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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von nennmichdu am 19.01.2018 14:35

Hallo,

Glaube hat man, oder man hat ihn nicht. Der eine hat vielleicht dann noch einen großen Glauben. Die Gabe des Glaubens. Der andere hat einen kleinen Glauben. Aber sind wir Gottes Kinder, haben wir den heiligen Geist erhalten, dann haben wir auch diesen Glauben (der auch ein Geschenk Gottes ist) von Gott erhalten. Wir können ihn nicht selbst produzieren. Wir können nur das an Glauben, was wir haben, zur Anwendung bringen. 

Das wir hier dann Wachstum nach und nach erfahren, wird auch eine Folge der Reife sein. Der Erziehung Gottes mit uns. Die mal stocken kann. Wo wir mal Rückschritte erleben können. Die aber letztendlich immer gefördert und gewirkt ist von Gott. Und der wir uns höchstens noch entziehen können. Sodass andere dann nur hoffen können, das Gott hier Gnade schenkt, das ein Mensch (wieder) zur Hinwendung zu ihm findet.

Jesus in Gethsemane fragt  seinen allmächtigen Vater im Gebet, ob es wohl vielleicht auch einen anderen Weg für ihn geben könnte - ringt sich dann aber durch, das er es letztendlich Gott überlässt - das Gottes Wille hier entscheiden soll. Weil er selbst wohl in seinem Willen etwas tun oder lassen zu können, an einen Punkt gelangt ist, wo ihn der Verrat durch Judas und Trennung von seinen Jüngern dicht bevorstand - auch die zeitweilige Trennung vom Vater im Himmel - als der Zorn Gottes über die Sünde über ihn ergehen musste.  Wir können uns das wohl nicht vorstellen, was das für Jesus bedeutet haben muss. Und der Entschluss, sich nun ganz dem hier vorgezeichneten Weg des Vaters zu ergeben, war sehr schwer für ihn.

Aber um zu den Fragen hier zurückzukommen. Wenn wir von Gott uns geführt wissen, um etwas zu bitten, dann dürfen wir wissen, das er es auch geben wird.
Es ist nicht so, das Gott sich letztendlich vorbehält, ob er ein Gebet von uns nun erhört oder nicht erhört. Beten wir im Willen Gottes (im Sinne - im Namen - Jesu), so wird es geschehen.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 19.01.2018 14:13

Hallo liebe Leser,

 

die Antworten und Beiträge von Pausenclown sind für mich zum Teil sehr hilfreich und informativ für mich (gerade was den Ablauf und die hier versteckten Hinweise auf den Jesus Christus bei der Feier des Passahfestes anbelangt, die verschiedenen Kelche - etc.). Helfen dann aber Burgen und Cleo nur recht wenig zu einem tieferen Verständnis. Auch wenn sie provokativ anregend vielleicht sein sollen ? Nun, wie auch immer. Zustimmen kann ich dir - Pausenclown - im Endeffekt dann weitgehend. Du schreibst:

Er lebt in mir und ich erinnere mich täglich, dass ich durch in gerecht bin und die restliche Zeit trachte ich nach seiner Gerechtigkeit


HIer ist deine Formulierung "ich erinnere mich täglich, dass ich durch ihn gerecht bin" vielleicht etwas unglücklich. Denn wir müssen uns ja nicht selbst daran Erinnern - im Sinne dies uns immer wieder neu und ständig vor Augen zu halten. Wir sind es einfach. Weil wir durch Christus gerecht geworden sind und dann durch und in ihm nach seiner Gerechtigkeit/seinem Reich trachten - als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Wie atmen. Dessen müssen wir uns auch nicht erinnern oder uns anstrengen, nur jetzt den nächsten Atemzug dann zu tun.... Wir tun es einfach, ganz automatisch.

Burgen schreibt:


Vermutlich werden die ersten Jünger und Christen das Abendmahl so gefeiert haben wie man es jeden Freitag Abend zu Beginn des Sabbats feierte.


Worauf stützt sich deine "Vermutung"? Gab es für die Jünger nach Pfingsten, die nun aus dem neuen Bund lebten, mit einem neuen fleischernem Herzen, einem neuen beständigen (heiligen) Geist noch eine Notwendigkeit sich das vor Augen zu führen, was dem Volk Gottes unter dem alten Bund des Gesetzes nahegelegt wurde. Das der Zorn Gottes durch das Blut des Passahlammes an ihnen vorrüber ging?

Und hatten sie nicht vielmehr jetzt eine ganz neue Perspektive und Freude. Eine Freiheit von der Macht der Sünde erlebt, die nun nicht mehr nur zugedeckt sondern in Christus weggenommen war?

Und wie nun drückt konnten sie dies zum Ausdruck bringen? Wie hätte hier ein Tun und Handeln aussehen können, das dem Tod Jesu Gedacht werden würde?  Kann sich dies wirklich in einem - von der katholischen Kirche 300 Jahre später eingeführtem "Sakrament" ausdrücken, wo ich mir einbilde, Brot und Wein verwandeln sich in Fleisch und Blut Jesu, um ihn dadurch nehmen zu können/ um ihm dadurch ein Gedächtnis zu stifen?

Jesus gab eine Handlungsanweisung. So wie die Fußwäsche auch nicht wörtlich zu nehmen war, sollten im Brechen des Brotes untereinander der selbstlose Dienst der Nächstenliebe - zum Zeugnis - zum Gedächtnis an Jesu Leben und Sterben - dargestellt werden. 

Wir trinken alle aus dem Kelch des neuen Bundes. Schöpfen aus dem Leben, was uns der heiligen Geist schenkt und durch uns zum Segen anderer überfließen lässt. Hier kann doch dann nicht ein Kelch mit Wein gemeint sein, der dieses darstellt.

Die Mahlsgemeinschaft - derjenigen, die dem Herrn (Jesus Christus) angehören, drückt sich im Leben und im gegenseitig sich das Brotbrechen/Teilen aus.

Und sooft wir hier in die Fußstapfen unseres Herrn treten, sooft verkünden wir dann auch, was Jesus für uns getan hat. Uns unsere Sünden vergeben hat, sodass wir auch einander vergeben können.

Und hier war es dann in der Gemeinde in Korinth nötig, das Paulus auf dieses Verhalten in der Gemeinschaft hinwies - so wie er es auch vom Herrn (vom Geist Gottes) empfangen hat. Den Kelch des neuen Bundes. Das Wort Jesu - das Wort Gottes - was Brot und Nahrung für uns ist, was es weiter zu geben gilt und nicht dazu dient, nur  uns selbst zu satt zu machen.


Also geht es darum  erst mal selbst das Wort Gottes zu empfangen (in den eigenen Häusern zu essen) um dann in der Gemeinschaft unter den Geschwistern davon abgeben zu können. Es dem anderen zu brechen. Aufzuschließen. In mundgerechte verständliche Brocken zu servieren, auf das er es verstehen kann und daran und darin erbaut wird.

lg,
Thomas

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von solana am 19.01.2018 13:14

Jovetodimama zitierte:

Aus folgendem Grund: Wir wissen, dass jedes Gebet notwendigerweise aus subjektiven Wahrheiten besteht (sonst wäre es wohl kein ehrliches, persönliches Gebet) und sehen beim öffentlichen Beten die Gefahr, dass dort (...) Beschuldigungen oder Herabsetzungen Anderer passieren könnten. Auch wenn das völlig unbeabsichtigt wäre und in Form von ehrlichen und gutgemeinten Gebeten geschehen würde. Obwohl sie an Gott gerichtet sind, können sie doch andere Menschen kränken.(...)

Hallo Birgit

Diese Begründung lese ich so (kann sein, dass ich da jetzt zu viel zwischen die Zeilen hineinlese , aber so kommt es bei mir an):
"Wir wissen, dass es in der Gemeinde ziemlich viele persönliche Animositäten, Grüppchenbildung, Empfindlichkeiten usw gibt - aber wir wollen lieber nichts unternehmen, um nicht in einem Wespennest herum zu stochern und die ganze Sache zu verschlimmern.
Deshalb lassen wir es lieber alles so weiter laufen und machen die Augen zu; und wir wollen auch nicht, dass jemand aus der Gemeinde da irgendetwas bewegt, es könnte sich ja jemand irgendwie auf den Schlips getreten fühlen ....."

Die rein sachliche Begründung geht nach dem Schema: "Alles kann auch missbraucht werden bzw unbeabsichtigt negative Auswirkungen haben - auch das, Gute, das  in bester Absicht getan wurde - also tun wir lieber gar nichts, dann wird es wenigstens nicht schlimmer!"

Die befürchteten negativen Auswirkungen könnten meiner Ansicht nach ganz leicht vermieden werden (wenn man wirklich einen Gebetskreis zur Unterstützung der Gemeindearbeit will), zB indem man vorher eine Anliegenliste zusammenstellt und die von der Gemeindeleitung absegnen lässt.Oder auch nur mit den Teilnehmern des Gebetskreises vorher die Problematik bespricht und vereinbart, dass nichts "Persönliches" einfliessen soll, um niemanden zu kränken. Die Teilnehmer wissen doch alle um die Spannungen in der Gemeinde und sind sicher verständig genug, sie nicht noch mehr zu schüren, wenn man doch zusammenkommt, seine Zeit einbringt, um dieses und andere Probleme vor Gott zu bringen und Lösungen zu erbitten.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Verein Kirche - Lehre Jesu

von jovetodimama am 19.01.2018 11:38

Ich verstehe den Zusammenhang dieses kleinen Zitats nicht
Kurze Erklärung: In Kandel wurde kürzlich ein 15jähriges Mädchen von ihrem afghanischen Ex-Freund in einer dm-Filiale brutal ermordet. Es stellte sich heraus, dass seit Frühjahr 2017 in Kandel angeblich Freund- und Partnerschaften zwischen weiblichen Deutschen und männlichen Asylbewerbern systematisch angebahnt werden. Es heißt, dass der Bürgermeister und der Pfarrer sich bei diesem Projekt zur Integration besonders engagieren.
Jedoch deine Worte bezüglich Verein und Lehre,
Es sind nicht meine Worte.
Sogar dann, wenn ein "Mütterlein" treu am Kamin seine Bibel liest und studiert und betet.
Da erkenne ich mich wieder... - Das "Sogar" würde ich weglassen. Ich glaube, die Welt würde sich gewaltig verändern, wenn wenigstens nur 10% der Gesamtbevölkerung dies jeden Tag täten. Weil man nicht derselbe Mensch bleibt, wenn man täglich in der Bibel liest und betet. Jedenfalls wäre ich und wäre mein Leben komplett anders, täte ich es nicht. Und der Einfluss Gottes geht bis in die Leben der Menschen hinein, die mein Leben berühren.

Aber die an die Allgemeinheit gerichtete Aufforderung, aus der Kirche auszutreten, beschäftigt mich. Man begegnet ihr im Netz oft, und sie macht mir zu schaffen.


Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 19.01.2018 10:02

Er lebt in mir und ich erinnere mich täglich,  dass ich durch in gerecht bin und die restliche Zeit trachte ich nach seiner Gerechtigkeit 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Verein Kirche - Lehre Jesu

von Burgen am 19.01.2018 09:55

Ich verstehe den Zusammenhang dieses kleinen Zitats nicht und macht mir auch keine Lust, nach dem Video zu suchen. 

Jedoch deine Worte bezüglich Verein und Lehre, lassen mich an die frühen Christen denken im Zusammenhang mit der

Lehre Jesu sowie die Gnadenlehre des Paulus in seinen Briefen.

Jesus besuchte regenmässig die Synagoge.
Paulus und seine Begleiter trafen sich draussen und in Häusern anderer Gläubigen.

Vielleicht hatten die "Wölfe" deswegen es so leicht, die kleinen Gruppen zu zerstören.

Später, nachdem die offizielle Kirchengeschichte begann, mussten alle Menschen Mitglieder sein.

Es ist schon erstaunlich,
welche Kraft das Wort Gottes hat und Menschen verändert.
Die Veränderung geschieht manchmal schnell und manchmal langsam, über Jahre hinweg.

Auf diesem Wege wurde viel Gutes getan.
Es entstanden Waisenhäuser, manche Firmen stellten gute Werke für ihre Mitarbeiter in einen Mittelpunkt,
Krankenhäuser, Diakoniestationen, das Rote Kreuz, Menschen lernten Lesen und Schreiben - Bildung. usw.

Die Menschen hielten zusammen, ganze Dorfgemeinschaften lebten wie lebendige Glieder am Leib miteinander.
Ja, aber es gab und gibt natürlich auch Unrecht.

Doch grundsätzlich werden wir durch den Geist Gottes, die Liebe zu Jesus Christus, erneuert.
Das, dieses Selbstbewusstsein, ist gestärkt.
Sogar dann, wenn ein "Mütterlein" treu am Kamin seine Bibel liest und studiert und betet. 

Gruss
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von Burgen am 19.01.2018 09:37

Pausenclown, du könntest es zuhause für dich selbst mit Jesus Christus feiern. 

Gruss
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 19.01.2018 09:35

Also gestern ..., am Vormittag war es ein bisschen ungemütlich. 
Wir konnten aber vom Wetter mit ein bisschen Regenschirm unbehelligt unsere Runde laufen.

Und am Nachmittag sah ich wohl, dass die kleine Baumgruppe ziemlich schräg unterwegs war ...,
es rauschte und mein Gefühl dazu war Gemütlichkeit.

Bei der frühen Abendrunde war es angenehm draussen, nur ein bisschen Regen.
Von dem Sturm sah und hörte ich erst in der Tagesschau und war total verblüfft.

................
Losung

Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.    Psalm 12,7 

Ihr scheint als Lichter in der Welt, dadurch, dass ihr festhaltet am Wort des Lebens.    Philipper 2,15-16 

Jeremia 14,1-9
5.Mose 4, 25-40

Dein Wort, o Herr, lass allweg sein die Leuchte unsern Füssen;
erhalt es bei uns klar und rein;
hilf, dass wir drauss genießen Kraft, Rat und Trost in aller Not,
dass wir im Leben und im Tod beständig darauf trauen.
(David Denicke)


 

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 19.01.2018 09:31

Hallo Burgen.

Ich habe für Abendmahl keine zeit und bin froh das ich 5 Stunden Schlaf habe.

Pausenclown

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von Burgen am 19.01.2018 09:18

Hallo Pausenclown, 

diese Feier, im Glauben und Vertrauen Brot und Wein "eingenommen", stärkt mich in meiner Person.

Sie setzt Freude, Friede Jesu in mir frei. Schenkt Hoffnung. 

Das bedeutet natürlich, dass es nicht  nur in einer Veränderung zwischen mir und Jesus ist.

Der Glaube ist gestärkt und wirkt sich im menschlichen Gegenüber aus.

Und das kann ganz unterschiedlich aussehen. Predigerin bin ich nicht. 

Ist es bei dir nicht so?  

Gruss
Burgen


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.01.2018 09:20.
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