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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Geschieht Gottes Wille immer?

von Pal am 09.10.2017 18:12

Natürlich kennen wir alle die wunderbaren. biblischen Zusagen, das der Allerhöchste seinen absoluten Willen ausführen wird.
So weit, so gut! -

Doch was ist mit dem "Willen" Gottes der sich nicht erfüllen wird?

U.a :

Gott unser Retter 1Ti 2:4 welcher will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

2Pe 3:9 Der Herr säumt nicht mit der Verheißung, wie etliche es für ein Säumen halten, sondern er ist langmütig gegen uns, da er nicht will, daß jemand verloren gehe, sondern daß jedermann Raum zur Buße habe.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.10.2017 18:14.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: unser Glaube, - was sagt die Schrift dazu?

von geli am 09.10.2017 15:16

Ich denke, egal, was hier auf dieser Erde noch alles passieren wird - Jesus hat diese Welt bereits vor 2000 Jahren überwunden, und am Ende wird all das, was uns jetzt noch so belastet, verschwunden sein, und er wird hier sein Reich aufrichten.

Es ist eine "beschlossene Sache" - so sicher, als wäre es schon geschehen. Ich denke, das zu wissen (bzw. zu glauben), gibt uns die Kraft und die Ausdauer, in allem aus- und durchzuhalten.

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von geli am 09.10.2017 15:12

Deshalb sage ich ja auch gerne: "Ich bin dabei, das zu werden, was ich schon bin".  

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 09.10.2017 15:08

Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

angel: Gerechte sind keine Sünder. Gerechten dienten und dienen Jesus Christus Lehren

Ich habe den Eindruck, es ist nicht so ganz deutlich geworden, warum ich diesen Thread aufgemacht habe - aber um genau um das ging es mir.

Die "Gerechten", von denen Jesus hier in diesem Gleichnis spricht, sind also keine Sünder? -sie brauchen also keine Umkehr und keine Buße?
So habe ich in einem Beitrag zu einem anderen Thema jedenfalls Dich, @ angel, verstanden.

Deshalb wollte dieses Thema hier noch einmal besonders ansprechen.

LG, geli

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von solana am 09.10.2017 10:39

Wir sind also in dieser Situation: Kol 3, 3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.

 

"Das "Sterben" steht am Anfang. Mit diesem "Sterben" geben wir unser altes Leben auf und werden "neu geboren". (wir bleiben nicht "im Tod" stecken, bis wir den Vervollkommnungsprozess geschafft haben)

Kol 2,12 Mit ihm seid ihr begraben worden in der Taufe; mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.

Dieses neue Leben bekommen wir sofort - als Gnadengeschenk und ohne unser Verdienst.

Und dieses neue Leben bringt eine Verantwortung mit sich:

Röm 6, 1 Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde?
2 Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben?
3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?
4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Es wird in unserem "irdischen" Leben nur so weit "greifbare Realität", wie wir es auch umsetzen.

Ich habe das Beispielbild schon mal irgendwo geschrieben: Wenn ein obdachloser Bettler ein Schoss und ein Bankguthaben geschenkt bekommt, dann ist er nun ein reicher Schlossbesitzer.
Auch wenn er noch in Lumpen auf der Strasse sitzt. Er hat aber bereits das ganze Vermögen, niemand kann es ihm streitig machen.
Selbst wenn er auf der Strasse sitzen bliebe ....

Aber, wenn er da sitzen bleibt, dann hat er nichts davon.
Er kann erst dann über seinen Reichtum verfügen, wenn er zur Bank geht und Geld abhebt; er ist erst dann Schlossherr, wenn er auch ins Schloss einzieht und dort wohnt ....

Viele Christen trauen sich nicht, aus der Fülle des Reichtums zu leben und beziehen lieber nur ein Zimmer im Dienstbotentrakt. (oder gar nur die Hundehütte des Schlosshundes )

Unser irdisches Leben wird gespeist und reich gemacht durch das Leben, das wir auf dieser anderen Ebene schon in ganzerer Fülle haben.
Daher auch immer wieder die Aufforderungen im NT, dass wir aus dieser Quelle schöpfen sollen, das umsetzen, was uns geschenkt wurde, uns nach der Vollkommenheit ausstrecken, die in unserem neuen Leben schon Realität ist.
Und das Alte ablegen, das dem neuen Leben im Weg steht und es behindert - so wie alte Kleider abgelegt werden, die nicht mehr passen und nicht mehr angemessen sind.
Das Kapitel Kol 3 beschreibt das sehr schön anschaulich.
Und hier wird auch klar gesagt, dass wir das alles (an- und ablegen) tun sollen, weil wir bereits gestorben sind und neues Leben haben (und damit auf der Glaubensebene das Alte schon ausgezogen und das Neue schon angezogen haben).
Wir sind aber (auf der Ebene unseres irdischen Lebens) erst mal noch wie der Bettler auf der Strasse, der noch nicht ins Schloss umgezogen ist.
Nun müssen wir das neue Leben auch noch ergreifen und umsetzen .....

Vielleicht verstehst du meine Sichtweise jetzt auch ein bisschen besser?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von nobse am 09.10.2017 10:23

Liebe Geli,

du schreibst zu der von mir angegebenen Deutung der Schriftstelle:

Was allerdings gegen diese Möglichkeit der Auslegung spricht, ist, dass Jesus die 99 "in der Wüste" - oder "in den Bergen", wie Merciful zitiert hat, zurückläßt, den einen aber "nach Hause bringt". (Und wenn er heimkommt,)
So sind anscheinend die "99" auch noch nicht "zu Hause" angekommen - sind also auch noch nicht gerettet.

Ich gebe zu bedenken, dass es sich hierbei um einen Vergleich der geistigen Welt mit der Welt eines irdischen Schäferst und seiner Schafherde handelt.

Der irdische Schäfer muss seine Herde in den Bergen oder in der Wüste lassen, da er nicht gleichzeitig persönlich an verschiedenen Stellen sein kann: einmal bei seiner Herde in den Bergen und dann auf der Suche nach dem verirrten Schaf.

Doch der Sohn Gottes kann dies. Er kann gleichzeitig seine besondere Aufmerksamkeit auf ein verirrtes Wesen richten und gleichzeitig bei seiner Herde sein. Das Zurücklassen in den Bergen ist also nicht als etwas Nachteiliges zu werten, sondern die Gerechten (die Herde in den Bergen) wissen ja, wie es ist, aus der Kraft Jesu Christi zu leben. Sie sind auf immer mit ihm verbunden und es macht gar nichts, wenn der Herr seine Aufmerksamkeit einmal in besonderer Weise auf ein verirrtes Wesen richtet (also in dem Falle einen Sünder, der sich dazu entschliesst, den Erlöser anzurufen).

Deshalb bin ich davon überzeugt, dass die von mir angegebene Deutung die zutreffende ist.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von solana am 09.10.2017 10:07

Lieber Nobse

Ja, so ist mir dein Standpunkt ein bisschen klarer.

Für diesen Standpunkt musst du dann allerdings alle Bibelstellen, die eindeutig anders lauten (von denen ich oben einige Beispiele genannt habe) ausser Acht lassen. Denn die sind so eindeutig, dass man da nicht viel weginterpretieren kann .

Auf den grundsätzlichen Unterschied unserer Sichtweisen sind wir ja auch schon in der Diskussion über "Heilige" gestossen.

So, wie ich es sehe, kommen die Differenzen daher, dass du von einer linearen Entwicklung ausgehst, an deren Anfang eine "Lebensübergabe" steht dann kommt ein Vervollkommnungsprozess und am Ende, wenn die Vollkommenheit erreicht ist, dann kommt die "Erlösung".
Angel schrieb auch so, bei ihr steht am Ende auch erst die "Wiedergeburt".
Und der Mensch ist solange noch nicht erlöst bzw noch nicht wiedergeboren, wie er in diesem Entwicklungsprozess unterwegs ist.

 

Einiges davon stimmt mir meiner Sichtweise überein:

Ich denke auch, dass es eine Entwicklung gibt (die vielleicht nicht immer ganz linear ist, es gibt auch Rückschläge und "Umwege" ....)

Im Unterschied zu dir und Angel verstehe ich es aber so, dass unser Leben als Menschen auf 2 Ebenen zugleich stattfindet und dass diese lineare Entwicklung hin zur Vollkommenheit nur die eine der beiden Ebenen betrifft.
Nur so (mit diesen beiden Ebenen) lassen sich die vielen Aussagen dazu unter einen Hut bringen; jedes lineare Denkmodell mit nur einer Ebene muss jeweils einen grossen Teil der Bibelstellen ignorieren oder umdeuten.

Diese eine Ebene mit der linearen Entwicklung zur Vollkommenheit ist unser irdisches Dasein als natürliche Menschen, die Ebene unseres "Schauens", das was wir vor Augen haben.

Die 2. Ebene ist die noch "verborgene" Realität Gottes, zu der wir im "Glauben" Zugang haben.
(2 Kor 5,7 denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. 1Kor 13,12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht.)

Diese Ebene ist trotzdem - auch wenn sie unseren körperlichen Augen noch verborgen ist - genauso real und eigentlich auch die wichtigere für unser Leben.

Und auf dieser Ebene von Gottes Realität stehen "Erlösung" und "Wiedergeburt" und "Vollkommenheit" am Anfang unseres Weges mit ihm, wir bekommen alles schon bei der Lebensübergabe.

Ich trenne mal hier ab, damit es nicht zu lang wird.

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

unser Glaube, - was sagt die Schrift dazu?

von Burgen am 09.10.2017 09:56

Hallo ihr Lieben, 

Der Wochenspruch lautet bei 1. Johannes 5,4 :
Unser Glaube ist der Sieg, ...............................der die Welt überwunden hat. 

Was mag das bedeuten im Alltag?
Das liest sich immerhin wie eine starke Aussage.

Die Erfahrung des Glaubens steht und fällt bei jedem Menschen unterschiedlich.
Manche, die sich logisch für den Glauben entscheiden, sind einfach gerne mit anderen Glaubenden zusammen. 
Erleben wunderbare Zeiten mit den Menschen innerhalb der Gemeinde,
fügen sich frohgemut in den gemeindlichen Ablauf ein.

Andere werden total überwältigt, nachdem sie Jesus in ihrem Leben begegnet sind.
Sie singen, lachen und weinen.
Die Farben des Lebens sind plötzlich bunt und schön.
Das färbt ab auf den Umgang mit der Familie, am Arbeitsplatz, in der Gemeindegruppe

Die meisten, die an Jesus glauben, mit ihm gehen,
hören, lesen, sehen Botschaften in den vielfältigen Medien
und sehen darin ein Geschenk für das Leben im Glauben.

Vermutlich trifft das eine oder andere auch hier auf uns zu.
Bekannt ist, dass in anderen Ländern, wo Krieg und Terror herrscht, der Glaube an Jesus
auf über eine Million neue Christen geschätzt wird.
Die gläubigen Christen sind die zahlenmäßig größte Bewegung auf der Erde, wie wir sie kennen.

Und doch sind sie nach aussen hin oft unsichtbar, weil niemand in das Fadenkreuz von
Verleumdung, Terror und Verfolgung usw. kommen will.

Ich meine, so ein Mensch ist ein Mensch wie jeder von uns, könnte sogar nebenan wohnen,
oder hier mitlesen...

Was also bedeutet die starke Aussage, dass unser Glaube der Sieg ist, der die Welt überwunden hat. 
Es ist bereits geschehen und braucht dem nichts hinzugearbeitet werden.


Also der Satz geht zumindest mir sehr nach.
Wie seht ihr das?

Gruss
Burgen


 

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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von nobse am 09.10.2017 09:22

Liebe Solana, liebe Mitleser,

wie wir jetzt gesehen haben, kann die Auffassung davon, was Erlösung bedeutet, durchaus verschieden sein.

Du schreibst:

Ich weiss nicht, wo du das entnommen hast, dass die Seele erst zu 100% rein geworden sein muss in einem Läuterungsprozess, damit jemand als "erlöst" bezeichnet werden kann.

Nun, das ist eine sehr extreme Auffassung von Erlösung, das gebe ich zu.

Aber ich gebe folgendes zu bedenken:

Jesus sagte: Wer reinen Herzens ist, wird Gott schauen. Dies ist durchaus auch so aufzufassen, dass jemand, der kein reines Herz hat, Gott nicht von Angesicht zu Angesicht schauen wird. Kannst du denn sagen, du seiest erlöst, wenn du nicht in der Verfassung bist, Gott zu schauen?

Weiter gebe ich zu bedenken: Du betest doch sicher das Vater-Unser. Darin heisst es: Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Was glaubst du wohl, warum Jesus diesen Passus in sein Gebet aufgenommen hat? Meine Antwort lautet: Weil wir vom Bösen auch dann noch nicht zu 100% befreit sind, wenn wir Jesus nachfolgen. Unsere Seelen sind durch den Sündenfall verunreinigt und bieten dem Widersacher immer wieder Angriffspunkte. Wie gesagt, durch eine Lebensübergabe an Jesus verschwinden diese Unreinheiten in unseren Seelen nicht einfach.

Wenn du diese vorstehenden Punkte in Betracht ziehst, dann kannst du auch von dir nicht sagen, dass du erlöst seist. Oder möchtest du mir widersprechen?

Wie ich in meinen vorhergehenden Posts schrieb, kann die Erlösung - nach einer Lebensübergabe an Jesus Christus - nur bedeuten, dass wir unter dem Schutz Jesu stehen und von ihm in jeder Anstrengung der Besserung mit voller göttlicher Kraft unterstützt werden und den Kontakt zum Himmelreich herstellen können. Der Weg ist frei, aber gehen müssen wir ihn jeder für sich selbst.

Vielleicht macht das meinen Standpunkt etwas klarer.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 09.10.2017 09:14

Losung 
Ein jegliches hat hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.    Prediger 3,1 
 

Petrus sprach zu Jesus:
Meister, hier ist für uns gut sein!
Lasst uns drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine.
Er wusste aber nicht, was er redete.    Lukas 9,33

Hebräer 11, 1-7 (8-10)
Lukas 16, 1-9

 

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