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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Du sollst nicht lügen?
von geli am 06.10.2017 20:03Mir fällt dazu noch Rahab ein, die die israelitischen Kundschafter versteckt hatte und die Verfolger anlog und sie damit auf eine falsche Fährte lockte, damit sich die Kundschafter in Sicherheit bringen konnten.
Und auch eine Begebenheit, die Corrie ten Boom in einem ihrer Bücher berichtete:
Die Familie ten Boom hatte einige Juden unter einer Bodenplatte versteckt, als die Nazi-Jäger hereinkamen und fragten, ob sich hier im Hause Juden aufhalten würden. Weil die Schwester Corries als Christ nicht lügen wollte, sagte sie: "Ja".
Daraufhin wurden die Juden entdeckt und auch einige aus Corries Familie ins KZ gesteckt. Ich glaube, der Vater und ihre Schwester sind dann dort gestorben. Was aus den entdeckten Juden wurde, weiß ich nicht.
Also ich hätte in so einer Situation sicherlich gelogen...
Ich denke, ich würde auf jeden Fall lügen, um damit andere zu schützen. Aber nicht, wenn ich mit der Lüge mich selbst schützen würde, dafür aber andere in Gefahr kämen.
LG, geli
Du sollst nicht lügen?
von solana am 06.10.2017 18:09Mich beschäftigt immer noch der Text, den ich vor ein paar Tagen gelesen habe....
Ich weiss ja, dass im AT manchmal davon berichtet wird, dass es jemand mit der Wahrheit nicht ganz so genau nahm, aber ich hatte es nicht mehr so genau in Erinnerung, dass David (von dem es heisst, dass er ein Mann nach Gottes Herz war) gelogen hat, dass sich die Balken biegen .... diese Lüge zog die Todesstrafe für viele Menschen nach sich ... und dennoch steht kein kritisches Wort dazu:
1. Sam 21, 2 Und als David nach Nob kam zum Priester Ahimelech, entsetzte sich Ahimelech, als er David entgegenging, und sprach zu ihm: Warum kommst du allein und ist kein Mann mit dir? 3 David sprach zu dem Priester Ahimelech: Der König hat mir eine Sache befohlen und sprach zu mir: Niemand darf auch nur das Geringste von der Sache wissen, in der ich dich gesandt habe und die ich dir befohlen habe. Darum hab ich meine Leute an den und den Ort beschieden. 4 Hast du nun etwas bei der Hand, etwa fünf Brote oder was sonst vorhanden ist, das gib mir in meine Hand. 5 Der Priester antwortete David und sprach: Ich habe kein gewöhnliches Brot bei der Hand, sondern nur heiliges Brot; nur müssen die Männer sich der Frauen enthalten haben. 6 David antwortete dem Priester und sprach zu ihm: Frauen waren uns schon etliche Tage verwehrt. Als ich auszog, war der Leib der Leute nicht unrein, obgleich es nur um ein gewöhnliches Vorhaben ging; um wie viel mehr werden sie heute am Leibe rein sein. 7 Da gab ihm der Priester von dem heiligen Brot, weil kein anderes da war als die Schaubrote, die man vor dem HERRN nur hinwegnimmt, um frisches Brot aufzulegen an dem Tage, an dem man das andere wegnimmt. 8 Es war aber am selben Tage ein Mann von den Knechten Sauls dort eingeschlossen vor dem HERRN mit Namen Doëg, ein Edomiter, der Oberste von den Hirten Sauls. 9 Und David sprach zu Ahimelech: Ist nicht hier bei dir ein Spieß oder ein Schwert? Ich habe mein Schwert und meine Waffen nicht mit mir genommen, denn die Sache des Königs war eilig. 10 Der Priester sprach: Das Schwert des Philisters Goliat, den du im Eichgrund erschlagen hast, das ist hier, in einen Mantel gewickelt, hinter dem Efod. Willst du das, so nimm es, denn es ist kein anderes hier als dies. David sprach: Seinesgleichen gibt es nicht; gib mir's!
...
22,11 Da sandte der König hin und ließ rufen den Priester Ahimelech, den Sohn Ahitubs, und das ganze Haus seines Vaters, die Priester, die zu Nob waren. Und sie kamen alle zum König. 12 Und Saul sprach: Höre, du Sohn Ahitubs! Er sprach: Hier bin ich, mein Herr. 13 Und Saul sprach zu ihm: Warum habt ihr euch verschworen gegen mich, du und der Sohn Isais, dass du ihm Brot und ein Schwert gegeben und Gott für ihn befragt hast, damit er sich gegen mich empöre und mir nachstelle, wie es jetzt geschieht? 14 Ahimelech antwortete dem König und sprach: Wer ist unter allen deinen Knechten so treu wie David, dazu des Königs Schwiegersohn und der Oberste deiner Leibwache und geehrt in deinem Hause? 15 Hab ich denn heute erst angefangen, Gott für ihn zu befragen? Das sei ferne von mir! Der König lege solches seinem Knecht nicht zur Last noch meines Vaters ganzem Hause; denn dein Knecht hat von alledem nichts gewusst, weder Kleines noch Großes. 16 Aber der König sprach: Ahimelech, du musst des Todes sterben, du und deines Vaters ganzes Haus! 17 Und der König sprach zu seiner Leibwache, die um ihn stand: Tretet heran und tötet die Priester des HERRN; denn ihre Hand ist auch mit David, und obwohl sie wussten, dass er auf der Flucht war, haben sie mir's nicht zu Ohren gebracht! Aber die Knechte des Königs wollten ihre Hand nicht an die Priester des HERRN legen, sie zu erschlagen. 18 Da sprach der König zu Doëg: Tritt du heran und erschlage die Priester! Doëg, der Edomiter, trat heran und erschlug die Priester, dass an diesem Tage starben fünfundachtzig Männer, die den leinenen Priesterschurz trugen. 19 Auch Nob, die Stadt der Priester, schlug er mit der Schärfe des Schwerts, Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Esel und Schafe, mit der Schärfe des Schwerts.
Was denkt ihr dazu?
Sind solche Lügen nicht so schlimm oder sogar erlaubt, wenn man in einer Not ist, also eine "Notlüge" darf sein?
Und wenn ja, wie gross muss die Not sein? Lebensgefahr? Oder auch andere Not?
Oder sind Lügen doch grundsätzlich verboten?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Johannes, der geliebte Jünger Jesu Christi
von Burgen am 06.10.2017 12:49Will es mal anders formulieren.
Warum haben die anderen dies so nicht sagen können: ***, bin der von Jesus geliebte Jünger?
Ich bin der Jünger, den Jesus liebte.
12 Jünger waren von Jesus berufen worden ihm zu folgen.
Drei von ihnen gehörten dem engeren Kreis an, die Jesus oft mitnahm.
LG
Burgen
Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von angel121 am 06.10.2017 12:28@pray
Ich persönlich würde auf diese Frage antworten. Lies doch in den Evangelien was Jesus so alles gelehrt und selber erfüllt hat und mach dich auf dies zu verinnerlichen und mehr und mehr umzusetzen (es fällt dann immer leichter) und wie seine Jünger und Apostel Jesus Missionsauftrag wahrgenommen und umgesetzt haben. Wie sie erkennbar üerall auf das Reich Gottes hinarbeiteten und aufzeigten .z. B. In Gal 5.19 -21 was im Reich Gottes fehl am Platz ist.
Wäre das Leben nach Jesus Geboten und Lehren nicht so immens wichtig für sein Evangelium vom Reich Gottes durch Abkehr von bislang gottlosem Verhalten (was damals aber gar Gesetz war!) hätte Jesus sicherlich nicht sein Leben dafür riskiert.
Re: Johannes, der geliebte Jünger Jesu Christi
von angel121 am 06.10.2017 12:09@Burgen
All jene Christinnen und Christen, die Jesus Christus Lehren im NT der Bibel nebst lesen auch befolgen und dementsprechend sich verändern, gehören sicher zu denen, die das sagen können wie Jünger Johannes.
Wobei ich davon überzeugt bin dass Jesus auch jene liebt, die zumindest versuchen, immer mehr zu werden, wie Jesus lehrte und vorlebte und dadurch immer weniger in jedwelche Lieblosigkeit zurückfallen.
Es herrscht ja grosse Freude im Himmel, wenn ein einstiger Sünder davon abkehrt, mehr als über 99 Gerechte, die der entsprechenden Umkehr nicht bedürfen (weil sie schon sind was der andere erfreulicherweise geworden ist)
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von solana am 06.10.2017 10:42Ja, das ist sehr wichtig, liebe Burgen!
Die Frage: Kommt mein innerer Frieden/meine Zufriedenheit daher, weil ich erreicht habe, was ich wollte und alles zu meiner Zufriedenheit gelaufen ist? - dann wäre der Friede abhängig von den äusseren Umständen und von dem, was ich (bzw die "Welt" um mich herum als "das Optimale") einschätze.
Oder ist mein Friede unabhängig davon und kommt von Gott, durch die Erfahrung seiner Liebe und der Geborgenheit in ihm.
Durch die Erfahrung, dass er "vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde" bereitet (Ps 23) und "Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, / wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen." (Ps 84, 7).
Dieser Friede ist kein "Trostpflaster" für Situationen, in denen etwas schief gelaufen ist, in denen ich nicht das Gewünschte erreicht habe und dieser "Misserfolg" - nach dem Urteil der Welt - mein ganzes Bemühen darum "sinnlos" macht, weil das Ergebnis ja "negativ" ist.
Wenn ich mit Gott gehe, dann ist nichts "sinnlos" - weil der "Sinn" nicht vom Erfolg meiner Bemühung abhängt.
Aber wenn ich das nur "halbherzig" glauben kann, dann wird der Eindruck von Misserfolg und Sinnlosigkeit schnell die Oberhand gewinnen und meine Freude ersticken und den Frieden in Unruhe verwandeln ... und dann ist es nicht mehr weit zum "Murren" .....
Dann wird "der Tisch im Angesicht meiner Feinde" immer leerer und "die Quelle im dürren Tal" versiegt ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 06.10.2017 10:36
Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Psalm 143,8
Die Jünger stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer. Johannes 21, 3-4
Offenbarung 2, 8-11
Lukas 15, 8-10
Die Nacht ist tief.
Sie hält das Herz gefangen.
Wo wir auf dunklen Wegen irrgegangen, führ uns selbst,
dass neu dein Tag beginnt und wir von deinem Licht durchdrungen sind.
(BG: Jörg Zink)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Johannes, der geliebte Jünger Jesu Christi
von Burgen am 06.10.2017 10:28Ihr Lieben,
im Johannesevangelium lesen wir öfter davon, dass Johannes sich meist als geliebter Jünger Jesu bezeichnet.
Er war derjenige, der beim letzten Mahl an Jesu Brust lag. Damals saß man nicht auf einem Stuhl, sondern lag
auf Kissen und Tücher um die aufgedeckten Speisen.
Es wird geschätzt, dass Johannes ca ein Jüngling von 17 Jahren war. Und wir wissen, dass Johannes der
einzige war, der wusste, wer der Verräter war.
Und aus dem weiteren Verlauf wissen wir auch, dass er Jesus mit seinen inneren Augen wissend war um
Jesus in unterschiedlichen Situationen zu erkennen.
Heute würden wir vielleicht sagen, dass er besonders Jesus liebte und ihm mit Leib und Seele Jesus zugetan war.
Doch in unseren Texten sagt Johannes von sich:
Ich bin der Jünger, den Jesus liebte
Können wir das auch sagen? Der Jünger, den Jesus liebt?
Was würde diese Aussage täglich bedeuten, bewirken? Habt ihr damit Erfahrung?
Oder was denkt ihr, könnte werden?
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von Burgen am 06.10.2017 10:13Ja, hilfreich wäre auch, unterscheiden zu können, welcher Friede gerade vorherrscht.
Der Friede aufgrund dessen, dass im menschlichen Sinne recht zu haben
oder tief verankert gerade im Frieden Gottes zu sein.
Paulus und auch Jesus im obigen Beispiel sind fest verankert im Frieden Gottes.
Und das qualifiziert sie, Unrecht anzusprechen.
Oder wie bei Jesus während der Versuchungen in der Wüste.
Jesus war nicht wankend und wurde so ganz fest in dem was er dem Versucher entgegensetzte.
Und dann setzte die Wahrheit ihn frei.
Das dürfen wir auch lernen in unseren Situationen anzuwenden.
Gruss
Burgen
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von solana am 06.10.2017 09:57Ja, es scheint nicht so ganz eindeutig, was jeder von uns nter "Murren" versteht.
Mir ging es um den Zusammenhang mit dem "Frieden mit Gott":
Und da ist "Murren" schon ein elementares Hindernis ....
Der innere Friede wird sich so lange nicht einstellen, wie ich nicht Gottes ausgestreckte Hand ergreife und sage: " Ja, im Vertrauen auf dich will ich da durch gehen - auch wenn die Situation nicht so ist, wie ich sie mir gewünscht habe."
Das bedeutet nicht, dass ich die Augen vor den Problemen verschliessen muss - im Gegenteil.
Der Friede kann nur dann kommen, wenn ich "trotzdem" vertraue, obwohl mir bewusst ist, was alles an Unangenehmem auf mich zukommen kann und obwohl mir vielleicht Angst wird, weil ich mich dadurch überfordert fühle und nicht weiss, wie ich damit umgehen soll...
In so einer Situation führt "Wegschauen" und "Verdrängen" nur in noch mehr innere Unruhre, die sich zwar zeitweilig dämpfen lässt, aber dann doch immer wieder um so heftiger aufsteigt - und dann kann man nichts dagegen setzen, weil man sich nicht damit auseinander gesetzt hat ....
Nur wenn ich eine unangenehme und beängstigende Situation "sehenden Auges " aushalten kann, dann kann ich "frei" davon werden, dass Unruhe, Sorgen und Angst die Oberhand in mir gewinnen.
Und das kann ich nur im Vertrauen auf den, der mit mir dadurch geht und der stärker ist, der alles in seiner Hand hat und der mir alles zum Besten dienen lassen wird.
Dann ist es nicht mehr wichtig, ob dich das allein schaffen könnte oder überfordert wäre - ddenn ich weiss ja, ich bin nicht allein.
Und dann ist es auch nicht mehr wichtig, ob etwas genau so "optimal" kommt, wie ich es mir wünsche - denn, wenn mir Gott alles zum Besten dienen lässt, dann kann es nicht anders als nur "optimal" für mich werden
.Gerade im letzten Punkt sind viele Christen (mich eingeschlossen) nicht konsequent genug in ihrem Glauben und lassen sich verleiten, die Situation durch die Augen der Mitmenschen zu beurteilen .... und dieses "Urteil" über die "Gewissheit des Glaubens" zu stellen.
Und sind dan hin und her gerissen, was in ihrem Herzen regieren soll ..... und "regieren" (und damit unsere Gefühle und unser Denken bestimmen) kann immer nur eines:
entweder das "Urteil der Welt" => dann schiessen Sorgen, Unsicherheit und Angst wie Pilze aus dem Boden in unserem Inneren.
oder Vertrauen auf Gott => dann kehrt - allen Widrigkeiten zum Trotz - tiefer Friede, Gelassenheit und Zuversicht ein und bringt eine Freude, die unabhängig von allen äusseren Umständen ist.
Dann wird die Situation zu einer Gelegenheit, Gottes Liebe und Hilfe "hauthah" zu erfahren und gestärkt daraus hervor zu gehen.
Und, was wir oft vergessen:
"Murren" fängt schon im Kleinen an ....
Es sind meistens nicht die ganz grossen Lebenskrisen, die uns von Gott entfernen, sondern die Kleinigkeiten des Alltags .... da kann man schnell in eine "murrende" Haltung hineinrutschen und immer unzufriedener werden und merkt dabei gar nicht, was da im Inneren eigentlich vor sich geht. Man merkt nur, wie der Friede schwindet, wie Gott so unerreichbar weit entfernt scheint, wie keine rechte Freude aufkommen will, wie der Glaube kraftlos wird ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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