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jovetodimama

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Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von jovetodimama am 11.08.2018 13:09

Danke für die schönen, aussagekräftigen Fotos!

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Matthäus 6,33

von jovetodimama am 10.08.2018 21:26

Wer nicht glaubt, dem wird sich die Wahrheit der Schrift nicht erschließen. =》 Möchtest Du über mich Richten?
Nein, wie kommst du darauf?

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Re: Matthäus 6,33

von jovetodimama am 10.08.2018 17:23

Ich sehe eine Zusage in der Bibel. Und sehe die Realität. Und kann mich nur wundern.
So wie Du schreibst, Bergpredigt, klingt Bitterkeit mit. Die musst Du zuerst aus Deinem Herzen schaffen.
Ich frage mich, frage Dich: Wo in Deinem Leben bleibt denn die Zusage Gottes unerfüllt?
Sie ist ja nicht bedingungslos an dieser Stelle, denn es heißt: Trachtet also zuerst nach dem Reich Gottes, und dies alles wird euch hinzugegeben werden.
Nach dem Reich Gottes trachten heißt unter anderem gerade auch, die Bitterkeit aus dem Herzen schaffen. (Funktioniert, wenn man die entsprechende Einsicht und den aufrichtigen Wunsch danach hat und täglich treu und konstant im Gebet darum bittet, das Jesus einem dabei helfen möge.)
Und Trachten nach dem Reich Gottes heißt: Gottes Zusagen glauben und dann trotz aller vernunftgegebenen Zweifel danach handeln, anstatt in einem ersten Schritt sie anhand dessen, was wir von der Welt vor Augen haben, beurteilen zu wollen, um sie möglicherweise als unzutreffend zu widerlegen. (Allein die Vorstellung, wir könnten möglicherweise eine Zusage Jesu mittels Gegenbeweisen widerlegen - absurd!)
Wer nicht glaubt, dem wird sich die Wahrheit der Schrift nicht erschließen.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Re: Matthäus 6,33

von jovetodimama am 10.08.2018 15:50

Im Lateinischen heißt der Beginn von Vers 31: Nolite ergo solliciti esse
Das heißt übersetzt: Ihr sollt nicht (nolite) - also/folglich (ergo) - "solliciti" sein (esse). Zu "sollicitus" sagt das Wörterbuch: heftig, bewegt, erregt, unruhig, besorgt, gestört, ängstlich, vorsichtig.
Das heißt also: Wir dürfen vor-sorgen, also z.B. ein Sparbuch anlegen, bewusst Geld zurücklegen für den Fall, dass die Waschmaschine kaputtgeht o.ä. Denn dass wir das nicht sollten, steht da gar nicht.
Aber wir sollen und brauchen uns nicht sorgen in dem Sinne, dass wir ängstlich denken, wie wir über die Runden kommen werden, wie wir in der Rente leben werden, wie wir mit etwaigen Engpässen umgehen werden. Wir sollen und brauchen keine übertreibene Bevorratung im Keller betreiben, mit Wasser, Brot und Klopapier für mehr als ein halbes Jahr, weil es vielleicht einmal Krieg gibt. Wir sollen und brauchen unsere Zeit und unsere Gedanken nicht in die bestmögliche Geldanlage und alle möglichen mehr oder weniger sinnvollen Versicherungen stecken. Wir sollen und brauchen nicht ängstlich jede von der Krankenkasse bezahlte Impfung und Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Denn die dafür eingesetzte Zeit und Kraft ist als Investition in das Reich Gottes weitaus besser angelegt.
Das Ende von Vers 33 heißt im Lateinischen: hæc omnia adjicientur vobis
Das heißt übersetzt: dieses alles (haec omnia, bezieht sich auf "was werden wir essen, was werden wir trinken, was werden wir anziehen", also kurz: die Grundbedürfnisse) wird euch hinzugefügt/hingestellt/hingeworfen werden (adjicientur vobis).
Dieser Vers sagt also, dass Gott als unser Vater dafür sorgen wird, dass wir hinsichtlich unserer Grundbedürfnisse ausreichend versorgt sein werden, notfalls wie Elia, den die Raben versorgten.
Beim Nachdenken über das Thema fällt mir auf: Bei allen Berichten, von denen ich weiß, über oder von Christen, die Hunger, Durst oder sonst hinsichtlich ihrer Grundbedürfnisse gravierend Mangel litten, geschah dieser Mangel nicht aufgrund von Dürre, Missernten oder dergleichen, sondern aufgrund von Verfolgung. Dass es von der Zeit der ersten Gemeinde an bis heute immer wieder auch Ermordungen aufgrund von Verfolgung gab und gibt, wissen wir. Mir ist aber auch der autobiografische Bericht eines Christen bekannt, der in der Verfolgung im Gefängnis in Totalhungerstreik trat, nichts mehr aß und trank, und dies über 79 Tage, bis er Besuch erhielt und in diesem Rahmen das Abendmahl feierte, und überlebte. (Er konnte später nach Europa fliehen.)

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.08.2018 15:50.

jovetodimama

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Re: Richtige Gemeinde finden....

von jovetodimama am 09.08.2018 20:02

unmöglich wenn die Geschwister dann auch noch predigen - am besten noch über das Thema
Das ist wirklich bitter, wenn so etwas vorkommt - ein typischer Fall von frömmelnder Heuchelei, die schon viele Gemeinden von innen heraus zerstört hat. So etwas haben wir in unserer auf andere Art höchst unvollkommenen Gemeinde nicht.
Wir gehen zur Zeit beide in keine Gemeinde mehr.
...was verständlich, aber auf Dauer kein "gesunder" Zustand ist.
Grundsätzlich würde ich bei der Wahl der richtigen Gemeinde dennoch raten, sie eher nach organisatorischen Gesichtspunkten als nach Personen auszuwählen. Selbst die Konfession ist zweitrangig, es sei denn, es gibt die Wunschkonfession zu gleichen organisatorischen Bedingungen. Eine tolle Gemeinde, zu der ich 100km oder weiter mit dem Auto fahren muss, kann nicht meine "Sonntagsgottesdienstgemeinde" werden, aber vielleicht kann ich mir die Predigten von dort auf youtube oder deren homepage anhören. Eine ortsnahe Gemeinde, in der ich mit dem, was ich besonders gut kann, nicht in die Mitarbeit kommen kann, weil das dort schon andere machen - vielleicht sogar schlechter als ich es könnte - kann dann eine Alternative sein, wenn ich bereit bin, Geduld zu haben und mich in der Zwischenzeit anderswie einzubringen. Meistens kommt man dann am leichtesten rein, wenn man regelmäßig jeden Sonntagsgottesdienst da ist - eher früh - und hinterher noch zu Gesprächen vor dem Eingang oder bei einem Kirchenkaffee bleibt.
Wiedergeborene Christen kann man in allen Konfessionen finden - und in allen Konfessionen ist die überwiegende Mehrheit selbst der Mitarbeiter nicht wiedergeboren, sondern aus unterschiedlichen Gründen dabei.
Bergpredigt, darf ich Dich fragen: Was sind denn Deine Stärken, wo und wie würdest Du am liebsten in Deiner künftigen Gemeinde mitarbeiten?

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Re: Richtige Gemeinde finden....

von jovetodimama am 09.08.2018 17:19

Grundsätzlich ist es jedenfalls wichtig, eine "eigene" Gemeinde zu haben, wo man allsonntäglich räumlich gut erreichbar den Gottesdienst besucht und wo es im Idealfall eine wöchentliche Bibelstunde oder ähnliches gibt, wo man ebenfalls den eigenen zeitlichen und räumlichen Voraussetzungen entsprechend teilnehmen kann und sich wohl fühlt.
Das ist nach meiner Sicht das Minimum an rein organisatorischen Anforderungen und selbst das ist extrem schwer zu finden.
Als ich vor 16 Jahren an meinen jetzigen Wohnort zog, ließ ich mich extra umgemeinden, da die evangelische Gemeinde, zu der ich sprengelmäßig gehört hätte, an einem Sonntag im Monat keinen Gottesdienst in erreichbarer Nähe für mich anbot. Und wo ich seither dazugehöre, gibt es keinen wöchentlichen Gebets- oder Bibelkreis in erreichbarer Nähe, und um jeden Sonntag in der gut erreichbaren Kirche Gottesdienst(-Ersatz) zu haben, wurden vor bald 9 Jahren auf meine Anregung hin "Musikalische Andachten" ins Leben gerufen, die seither einmal im Monat dort stattfinden und von Musikern der Pfarrgemeinde und Gemeindegliedern vorbereitet werden.
Wir haben nur Pfarrerinnen, die teilweise recht bibelkritisch arbeiten - mit entsprechenden Früchten - und zum Abendmahl sind alle, die wollen, eingeladen. Es gibt Phasen, in denen es "gut läuft", und Phasen, in denen es an Liebe untereinander mangelt.
Aber es ist meine Gemeinde.
In der Bibel ist von "Geschwistern im Glauben" die Rede, nicht von "Freunden im Glauben". Freunde kann man sich aussuchen, Geschwister nicht. Die hat man einfach so und muss mit ihnen zurechtkommen, wie sie sind. Ich finde, das ist ein treffendes Bild.
Wenn Lügen, Betrügen und Unrecht vorkommen, ist das vielleicht nicht so sehr "die Gemeinde", sondern eine konkrete Beziehung innerhalb der Gemeinde.
Was mir beim Lesen noch aufgefallen ist: Bergpredigt, Du schreibst davon, dass man nur zum "Stühle aufräumen" oder als "Tellerwäscher" gebraucht wird. Da habe ich mich spontan gefragt: Was ist falsch daran? Was stört Dich daran? Vielleicht ist das ein Dienst, der gerade gebraucht wird? Vielleicht, vor allem wenn Du diese Erfahrung in verschiedenen Gemeinden gemacht hast, möchte Jesus sogar, dass genau Du genau das tust? Warum auch immer? - Ich putze auch in unserer Gemeinde, und ich bin stolz und froh und dankbar, dass ich das für Jesus tun darf, denn es heißt: Wer unter Euch der Größte sein will, der sei der Diener. (Mt. 23, 11) Und das darf ich sein! Ich fühle mich also reich beschenkt, wann immer mir diese "niedrigen" Tätigkeiten, die doch so wichtig sind, überlassen werden.
In welche Gemeinde, lieber Bergpredigt, geht denn Deine Frau? Hat sie eine "feste" Gemeinde, oder wechselt sie von Sonntag zu Sonntag? Wäre es nicht am einfachsten, wenn Du Dich ihr anschließt? Oder wollt Ihr als gläubiges Paar sonntags verschiedene Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden besuchen?

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Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?

von jovetodimama am 02.08.2018 09:25

Mich hat einmal ein Autofahrer beschimpft, weil ich einen frei werdenden Parkplatz nahm, auf den ich schon zwei Minuten gewartet hatte, bevor er überhaupt mit seinem Auto angefahren kam. Irgendwie hat der das anders gesehen.
Und eine Kirsche probieren, wenn es örtlich üblich ist, finde ich in Ordnung. Ob es örtlich üblich und okay ist, ist mit dem Ladeninhaber, nicht mit anderen Kunden zu klären.

Und danke für die Geschichte mit der versuchten Geldspende. Ich denke, ein wichtiger Gesichtspunkt ist, ob es sich um ein gemeinsames Familienkonto oder um ein getrenntes "Ehefrauenkonto" handelt. Ich bin mir nicht sicher, ob der Zorn Deines Mannes ein Zeichen dafür war, dass Gott Dein Spenden unter diesen Umständen nicht gutgeheißen hätte. Ein Mann kann zornig sein darüber, dass seine Frau die Gebote Gottes befolgt...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.08.2018 09:45.

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Re: Gott versuchen?

von jovetodimama am 23.02.2018 07:37

Gottes versprochener Segen, wenn man den Zehnten - oder gar den Fünften - freiwillig gibt, bleibt jedenfalls erfahrungsgemäß auch heute nicht aus!

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Re: Was tun??? Was lassen???

von jovetodimama am 22.02.2018 14:52

Danke für Eure Antworten.
Kleines Missverständnis: Nicht ich wollte mit dem Mädchen wegfahren, sondern ich schrieb, wenn es eines meiner Kinder wäre, das dieses Problem hätte, würde ich mit ihm wegfahren.
Die Mutter hat bereits eine Therapie für ihr Kind vereinbart.
Ich bete für das Mädchen.

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Was tun??? Was lassen???

von jovetodimama am 22.02.2018 11:28

Da ist eine Mutter - eine Internet-Bekannte - deren Tochter (ca. 12 Jahre) sich ritzt. Wegen Minderwertigkeitsgefühlen und um sich selbst zu bestrafen. Ich schrieb ihr, wenn es mein Kind wäre, würde ich das Kind für drei Tage von der Schule befreien, mir auch freinehmen, und mit dem Kind in ein Kur-Hotel fahren, es dort nicht aus den Augen lassen, ganz viel mit ihm spielen und reden, auch über Gott und Jesus und Seine unbeschreibliche Liebe zu uns. Sie antwortete, kurz zusammengefasst: Die Liebe in der Familie fehlt ihrem Kind nicht. Und: Gott gibt es nicht in ihrem Leben.

Das tut mir sooo leid! Schon länger hatte ich den Eindruck, dem Mädchen fehlt eigentlich eine Beziehung zu Gott. Darum hatte ich den Mut, so zu schreiben. Aber nun? Müsste ich sie um Erlaubnis fragen, ob ich für sie und ihre Tochter beten darf? Was tun??? Was lassen???

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