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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von jovetodimama am 16.01.2018 20:18Aber ich bin manchmal bestürzt, wie wenig die Menschen in der Kirche "Kinder Gottes" sind bzw. sich so benehmen. Das ist es wohl auch, was VerlorenesSchaf meint, wenn sie schreibt, dass die Atmosphäre kaputtgeht, wenn die Leute in der Kirche gar nicht mitsingen und das Vaterunser nicht können.
Es wäre insgesamt ebenso naiv, zu anzunehmen, man müsste nur in eine Kirche gehen, um dort sofort auf einen Haufen von "Kindern Gottes" zu treffen, wie es naiv wäre anzunehmen, es würde sich nicht lohnen, in weltlichen Kontexten nach Freunden zu suchen, weil man da sowieso nur auf "Weltmenschen" treffen würde, die den Glauben verspotten.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von jovetodimama am 16.01.2018 20:10Jedoch machte ich die positive Erfahrung, dass ich durchaus auch anderswo als in der Gemeinde andere Christen kennenlernte. Wenn Christen sich nicht in ihren Gemeinden einigeln und wenn nicht zu Hause, nurmehr dort zu finden sind, dann trifft man sie logischerweise auch in ganz weltlichen Zusammenhängen. Es ist auch immer wieder erstaunlich, wie tief manche Menschen nachdenken und welchen Gottglauben Menschen haben, die in keiner Kirche zu finden sind.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Burgen
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Re: Auch hier soll das Kreuz weg...
von Burgen am 16.01.2018 19:46@pray, das ist ja eine schlimme Entwicklung ...
Nichts hat die Welt dermassen nachhaltig geprägt wie Jesus Christus.
Ich hörte auch mal in einer Dokumentation, dass die Schulbücher im Nahen Osten , neben Israel, umgeändert werden sollen.
Ja, die Wahrheit wird wohl immer mehr verdreht und es wird schwieriger, Orientierung zu bekommen.
Da ist es gut, dass wir die Bibel haben und der Heilige Geist wird uns helfen ...
Aber
wir können vielleicht echter darauf hoffen und uns auf die Entrückung vorbereiten.
Das ist im Moment noch das wichtigste Ereignis.
Gruss
Burgen
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Re: Auch hier soll das Kreuz weg...
von Burgen am 16.01.2018 19:37@ Birgit, da musste ich gleich nachlesen, wo ich den Satz schrieb ...
Es kommt irgendwie so rüber in der Sendung: Kirche in Bayern.
Die Beiträge hinterlassen den Eindruck, dass die Menschen dort, wie vielleicht noch im Schwabenlande,
nicht ganz so dem kirchlichen, oder glaubensmässigen Gedankengut abgeneigt sind.
Es erscheint mir ein besserer Zusammenhalt der Menschen im positiven Sinne zu sein als woanders.
Aber das ist halt nur so von aussen die Betrachtungsweise. Besonders fiel mir das auf seit der letzten 2 Jahre.
Gruss
Burgen
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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von Burgen am 16.01.2018 19:28Ja, pray. Für viele Menschen sind die grossen Feste mit Kirchgang noch verknüpft oder später die christliche Bestattung ...
Doch woran liegt das?
Da wir ja alle "Kirche" sind, trifft uns auch alle dieses Fragezeichen.
Als ich noch jünger war zog ich oft um.
Bei der Planung dessen orientierte ich mich immer daran, wie weit das nächste Kirchengebäude entfernt ist.
Denn ohne Auto ist es ja nicht so einfach hin zu kommen.
Wenn ich dann in der Wohnung eingerichtet war besuchte ich entweder den Pastor/Pastorin
und dann ziemlich bald entweder eine Bibelstunde, Bibelgesprächskreis, Junge Erwachsenengruppe,
einige Jahre auch die Sonntagslesungen usw.
Also da kann ich mich nicht beklagen.
Gruss
Burgen
Burgen
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Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?
von Burgen am 16.01.2018 19:16Hallöchen,
während einer Predigt wurde ein kleines atemberaubenes Video eingespielt von dem Geschehen am Kreuz.
Sehr eindrücklich gezeigt, während der Finsternis und dem Beben,
wie die ganze Schuld, Sünde, Unvergebenheit, Krankheiten, Tod sich im geschundenen Leib Christi aufgesogen wurden.
Lautes Stöhnen und dagegenhalten Jesu (so sah es für mich aus).
Er konnte ja nicht wegmaufen, sich voller Schmerzen auch nicht zusammenkrümmen, wie wir es meist können,
indem wir die Beine hochziehen.
Und dann kam nach unendlich langer Zeit das erlösende :"Es ist vollbracht."
Der Tempelvorhang zerriss und die Finsternis war vorüber. Er hat alles getan an unserer Stelle und dafür,
dass wir nicht das Gericht tragen müssen.
Und so heisst es ja dann auch: durch seine Wunden sind wir geheilt.
Gruss
Burgen
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 16.01.2018 18:51...wird es keine Fragen mehr geben.
Ich bete jeden Tag, weil...
Re: Auch hier soll das Kreuz weg...
von pray am 16.01.2018 18:49Ach so, ein kleiner "Einwurf" bevor Burgen antwortet: Heute las ich, dass in einigen Ländern - vor allem in den Schulen - aus Rücksicht auf Anders- und Ungläubige bei der Zeitrechnung nicht mehr gesagt werden soll: vor oder nach Christus. Man hat ein Ersatzwort gefunden, das ich aber vergessen habe.
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von pray am 16.01.2018 18:42Liebe Jovetodimam,
ich sehe es wie du, dass es nicht so sehr leicht ist, in den Kirchen feste Freundschaften über den Sonntag oder sonstige feste "Stunden" hinaus, zu knüpfen. In den großen Kirchen ist es ja eh anonymer, so dass jeder fast in seiner eigenen Bank sitzt und meterlangen Platz zu seinem Nachbarn lässt. Was an Events in der Woche geboten wird, hat wenig mit Gott zu tun, da gibt es von Yoga über Kartenspielen alles mögliche, wo man als Christ nicht unbedingt teilnehmen muss.
In den Freikirchen gibt es dafür schon viele bestehende "Clubs"...manche sind dort schon von der sogenannten Sonntagsschule her groß geworden. Als Alleinstehende ist es noch schwieriger, sich irgendwo anzuschließen. Aber die Leute dort sind offener - gehen auf einen zu...dann bleibt abzuwarten oder es liegt auch an einem selber, ob das alles über ein "Hallo, na wie gehts?" hinausgeht.
Aber mit weltlichen Freunden käme ich nicht so richtig zurecht. Die Meinungen gehen doch total auseinander, in fast eigentlich allen Themen. Das Schlimmste dabei finde ich, dass Weltler meinen Glauben und meine Freude an Gott und meine Sicht- und Verstehensweisen, die er uns durch seinen Geist geschenkt hat, gar nicht verstehen - ganz zu schweigen, teilen können.
Als ich Christ wurde, habe ich mich genau an diesem Tag irgendwie total verändert. Ich hatte gar keine Lust mehr, mich über die neueste Mode zu unterhalten und sah die Abtreibung, die eine Freundin machte, auf einmal in ganz anderen Augen - die konnten mich gar nicht mehr verstehen. Ich hatte gar keine Lust mehr für so Dinge, wie Karneval, ausgehen, tanzen usw...will nicht sagen, ich bin zur christlichen graue Maus mutiert, aber ich habe eben andere Prioritäten bekommen - also nur eine, die wirklich zählt: Gott!
Und leider ist es ja heutzutage auch so, dass viele Menschen nicht nur "Namenschristen" sind, sondern total ungläubig...wenns ganz schlimm kommt, wird der Glaube noch verspottet. Und in den Psalmen findest du viele Warnungen, nicht mit den Falschen, oder sogar Spöttern oder Sündern zu sitzen und Gemeinschaft zu haben.
Ps 26,4: Ich sitze nicht bei falschen Menschen und habe nicht Gemeinschaft mit den Heuchlern.
Ps. 1,1-2: Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
Ich finde, es gibt keine schönere Gemeinschaft als mit Kindern Gottes unterwegs zu sein.
Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?
von pray am 16.01.2018 18:18Lieber Nobse und lieber Greg,
oh, das würde mich jetzt sehr interessieren, w a r u m Gott nun 3 Stunden Finsternis bei der Kreuzigung schickte. Und ein Erdbeben.
Nobse, ich verstehe das so, dass Jesus zwar das Licht war, dass die Finsternis erleuchten sollte, aber dass er dies zu Lebzeiten war:
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen. (Joh. 1,5)
Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht...
das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen
...also Verse, die Jesus`Wandeln auf der Erde betrifft, wo ihn die Leute ergreifen, lieben und sehen konnten.
Hier noch ein paar von den vielen Bibelstellen, aus denen hervorblitzt, dass Finsternis Gottesferne ist:
der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht
Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis.
Ich bin als Licht in die Welt gekommen, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.
...also Verse, die sagen, dass die Finsternis ein Ort ohne Gott ist. Daher verstehe ich es eben auch so, dass die Finsternis am Kreuz zeigte, dass Gott sich in diesem Moment zurückzog, weil er heilig ist.

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