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Hannalotti

-, Weiblich

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Beiträge: 397

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Hannalotti am 05.02.2018 13:51

Hallo Cleo,

das Ding ist aber, dass ein Großteil der Landeskirchen die Stellen aus 5. Mose, Röm 1 und 1. Kor, 6 nicht auf homosexuelle Liebesbeziehungen bezieht, sondern in diesen Fällen von Promiskuität und Prostitution ausgeht. Eine langjährige Partnerschaft wird nach Meinung der Pastorin im Beispiel der Threaderöffnerin nicht gemeint sein.

Es gibt dort unterschiedliche Auslegung. Also im Falle von jovetothemama bedeutet das: entweder so stehen lassen oder eine andere Gemeinde suchen, denn ich denke, die Leitung wird sich nicht umstimmen lassen.

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von solana am 05.02.2018 13:06

Glücklicherweise brauchen wir keine abschließende und allgemeingültige Lösung erarbeiten, sondern nur jeweils in den Situationen, in denen uns die Problematik begegnet, eine konkrete Einzelfallentscheidung treffen.

Finde ich eigentlich nicht soooo schwierig, da wir nicht in der Position eines Richters über andere stehen, sondern als liebende Geschwister bei ihnen, die selbst auch nicht sündlos sind. Von daher ist es nicht unsere Aufgabe, abschliessende und allgemeingültige Beurteilungen über andere zu fällen, sondern ihnen in Liebe zu begegnen und ihnen zu helfen, wenn sie es möchten.

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von nennmichdu am 05.02.2018 13:03

Bei allen Empfehlungen in der Bibel zur Mäßigung (auch was die Nahrungsaufnahme anbelangt) und dem Wert des Fasten im zeitweiligen Versicht auf Nahrung halte ich es da mit:


Jes 58,6 Ist nicht vielmehr das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Ungerechte Fesseln zu lösen, die Knoten des Joches zu öffnen, gewalttätig Behandelte als Freie zu entlassen und dass ihr jedes Joch zerbrecht?

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von nennmichdu am 05.02.2018 12:59

Glücklicherweise brauchen wir keine abschließende und allgemeingültige Lösung erarbeiten, sondern nur jeweils in den Situationen, in denen uns die Problematik begegnet, eine konkrete Einzelfallentscheidung treffen.


Schwierig - wenn wir auf der einen Seite sagen, Homosexualität ist Sünde und Homosexuelle als Sünder damit automatisch ausgrenzen tun und auf der anderen Seite uns Menschen begegnen, die sich in ihren (homo)sexuellen Beziehungen als "Verschnittene" (Mt.19,12) begreifen und Anteil am Gemeindeleben suchen.

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jovetodimama

53, Weiblich

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Beiträge: 159

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 05.02.2018 12:18

Trotzdem kann man doch Betroffene vorbehaltlos annehmen und sie nicht anders behandeln als andere.
Darauf, sie trotzdem nicht anders zu behandeln als andere, berufen sich diejenigen in der Kirche, die die kirchliche Trauung für gleichgeschlechtliche Paare gut finden und meinen, sie anbieten zu müssen.
Auch im Umgang mit Homosexualität sollte man nicht aus Rücksicht auf Betroffene Falsches um-definieren
Darauf berufen sich die Gegner von kirchlichen Trauungen für Homosexuelle.

Da wird bald klar: Es gibt also neben sehr vielen Situationen, in denen ein "man sollte" und ein "trotzdem kann man doch" miteinander vereinbar sind, auch Fragestellungen, in denen eine klare Entscheidung nottut.

Das erinnert mich an die Ermahnung in Offb. 3, 15-16: "Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde." Mit einer Sowohl-als-auch-Haltung sind wir lau. Das ist nicht gut.

Glücklicherweise brauchen wir keine abschließende und allgemeingültige Lösung erarbeiten, sondern nur jeweils in den Situationen, in denen uns die Problematik begegnet, eine konkrete Einzelfallentscheidung treffen.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.02.2018 12:21.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von solana am 05.02.2018 11:41

Cleo schrieb:

Gestern noch dachte ich an den Vergleich "wenn Gott sagt, dass er Lügen nicht möchte, verurteilen wir nicht so schnell die Betroffenen, weil wir selbst plötzlich betroffen sin könnten."


Dazu habe ich neulich eine Diskussion (in einem Forum) gelesen und war einigermassen schockiert.
Nicht darüber, dass Schreiber zugegeben haben, nicht immer bei der Wahrheit zu bleiben. Sondern darüber, dass versucht wurde, Lüge zu rechtfertigen und nicht mehr "Sünde" zu nennen - mit der Begründung: im entsprechenden Gebot steht ja  2. Mose 20, 16 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Und "falsches Zeugnis" ist nicht allgemein = Lüge, sondern nur "Falschaussage in einem Prozess", oder, bestenfalls so zu erweitern: "Unwahrheiten über andere verbreiten". ....also gar nicht jede Lüge ist verboten. Sieht man ja auch im AT, da wird des öfteren gelogen und keiin Wort der Kritik dazu.
Jüdische Gelehrte gestatten auch viele Ausnahmen:

Jedoch gibt es einige Ausnahmen, in denen man nicht die ganze Wahrheit sagen muss. Unsere Weisen nennen uns fünf Fälle, in welchen wir die Wahrheit etwas verdrehen können.

Der ganze Artikel:
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19189

W
as mich daran schockiert hat, ist der Versuch, Sünde wegzudefinieren und so sein falsches Tun zu rechtfertigren.

Sicher gibt es Ausnahmesituationen, in denen die Wahrheit grossen Schaden anrichtet und man die Wahl hat, zB Menschen dadurch in Gefahr zu bringen oder zu lügen. Oder auch nur Menschen seelisch zu verletzen oa.
Wenn man sich dann dazu entscheidet, die Unwahrheit zu sagen und eine Lüge auf sich zu nehmen, um jemanden zu retten oder nicht zu verletzen, dann ist das in meinen Augen ein "Liebestat". Das macht aber eine Lüge trotzdem noch lange nicht zu Wahrhaftigkeit.
In meinen Augen bleibt das trotzdem eine Sünde, die vergeben werden muss - auch wenn das Motiv edel war.

Ich finde es sehr wichtig, festzuhalten, dass unsere Rechtfertigung durch die Vergebung geschieht - nicht, dass der Zweck alle Mittel rechtfertigt und heiligt.

Ich würde auch niemanden verurteilen für eine solche "Notlüge"; allerdings würde ich ihm auch nicht sagen: "Das, was du gemacht hast, war eigentlich gar keine "echte" Lüge, die Situation hat das erfordert, also bist du von daher gerechtfertigt."

Man muss trotz allem die Dinge beim Namen nennen und darf Sünde nicht einfach um-definieren.

Wir Menschen werden immer mal wieder schuldig und manchmal gibt es Zwickmühlen, in denen man gar nicht schuldlos bleiben kann (sogar durch "Unterlassen" und gar nichts tun kann man schuldig werden), in denen man sich eben nur für "das kleinere Übel" entscheiden kann. Und um Vergebung dafür bitten. Aber nicht einfach weg-definieren und sich so selbst rechtfertigen .....

Die Lüge ist nur ein anschauliches Beispiel.
Es gibt vieles, was wir nicht so schaffen, umzusetzen, wie wir es eigentlich sollten - man denke nur an die verschärften Gebote in der Bergpredigt, zB: Mt 5,22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig;
Wer wird nicht schon mal zornig auf andere - und sieht sich dann auch noch im Recht, empfindet das gar nicht als Sünde?
Auch hier muss man die Dinge klar beim Namen nennen.
Nicht, um sich oder andere zu verurteilen, sondern um richtig damit umzugehen, zu erkennen, Vergebung empfangen, zu lernen ......

Auch im Umgang mit Homosexualität sollte man nicht aus Rücksicht auf Betroffene Falsches um-definieren und dadurch rechtfertigen.
Trotzdem kann man doch Betroffene vorbehaltlos annehmen und sie nicht anders behandeln als andere.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.02.2018 11:42.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 05.02.2018 11:10


Aus der Tageslese 5.Mose 32, 44-47 

Und Mose kam und redete alle Worte dieses Liedes vor den Ohren des Volks,
er und Josua, der Sohn Nuns.
Als nun Mose das alles zu Ende geredet hatte vor ganz Israel, sprach er zu ihnen: 

Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, dass ihr euren Kindern befehlt,
alle Worte dieses Gesetzes zu halten und zu tun.
Denn es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben, 
und durch dies Wort werdet ihr lange leben in dem Lande, in das ihr zieht über den Jordan,
um es einzunehmen.  

☆♡☆  ☆♡☆  ☆♡☆
Hat nicht jeder "ernsthafte" Christ sein eigenes 'Ägyptenland', aus dem Gott uns in Jesus durch die fürsorgende
Kraft mittels des Heiligen Geistes herausführen will?

Manchmal, während der Wanderung in die herrliche Gemeinschaft und Sicht auf die verheissungsvolle Ewigkeit,
schlagen die zurückkehrenden Wellen über uns zusammen. Die Gefahr des Ertrinkens lässt nach Luft schnappen.
Aber dann,
der wundervolle Morgenstern geht wieder über uns auf. Wir sind nie von Gott auf diesem Weg verlassen.
Immer, wirklich immer, trägt und schützt er uns, auf allen Wegen und Irrwegen ist Jesus da.
Er schläft und schlummert nicht.

Römer 8, 28-38
V37 Aber in dem allen überwinden wir weit mehr durch den, der uns geliebt hat.  
Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur
uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. 


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 05.02.2018 10:42

Losung 

Betrachte das Buch des Gesetzes Tag und Nacht, dass du es hältst und tust in allen Dingen.    Josua 1,8 

Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.    Lukas 11,28 

5.Mose 32, 44-47
5.Mose 12, 1-12

Mit grosser Liebe hast du uns geliebt, EWIGER, unser Gott.
Öffne unser Herz, dass wir begreifen und verstehen, hören und lernen alle Worte deiner Lehre.
Erleuchte unsere Augen mit deiner Lehre, verknüpfe unser Herz mit deinen Geboten,
hilf uns, deinen Namen zu lieben und zu fürchten, denn auf deinen heiligen Namen vertrauen wir.
(Aus einem jüdischen Morgengebet)

Lied: Antwort auf alle Fragen gibt uns dein Wort ...

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von Burgen am 05.02.2018 10:33

Hallöchen, 

es gibt sicherlich unterschiedliche Vorstellungen und Bräuche für diese Zeit.

Manche Organisationen geben einen Kalender heraus,
mit Beispielen, wie diese Zeit erlebt werden könnte.

Eventuell auf geliebtes Speisen, Naschereien, Alkohol, Internet oder TV zu verzichten.
Oder sich bestimmte Tage herausnehmen in denen eben auf bestimmte Dinge verzichtet wird.

Und als Hilfe gibt es die Anleitung für besondere Gebetszeitwn, allein und gemeinsam.
In dieser Zeit könnte die Zeit anders genutzt werden.

Bei Feierlichkeiten oder Frühstückstreffen mit anderen mal eben die eigens ausgesuchten
Getränke oder Essangebote eben nicht zu sich nehmen.
Da kommt es auf die eigene Einstellung an, nicht auf die, der damit nichts anfangen könnenden.

Mit fällt gerade das Wort Jesu ein:
Das geht nur durch Beten und Fasten - , als die Jünger nicht helfen konnten.
Man könnte also während dieser Zeit ganz bewusst eine intensivere Hinwendung
zu Gott und Jesus im eigenen Leben finden.

 

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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von jovetodimama am 05.02.2018 08:49

In ca. 10 Tagen beginnt mit Aschermittwoch wieder die Fastenzeit. Wie haltet Ihr es mit dem Fasten? Sind Zusammenkünfte mit Menschen, die kein Verständnis für das Fasten haben, ein Anlass, das Fasten zu unterbrechen?

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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