe es nicht, das anzunehmen und auch noch dankbar dafür zu sein. Ich will aber auch nicht undankbar sein, nicht an deiner Liebe zweifeln oder daran, dass du alles in deiner Hand hast. Bitte hilf mir, die richtige Einstellung zu dem Leid zu bekommen, in dem ich gerade stecke und hilf mir, richtig damit umzugehen."

Manch einer sagt nun vielleicht: "So eine Einstellung führt Menschen dazu, die Hände in den Schoss zu legen und nichts mehr tun, nicht mehr an der Verbesserung von schlechten Lebensumständen zu arbeiten, nichts mehr erreichen zu wollen usw.

Ich habe die gegenteilige Erfahrung gemacht: Sorgen und Selbstmitleid rauben unendlich viel Energie, blockieren und lähmen.
Wenn man eine Situation angenommen hat und im Vertrauen auf Gott das Beste erwartet - dann wird der Blick offen für viele Möglichkeiten und Chancen, die auch in vorher auswegslos erscheinenden Situationen stecken. Man kann zuversichtlich Probleme anpacken und die Freude daran kommt aus dem inneren Frieden. 
Und, vor allem, man kann die Zeit bis zu einer Problemlösung auch voll erleben und geniessen; man lebt nicht angstvoll auf den Punkt hin, an dem alles endlich iwieder in Ordnung kommt und an dem man wieder beruhigt aufatmen kann und wieder "richtig" leben.

Gruss
Solana

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 18.03.2018 10:17

Offenbarung 3


1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Dies sagt der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke, dass du den Namen hast, dass du lebst, und bist tot.
2 Wach auf und stärke das Übrige, das im Begriff stand zu sterben! Denn ich habe vor meinem Gott deine Werke nicht als völlig befunden.
3 Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
4 Aber du hast einige wenige Namen in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; und sie werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.
5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
6 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!


Sardes (bedeutet die Enkommenen oder Erneuerung) war früher ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, Zentrum der Wollindustrie und des Wollhandels und eine auch durch Goldfunde und dann Goldmünzprägungen reich gewordene Stadt, die in geistlicher Hinsicht jedoch von einem leblosem Namenschristentum gekennzeichnet war. Sie hatte einen Ruf als christliche Gemeinde, doch ihr "Leben" bestand größtenteils aus festgelegter, langweiliger Routine. Sie floß nicht von geistlichem Leben über. Ihr fehlte das übernatürliche Strahlen. Christus ermahnte sie das heilige Gut der Wahrheit zu "bewahren" und von ihrer Leblosigkeit und Weltförmigkeit (siehe die besudelten Kleider) Buße zu tun. 

Das zu stärken, was im Begriff stand zu sterben, deutet darauf hin, das sie einen Anfang gemacht hatten, sich loszusagen von all dem, wonach die Welt und das Fleisch (der alte Adam in seinen Begierden) trachtet (Augenlust - sich begehrlich etwas anzuschauen, Fleischeslust - begehrlich immer mehr besitzen zu wollen - anstatt sich genügen zu lassen an dem was schon da ist , Hoffärtiges Leben - der Stolz, der sich auf die eigene (überhöhte) Person (Ego) etwas einbildet - etwas darstellen möchte im ehrgeizigen Streben nach Ansehen der eigenen Person).
Das diese Anfänge, all dem abzusterben, den alten Adam im Tode zu lassen, dann aber im Sande (der Welt) versackten und sie die Liebe zur Welt wieder einholte. Zumindest all diejenigen, die sich hier nicht mit der Welt (und allem was in der Welt ist) besudelt hatten.

"Zu kommen wie ein Dieb" wird dann bei Jesus Wiederkunft auf Erden - wo Jesus sagte, das er keinen Glauben dann finden werde (Lukas 18,8) - für all diejenigen erschreckend sein, die nicht zuvor als Gemeinde entrückt worden sind, die sich als übrig gebliebene Ungläubige dann darin auszeichnen, das sie das Mal des Antichristen angenommen haben und konform mit der Welt - mit dem Teufel - sind.

"Seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens" könnte nun fälschlicher Weise so verstanden werden, das man als Kind Gottes, welches vor Grundlegung der Welt schon ins Buch des Lebens eingetragen worden ist, dann durch eigenes Versagen hier wieder ausgelöscht werden könnte. Also das man auch als wiedergeborener Christ am Ende doch noch verloren gehen könnte. Was aber dann eine Heilsgewißheit, die wir ja haben dürfen, völlig entwerten würde, da es letztendlich doch auf unser Tun und Handeln ankäme - und nicht auf Gottes Wirken in uns - ob wir in den Himmel kommen.

Einige Ausleger sind der Ansicht, dass das Buch des Lebens die Namen derer enthält, die leibliches Leben empfangen haben. Nach dieser Ansicht werden diejenigen, die durch ihr Leben beweisen, dass die wiedergeboren worden sind, nicht aus diesem Buch getilgt, alle anderen jedoch trifft dieses Schicksal.
Andere sehe das Buch als ein Register derer, die geistliches Leben haben. Ihnen wird verheißen, dass ihre Namen nicht ausgelöscht werden, d.h. dass sie ihrer Erlösung nie mehr verlustig gehen. Nach dieser Ansicht ist es nicht notwendig, dass überhaupt Namen ausgelöscht werden müssen.

Das überhaupt jemand "ausgelöscht werden soll aus dem Buch des Lebens" habe ich nur in einen Bibelvers gefunden:

Ps 69,29 Sie sollen ausgelöscht werden aus dem Buch des Lebens und nicht eingeschrieben werden mit den Gerechten!

Und hier spricht David von den (falschen) Brüdern aus seinem Volk, die ihn ohne Grund hassen und verfolgen. Und diesbezüglich kann ich hier nur all diejenigen Menschen vor Augen haben, die eigentlich als Nachkommen Abrahams zu Gottes Volk gezählt werden, aber dann  um der Heiden willen, die Gott kennen lernen sollten, Christen werden sollten, beiseiten genommen werden sollten (für den wilden einzupropfenden Ölzweig) um am Ende dann auch errettet zu werden. Zumindest all jene, die sich Gott hier überlassen will - was nicht alle sind.

Wer jedoch Heilsgewißheit hat, als Christ, der wird nicht verloren gehen. 

Joh 10,28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.

Die Gemeinde in Sardes ist oft als Bild für die Zeit der Nachreformation gebraucht worden, in der die Kirche ritualistisch, am Äußeren orientiert, weltlich und politisch geworden ist. Die protestantischen Staatskirchen Europas und der amerikanischen Kolonien standen in diesem Abweichen an der Spitze.

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