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Cleopatra
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Beiträge: 5515

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von Cleopatra am 23.11.2017 07:41

Egoismus.

Heute werde ich hoffentlich...

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 23.11.2017 07:10

... doch tatsächlich ein SUV. Ja, man glaubt es nicht, auch Gläubige fahren so was.

Am meisten ärgert mich, ...

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von geli am 22.11.2017 22:30

Burgen: Als Christ jedoch kann man durchaus sagen, da, wo Gott ausgesperrt wird, wird er dann letztlich auch draußen bleiben.

Ja, das seh ich im Grunde genauso.
Nur ist die Frage: Wird Gott wirklich dadurch ausgesperrt, dass wir in öffentlichen Räumen keine religiösen Symbole haben, weil es mittlerweile eben auch viele Menschen anderen Glaubens in unserem Land gibt (und die ja Gott auch liebt)?
Ist es nicht unser Auftrag, diesen Menschen Gott näher zu bringen?
Und geschieht das wirklich dadurch, dass wir ihnen Kreuze "vor die Nase" setzen, ihnen aber nicht zugestehen, dass sie ebenfalls ihre religiösen Symbole anbringen dürfen (weil wir ja ein "christliches" Land sind)?

Zeigt sich unsere "Christlichkeit" nur am Vorhandensein von Kreuzen? Bringen wir dadurch Menschen näher zu Jesus?

Oder wird Gott nicht vielmehr dadurch ausgesperrt, dass wir mittlerweile in sehr vielen Bereichen unseres täglichen Lebens seine gute Ordnung mit Füßen treten?
Bei wievielen Menschen hat Gott den in Wirklichkeit noch "Zutritt"? 
Wieviele fragen in unserem Land denn wirklich nach seinem Willen und achten seine Ordnung?

Also ich denke jedenfalls, die Frage, ob Gott "Zutritt" hat, richtet sich nicht in erster Linie danach, ob irgendwo noch ein paar Kreuze hängen - diese Frage beantwortet sich an ganz anderer Stelle.
Bei uns z.B. - wo ich arbeite als Altenpflegerin - da hängt am Eingang ein übergroßes Kreuz.

Aber dieses Kreuz sagt absolut nichts aus darüber, ob Gott bei uns "Zutritt" hat oder nicht.

Ich könnte mir z.B. sehr gut vorstellen, dass eines Tages von amtlicher Seite dieses Kreuz weg muss - Gott aber dennoch, und zwar durch unser Verhalten und unsere Liebe, die wir in die Arbeit mit einfließen lassen, und die Botschaft, die wir an die Menschen weitergeben, vollen Zutritt bei uns hätte. 

Leider haben wir aber nur das Kreuz da hängen - ansonsten geht es rein ums Geld... nicht um die Menschen, die wir betreuen. Und leider haben sich die meisten Kollegen diese Einstellung einimpfen lassen. Hat Gott da Zutritt, weil ein Kreuz da hängt?
Oder müßte sich nicht vielmehr in den Herzen der Menschen etwas ändern?

Was nützen die Kreuze, wenn die Menschen in ihren Herzen Gott fern sind?

Nur mal so Gedanken, die ich mir mache... 

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2017 22:32.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Burgen am 22.11.2017 21:43

Ja, liebe Geli

ich kann dich gut verstehen.

Man könnte auch sagen, einerseits und andererseits.

Als Christ jedoch kann man durchaus sagen, da, wo Gott ausgesperrt wird, wird er dann letztlich auch draußen bleiben.

Und was bedeutet das dann?

Der Segen verlässt das Land.

Vor kurzem hörte ich jemanden sagen, dass unsere Zeit immer mehr der Zeit Sodom und Gomorra entspricht.  

Bringt uns aber auch der Entrückung näher ...

Gruß
Burgen



 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von geli am 22.11.2017 20:15

Ja, warum ist das so? 
Ich war noch nicht besonders viel im Ausland - und auch nicht in Ländern, wo es mehrere Religionen nebeneinander gibt. Wie wird das dort gehandhabt?
Leider kann ich dazu nichts sagen.

Ich persönlich glaube, dass dieses "das Kreuz muß weg, damit niemand Anstoß nimmt" daher kommt, dass insgesamt in unserem Land ein falsches Verständnis von Toleranz herrscht.

"Echte" Toleranz wäre meiner Meinung nach: Jeder kann und darf seinen Glauben, seine Überzeugung haben, darf auch dazu stehen, und jeder darf auch seine eigenen Symbole dazu benutzen. Jeder akzteptiert, dass der andere eine andere Überzeugung hat, und das läßt man gegenseitig stehen, ohne dass es darum Streit gibt.

"Falsche" Toleranz, wie sie hierzulande meist ausgeübt wird, heißt: Wenn du eine andere Meinung zu einer bestimmten Sache vertrittst, diskriminierst du die anderen, die nicht diese Meinung vertreten.

"Tolerant sein" heißt dann, dass ich, um nicht zu "diskriminieren", um keinen "Anstoß" zu erregen, nicht mehr meine Meinung sagen darf.
Es wird vorgeschrieben, was "Toleranz" ist - um ein aktuelles Beispiel zu geben: Ich muss, um "tolerant" zu sein, die Ehe für alle gut finden. Finde ich das nicht, bin ich "intolerant" - und das wird in unserer heutigen Gesellschaft nicht toleriert.

Echte Toleranz läßt andere Überzeugungen stehen und kann trotzdem mit der Person, die sie vertritt, befreundet sein.
Falsche Toleranz schreibt vor, was "tolerant" zu sein hat.

Allerdings kann ich auch verstehen, dass man in öffentlichen Räumen auf bestimmte Symbole, seien es christliche oder andere, verzichten will. Denn wenn in einem Land - so wie es nun ja auch bei uns der Fall ist - mehrere Religionen zusammen leben - welche Symbole sollen denn dann Vorrang haben?
Gerade die von Dir beschriebene Situation in einer Trauerhalle, wo ja nicht nur Christen aufgebahrt werden, ist so ein Fall. 
Echte Toleranz heißt ja, dass jeder seine Toten nach seinem eigenen Glauben beerdigen darf. Dann möchte natürlich auch jeder "sein" Symbol über der Trauerfeier haben. 
Nun gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn wir wirklich "tolerant" sein wollen: 
Entweder es hängen dort alle möglichen Symbole, so dass jeder sich finden kann - oder eben gar keines. Oder man macht es so, wie Du beschrieben hast (und das finde ich eigentlich eine gute Lösung): Je nach Bedarf kann das entsprechende Symbol an die Wand "geworfen" werden.

Ich denke, grundsätzlich geht es vielleicht auch um die Frage, warum das Kreuz weg soll, und auch, wo das Kreuz weg soll. 
Und meiner Meinung nach geht es auch darum, dass nun nicht das Kreuz weg soll, andere dagegen ihre Symbole nun dort plazieren, wo sonst das Kreuz hing. Das könnte ich so nicht akzeptieren.
Entweder wirklich "Neutralität" - also gar keine Symbole im öffentlichen Bereich, oder es darf jeder seine Symbole plazieren.

Auf jeden Fall gilt es, finde ich, bevor man "aufschreit", dass man die Situation genauer betrachtet und sich erst dann eine Meinung bildet und überlegt, wie man eine Lösung findet, die jeder Glaubensrichtung gerecht wird.

Das mit dem "christlichen" Land - mit dem ja oft argumentiert wird - damit ist es ja oft auch nicht soooo sehr weit her....ich glaube, manche Muslime, die in unser "christliches" Land kommen, sind eher geschockt, wenn sie unsere Lebensweise sehen.  

LG, geli




Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2017 20:18.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus - König der Juden - König der Welt? Matth. 2,2

von geli am 22.11.2017 19:48

pray: Kann das auch mit Jesaja 33,22 zu tun haben, wo über Gott ausgesagt ist:

Richter, Meister, König - ja, das sind Aussagen, die auch über Jesus im NT gemacht werden. 
Es ist oft der Fall, dass man gar nicht genau sagen kann, wer nun gemeint ist: Gott oder Jesus. Mir zeigt das, dass Jesus Gott ist - er ist Gott gleich, bzw. "wer mich sieht, sieht den Vater" - das sagt er ja selbst über sich.
Jesus, Gott und der Heilige Geist sind derselbe - sie üben nur unterschiedliche Aufgaben aus.

Interessant ist auch, dass es gleich nach der von Dir genannten Stelle dann heißt: "Und kein Bewohner (von Jerusalem) wird sagen: "Ich bin schwach"; denn das Volk, das darin wohnt, wird Vergebung der Sünde haben." - Jes. 33,24

Das wiederum erinnert mich an Sach. 12,10 und 13,1: "Sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben", und "Zu der Zeit werden das Haus David und die Bürger Jerusalems einen offenen Quell haben gegen Sünde und Befleckung". 

"Richter, Meister, König" - ja, das hat sicher auch etwas mit Jesus zu tun - das zeigt mir besonders  die Erwähnung der Vergebung einige Verse später.

LG, geli

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Auch hier soll das Kreuz weg...

von pray am 22.11.2017 19:37


Dies stand in der Zeitung:

Der Zentralfriedhof in Gladbeck bekommt eine neue Trauerhalle, in der es mit Rücksicht auf andere Glaubensrichtungen kein fest installiertes Kreuz mehr geben wird. Es gibt dann die Möglichkeit je nach Glaubensrichtung die entsprechenden Symbole mit einem Beamer an die Wand der Trauerhalle zu werfen.

Das Kreuz soll weg, aus Gerichten, Schulen, Kindergärten, damit Andersgläubige keinen Anstoß nehmen. Jesus der Stein des Anstoßes

Ich würde es nicht erwarten, wenn ich in ein muslimisches Land komme und dort wohnen will, dass man aus Rücksicht auf meinen Glauben dort alle Symbole verbietet.

Warum ist das hier so anders?

Ich würde mir wünschen, dass dieses Thema nicht irgendwie ausländerfeindlich wird, sondern suche eine Antwort nach dem "Warum ist das hier so"???
Ist das in irgendeinem Land mit anderen Religionen auch so?

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Jesus - König der Juden - König der Welt? Matth. 2,2

von pray am 22.11.2017 19:22

Das sind ja interessante Gedankengänge über Jesus als König (von klein auf so genannt).

Kann das auch mit Jesaja 33,22 zu tun haben, wo über Gott ausgesagt ist:
Denn der HERR ist unser Richter, der HERR ist unser Meister, der HERR ist unser König; der hilft uns!

Damit würde Jesus Chistus im NT dies alles erfüllen: Herr, Richter, Meister, König.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2017 19:22.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von pray am 22.11.2017 18:33

....weil es da nicht so heiß ist  u n d  es zu Hause gemütlich ist.

Das Beste, was ich mir in diesem Jahr gekauft habe, war...

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus - König der Juden - König der Welt? Matth. 2,2

von geli am 22.11.2017 11:23

Burgen: Wer Jerusalem segnet, wird selbst gesegnet, so verheisst es die Schrift.

Ja, so sagt es uns Gott durch die Bibel.

Ich denke, das gilt einerseits für uns Christen - es ist Gott wichtig, wie wir zu seinem Volk, den Juden, stehen. Denn obwohl er sie zerstreuen und beiseite setzten musste, weil sie ihren Messias abgelehnt haben, sind sie dennoch sein geliebtes Volk, mit dem er noch ans Ziel kommen wird. 

Andererseits glaube ich auch, dass es für die Menschen, die noch nicht zur Gemeinde gehören, wichtig ist, wie sie mit uns, seinen geliebten Kindern, umgehen.
Das sieht man in Matth. 25 - da fragt Jesus ja die Menschen der Welt, wie sie mit seinen geringsten Brüdern umgegangen sind. Die "geringsten Brüder" - das sind nämlich die Menschen, die zu ihm gehören, also die seinen Leib hier auf der Erde darstellen. 

Vor vielen Jahren habe ich einmal ein Buch gelesen - es hieß, glaube ich,  "Vergib mir, Natascha". Da wurde eine Situation beschrieben, wo eine Horde Polizisten einen Hauskreis überfielen und die dort Anwesenden zusammenschlugen. Dabei fiel dem Autor - der dann später gläubig wurde - eine alte Frau auf, die weinte und laut betete. Als er dann hinhörte, was sie betete, hörte er, dass die Frau gar nicht für sich und die anderen Gläubigen betete, sondern dass sie für ihn und die anderen Angreifer um Gnade betete. Um Gnade, dass Gott ihnen ihre Tat nicht zurechnen sollte. So betete ja auch Stephanus, als er gesteinigt wurde. 

Ein anderes Beispiel fällt mir dabei ein: Als meine Kinder noch klein waren, war bei uns im Haus eine Frau, dort ihre Pferde stehen hatte, und die eigentlich so ziemlich alles störte, weil sie in Ruhe reiten wollte. Am liebsten wäre es ihr gewesen, wir hätten alle unsere Kinder (das waren damals 13 aus drei Familien) den ganzen Tag in der Wohnung drinnen gelassen... 
Eines Tages kam ich dazu, wie sie meinen Sohn ohrfeigte, weil sie gerade durch den Hof reiten wollte und sie sich durch seine Anwesenheit gestört fühlte. Das war für mich schlimmer, als wenn sie mich selbst geschlagen hätte.
Damals dachte ich: Ja, so ähnlich fühlt sich sicher auch Gott, wenn er sieht, wenn man seine geliebten Kinder quält und misshandelt. Und wenn diese Menschen dann nicht zu Gott umkehren, damit sie Vergebung erlangen, dann wird Gott das sicherlich nicht unbeachtet und unbestraft lassen.

So denke ich, dass es für jeden, der Jerusalem, oder entsprechend den neutestamentlichen Leib Christi, nicht segnet oder sogar schlecht behandelt, mit schlimmen Folgen rechnen muss - sofern er nicht rechtzeitig umkehrt.

Für mich bedeutet das aber auch, dass wir selbst gefragt sind, darauf zu achten, wie wir innerhalb der Gemeinde miteinander umgehen. 

Dabei denke ich an den 1. Johannesbrief, wo es heißt: "Wer sagt, er sei im Licht, und hasst seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis."
Und weiter in Kap. 4,20: "Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht?"

LG, geli

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