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Cleopatra
Administrator

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Forenleitung

Beiträge: 5507

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von Cleopatra am 19.01.2018 08:00

Jetzt verstehe ich die Gemeinde auch etwas besser.
Ja, mir scheint auch, dass die Gemeindeleitung es so verstanden hat, dass es dir um ganz bestimmte Missstände oder Personen geht.

Ich treffe mich einmal im Monat mit Christen, die auf unserem Berg wohnen. Wir sind alle in unterschiedlichen Gemeinden. Wir beten zusammen für die Nachbarschaft.
Gibt es in deiner Nähe auch Christen, mit denen du dich sonst mal Nachmittags oder so treffen könntest?

Hier im Chat bieten Cosima und Papagena auch ein regelmäßiges Gebet. Wenn du für deine Anliegen beten lassen möchtest, dann melde dich mal bei den beiden, dann kann man einen Termin vereinbaren.

Oder gibt es in deiner bestehenden Gemeinde ein oder zwei Personen, mit denen du dich gut verstehst und mit denen du dich erstmal treffen kannst regelmäßig?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5507

Re: Abendmahl

von Cleopatra am 19.01.2018 07:49

Von daher kann ich hier auch nicht von einem "Stärkungsmahl" sprechen. Geschweige denn davon, das mir durch eine Abendmahlsfeier mit Brot und Wein Vergebung von Sünden zuteil kommt.

Das hat auch niemand gesagt.

Stimmt, Paulus mahnt an, dass wir uns zuerst zuHause sattessen sollen. Dies kommt daher, dass die ersten Chriisten dieses Abendmahl eben falsch gemacht haben, indem sie sich von dem Brot und Wein ganze Essen gemacht haben und die Armen dabei untergingen.

Ich verstehe immernoch nicht, wo ich bei dem zitierten Satz "dies tut zu meinem Gedächtnis" zu viel hineininterpretiert haben soll, du hast den Vers ja auch zitiert. Von Sündenvergebung und "Stärkungsmahl" habe ich garnichts geschrieben.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 19.01.2018 07:26

Hallo Burgen.

Wenn du dann freudig und gestärkt bist.

Bist du dann dann barmherziger zu den Menschen die nichts haben? Predigst du dann das Evangelium mehr?

Pausenclown

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von SMart am 19.01.2018 06:31

Das ist eine seltsame Erwartung. Mein Ziel ist eher: dass ich beten kann, was Er will. Um das Geschehen mache ich mir dann keine weiteren Gedanken, das ist Sein Job. Gedanken mache ich mir um den Glauben, das Vertrauen - denn das ist mein Job.

Gewiss, das ist eine seltsame Erwartung, die sogar biblisch gegründet ist (Joh15,7). 
Natürlich möchte auch ich wachsen, drum bete ich und lese in der Bibel. Ich rede also wie alle Christen mit Gott. Er ist mein Gegebüber, mein Vertrauter, der, den ich liebe. 

Aber da gibt es vielleicht den kleinen Unterschied, der ein großer werden könnte: Ich habe die Erwartung, auch im Gebet zu wachsen, nämlich dahin, dass es ein wirksames wird. Dass wenn ich den Vater bitte, er mir gibt, ob für mich oder für andere. Denn wie anders wollen wir den Missionsbefehl ausführen, wenn wir keine Kraft haben, die (in uns) nach außen wirkt? Wie können wir Zeugen sein, wenn wir nichts bezeugen können.

Wir leben hier und werden hier gesehen. Hier sind wir Zeugen Jesu, die andern sehen also, wer oder was wir sind. Sind wir Männer und Frauen Gottes oder nur Clowns, über die sich andere lustig machen. Entschuldigt die vielleicht etwas direkte Ausdrucksweise.

In einer Liebesbeziehung reden, kuscheln, loben wir und stellen auch Forderungen oder Ansprüche an den anderen. Wir kämpfen sogar um die Verprechen, die man sich vielleicht gegeben hat. Gott gegenüber heißt das, dass ich nicht nur reden und reden und loben möchte, sondern dass ich die Erwartung an Gott bzw. Jesus habe, dass die Dinge, die er verheißen (in der Bibel) hat, in meinem Leben auch geschehen sollen. 

Das mag unverschämt klingen oder sogar unverschämt sein, vielleicht ist es auch out. Aber der Misionsbefehl geht doch an alle, oder? Er ist noch gültig, oder?


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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von jovetodimama am 19.01.2018 05:57

Smart hat geschrieben: dass ich beten kann, was ich will, und es geschieht.
Das ist eine seltsame Erwartung. Mein Ziel ist eher: dass ich beten kann, was Er will.
Um das Geschehen mache ich mir dann keine weiteren Gedanken, das ist Sein Job.
Gedanken mache ich mir um den Glauben, das Vertrauen - denn das ist mein Job.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Burgen am 18.01.2018 23:45

Manchmal redet Gott in uns mit einer kleinen hörbaren Stimme. 

Diese Stimme ist aber auch leicht zu überhören und ignorieren.

Zum Glück geht Gott uns nach, indem er uns nochmal um den Berg

laufen lässt.

Gruss
Burgen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von Burgen am 18.01.2018 23:38

Vermutlich werden die ersten Jünger und Christen das Abendmahl so gefeiert haben 
wie man es jeden Freitag Abend zu Beginn des Sabbats feierte.

Pausenclown hat schon öfter dies eingebracht.

Nur eben nun unter dem Gesichtspunkt Jesu.
Denn er hat es speziell eingesetzt und formuliert.

Darüber habe ich schon wunderbare Predigten gehört, inklusive die Anwendung im eigenen Leben
sowie als Zeugnisse der Heilung von Krebs.

Es ist ein geistliches Geschehen welches in unsere materialistisch orientierte Welt hineinwirkt.

Mir selbst geht es nach dem Abendmahl immer freudig und gestärkt.
Einfach wunderbar.

Gruss
Burgen  

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von nennmichdu am 18.01.2018 22:44

Hallo und guten Abend zu noch später Stunde,


ich freue mich ja für die vielen Gedanken, die dann irgendwo zentral um den Wunsch nach vollmächtigem Gebet kreisen. Vielleicht kennt jemand die Biographie von Georg Müller, der ein Waisenheim betrieb Anfang des 20igsten Jahrhunderts und als ein Mann des Glaubens galt.

Ihn zeichnete seine Zuversicht aus, das Gott für alles sorgen werde. Und so konnte er Gott schon dafür danken, das auch für an Tagen, wo morgens noch kein Geld für die vielen Waisenkinder da war, am Mittag etwas geschehen würde, das sie dann alle satt machen werde. Was dann wiederholt auch auf wunderbare Art und Weise in oft genau den nötigen hohen Geld/Sachspenden geschah, die gebraucht wurden.

Ähnliche Erfahrungen haben sicher einige von uns hier machen können. Und ich denke manchmal von mir, eigentlich viel zu selten. Aber es geht ja auch nicht um die Häufigkeit.

Zum Thema Gebet und was alles dazu gehört viel mir auch noch die Frau am Jakobsbrunnen auf. Hier geht es um die Anbetung, im Geist und in der Wahrheit.

Anbetung wäre für mich vom Wortsinn hier weniger der Lobpreis, sondern vielmehr eine Bitte An jemanden richten. Für die Frau am Jakobsbrunnen war es eine wichtige Frage. Gehörte sie zu einer multireligösen Minderheit in Israel, die versuchten alle Götter und Religionen im Blick zu behalten.

Sie erkannte nun zuerst, das Jesus wohl ein Prophet sei. Wusste, das er ein Jude sei und wollte nun auch dem Gott der Juden - begegnen. Anbeten. Und dies war halt vornehmlich bisdahin im Tempel in Jerusalem nur möglich.

Jesus spricht nun davon, das die Zeit gekommen ist, an jedem Ort zu Gott zu sprechen. AN ihm eine BITTE zu stellen - ihn anzubeten. Dort wo ich im Geiste mit ihm verbunden bin und in der Wahrheit wandele. Wahrhaftig bin. Wo mein Leben sich mit seinem Willen deckt. Kein Falsch, keine Sünde an mir gefunden wird - von Gott. Dort kann ich Gott - durch seinen heiligen Geist - begegnen. Mit ihm reden. Hören, was er mir sagt.

So wie Gott dies mit Mose tat. Und wie er auch mit uns Christen durch sein Wort (die Bibel) zu uns reden tut. Auch durch Träume und Visionen. Und wo wir in der Regel dann nur noch andächtig schweigen. In ihm ruhen. Weil er uns kennt. Und wir wissen das er uns durch und durch kennt und für uns sorgt. Nur das Beste für uns im Sinn hat. 

Manchmal ist da ein friedvolles Schweigen und Übereinstimmen mit Gott das größte was es geben kann. Und so zu leben, wie Jesus gelebt hat, ist dann auch eine Art von Anbetung. Ständig in der Abhängigkeit von ihm zu leben und alles aus seiner Hand zu nehmen. 


Ich wünsche euch noch eine gute Nacht,


lg,
Thomas

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von SMart am 18.01.2018 21:59

Nun, wir Christen erklären den Mangel. Wären wir "vollmächtig" oder unser Glaube "wirksam", also Wunder in unserem Leben sichtbar, bräuchten wir nicht so viel Lehre darüber, wir würden selber lehren. Wir wären wie Jesus, ihm würdige Nachfolger. Ist jetzt nicht einfach, das nicht missverständlich zu äußern. 

Ich weiß wohl um die vielen positiven Stimmen, die Krankheit als durchaus Sinnvolles für sich proklamieren. Jedoch starb Jesus für unsre Schuld und unsere Krankheiten. Er nahm beides ans Kreuz. Krankheit ist eben nicht von Gott gewollt. Am Anfang der Erde war alles gut, nicht krank und/oder unvollkommen. 

So kann ich der Krankheit auch nichts Gutes abgewinnen. Aber ich sehe wohl den Versuch, aus dem Mangel, dem Scheitern etwas Positives zu ziehen. Wir würden sonst vielleicht am Glauben bzw. an der Krankheit zerbrechen, und das ist auch nicht gut.

Ich erwarte schon von Gott und mir, dass die Verbindung so eng wird, dass ich beten kann, was ich will, und es geschieht. Denn wir haben ja den Geist Gottes in uns. Wir müssen dann nicht anderen hinterhertrotten, um Heilung zu empfangen,  sondern praktizieren selbst den Missionsbefehl Jesu in Mt28,16ff.


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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 18.01.2018 21:48

Hallo liebe Leser, 


Cleo schrieb:


Jesus selbst gab uns ja den Wunsch, dass wir das Brot brechen und den Kelch trinken zu seinem Gedächtnis. Um uns eben daran zu erinnern.


Und kann ich schon im ersten Teilsatz stutzig werden. Gab Jesus uns - seine Jüngern - nun einen Wunsch ins Herz? Oder gab er nicht vielmehr ein Beispiel. Das wir es ihm gleichtun sollen. Und das Tun sollen fängt mit dem Danken und Brechen - Teilen - des Brotes an. Beschränkt sich also nicht allein auf eine Einnahme von Brot und Wein.

Lukas 22

19 Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis!

Und etwas tun, damit daran erkannt - oder gedacht - wird, was Jesus  für uns getan hat, ist halt mehr als nur ein sich beim Essen und Trinken von Brot und Wein an Jesus zu erinnern. Wie sollte auch an der blossen Einnahme von Brot und Wein dies sichtbar werden? 

Das Gedächtnis kann ja nur für die Ungläubigen bestimmt sein. Das am Leben der Christen in der (Mahls)Gemeinschaft hier etwas von dem Verkündigt wird, gezeigt wird, sichtbar wird, was Jesus für die Menschen getan hat.


Paulus spricht von dieser dem Herrn zugehörigen Mahlsgemeinschaft im Korintherbrief nun davon, das es nicht so sein soll, das wir in der Gemeinschaft untereinander von dem Zehren sollen, was der andere hat. Er spricht davon, das wir selbst satt sein müssen - zu Hause essen sollen - damit wir dann auch als würdig befunden werden in der Gemeinschaft untereinander als solche befunden zu werden. Die das Brot brechen und austeilen. Weiter Geben. An meinen Nächsten. Das was ich sozusagen von Jesus empfangen habe (am Wort, an Speise).


Wenn davon gesprochen wird, das das "Herrenmahl" (die dem Herrn gehörende Speise) nicht als Sättigungsmahl missbraucht werden soll, dann kann dies doch nur davon sprechen, hier zuerst dem anderen (und nicht sich selbst) das Brot auszuteilen.


Also ich finde beim besten Willen in der Bibel bei näherer Betrachtung kein Hinweis darauf, das die Jünger dann lediglich Brot und Wein herumgereicht haben, nachdem Jesus ihnen ein ganz praktisches Beispiel vor Augen geführt hat. Vom Kelch als den neuen Bund in seinem Blut sprach. Und der neue Bund nun mal, wie auch in Jeremia schon  erwähnt, von dem neuen Herzen und dem neuen beständigen Geist spricht, aus den heraus wir Christen nun schöpfen und leben können. 

Hier geht es Jesus also nicht um den Wein. Sondern um das Leben aus seiner Kraft. Um das Weitergeben seines Wortes und all dessen was wir haben. Im Rahmen der Gütergemeinschaft, die die ersten Christen pflegten. Nichts ihr eigen nannten. 

Von daher kann ich hier auch nicht von einem "Stärkungsmahl" sprechen. Geschweige denn davon, das mir durch eine Abendmahlsfeier mit Brot und Wein Vergebung von Sünden zuteil kommt. Die erfahren wir als Christen ja allein durch das Bekenntnis unserer Schuld.

lg,
Thomas


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