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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 20.01.2018 11:05

Hallo ,

Ich habe keine Frage an dich.
Es war nur eine Anmerkung.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 20.01.2018 10:56

Hallo Pausenclown (ein Vorname wäre mir langfristig hier auch lieber... - mal ganz nebenbei),



mir fällt auf schriebst oft wir, wir alle usw. Verzeih ich nicht.


hier wäre es schön, wenn du deine Frage(n) etwas mehr präzisieren könntest. Damit ich weiß, was genau du überhaupt schon verstanden hast und was jetzt konkret dir noch fragwürdig erscheint.


Aber mal ganz allgemein - schreibt jemand von "wir" - fühle ich mich entweder darin wieder oder nicht. Ansonsten sprechen wir hier oft von den Jüngern Jesu. Von uns Christen. Wir könnten auch von uns, dem Volk Gottes sprechen, den Kindern Gottes. Dann können sich Juden und Christen in einem "wir" wiederfinden....

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 20.01.2018 10:52

Losung 

Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.    1.Mose 1,3 

Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten,
                                    der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben.    2.Korinther 4,6 

5.Mose 33,1-4 (7.12-16)
5.Mose 5,1-22

Der da sprach: Es werde Licht!, Sonnen warf in ewge Bahnen,
lässt sein Wesen und Gesicht leuchtend uns in Christus ahnen.
(Arno Pötzsch)



Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.01.2018 10:53.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von nennmichdu am 20.01.2018 10:50

Hallo Smart,



Vielleicht sind die Verheißungen der Bibel situationsbedingt widersprüchlich, so dass ich einerseits erwarten darf, was ich will zu empfangen, wie ich auf der anderen Seite seinen Willen und seine Souveränität akzeptieren muss, die sich vor niemandem beugt.


Ich denke das Gott uns dahin führen möchte, das wir mehr und mehr nur noch das für uns und für andere dann wollen, was er auch für uns und für andere will. Wenn wir ganz in den Willen Gottes eingetaucht sind, dann werden wir zum einen erkennen, das alle Verheißungen auf Christus weisen. Sich in ihm erfüllen. Und sich auch in unserem Leben - als Christ - erfüllen können - werden.

Wenn ich vom Geist Gottes erfüllt und getrieben bin - so wie Jesus es war - dann will ich in erster Linie nichts mehr für mich selbst  - hier weiß ich mich von Gott in allen Bedürfnissen befriedigt und immer wieder neu versorgt. Ich sehe die Welt aus Gottes Augen und möchte und werde das tun, was Gott mich tun und sehen und wollen lässt.

Und so ist es auch im Gebet. Ich werde situationsentsprechend immer für das bitten, wo ich erkennen, das möchte Gott jetzt tun. Und weil Gott es dann tut, werde ich es erleben - als Bittender.

Ich denke nicht, das es hier eines bestimmten Gebetsaufwandes mit so und so viel Stunden bedarf. Das kann ich in der Bibel bei Jesus und seinen Jüngern oder Gebeten im alten Testament nicht erkennen. Oft wird für anhaltendes Gebet die immer wieder vor dem Richter erscheinende fordernde Witwe herangeführt. Die diesem wiederholt/unablässig in den "Ohren" lag mit ihrem Anliegen.

Aber dies sehe ich nur als Bespiel dafür, das wenn schon in der Welt ein ungerechter Richter einer dauerhaften dringlichen Forderung nachkommt, wieviel eher wird Gott uns unsere einfachen schlichten -kurz vorgetragenen - Bitten umgehend erfüllen.

Wir sollen ja gerade nicht viel Wort machen und plabbern (uns wiederholen) im Gebet vor Gott. Auf das wir meinen, wir werden vor Gott um unserer vielen Worte - unseres Gebetsmarathons vor ihm erhört.

Das war bei den Baalspriestern bei Elia so, die von früh morgens bis zum Nachmittag tanzten, schrien, sich ritzten um es ja ernstlich genug zu machen, als sie ihre Götter um Feuer vom Himmel baten.

Bei Elia geschah das dann auf ein Wort hin.

lg,
Thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 20.01.2018 10:44

Guten Morgen liebe Oasis, 

es ist windstill, nicht mal ein leichter Hauch ist zu sehen ... und die vorher nasse Erde ist wieder trocken.

Gestern gab es eine interessante Sendung auf phönix. Die frühe Zeit der Erde mit ihren Tieren, das viele Wasser,

Seen und Flüssse. Mammut, Dinos zu lande und im Fliegen. Afrika rutschte gegen Europa.

Die Entstehung der Alpen. Fast alles, bis über die Bergspitzen war mit Wasser bedeckt.

Die Täler waren früher Fluss, Seen oder Meeresgründe. Unbeschreiblich, aufregend.

Und dann kam die Eiszeit. Die grossen Tiere waren inzwischen ausgestorben.

Die Zugspitze, der ganze Berg wird noch durch Eis zusammengehalten. Jedoch taut er.

Und dann, vor 6T Jahren kam der Mensch und nahm Einfluss auf alles.

Jetzt leben wir in De in einer von Menschen gemachten Kulturlandschaft.

Wenige Stellen sind noch ursprünglich. Aber es gibt sie.

Der Sprecher lud ein, mit wachen Forscheraugen vor der Haustür in die Lande zu gehen.

Dort gibt es auch heute noch viel in der Erde Ursprünglichkeit zu entdecken.

Mit dem Heissluftballon gab es Risse zu sehen, die von unten nicht zu entdecken sind.

Wirklich spannend. Die Sendung war von 2013. Falls jemand nachschauen möchte.

Er sagte auch, dass sogar heute noch alles in Bewegung ist. Es gibt keinen Stillstand.

Gruss
Burgen  

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von solana am 20.01.2018 10:38

Pal schrieb:

Es gibt da wohl eine positive Unverschämtheit, aber auch eine menschlich, schädliche...

Hallo Pal

Ich verstehe das Gleichnis vom bittenden Freund oder auch das von der bittenden Witwe in Lk 18 nicht so, dass wir uns ein Vorbild an der Unverschämtheit nehmen sollen.
Sondern an der Zuversicht der Bittenden.

Die Gleichnisse sagen: Selbst bei Menschen ist es doch so, dass jemand einem Freund auch zu nachtschlafender Stunde abweisen würde.
Lk 11, 8 Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, so viel er bedarf.

Das impliziert doch die Aussage: "Um wieviel mehr wird euer himmlischer Vater seinen geliebten Kindern geben, was sie brauchen, wenn sie ihn darum bitten."

Und in Lk 18 steht das auch so:

Lk 18, 6 Da sprach der Herr: Hört, was der ungerechte Richter sagt! 7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er bei ihnen lange warten? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze.

Heisst für mich: Wenn Gott meine Bitte nicht erfüllt, dann bestimmt nicht aus dem Grund, weil ich nicht genug gedrängelt habe und nicht unverschämt genug war. Denn Gott ist kein ungerechter Richter wie im Gleichnis und er wird sich nicht so lange bitten lassen wie dieser, weil er keine Lust hat, mir zu helfen und wird meinen Bitten nicht deshalb nachgeben, weil er schliesslich davon genervt ist - sondern er gibt mir alles, was gut für mich ist, weil er mich liebt. Deshalb darf ich voller Zuversicht zu ihm kommen.

Dennoch steht über allen Bitten, die ich äussere: "Dein Wille geschehe."

Denn, wenn ich mich vertrauensvoll an Gott wende und von ihm das erbitte, was ich brauche, im Vertrauen auf seine Liebe, dann gehe ich doch auch davon aus, dass er mir nur das gibt, was wirklich gut für mich ist.
So wie der Vater im Gleichnis einerseits:

Lk 11, 11 Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater um einen Fisch, und der gibt ihm statt des Fisches eine Schlange?
12 Oder gibt ihm, wenn er um ein Ei bittet, einen Skorpion? 

Andererseits würde aber doch auch kein Vater seinem Kind den sehnlichsten Wunsch erfüllen, wenn es der Wunsch nach einer Schlange oder einem Skorpion wäre - dh so formuliert: "11 Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater um eine Schlange, und der gibt ihm tatsächlich eine Schlange?
12 Oder gibt ihm, wenn er um einen Skorpion bittet, tatsächlich einen Skorpion?"

Nein, jeder Vater würde sagen: "Kind, du kannst die Gefahr noch nicht einschätzen, die von solchen Tieren ausgeht. Aber ich kenne sie und gebe dir keine Schlangen und Skorpione. "(Mein Bruder hat als kleines Kind mal mit ganz kleinen Skorpionen gespielt, im Urlaub, er kannte diese Tiere von zu Hause nicht und hielt sie für kleine Krebse ..... glücklicherweise ist nichts passiert, aber die entsetzten Erwachsenen haben ihm dieses gefährliche Spielzeug natürlich sofort weggenommen ..... Daran muss ich denken, wenn ich vom Ei und Skorpion lese )

Ich denke, wir dürfen Gott ruhig mit unseren Anliegen bedrängen, auch in "unverschämter" Weise. Er wird bestimmt nicht genervt oder sauer.

Aber es ist auch nicht so, dass er uns nur dann erhört, wenn wir so unverschämt drängeln.

Denn das, was er uns gibt, gibt er aufgrund seiner Liebe, nicht aufgrund unserer "korrekten" Gebetsanwendung.
Für mich beschreiben die Gleichnisse keine formale Gebrauchsanleitung zur korrekten Durchführung des Gebets, sondern sollen uns Zuversicht und Ermutigung geben für unser Bitten.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 20.01.2018 10:38

Hallo Thomas, 

mir fällt auf schriebst oft wir, wir alle usw. Verzeih ich nicht. 

Pausenclown

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 20.01.2018 10:30

Guten Morgen liebe Leser,


Abendmahl - wie es gefeiert und verstanden werden kann, ist ein sehr großes Thema und wie ich es beobachtet habe sind wir alle (mich eingeschlossen) erst mal geprägt vom Verständnis der Gemeinde, der Kirche, in die wir hineingeboren wurden oder die zumindest dann uns diesbezüglich aus ihrem Verständnis heraus unterwiesen hat. 

In der Kirchengeschichte hat sich hier das Verständnis zum Abendmahl immer wieder einmal verändert und Reformatoren wie Luther oder Calvin haben eine neues Verständnis geprägt.

Dies alles im Versuch des Menschens zu verstehen, was Jesus mit der Aussage gemeint hat:


Joh 6,54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.


Und dies stellt Jesus nun seinen 12 Aposteln am Gründonnerstag vor Augen. Zuvor hatte ihn schon viel Volk kopfschüttelnd und voller Unverständnis verlassen, als Jesus sie mit dieser radikalen Botschaft konfrontierte:

Johannes 6,
66 Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.
67 Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen?
68 Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens;
69 und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.

Und jetzt tauchen wir ein in das Abendmahlgeschehen, das jeder Evangelist mit einem anderen Schwerpunkt, aus einer anderen Perspektive beschriebt. Wie 4 verschiedene Kamerapositionen, die sich bemühen diese Begegenheit bist möglich auszuleuchten, um uns ein sicheres Zeugnis und ein tiefes lebendiges Bild vermitteln zu können.

Mattäus 26

26 Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib.
27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus!
28 Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Hier wird noch nicht davon gesprochen, das die Jünger etwas tun - im Essen und Trinken - was ihm (Jesus) zum Gedenken dient. Jesus führt die Jünger nach dem eigentlichen Passah Mahl, welches zum Gedenken war, das das Blut des Passahlammes im Zeitalter des Gesetzes (unter dem alten Bund) die  Sünden zudeckte, jetzt dahin, das sie erkennen sollen, das in seiner Person (in seinem -Jesu- Werk) die Sünden nicht nur zugedeckt, sondern vollständig vergeben/gesühnt und weggenommen sind. Er für uns eine Speise ist, die zum ewigen Leben führt und allen (Lebens)hunger stillen wird.

Die Jünger bekommen also etwas vor Augen gestellt - was sie dann erst nach Jesu Tod und Auferstehung, erst durch den heiligen Geist (der sie nach Pfingsten in alle Wahrheit leitet) - vollständig verstehen werden.

Sie werden nicht am Tisch mit Jesus gedacht haben, oh - jetzt haben wir ein erneutes Wunder - unser Rabbi bricht dieses Brot und nun verwandelt es sich auf wundersame Weise in ihn selbst. Und wenn wir nun unseren Herrn darin "essen"/aufnehmen, wird er uns ein Andenken bleiben.... 

Und dieser Wein im Kelch ist jetzt plötzlich Blut - Blut was wir als fromme Juden eigentlich nicht essen/trinken dürfen. Aber jetzt trinken wir sein Blut und das erinnert uns daran, das er es vergossen hat.....

Und das wäre jetzt im doppeltem Sinne wiedersinnig, denn spricht Jesus doch hier vom neuen Bund. Und hier werden sie an Jeremia gedacht haben, der beim neuen Bund vom neuen Herzen und dem neuen beständigen heiligen Geist sprach. Also geht es nicht um Blut im wortwörtlichen Sinne. 

Und deshalb kann ich, liebe Cleo, die Aussagen zum Abendmahl nicht Wort wörtlich verstehen - denn ansonsten entsteht ein Bild, was den hier dargestellten tieferliegenden Zusammenhängen nicht mehr gerecht werden kann.


lg,
Thomas

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Cleopatra
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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von Cleopatra am 20.01.2018 09:45

Die Idee, Vormittags mit anderen Müttern zu beten finde ich aber auch sehr gut.

Gibt es vielleicht die Möglichkeit, in der Schule einen Klassenraum zB einmal im Monat zu bekommen und in der Schule und in den Gemeinden einen Anhang mit dem Vorschlag eines Gebetes einzuladen?

Dann kannst du schauen, ob Interesse besteht. Und wenn sich viele treffen, kann man es ja erweitern auf zweimal im Monat oder irgendwann sogar jede Woche.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Verein Kirche - Lehre Jesu

von Cleopatra am 20.01.2018 09:39

Soweit ich die Bibel verstanden habe, kennt sie kein Einzelgängerchristentum. Ein Schaf ist ja auch ein Herdentier und die Bibel nennt uns ja schließlich Schafe. Es gibt Bibelverse, die die Gefahr aufzeigen, dass man sich dann nur an "sich selber misst" und "Eisen schleift Eisen" - also ein Miteinander, in dem man sich gegenseitig auferbaut, oder auch mal korrigiert oder miteinander singt, betet, lacht, weint, erzählt - finde ich ganz wichtig.

Wow, das ist aber ein wirklich sehr interessanter Gedanke, das habe ich so noch garnicht gesehen.
Danke dafür und ja- der Meinung bin ich auch.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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