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Re: Glaube leben in der Arbeit
von Cleopatra am 03.02.2018 09:23Das ist ja lustig, diese Situation hatte ich in meiner alten Arbeitsstelle auch, nur dass ich nicht den Kollegen, sondern die Cheffin so immer entschuldigen sollte.
Da war die Geschäftsleitung öfters mal sauer auf mich, weil ich eben korrekt sein wollte und auch nicht lügen wollte und so.
Mir ist noch etwas eingefallen zu diesem Thema, denn in meinem Umfeld, die Nachbarn, Bekannten und so wissen bei mir ja auch, dass ich Christ bin.
Liebe Angie, du sprichst ja selbst davon, dass wir Licht sind.
An gleicher Stelle in der Bibel spricht Jesus auch von Salz.
Hast du mal Salz pur genommen? Oder mal in die Lampe genau hineingeschau?
Beides ist ziemlich stark, oder?
Wir sind kein kleines, vorsichtiges Lichtlein, wir sind LICHT. Wir sind SALZ.
Ich denke, wenn wir gannz vorsichtig, schüchtern, unbeholfen von Gott erzählen, dann wirkt das ganz anders, als wenn wir selbstbewusst und stolz von Gott erzählen.
Das ist natürlich auch ein bisschen von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Ich selbst bin die Art von Mensch, die sich auch mal lächerlich machen kann und darüber lacht.
Ich bin draußen eine ganz alberne

Und daher - ich bi Stolz, ein Kind Gottes sein zu dürfen- erzähle ich auch gerne darüber. Beiläufig.
Aber die Leute um mich herum wissen es eben.
Als eine Schülerin mal ganz selbstbewusst gesagt hat "ich glaube nicht an Gott, ich bin überzeugter Atheist", habe ich ihr mal ein paar Erfahrungen mit Gott erzählt, auch Wunder, die ich erlebt habe. Da wurde die Schülerin immer kleinlauter und meinte irgendwann "ich habe sowas eben noch nicht erlebt" und ich "wenn man etwas noch nicht gesehen hat, bedeutet es ja nicht, dass es nicht exestiert."
Eine Nachbarin sagte mir mal ganz am Anfang "ich glaube nicht an Gott und ich will nicht darüber reden." Diese Nachbarin werde ich sicher nicht vollpredigen. Nein, wir verstehen uns aber immernoch super, sie ist eine super hilfsbereite und liebe Frau, ich mag sie total gerne. Ich bete für sie undwerde mich nicht aufdrängen. Ich akzeptiere es und sie weiß, dass sie mich jederzeit drauf ansprechen kann und erfährt in Gesprächen eben auch immeriweder, dass ich zB in die Gemeinde gehe und wer noch in der Gemeinde aus der Nachbarschaft ist und so weiter.
Wir müssen uns nicht scheuen. Im Gegenteil- wir haben ein so geniales Geschenk erhalten, wir können uns total darüber freuen und müssen uns nicht davor verstecken.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 03.02.2018 09:20
Losung
Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! Psalm 36,8
Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebräer 10,35
1.Korinther 1,26-31
5.Mose 11, 13-32
Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,
der dir Gesundheit verliehen,
dich freundlich geleitet.
In wieviel Not
hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel verbreitet!
(Joachim Neander)
Re: Glaube leben in der Arbeit
von Cleopatra am 03.02.2018 09:12Liebe Angie,
du hast einen ganz ganz tollen Job. Du darfst Licht sein in der Dunkelheit.
Und so wie du es selbst beschreibst- du musst dich nicht aufdrängen, das führt meißtens zum Dichtmachen, wie du beschreibst.
Ich finde, das Wichtigste ist wie wir uns geben und wie wir leben.
Ich arbeite in einer kleinen Praxis. Wenn ich mit Patienten im Gespräch bin, kommen wir manchmal ganz ungezwungen auf das Thema. Ohne in Einzelheiten einzugehen.
Meine Kollegin weiß, dass ich bete und meine Cheffin auch. Sie wissen, dass ich in eine Gemeinde gehe und aktiv meinen Glauben lebe.
Das muss ich ihnen nicht immer unter die Nase binden.
Nein, mal bekommen sie mit, dass ich eben Sonntags in die Gemeinde gehe, mal bekommen sie mit, wenn wir den Spendentisch aufstellen (eine Patientin hat mir sogar etwas für den Spendentisch mal mitgegeben) oder wenn wir in der Gemeinde Aktivitäten haben.
Und wenn ich meine Kollegin etwas von einer Freundin aus unserer Gemeinde erzähle, bekommt sie es auch mit.
Einmal hatten wir ein richtig gutes Gespräch über Gott.
Ganz zwanglos.
Ich weiß, es hört sich wieder so fromm an, aber richtig ist es trotzdem: Bete doch einfach für solche Möglichkeiten und für gute Gespräche.
Lg Cleo
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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 03.02.2018 09:10Ja, liebe pray
so sollte es sein den Tieren gegenüber. Leider sieht die Wirklichkeit oft und in diesem Fall,
völlig anders aus. .
Und wenn ich "die Welt" betrachte, sehe ich, dass die größten Aktivitäten für Tiere und Umwelt helfend einzutreten,
meist durch Menschen geschieht, die keiner Kirche angehören.
Es gibt gaaanz wenige Gemeinden zB, in denen Tiere sogar gesegnet werden.
Wobei ich Mal erlebte, dass eine Frau in ihrer Kirche ihr Auto segnen ließ ...
Gruß
Burgen
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von Cleopatra am 03.02.2018 09:04Ein kleiner Gedanke von mir, nicht nur auf deine Gemeinde bemünzt, sondern allgemein:
Die Liebe zu allen Menschen ist gut und richtig.
Die Liebe zur Welt und zu allen Taten aber nicht.
Lg Cleo
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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von jovetodimama am 03.02.2018 07:26Ja, die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ist und bleibt ein spezieller Punkt.
Dass sie in unserer Kirchengemeinde angeboten wird, ist einer der Gründe, weshalb ich mich nicht als Kandidatin für die Gemeindevertretung oder das Presbyterium aufstellen lasse, wenn dieses Jahr erneut gewählt wird.
Andererseits bin ich sehr, sehr dankbar dafür, dass in unserer Gemeinde auch Menschen, die anders ticken, vorbehaltlos angenommen werden. Die Stärke der Gemeinde ist ihre unvoreingenommene Nächstenliebe zu allen Menschen.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Arbeit
von Angie am 03.02.2018 06:40@pray: Danke, du hast genau verstanden was ich meine! Genau so ging es mir früher auch, ich wollte es jedem recht machen und bloß nicht anecken oder auffallen. Inzwischen ist mir aber Gottes Freude an mir wesentlich wichtiger als die Meinung anderer Leute über mich. Manchmal denke ich mir auch daß es völlig egal ist ob sie mich komisch finden, weil doch jeder irgendeinen Spleen hat, und jeder wird trotz seiner Spinnereien irgendwie akzeptiert. Wenn ich mir die anderen so ansehe denke ich fast, ich könnte ruhig noch ein bisschen mehr "spinnen", ich bin noch viel zu normal
Selbst wenn ich jemandem mit meinem Glauben so gegen den Strich gehen sollte daß er/sie mich komplett ablehnt, was wäre das schlimmste das passieren könnte? Jemand verachtet mich und redet nicht mehr mit mir? Ok, damit kann ich leben, denn die Freude am Herrn ist meine Stärke (Neh 8,10).
Das versuche ich, und es gelingt mir immer besser. Und mit jedem kleinen Erfolg werde ich mutiger
Ich war nie ein Moralapostel, und ich hoffe ich werde auch nie einer. Und ich gebe mir Mühe die Menschen so zu akzeptieren wie sie sind, ohne über sie zu urteilen, in der Hoffnung daß ein kleiner Same auf fruchtbaren Boden fällt. Ich wünsche mir, daß mein Verhalten dazu führt daß ihr Interesse geweckt wird an dem, was mich so gelassen und zufrieden macht.@Thomas: Ich denke ich weiß, was du damit sagen willst. Das geht wohl in die Richtung, nicht den Moralapostel zu spielen, nicht jede Kleinigkeit sofort zu kommentieren und mich damit so unbeliebt zu machen, daß die Leute mir nicht mehr zuhören. Wenn z.B. einer einen schmutzigen Witz macht muß ich das nicht ausdiskutieren, sondern es reicht wenn ich nicht darüber lache bzw. nicht darauf eingehe, so zeige ich auch daß ich das nicht witzig finde. Habe ich das einigermaßen so ausgedrückt wie du es gemeint hast?
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von pray am 02.02.2018 22:54Liebe Burgen,
Das sagt: Der Gerechte erbarmt sich seines Viehs; aber das Herz des Gottlosen ist unbarmherzig. (Spr. 12,10)
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von pray am 02.02.2018 22:44Ja, das stimmt wohl. Gestern fand ich dazu eine Bibelstelle, die ich so noch nie so gelesen hatte.
Da geht es im Philipperbrief ja um Paulus, der in der Gefangenschaft war und da sogar tapfer das Evangelium verkündet hat.
Und was sagt er über die Gefangenschaft?: ...denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi (Phil. 1,19)
Re: Glaube leben in der Arbeit
von pray am 02.02.2018 22:37Lieber Thomas,
wie meinst du das denn mit den "Fünfen"? Kannst du vielleicht ein Beispiel sagen, wo ein Christ die 5 gerade sein lassen sollte? - ohne ""seinen Heiligenschein vor Gott und den Menschen zu verfinstern""?


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