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SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von SMart am 08.01.2018 02:01Wenn ich Langeweile habe, ...
Wenn ich Langeweile habe,
nichts zu tun, ganz einfach bin,
ist die Zeit Geschenk und Gabe,
die ich dankbar nehme hin.
Die Gedanken nicht mehr kreisen,
ständig drängen, dass man tut.
Stille werd ich, um zu reisen,
baden in des Geistes Flut.
Die Liebe Gottes ...
@Cleo: Danke für deine lieben Worte. Hab dir 'ne Nachricht geschickt.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: in jedem Samenkorn liegt die Chance eines Anfangs ...
von Burgen am 07.01.2018 15:40Ein Nachtrag, was mich auf der 'Wiese' beschäftigte.
Es gibt ja sehr viele Christen, die die amerikanische Glaubenslehren ablehnen.
Was ist denn der Unterschied in ihren Predigten zu denen zB in unserem Land?
Mein Eindruck ist der, dass die bei uns üblichen heutzutage mehr oder weniger nüchtern, studiert,
irgendwie 'gesetzlich' sind. Dabei will ich natürlich nicht falsch verstanden werden.
Die Gebote Gottes sind das Treppengeländer ....
Aber - Jesus, das was er im AT und NT ist, nämlich die Gnade, Liebe und Wahrhaftigkeit ...,
ist das unsere erste Wahl im Leben. ?
Die Schrift unter dem Gesichtspunkt der Gnade Gottes, dem Evangelium der Gnade, lesen, betrachten, vertrauen.
Das sind, glaube ich, Schlüssel des eigenen Christ seins in unserer, lauten, schnelllebigen Zeit der
vielen Ablenkungen und Ängste.
Und ja, kommt man von einem gesegneten Seminar wieder nach Hause, merkt man erst,
wie trocken und anders der Glaube gelebt wird. Ähnlich ist es ja auch hier im Austausch miteinander.
Dennoch - Gott handelt an jedem von uns, wenn wir dazu bereit sind. Er kennt unsere Herzen, den Herzensgrund.
Aber er wartet auch darauf, dass wir mit ihm zusammenarbeiten, indem wir die Tür für ihn öffnen.
Ohne Angst, doch im Vertrauen. Gott ist doch derselbe, der er war. Seine Stimme ist oft sehr leise.
Es gab mal einen Mann, der sein Gesicht weiss anmalte, und schwarze Kleidung anhatte.
Nur die Handschuhe waren weiss. Die Augen waren schwarz abgesetzt und die Lippen rot angemalt.
Er bewegte sich so, wie er für uns den liebenden, mitleidenden, helfenden, tröstenden Gott darstellte.
Das ist ein Ausdruck der Gnade, die uns liebt.
Gruß
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?
von geli am 07.01.2018 13:54Ja, ich glaube, ich verstehe, was Du meinst.
Der "normale" Gottesdienst schaut ja oft - auch ein bisschen je nach Kirche - so aus, dass Vorne gepredigt wird, alle hören zu, und am Ende gehen alle nach Hause - bis zum nächsten Sonntag, an dem wieder Gottesdienst stattfindet.
Als Kind und Jugendliche habe ich es leider so erlebt - man ging sonntags in die Kirche, bzw. zum Kindergottesdienst. Da wurden zwar biblische Geschichten erzählt (die ich immer sehr gerne gehört habe), aber dennoch hatte das mit dem normalen Alltag nichts zu tun. Auch später im Konfi-Unterricht wurden wir nicht dazu angeleitet, z.B. in der Bibel zu lesen, selbst zu beten und Gott in unser Leben hineinzulassen.
So wußte ich leider nach meiner Konfirmation immer noch nicht, wozu Jesus eigentlich auf diese Erde gekommen ist...

Ich war dann noch einige Zeit bei einer Jugendgruppe, von der Kirche geleitet.
Das was zwar eine recht schöne Zeit, und die Leiterin war eine sehr nette Person.
Allerdings war da keine Rede von Gott, von Glauben und all den Dingen, von der Bibel war schon gar keine Rede...
Wir haben zusammen gebastelt, gesungen... und als diese Leiterin dann ein Baby bekam, wurde die Stunde beendet.
Und ich verlor dann meine Beziehung zur Kirche ganz.
"Religion" blieb etwas vom Alltag "Abgehobenes", hatte damit nichts zu tun, und ich kam zu der Meinung, dass man erst nachdem man gestorben sei, wissen könnte, ob es Gott gibt oder nicht.
Ich kam (obwohl ich Interesse an Gott und all den Fragen um ihn hatte) erst mit ca. 30 Jahren wieder (oder besser gesagt: erst mit 30 Jahren) dazu, mich näher mit Fragen um Gott und den Glauben zu beschäftigen und bin erst dann zum Bibellesen und zur persönlichen Beziehung mit Gott gekommen.
Ich denke oft: Wenn mir jemand vorher den Glauben richtig nahegebracht hätte, dann wären mir viele böse Sachen erspart geblieben!
Da hast Du natürlich recht - so sollte es eigentlich nicht sein.
Ja, einerseits liegt das natürlich an den Verantwortlichen in der Kirche - aber andererseits hat auch jedes "Schaf" die Verantwortung, selbst zu beten und Gott zu suchen. Ich glaube, es ist auch oft Desinteresse der Schafe selbst.
Vielleicht sind die "Schafe" in unserer westlichen Welt auch viel zu abgelenkt, es gibt viel zu viele attraktive(re?) Angebote, als sich mit Gott und dem Glauben zu befassen?
Ich denke, "Input" brauchen wir schon - in Form von Ermutigung oder auch Ermahnung. Allerdings sollte unser Glaubensleben nicht abhängig sein von Konferenzen, Predigern etc.
Leider gibt es viele solcher Leute, die von Konferenz zu Konferenz, von Seminar zu Seminar rennen, ich kannte früher einige. Als ich noch nicht so lange im Glauben war und 3 kleine Kinder hatte (daher nicht die Zeit und nicht die Gelegenheit für solche Seminare hatte), war ich manchmal neidisch auf die, die das konnten. Aber nach einiger Zeit stellt ich fest, dass diejenigen gar nicht "weiter" im Glauben gekommen waren als ich...
Im Gegenteil: Mir kam es so vor, als kämen sie vollgeblasen wie ein Ballon von diesen Seminaren, die "platzten" gerade nur so von Glauben und Vollmacht - da konnte man wirklich neidisch werden...

Aber ich merkte, dass es nicht allzu lange anhielt - bald war die "Luft raus", und sie waren wieder "reif" für ein neues Seminar... um dann wieder "voll des Geistes" zurückzukommen...
Ich für mich durfte damals jedenfalls feststellen, dass Gott genau meinen Alltag mit seinen Schwierigkeiten und Herausforderungen gebrauchte, um mich im Glauben wachsen zu lassen und um gefestigt zu werden.
Und dass er sehr wohl weiß, wann ich einmal Ermutigung und "Input" von Außen brauche und er mir dann die entsprechende Person oder Predigt oder Buch oder was auch immer über den Weg schickt...
Ich denke, daran darf sich unser Glaube nicht unbedingt messen.
"Denen, die Gott lieben, wird alles zum Besten dienen" - wenn ich darauf vertraue, darf Gott ein Gebet auch mal anders beantworten, als ich es vielleicht gerne hätte. Auch wenn ich bete und nicht geheilt werde - oder wenn auf mein Gebet für jemanden keine Heilung eintritt - werfe ich meinen Glauben nicht gleich weg, oder stelle meine "Vollmacht" oder gar Gott selbst in Frage.
Mein Vorbild sind die drei Freunde des Daniel: Sie sollten das Standbild des Königs anbeten, unter Androhung des Feuerofens. Sie beteten nicht "in Vollmacht" um Befreiung und Rettung - nein. Sie sagten dem König, dass der Gott, dem sie dienen, sie sehr wohl erretten könne. Aber wenn er das nicht tun würde, würden sie dennoch nicht dieses Standbild anbeten und ihrem Gott treu bleiben.
Das ist für mich Vorbild und Grundlage meines Glaubens: Auch wenn Gott etwas nicht tut, auch wenn Dinge passieren, die ich nicht verstehe, egal, ob es mir in meinem Glaubensleben gut oder schlecht geht - ich habe die Entscheidung getroffen, dass ich Gott treu bleiben will und Jesus nachfolgen will, egal, was kommt. Natürlich das alles mit seiner Hilfe...

Ja, Gott handelt sicherlich auch dann, wenn jemand Gott (noch) nicht kennt - das sieht man ja an meinem eigenen Leben. Er möchte ja, dass alle Menschen gerettet werden und geht auch denen nach, die ihn nicht kennen und die nicht unbedingt nach ihm fragen.
Ich glaube, wenn er das nicht tun würde, könnte niemand gerettet werden?
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 07.01.2018 12:20Epiphanias 1. Sonnteg danach
Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14
Matthäus 3,13-17
Römer 12,1-3 (4-8)
Predigt 1.Korinther 1,26-31 Psalm 96
Der HERR sprach zu Mose:
Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben. 5.Mose 18,18
Philippus spricht zu Nathanael:
Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. Johannes 1,45
Wir müssen uns immer wieder sehr lange und sehr ruhig in das Leben, Sprechen, Handeln, Leiden und Sterben Jesu versenken,
um zu erkennen, was Gott verheißt und was er erfüllt. (Dietrich Bonhoeffer)
Habt alle einen wunderbaren Sonntag.
Gruss Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
in jedem Samenkorn liegt die Chance eines Anfangs ...
von Burgen am 07.01.2018 12:05Hallo ihr Lieben,
wir alle kennen das Wort, durch Jesus ausgesprochen in unseren Verstand und Herzen:
Wenn ihr nicht glaubt, ... und werdet wie ...
Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, ...
Wird der Senfkorn , durch das Glauben an das Wort und mit dem Wort bewässert,
wird aus diesem kleinen Samenkorn ein so großer Baum, dass er anderen (Vögel in diesem Gleichnis)
zur Freude, zum Ruheplatz und gegebenfalls zu einem friedevollen Nest wird.
Natürlich geschieht das nicht über Nacht.
Und das Korn schaut auch während des Heranwachsens und Zweige und Blätter wachsend,
nicht verdrießlich, traurig, hoffnungslos usw. auf die Büsche und Bäume um sich herum.
Es wächst einfach, wiegt sich anmutig im Wind, saugt dankbar die Wassertropfen oder den Regen auf.
Denn das dient ihm, sich zu vervielfältigen und stark, sowie dynamisch hoch in den Himmel zu wachsen.
Den anfliegenden Vögeln zur Freude, welche sie laut zwitschernd kund tun, weit hörbar.
Die Tauben zB sitzen meist so, dass der kleine Kopf dem Wind zugewandt ist.
Lange musste ich darüber nachdenken. Jetzt ging mir auf, dass sie so mit der Windwelle gehen,
sich wiegen und dabei noch ihr Federkleid vor Unordnung schützen.
Ja, und wir?
Schauen wir mut - und hoffnungslos in die Zukunft, wenn wir die Prinzipien Gottes, sein Gnadengeschenk
durch einen gesalbten Prediger des Wortes zu Gehör bekommen? Nur weil er soviel Offenbarung durch
studieren und Gebet bekommen hat, dieses an uns weitergibt?
Die sogenannte 'Nagelprobe' kommt irgendwann für jeden Christen. Nämlich, wenden wir das Gelernte an,
gehen wir im Glauben diesen nächsten Schritt über das Wasser, wenn wir gefordert sind?
Nicht jeder hat zB die Gabe der Heilung. Aber es gibt sie.
Ein anderer erkennt und lehrt die göttlichen Prinzipien und es geschieht 'einfach' Wiederherstellung
und andere in brenzligen Situationen wenden diese Worte Gottes glaubensvoll im eigenen Leben an.
Was alles geht währenddessen im eigenen Herzen vor?
Manchmal antwortet jemand auf die Frage: willst du gesund werden?, auch eine Bibelstelle, oder was soll ich dir tun?,
sogar mit einem 'nein'. Habe ich auch mal gemacht, weil ich mich total überfordert wähnte.
Ja, und es kann doch sogar sein, dass, wenn jemand gesund wird, wiederhergestellt wird,
plötzlich wieder in die Lage versetzt würde, sich wieder selbst um seinen Lebensunterhalt per eigener Hände Arbeit
kümmern müsste. Es ist ja auch bequem von anderen Mitleid usw. zu bekommen.
Wie der Bettler auf den Stufen des Tempels, der Kirche.
Aber was tat der? Er ging freudig, Gott lobend mit Petrus und Johannes in den Gottesraum.
Von daher denke ich nochmal an Smart und seine wunderschönen Reime zum Lobe Gottes:
In jedem neuen Tun liegt ein neuer, Gott geschenkter, Anfang. Der Zauber eines Neubeginns.
Daraus kann langfristig ein riesengroßer Baum werden oder anderen Menschen helfen, an Jesus zu glauben,
ihm zu vertrauen und eigene Schritte zu wagen.
Gerade in dieser Zeit, wo es viele andere Götter gibt, kann das ein Leuchtturm sein.
Es gibt sogar die Möglichkeit im Selbstverlag trotz aufgeführter ISDN Nr diese zu verkaufen, an den Mann, die Frau und das Kind
zu bringen. Im Internet gibt oder gab es mal ein Portal für Literatur und Gedichteschreiber.
Ich möchte Mut machen, auf Gott zu schauen, nicht in das eigene verzagte Herz usw, und die Gabe, die man hat, Tat werden lassen.
Paul Gerhardt hat auch so eine besonders bewegte Lebensgeschichte, voller Drangsal, Niederlage. Und dennoch zeugen seine
Lieder von großer Liebe und Vertrauen zu unser aller Herr und Heiland. Oder Jochen Klepper ... und viele andere.
Gott segne uns den kleinen Senfglauben ...
Gruß
Burgen
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 07.01.2018 09:48![]()
Die Botschaft, die wir von Jesus Christus empfangen haben und die wir an euch weitergeben, lautet: Gott ist Licht; bei ihm gibt es nicht die geringste Spur von Finsternis.
1. Johannesbrief 1.5
Licht
ist hell, deckt auf. Schmutz wird sichtbar. Geputzte Fenster können bei Sonneneinstrahlung nochmals schmutzig erscheinen.
Aber wenn wir an die Sonne denken ist Licht auch Wärme. Und beides ist wichtig für Wachstum.
Gott ist Licht - über diesen Vers wollen wir heute abend nachdenken.
Was bedeutet das allgemein, was bedeutet das für uns?
Herzliche Einladung
Raum Hauskreis-miteinander, 20.30 Uhr
Liebe Grüsse
Cosima und Chestnut
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Cleopatra am 07.01.2018 09:41Guten Morgen, liebe fleißige Burgen,
ja, wo sind denn alle, das habe ich mich auch schon gefragt, hatte ja mal versucht, hier ein kleines Gespräch zu beginnen.
Du sprichst etwas interessantes an, ja, das macht mich auch nochmal nachdenklich.
Wo sind unsere Emotionen, zum Beispiel, wenn wir in den Gottesdienst gehen?
Wir singen "Herr ich preise dich" und denken vielleicht dabei gerade nach, was es zum Mittagessen gibt (mal ganz spitz gesagt).
Hat Gott das verdient?
Nein, ganz sicher nicht. Er hat unsere ganze Aufmerksamkeit verdient, zu jeder Zeit.
Und er will unser ganzes Herz haben.
Danke fürr die Erinnerung liebe Burgen.
Ich bin im Moment etwas emotionslos, weil ich seit Dienstag krank bin. Da ist man etwas schwach. Aber trotzdem hat mich dein Beitrag nochmal motiviert. Ich will in Zukunft auch mehr darauf achten, denn das hat unser großer Gott verdient.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von Cleopatra am 07.01.2018 09:37... wüsste ich nicht, ob der Wert groß oder klein wäre.
Wenn ich langeweile habe....
so tolle Gedichte, ich bin auch der Meinung- hey, schreib sie auf. Du musst es ja nicht so groß vermarkten, du kannst es auch zu Gottes Ehre in einem Buch verfassen und dann verschenken oder verkaufen für einen guten Zweck. Das habe ich mit meinem Buch auch gemacht. Du hast Talent. 
Kann di da gerne eine gute Seite empfehlen, wo du es professionell drucken lassen kannst.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?
von Cleopatra am 07.01.2018 09:33Ich denke, wir sind uns alle einig, dass Gott keine Propheten mehr benutzt, um zu uns zu reden (so hörte sich das für mich an "Gott hat mir gesagt...")
Auch die Ermahnung ist nicht Job nur eines Ältesten oder eines Predigers.
Selbst ich soll jemanden in Liebe ermahnen, wenn ich sehe, dass er sündigt.
Jeder, der bei mir eine Sünde sieht, muss mich in Liebe ermahnen. Es geht hier schließlich darum, dass wir einander mit dieser Ermahnung dienen und helfen.
Gott benutzt uns so in dem Sinne eben auch. Aber er braucht uns nicht, wir haben schließlich die Bibel zur Hand. Dort können wir sehen, was Gott möchte und was nicht.
Es gibt aber eben auch Momente, in denen Gott uns Menschen nutzt.
Bispiel: Eine junge Schwester aus unserer Gemeinde wusste ganz genau, dass sie gerne Missionarin werden möchte. Sie war sich ganz sicher, dass Gott ihr aufs Herz gelegt hat, dass sie armen Menschen dienen soll. Aber sie wusste lange Zeit nicht, wo genau Gott sie hinhaben möchte.
Durch die Oma erfuhr sie dann von dem Krankenhaus in Peru. Das Krankenhaus in Peru steht nicht in der Bibel. Hier hat Gott durch diese Oma ihr den Weg nach Peru gezeigt, bis sich die junge Schwester sicher war, dass dies der Ort war, an dem Gott sie haben möchte. Und dies sieht sie jetzt immerwieder bestätigt.
Ein anderes Beispiel: In unserer Nachbarschaft gibt es ein christliches Paar, welches in keine Gemeinde geht.
Ich habe auch mal intensiv mit ihr geredet, dass ich es wichtig finde, dass wir ein geistliches ZuHause haben. Sie selbst aber hat sehr viele schlechte Erfahrungen gesammelt und geht deshalb in keine Gemeinde.
Ich denke, als ich mit ihr darüber geredet habe und auch Bibelstellen genannt habe, dass Gott in dem Sinne mich auch benutzt hat, sie an diese Dinge zu erinnern. Was sie aber daraus macht- darauf habe ich keinen Einfluss und ich werde sie auch nicht drängen, indem ich es ihr immerwieder sage. Sie weiß es und muss selbst entscheiden.
Wenn ich sie jetzt treffe, reden wir auch über viele andere Themen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?
von SMart am 07.01.2018 02:00Liebe pray,
du hast gut geantwortet: "Dir geschehe nach deinem Glauben."
Natürlich sollen wir einander lehren und ermahnen, jedoch lehrt und ermahnt das Volk meist der Pastor oder sonst ein ausgewiesener Prediger, der vielleicht extra eingeflogen wurde.
Doch was ist mit denen, die jahrelang in den Reihen sitzen, als hätten sie nichts zu sagen. Ein gegenseitiges Ermahnen oder Ermuntern ist das nicht. Christliches Miteinander sieht anders aus.
Können oder dürfen die Schafe nicht, weil Gott scheinbar nur den Theologen berufen hat? Das sicher nicht, sondern sie haben tatsächlich nichts zu sagen, weil sie Gott selbst nicht erleben - darum geht es mir. Sie werden gefüttert und zahlen den Zehnten. Wo sind die Mündigen, zu denen Gott auch geredet hat, dass sie die Stimme erheben?

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