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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus - König der Juden - König der Welt? Matth. 2,2

von geli am 11.12.2017 10:41

Also wer ist ein "richtiger" Jude? Ich hoffe du und ich und alle anderen hier.

Das hoffe ich auch...  

Und zu der Zeit, wenn die Juden, die nun wieder in Israel gesammelt werden (übrigens auch eine Erfüllung von sehr alten Verheißungen), ihren Messias erkennen und annehmen werden, dann gehören sie dazu und sind wieder in den Ölbaum eingepropft. Denn Christus hat ja den Zaun abgebrochen und aus Beiden eins gemacht - Judenchristen - oder auch "messianische Juden" genannt,  und Heidenchristen. 

Einen "unstrittigen biblischen Beleg" - wie verstehst Du denn dann die Prophetie von Hesekiel 37? Oder Sacharia 12,10? Oder 2. Kor. 3,15 und 16? Oder Rö. 11,25? Oder hes. 36,26? Oder Rö. 11,1? - und da könnte man noch endlos fortfahren - sowohl mit Aussagen des NT, als auch mit Aussagen des AT.

LG, geli

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michael

98, Männlich

  Neuling

Beiträge: 1

Vater unser - geheiligt werde dein Name

von michael am 11.12.2017 09:58

Hallo miteinander;
bei meinen Bemühungen, Gottes Willen zu tun, bin ich auf die allererste Aufforderung Jesu gestoßen, zu beten: "Vater unser - dein Name werde geheiligt".
Zuerst dachte ich, dann werde ich wohl bei den Zeugen Jehovas landen, bis mir offenbart wurde, dass der Name Gottes nicht "Jehova", sondern "Jahwe" (sprich: "Jachwe") ist.
Jetzt fühle ich mich bewogen, eine Religionsgemeinschaft mit dem Namen "Die Anbeter Jahwes" zu gründen. Bisher sind wir zu dritt. "Wo zwei oder drei in meinem Namen versdammelt sind, da werde ich mitten unter ihnen weilen."
Hat jemand Lust, mit mir über den Namen Gottes zu diskutieren ?
Übrigens: Jesus heißt gar nicht Jesus, sondern "Jeschua". "Jesus" nannten ihn die Römer.
Viele Grüße;
Michael

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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: Jesus - König der Juden - König der Welt? Matth. 2,2

von Pavle am 11.12.2017 02:13

Liebe @geli,

sicherlich hat Gott keinen Menschen verstoßen, "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebta, dass er seinen einziggeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3,16)

Mein Problem ist, dass man Prophetien die längst erfüllt sind, schon vor der Zeit Jesu, in die Zukunft schmeißt. 

Römer 11,24 sehe ich genauso - seit der Steinigung des Stephanus gibt es nicht mehr das exclusive Volk Gottes (das gab es eigentlich nie - Israel sollte die ganze Welt zu Gott führen, wie Rahab, Ruth, Uria, ...). Petrus Vision zeigt das deutlich.

Mein Problem ist diese Aussagen:

Das ist der erste Schritt - dass sie ihren Messias erkennen, das liegt noch in der Zukunft.

 usw.
Ich finde da keinen unstrittigen biblischen Beleg.

Das wir uns nicht missverstehen. Ich wäre sehr glücklich, wenn die 14 Millionen Juden Jesus annehmen würden, genauso wie ich mich über den Rest der Menschheit freuen würde - aber die Bibel sagt was anderes:

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und Beschneidung ist die des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschiehta. Sein Lob erhält er nicht von Menschen, sondern von Gott. (Römer 2,28-29)

Also wer ist ein "richtiger" Jude? Ich hoffe du und ich und alle anderen hier.



Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von SMart am 11.12.2017 00:25

Hallo Klecks,

das mit dem Uhrwerk ist ein sehr gutes Beispiel. 
Da ist schon was dran: Ich sehne mich nach Wundern und merke nicht, dass Gott mich bisher all die Jahre vor Krankheit bewahrt hat. Wir können unsere Gesundheit natürlich bis zu einem gewissen Grad mit unserer Lebensweise selbst beeinflussen. Aber viele, die auch gesund leben, werden krank und brauchen ein Wunder. Ich bin dabei, Gott viel mehr dafür zu danken, dass es so weit noch nicht gekommen ist, dass ich für mich um Heilung beten muss. Allerdings wollte ich auch, dass Christen überhaupt nicht von Krankheit bedroht sind. Das ist ein Übel, dass wir hier nicht vollmächtig genug sind.

Hallo Burgen,
ich glaube sogar, dass Gottes Geduld keine Grenzen kennt, er uns aber, wie du schön schreibst, erziehen oder manchmal sogar demütigen muss. Das kann er auch, indem er zu uns selber spricht. Ich muss lernen, meinen Glauben in mir zu aktivieren, auch meinem Glauben zu vertrauen, meine inneren Ohren zu öffnen, denn der Hl. Geist wohnt schließlich auch in mir.

Da braucht es nicht Dritte, die sich damit hervortun, sie hörten Gott über mich sprechen.

Gottes Güte und Barmherzigkeit sollen meine (und natürlich eure) ständigen Begleiter sein (Ps 40,12).

Seid gesegnet!




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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: Jesus ist Gott

von Pavle am 11.12.2017 00:08

Du hast natürlich recht - ich meinte jedes Geschöpf - außer den Menschen. 

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Cosima am 10.12.2017 15:02

Hallo liebe Oasis!

Hier erstmal mein Gruß zum 2. Advent: 

2_Advent_2017.jpg

Mein kleiner Enkelsohn, der mit seinen Eltern diese Nacht bei mir übernachtet hat, 
durfte die Kerzen dann ausblasen. Vorher ist er mit seinen Autos um den Kranz 
herum gefahren. Die Engel haben ihm auch Freude gemacht und sie sind alle ganz 
geblieben....

Ja, Burgen, die Not der Kinder in der dritten Welt, die tut mir auch weh. Mein Mann und 
ich, wir haben immer versucht, Hilfe zu leisten, hatten Patenkinder oder unterstützten 
ganz regelmäßig Projekte, die Kindern zu Gute kamen. Das tue ich heute noch. 
Vielleicht erinnert Ihr euch an eine Userin, die eine zeitlang auch Mitarbieterin war, ihr
Nick war "Bücherwurm". Sie ist Missionarin in Lima/Peru und betreut dort Kinder, die sie 
liebt und denen sie hilft. Und auch sie ist dankbar für Unterstützung. 
Doch auch in unserem reichen Land, gibt es Kindernot. 

Ja, Friedrich von Bodelschwingh hat Recht: "Wir müssen uns besinnen, um etwas zu tun,
Elend zu lindern..."  

Danke liebe Solana für die schönen Aufnahmen. Ein bisschen Sonne hatten wir heute Vormittag 
auch, aber jetzt schneit es wieder.   Winter.jpg

Adventliche Grüße von Cosima.


Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus ist Gott

von geli am 10.12.2017 14:48

Pavle: und jedes Geschöpf Gottes erkannte die Lüge Satans.

Das wäre schön, wenn jedes Geschöpf - also alle Menschen - die Lüge Satans erkennen könnte! Leider ist dem aber nicht so - leider bleiben viele Menschen in der Finsternis, weil sie Satans Lügen auf den Leim gehen.

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus - König der Juden - König der Welt? Matth. 2,2

von geli am 10.12.2017 14:33

Pavle: wieso war dann Paulus in Römer 9,2 dass er Traurig ist, dass Israel zum großen Teil Jesus nicht angenommen hat.

Ja, das war damals, als Paulus das schrieb, die reale Situation. Sie haben Jesus abgelehnt - und deshalb hat Gott sich den Heiden zugewandt - solange, bis die "Zahl der Heiden " voll ist. Dann wird er sich wieder Israel - dem Israel nach dem Fleisch - zuwenden.

Dann wird Gott sich seinem Volk wieder zuwenden, und sie werden  ihn erkennen, den sie durchbohrt haben - ihren Messias. Das liegt aber noch in der Zukunft. 

Lies einmal Rö. 11,1:
"So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne!
Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat." 

Dass Gott das "fleischliche" Israel nicht verstoßen und vergessen hat, zeigt, dass er seinen Plan, sie wieder in ihr Land zurückzubringen, schon ausgeführt hat.
Denn die Juden haben wieder ihr eigenes Land, sie werden gesammelt aus allen Völkern, wohin Gott sie verstoßen hatte. Das ist der erste Schritt - dass sie ihren Messias erkennen, das liegt noch in der Zukunft.

Wie auch Burgen schon geschrieben hat:
Israel ist der Ölbaum - wir Heiden sind nur in diesen Ölbaum eingepfropft.

Paulus schreibt dazu über die Juden:
"Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden, denn Gott kann sie wieder einpfropfen.
Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur aus wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wieviel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum." Rö. 11,24

Paulus warnt uns sogar davor, uns nicht gegenüber den (natürlichen) Zweigen  zu rühmen - denn wir sollen wissen: Nicht wir tragen die Wurzel, sondern die Wurzel trägt uns.

Ein sehr schönes Bild für die Geschichte und die Zukunft der Juden beschreibt Hesekiel:

Meine Bubel nimmt dazu die Überschrift: "Israel, das Totenfeld, wird durch Gottes Odem wieder lebendig" - Hesekiel 37. 

Dazu gehört auch die Verheißung, dass Gott seinem Volk sagt:
"Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eruem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischerne Herz geben". Hes. 36,26

Das ist noch in der Zukunft - obwohl es auch jetzt schon in unserer Gegenwert viele Juden gibt, die schon wieder in ihren eigenen Ölbaum eingepfropft wurden und so gemeinsam mit uns "Heiden" eins geworden sind.

"Judenchristen" und "Heidenchristen" - sie sind durch Christus "eins" geworden, aber Gott geht mir seinem Volk, auch wenn es jetzt noch "fleischlich" ist, seinen Weg und wird seine Ziele mit diesem Volk zu Ende bringen.

LG, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 10.12.2017 11:12

Ihr Lieben, 
wie wahr die Aussage von Bodelschwingh.

Viele christliche Gemeinden helfen auf der Welt. Manchmal investieren sie Geld und Leben in die Menschen anderer Länder
und Kontinente.

Gestern gab es die weltliche Sendung - eine Spendengala, von : Ein Herz für Kinder.

Während der Zeit wurden etliche Projekte vorgestellt und ihre Menschen dazu.
Teilweise erschütternde Einzelschicksale, eingebunden in größeren Dorfgemeinschaften, oder Krankenhauseinrichtungen.

Über 17 Millionen, fast 18, kamen während der Fernsehübertragung zusammen.
Jede "Mark" kommt ohne Abzug in ihr jeweiliges Projekt zugute.
Mich hat besonders beeindruckt, Do und Sa, wieviel Kinder ihr Taschengeld gespendet haben.
Das macht Hoffnung in die Zukunft.

Andererseits macht es mich sehr traurig, dass auf politischer Ebene, weltweit, so gut wie nichts geschieht,
um das Leid der Kinder und so weiter, zu lindern.
Nicht mal Brunnen in den Ländern werden durch die eigenen Regierungen gebohrt und eingerichtet.

Manchmal habe ich schon den Eindruck gehabt, dass die, meist ja Männer, in der Politik ihre Kindheit ausleben.
Wie Räuber und Gendarmspiele.
Ich verstehe das nicht. Was geht in den Herzen der Machtmenschen vor?

Gruss
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 10.12.2017 10:59

2. Advent : Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.    Lukas 21,28 

Losung

Abram sprach zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten;
denn wir sind Brüder.   1. Mose 13,8 

Es sind viele Glieder, aber der Leib ist einer.    1.Korinther 12,20

Lukas 21, 25-33
Jakobus 5,7-8
1.Samuel 2,1-10
Predigt                   Jesaja 63,15-16 (17-19a) 19b           64,1-3

Wenn die Christenheit diesseits und jenseits des Meeres sich besinnen wollte,
wie unermesslich viel sie zu tun hat, um das Elend zu lindern, die Versinkenden zu retten,
den Heimatlosen eine Heimat zu schaffen und das Licht des Evangeliums
in die dunkelsten Winkel scheinen zu lassen,
wir hätten wahrhaftig keine Zeit, uns zu zanken um irdische Dinge.
(Friedrich von Bodelschwingh)  

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