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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 23.09.2017 21:49Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
1. Kor.3.16
Gottes Geist hat in uns Wohnung genommen in dem Moment, wo wir ihm unser Leben anvertraut haben.
Aber sind wir uns dessen auch bewusst? Und was bedeutet das für uns?
Darüber wollen wir im Hauskreis miteinander nachdenken
Sonntag, 24. September, 20.30 - Raum Hauskreis-miteinander
Liebe Grüsse
Cosima und Chestnut
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von nennmichdu am 23.09.2017 19:56Offb 22,2 In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen.
1Mo 3,22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!
Gott wollte verhindern, das sie in ihren Sünden ewig dann so weiter leben. Richtig. Deswegen vertrieb er sie aus dem Garten Eden.
Der Baum des Lebens hat sich doch nicht verändert in seinen Eigenschaften. Er war in Eden der gleiche, wie auch in Zukunft (in Offenbarung) und verweist auf Jesus selbst. Den es auch zu erkennen gilt. Aufzunehmen gilt - als Brot des Lebens. Als Speise, die sättigt - entgegen der Speise vom Baum der Erkenntnis die nicht satt machen konnte.
Und Adam und Eva waren in Eden lediglich Geschöpfe Gottes. Hatten noch nicht den Status der Kindschaft. Den bekommen wir erst in Jesus Christus. Das stand in Eden noch aus.
Für mich ist das ganze Sonnenklar und ich wundere mich das mir hier so wenige nur folgen können.
Adam und Eva waren in Eden gekennzeichnet von ihren Begierden. Was war daran denn so ideal als das Gott es hätte so bewahren wollen.
Am Gebot : Du sollst nicht essen...
Rieben sich diese Begierden. Wurden sie überhaupt erst sichtbar. Und führten zur Übertretung.
Gott möchte aber Menschen in Christus haben, die hier zu Überwindern werden. Um bei ihm im Himmel später sein zu können.
Also - der alte Adam in Eden war noch nicht das letzte Ziel Gottes für den Menschen. Sondern der neue Adam in Christus. Den wir als Kinder Gottes durch den heiligen Geist in Christus darstellen.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 23.09.2017 19:29....dass sie alle ausschwärmen würden und den Menschen den Heilsweg erzählen.
Wenn ich Gott ganz gezielt eine Frage stellen würde, dann würde ich gern Antwort haben, ob....
Re: Der Teufel trägt Prada
von pray am 23.09.2017 19:23Hallo Solana,,
ja, das scheint eigentlich eine "Torheit" zu sein, dass man glaubend genau auf DAS gucken soll, wovon man sonst den Tod erleidet: Schlange.
Ich kann mir das nun nur so erklären, dass das uns genauso als "Torheit" erscheint, wie den Leuten es als Torheit erscheint, dass ihnen durch Jesu Tod vergeben wird, wenn sie das glaubend ansehen. Uns ist das keine Torheit !
Aber auch, wenn dieser Gedankengang vielleicht (????) in eine richtige (???) Richtung gehen könnte, würde es mir eher einleuchten, wenn Mose z.B. ein ehernes Lamm aufgerichtet hätte.
Re: Den Feind segnen....was passiert dann?
von pray am 23.09.2017 18:43Vielen Dank für eure Antworten. So ganz klar ist mir nach einhelliger Meinung im Forum schon mal, dass ich selber besser "dran" bn, wenn ich zum Segnenden, anstatt zum Grollenden werde.
Burgen schrieb, dass die "Feindliche Person" durch das Segnen vielleicht zum Glauben kommen kann...ich denke, Burgen denkt sich das Segnen dann eher als geine geistliche Sache. Nenn mich du sah das Segnen dann eher als eine praktische Sache, indem man handelt und dem Feind Gutes zukommen lässt.
Psalm 24,4-5 bekomme ich auch kaum untergebracht. Hier heißt es: Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trugund nicht falsche Eide schwört, der wird den Segen des Herrn empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.
Ich frage mich nach wie vor, ob es ein Unterschied ist, zwischen dem Segen Gottes und wenn wir segnen sollen, die uns verfluchen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von Burgen am 23.09.2017 15:03nennmichdu
du schreibst selbst, dass sie leibhaftigen Umgang mit ihrem Schöpfergott hatten.
Und der Umgang, auch heute, prägt den Menschen.
Ausserdem war Gott als Schöpfer voll zufrieden mit seinen Geschöpfen.
Leider verspielten sie die Chance. Heisst, deine Ausführungen, die Auslegung, deckt sich nicht mit meinen Gedanken.
Lasse es aber so stehen.
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von Burgen am 23.09.2017 14:56Frage
Wo steht denn, dass der Baum des Lebens Heilung schenkt?
Ich verstehe dieses im Garten Eden so, dass sie in Ewigkeit sündigen würden, immer und ewig, unendlich.
Niemals die wunderschöne heile Beziehung mit ihrem Schöpfer würden haben können.
Auf der anderen Seite, würde Gott die Sünde der Menschen niemals dulden können.
Erst nachdem all das alte vergangen und alles neu geworden ist, dienen die Blätter der Bäume auf dem Weg nach Jerusalem
der Heilung der Völker. Lt Offenbarung des Johannes, das was er geschaut hatte.
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von nennmichdu am 23.09.2017 14:23Hallo Burgen,
Das kannst du nicht vergleichen. Abraham und Mose waren Gott gehorsam aus Glauben heraus. Sie hatten eine Verheißung und taten dann Gottes Willen in der Zuversicht das Gott sie in ihrem Gehorsam dann belohnen würde.
Adam und Eva dagegen lebten noch im Schauen. Sie sahen Gott. Hatten direkten Umgang mit ihm. Und hatten lediglich den Hinweis: Von diesem Baum esst nicht - denn die Erkenntnis (vom Bösen - die Identifikation mit dem Satan) - führt zum Tode.
Aus welchen Grund oder aus welchem Vermögen nun hätten sie Gehorsam sein können?
Wenn doch ihre Begierden sie dazu trieben und verleiteten von der Frucht des Baumes der Erkenntnis zu essen?
Bei Adam und Mose und allen anderen Glaubenshelden/vätern ging es auch nicht darum, ob sie nun ein Gebot Gottes einhielten. Es ging darum, ob sie Gott das zutrauten, was er verhieß. Ob sie den Weg gehen würden, den Gott ihnen nahelegte.
Und hier war es ihr Glaube - der eigentlich auch schon wieder ein Geschenk von Gott ist - wie es uns das neue Testament lehrt - der ihnen dazu verhalf, sich auf Gott einzulassen.
Was verhalf Adam und Eva dazu, Gott Gehorsam zu sein?
Naja - durch Jesus Christus bin ich als Kind Gottes schon in eine andere Lage versetzt als damals Adam und Eva vor dem Sündenfall. Aber alle Menschen zeichnet es aus, das sie diese gegen Gottes Gebote streitenden Begierden haben. Die wir dann aber nur dort im Tode halten können, wo wir durch den heiligen Geist dazu in die Lage versetzt werden.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von nennmichdu am 23.09.2017 14:09Da war mal einer wieder schreibfreudig...
Beroeer,
das wie bei wie einer von uns Gott gemeint ist, denke ich auch. Die Engel waren bei der Schöpfung dabei steht in Hiob. Durch Jesus ist alles geschaffen worden. Das die Engel dann wissen wie Gott ist - das er gut ist - denke ich auch. Verdienen folglich eine ganz andere Strafe wo sie abgefallen sind von Gott.
Das nun Gott nicht will, das der Mensch weiß was gut und böse ist ist Quatsch.
Im neuen Testament wird dann auch gesagt:
Hebr 5,14 die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.
Natürlich soll und muss der Mensch darin mündig werden, zu erkennen was gut und böse ist. Das hebt ihn dann auf eine ähnliche Stufe zu Gott: Die Gott dann auch feststellt:
Siehe, er ist geworden wie einer von uns...
Nur das Adam in dem Zustand des Sünders, des Menschens der sein eigenens Leben nun führen will, sein eigener Gott nun sein will und dadurch dem Tode geweiht ist nicht darin auch noch Heilung durch den Baum des Lebens erfährt, das wollte Gott verhindern
Aus Liebe zu dem Menschen. Den er nicht für ewig in seinen Sünden belassen wollte. Der in Jesus dann erst Vergebung seiner Sündern erfahren musste, um dann ewig als Gott wohlgefälliges Kind bei Gott leben zu können.
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von nennmichdu am 23.09.2017 13:57Hallo Beroeer,
nun auch hier nocheinmal eine Antwort von mir:
In Hebräer 11 wird u.a. Abraham herausgegriffen, der durch Glauben Gehorsam war. Glaube ist also die Voraussetzung für einen Gehorsam. Das feste Vertrauen und die Zuversicht, das Gott das, was er verheißt auch tun wird - wenn ich hier in seinem Willen handele und lebe - ihm gehorsam bin.
Diesen Glauben hatten Adam und Eva aber noch nicht. Sie lebten nicht im Glauben. Sie lebten im Schauen. Von all dem, was Gott ihnen gegeben hatte.
Das wir dann auch als Christen in Übertretungen fallen ist das eine. Das wir aber nun die Möglichkeit haben auch Nein zu sagen zur Versuchung. Zu den Begierden des alten Adams in uns, den wir im Tode halten können - dort wo wir durch den heiligen Geist wandeln - ist das andere.
Das konnten Adam und Eva aber ---wie wir in der Bibel lesen - nun nicht.
Den Status der Kindschaft Gottes haben wir nur durch den heiligen Geist. Haben wir nur durch Jesus Christus selbst.
Und Jesus Christus kommt nur dort in das Leben eines Menschens, wo dieser getauft (sein alter Adam in den Tod gegeben) ist.
Der alte Adam - der aus Eden - zeichnet sich nun durch die fleischlichen Begierden ab (Augenlust, Fleischeslust, Stolz). Die gegen den Geist - gegen Gott - streiten.
Und nur wo können sie streiten? Wo es ein Gebot gibt: Du sollst/wirst davon nicht essen(können).
Ist alles erlaubt, gibt es auch keine Angriffsfläche für unsere Begierden. Etwas zu tun, was Gott ausdrücklich nicht für gut heißt.
Das wir in Sünde fallen ist eine Folge unserer Begierden. Denen wir - ohne den Geist Gottes zu haben - hilflos ausgeliefert sind. Hätten Adam und Eva den Geist Gottes gehabt - aus Gott heraus gelebt -- hätten sie auch Gottes Gebot befolgt.
Les mal Luthers Schrift "Vom unfreien Willen" - auch wenn du Katholik bist. Kann ich sehr empfehlen. Freiheit erweist sich dann immer dort, wo ich mich gegen eine Versuchung oder Verführung entscheide. Etwas nicht tun zu müssen. Wonach mich so sehnlichst verlangt.
Bei Adam und Eva hingegen ist keine Freiheit des Willens erkennbar.
Sprüche 8,31 spielend auf dem weiten Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern
--- an den Menschenkinder wird nach der Elberfelder auch genauer übersetzt: o. und meine Wonne war es, bei den Menschenkindern zu sein
Bitte höre auf zu spekulieren. Diese Hinweise und Stellen gibt es nicht in der Bibel.
Thomas

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