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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Willen tun?

von geli am 27.11.2017 20:41

Burgen: Dann tun wir das Richtige nicht mehr, weil es halt so in den Geboten steht, sondern aus Liebe.

Ja, aus Liebe - und ich möchte noch hinzufügen: Aus dem Vertrauen heraus, dass Gottes Wille für mich gut ist.
Dann steht es nämlich gar nicht mehr zur Diskussion, ob ich "muss"... dann freue ich mich nämlich darüber, wenn ich aus einigen "Geboten" Gottes Willen für mich erkennen konnte.

Solana: Wir verbeissen uns oft in Äusserlichkeiten, die uns eine Scheinsicherheit geben und uns bestätitigen, dass wir alles "richtig" gemacht haben und wie gut unser Glaube ist. Und mit deren Hilfe wir auf andere herabsehen und sie verurteilen können. Das ist natürlich nicht zwangsläufug so, wenn man versucht, sich an alles zu halten.

Ja, die große Gefahr dabei ist wirklich der Hochmut. Und dabei wird meistens vergessen, dass wir ja nicht deshalb gerettet sind, weil wir schon so gut darin sind, alle Gebote zu befolgen, sondern dass wir gerettet sind, weil Christus für uns "bezahlt" hat....also eigentlich gar kein Grund für Hochmut besteht, weil ja nicht unsere eigene Leistung, unser eigenes "Gut-sein" massgeblich ist.

Gebote befolgen - Gottes Willen im persönlichen Leben auszuleben, zumindest das, was man bereits davon erkannt hat - das tut man ja, wie oben gesagt, als Folge der Errettung, aus Liebe und Dankbarkeit und dem Vertrauen heraus, dass Gottes Gebote, sein Wille, für uns gut ist.

Aber irgendwie scheint das bei vielen Menschen, also schon solche, die bereits Christen sind, noch nicht klar zu sein. Wahrscheinlich deshalb, weil bei uns Menschen der "Leistungsgedanke" so tief drinsteckt und wir ja auch im normalen Leben überall dieses Prinzip lernen.

LG, geli

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Renate-Koehler

87, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Re: Liebe Freunde Ich freu mich hier zu sein

von Renate-Koehler am 27.11.2017 13:55

Danke für eure Nachfragen und entschuldigt, dass ich erst heute antworte, aber ich habe selbst keinen Computer und muss zu jemanden hinfahren, der so nett ist und alles für mich erledigt.

Ich bin 79 Jahre alt und seit Geburt Christin. Seit ca. 3 Jahren bin ich mit dem lieben und süssen Herrn Jesus in Kontakt.
Er hat mir 26 Kinderbücher diktiert, wovon eines bereits veröffentlicht worden ist, unter dem Titel " Der grosse Max und die kleine Hansi".

Es geht darin um liebevolles Verhalten der Kinder in einem Gemeindebau untereinander. Im Prinzip geht es bei allen anderen Büchern auch darum, dass man miteinander liebevoll umgeht.

Mein Lebensbericht handelt also davon, das mir wichtige Vorkommnisse meines Lebens aus der Sicht vom lieben Gott diktiert wurden und es sind zum Teil sehr persönliche Fakten, die ich gar nicht gerne selbst öffentlich mitteilen würde.

Zum Schluss erzählt Jesus wie es ihm bei seiner Kreuzigung ergangen ist und das ist wohl eine Mitteilung die wahrscheinlich alle interressieren könnte.

Ich hoffe ich konnte eure Fragen beantworten und grüsse euch ganz herzlich!

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gottes Willen tun?

von solana am 27.11.2017 11:05

Nochmal zu den Diskussionen um "Gesetzlichkeit" unter Christen.

Dabei geht es in der Regel ja nicht um die 10 Gebote - ob die befolgt werden sollten oder nicht. Darüber sind wir uns doch alle einig, denke ich.

Wie Geli schon schrieb: 

Natürlich nicht nur in den 10 Geboten - diese sind eigentlich eine konzentrierte Zusammenfassung seines Willens.

Und es kann eben leicht Streit um die Interpretation dieser Gesetze geben.
Die jüdischen Rechtsgelehrten haben ja sehr viele Ausführungsbestimmungen dazu erlassen und darüber diskutiert....
Auch heute noch gibt es genügend Streitpunkte - ich erinnere mich zB mal von der Streitfrage gehört zu haben, ob man am Sabbat einen Lichtschalter betätigen darf, oder ob das unter "Arbeit" fällt, die nicht getan werden darf ......

Hört sich für uns jetzt vielleicht sehr kleinkariert an.
Aber ich habe es auch schon erlebt, dass Christen sehr verbissen über das streiten können, was "noch erlaubt" ist und ab wann etwas unter ein Verbot fällt ....
Und dabei geht es meist nichtum die 10 Gebote selbst, sondern um alles, was im NT steht und auch im AT (die Opfergesetze ausgenommen).
ZB wird aus vielem, was Paulus an Ermahnungen an die Gemeinden schreibt, eine Art "Gesetz" abgeleitet und an der Einhaltung dessen "geprüft", ob es jemand wirklich ernst meint mit dem Glauben.
Ich erinnere mich bspw an heisse Diskussionen darum, ob die Frau ihr Haupt bedecken muss in der Versammlung.
Ein anderes  - jetzt gerade wieder ganz aktuelles Beispiel ist Weihnachten.
Es steht nirgends in der Bibel, dass dieses Fest von Gott eingesetzt wurde und es wird von vielen mit einer völlig falschen Einstellung gefeiert; Nun kann man natürlich alle verurteilen als "Götzendiener" (wie im Parallelthread geschehen), die Weihnachten feiern .....

Wie immer wieder aus den Briefen des NT zu ersehen ist, gab es auch damals schon die Bestrebungen, feste Regelgeflechte zu erstellen, an die sich jeder halten muss, wenn er wirklich dazu gehören will, zB:

Kol 2, 20 Wenn ihr nun mit Christus den Elementen der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt:
21 »Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren« –
22 was doch alles verbraucht und vernichtet werden soll. Es sind menschliche Gebote und Lehren.
23 Diese haben zwar einen Schein von Weisheit durch selbst erwählte Frömmigkeit und Demut und dadurch, dass sie den Leib nicht schonen; sie sind aber nichts wert und befriedigen nur das Fleisch.

Aber wir Menschen sind halt so.
Wir verbeissen uns oft in Äusserlichkeiten, die uns eine Scheinsicherheit geben und uns bestätitigen, dass wir alles "richtig" gemacht haben und wie gut unser Glaube ist. Und mit deren Hilfe wir auf andere herabsehen und sie verurteilen können.
Das ist natürlich nicht zwangsläufug so, wenn man versucht, sich an alles zu halten.
Aber die Gefahr besteht. Und man rutsch um so leichter da hinein, je mehr "Lasten" man sich selbst dadurch auferlegt, um so weniger kann man es ertragen, wenn andere unbeschwerter leben ....

Ich denke, dass auch diese Last der religiösen Vorschriften (und der Verurteilung dadurch) mit gemeint war, als Jesus rief:

Mt 11,28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Segen über alle Welt - Psalmen - Lieder u. Gebete

von Burgen am 27.11.2017 11:01

Liedvers zur heutigen Losung, die mir besonders gefällt , heute  

Dein Wort, Herr, nicht vergehet, es bleibet ewiglich, so weit der Himmel gehet, der stets beweget sich;
dein Wahrheit bleibt zu aller Zeit gleichwie der Grund der Erden, durch deine Hand bereit'.
(Cornelius Becker) 
 

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 27.11.2017 10:54

Losung 

Der Welt Grundfesten sind des HERRN, und er hat die Erde darauf gesetzt.    1.Samuel 2.8 

Gott hat den Sohn eingesetzt zum Erben über alles,
durch den er auch die Welt gemacht hat.
Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens
und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort.    Hebräer 1,2-3 
 

Hebräer 12,18-25
1.Thessalonicher 5,1-11

Überlegung
Was bedeutet es, Grundfesten des HERRN? Und worauf hat er die Erdkugel samt Universum draufgesetzt?

Und auch:
Abglanz Gottes Herrlichkeit? Sowie Ebenbild des Wesen Gottes zu sein.?
Wir sind ja auch geschaffen als Ebenbild Gottes ....

Und dann:
Das Wort - sein Wort (zwischen Buchdeckeln in 66 kleine Büchlein verpackt) trägt? alle Dinge.
Das Wort ausgesprochen, angewendet, ist derart kräftig, dass es ... tut.

Ich finde, dieser Text heute gibt grossartig Spielraum für Gedanken, Vorstellungen anhand der Schrift für
das tägliche und besondere Leben sowie heilsam für den ganzen Leib, Seele und Geist in umgekehrter Reihenfolge.

Gott segne uns durch dieses Dynamit seines Wortes.


 

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Cleopatra
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Beiträge: 5515

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von Cleopatra am 27.11.2017 07:59

Dann erlebt man was es heist um seines namen willen gehasst zu werden.

Also hierzu möchte ich unbedingt noch etwas sagen, weil solche Aussagen und Mentalitäten immerwieder vorkommen:

Es ist leicht, die "Schuld" abzuweisen, sich als Held zu fühlen, weil man ja "wegen der Wahrheit" gehasst oder milder ausgedrückt nicht gemocht wird. Fühlt sich weitaus besser an als die Wahrheit- nämlich dass es garnicht an der "Wahrheit" liegt, sondern am eigenen Auftreten.

Manche Menschen sogen durch ihr unfreundliches und sofort verurteilendes Auftreten dafür, dass man Abstand zu ihnen hällt. Das hat aber nichts mit der Wahrheit zutun, und auch in diesem Thema hat jeder selbst die Verantwortung und muss die "Schuld" nicht abschieben.

Das nur allgemein, weil mir dieser Satz gerade aufgefallen ist. Nicht nur auf dich elisha gemünzt. Aber das fällt mir immerwieder auf bei Menschen, die sich gerne als "Helden" sehen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5515

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von Cleopatra am 27.11.2017 07:53

Na, das ist ja mal ein Auftreten hier, liebe elisha,

kann es sein, dass du schonmal mit einem anderen Nicknamen hier warst? Ich erinner mich an einen User, der auch so vehement gegen Weihnachten geschrieben hat.

Einmal kurz eine Erklärung zum Thema Diskussionsforum: Es dient nicht dazu, "auszuteilen"; sondern zu diskutieren und auf Augenhöhe über unterschiedliche Meinungen sich auszutauschen.
Wenn ein Thread vorhanden ist, dann bespricht man in diesem Thread das Thema der Überschrift und kein anderes.

In diesem Thread hier geht es über das Thema "der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretationen".

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2017 07:54.

SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 27.11.2017 04:49

... David.

(Das ist sehr anmaßend von mir, aber ich mag den Kerl dahinter.
Und doch haben mir meine Eltern einen wunderbaren Namen gegeben!)


Diese biblische Frau in der Bibel bewundere ich am meisten ..., weil ...

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Gottes Willen tun?

von solana am 26.11.2017 22:18

Liebe Burgen, was du schreibst, erinnert mich an diese Stelle:

Gal 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter;
2 sondern er untersteht Vormündern und Verwaltern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat.
3 So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir geknechtet unter die Mächte der Welt.
4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan,
5 auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen.
6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.

Zuerst kommt der Gehorsam, auch wenn es einem manchmal gegen den Strich geht.
Und dieser Gehorsam mündet immer mehr in die Liebe, je mehr Erfahrungen wir mit Gott machen und darin wachsen.
Dann tun wir das Richtige nicht mehr, weil es halt so in den Geboten steht, sondern aus Liebe. Aus der Liebe, die er selbst uns schenkt.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Willen tun?

von Burgen am 26.11.2017 21:29

Vielleicht kann ich einen Versuch starten? 

Früher lernten wir die beiden Tafeln auswendig. Das kann dann helfen in besonderen Situationen an das eine oder andere
Gebot zu erinnern. Und das ist gut und kann helfen, so wie pray beschrieb.

Es kann auch dazu führen, mitten im Satz inne zu halten, weil vielleicht Rechthaberei oder negative beleidigende Worte
in aufgebrachter Weise aus dem Munde käme.

Das sind, glaube ich schon 2 Gebote ...
Und so wie ich das gerade verstehe, schenkt Jesus durch den Geist Gottes, Kraft "gehorsam" zu sein. 
Man könnte auch sagen, so sieht die "Liebes - Erziehungs - Schule" Gottes aus. 

Da hat dann Ehebruch, Lüge, usw keinen Platz mehr. 


Gruß 
Burgen 





Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.11.2017 21:30.
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