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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich

von pray am 11.09.2017 19:31

Vielen Dank an alle. Das war eine sehr schöne Diskussion, aus der ich nun einiges an Denkanstößen mitgenommen habe.

Weil du mich fragtest @Henoch....also das mit den "Augen wurden gehalten" und dem sozusagen "veränderten Aussehen" habe ich noch nicht umgesetzt, aber dafür habe ich den Grund der leiblichen Auferstehung nun genau verstanden.

Deinen Gedanken,  dass Jesus im Reich der geistig Toten - auf dieser Erde - gepredigt hat, höre ich heute zum ersten Mal. Aber du könntest echt Recht haben, denn die Bibel nennt die Unbekehrten ja an einigen Stellen "tot".

Auch das mit "Hinabgestiegen in das Reich des Todes" nicht die "Abteilung" des Totenreichs der ungläubig Verstorbenen gemeint ist, sondern einfach Sein Tod....welch eine einfache und treffende Erklärung!!

Waaah, jetzt ist meine Bibel im Auto --- ich lese es im Laufe der Woche nochmal dort nach....aber ich bin etwa so "gelehrt worden", wie Burgen. Allerdings würde ich mich freuen, wenn meine These kippen würde, denn da gab es zu viele "Fragezeichen", was Jesus denn den Toten (im Totenreich die Toten) verkündigt haben soll: Seinen Sieg? Sein Evangelium für eine Allversöhnung? Wie gesagt, ich lese es nochmal durch unter dem neuen Aspekt!




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chestnut
Administrator

63, Weiblich

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Chatleitung

Beiträge: 718

Re: Ein reines Gewissen

von chestnut am 11.09.2017 18:48

hallo Thomas

Ich bin ein stiller Mitleser und kein Argumentationstyp, das liegt mir nicht.
Wenn ich hier aber lese, habe ich echt den Eindruck, dir geht es einzig darum, deine Art und Sicht der Dinge als die einzig richtige darzustellen. Alle anderen Meinungen sind - für dich - falsch.

Einfach ein Gedanke:
Wahrheit und Erkenntis sind nicht eine Sache, sondern sie sind eine Person: Gott/Jesus/Heiliger Geist.
Wenn du nun Erkenntnis an dem misst, was du aus dem Bibeltext verstehst, dann bist du das Mass der Dinge, und nicht mehr der Heilige Geist.


Der Mensch wollte sein wie Gott: heisst doch, ihm gleichgestellt, und keinesfalls mehr unterstellt; also Konkurrenz. Satan wollte sein wie Gott, und das was sein Fall. Die Erkenntnis, die Adam und Eva nach den Sündenfall hatten, hat dazu geführt zu sehen, dass sie eben nicht (wie) Gott waaren, denn das war ja die Lüge der Schlange.

Erwarte nicht von mir, dass ich mit dir argumentiere. Ich gebe gerne Gedanken weiter. Aber auf Texte, die auseinandergenommen werden, werde ich keine Antwort geben. Sowas liegt mir überhaupt nicht.

Gruss
Chestnut

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 11.09.2017 17:59

Abgesehen davon, das die Erläuterungen über Gut und Böse das Thema Gewissen unmittelbar berühren unterstelle ich dir nichts sonder versuche mit meinen ernstgemeinten Fragen deinen Standpunkt zu erfassen.

Denn auf irgendetwas müssen wir uns ja beziehen können, wenn wir Standpunkte austauschen.

Würdest du nun sagen - nach deinem Verständnis - das es nur individuelle Erkenntnisse und Wahrheiten geben kann oder gehen wir konform in der Ansicht, das wir uns durch den Geist Gottes nur in einer Wahrheit und in einer rechten Lehre über Gott wiederfinden können?

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nobse

98, Männlich

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Beiträge: 174

Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?

von nobse am 11.09.2017 17:40

Hallo zusammen,

Geli schrieb:

Aber mit kleinen Kindern ist es manchmal entspannender, wenn man seine Vorstellungen von "Ordnung" deutlich herunterschraubt... Wenn man es denn kann und mit der Unordnung leben kann.

Ja klar, das verstehe ich schon. Babys sind ja auch noch gar nicht fähig, im Äusseren Ordnung zu halten.

Und dann hat ja auch jeder seine eigenen Baustellen. Die müssen nichts mit äusserlicher Ordnung zu tun haben. Ordnungsliebe kann ja auch in Zwang ausarten, das wäre dann das entgegengesetzte Extrem.

Es geht mir nicht darum, andere Menschen zu verurteilen, weil sie keine Ordnung halten würden. In dieser Hinsicht bin ich selbst kein Vorbild, *schmunzel*.

Aber es geht darum, die Zusammenhänge zwischen unserer inneren Verfassung und unserer äusseren Umgebung zu erkennen. Bei Gott ist alles  einer Ordnung unterworfen, Ordnung ist daher eine göttliche Eigenschaft. Da wir Menschen nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden, ist uns die göttliche Ordnung mit in die Seele gelegt worden. Wie es auch bei anderen göttlichen Attributen ist (insbesondere die Liebesfähigkeit!), haben wir diese durch den Sündenfall zu einem sehr großen Teil verloren (oder "vergessen"). Irgend wann werden diese göttlichen Eigenschaften wieder im Mittelpunkt unseres alltäglichen Lebens stehen.

Das wollte ich zu bedenken geben.

Herzliche Grüße,
Nobse

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Ein reines Gewissen

von solana am 11.09.2017 17:40

Bitte nichts unterstellen.
Jetzt ist es genug OT.
Bitte zum Thema zurück. 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 11.09.2017 17:16

Du bist der Meinung, das uns die Bibel nicht nur eine heilsame gesunde wahre Lehre über Gott und den Menschen mitteilen möchte?

Das es voneinander abweichende individuelle Wahrheiten gibt, die von verschiedenen Seiten den einen gleichen Gott betrachten, aber es keine objektive Wahrheit gibt, in der wir als Christen Übereinstimmung finden können?

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Ein reines Gewissen

von solana am 11.09.2017 17:02

Thomas

Das, was du an dem, was ich geschrieben habe kritisierst, zeigt mir, dass es nichts bringt, weiter zu argumentieren.
So, wie du dazu schreibst, liegt dir meine Art zu denken so fern (vielleicht, weil du einen völlig anderen Erfahrungshorizont hast), dass ich nicht sehe, wie ich die das näher bringen kann.

Diese "Erkenntnisse" kann man anderen mitteilen und den (logischen) Weg aufzeigen, den man dazu sieht - erkennen muss aber jeder selbst.

Das habe ich versucht .... und aus deiner Reaktion komme ich auf den oben gezogene Schlussfolgerung.
Und mir bleibt da nur, was auch schon Paulus schrieb: Phil 3,15  Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Mit den Erkenntnisstückchen sehe ich es grundsätzlich so, dass wir einander damit bereichern können, indem wir - jeder aus seinem individuellen Erfahrungshorizont her - Erkenntnisse beisteuern, die sich teilweise überlappen, teilweise auch ergänzen und jedem etwas Neues bringen können; neue Gedanken, eine erweiterte Perspektive usw.

Wenn aber jemand nicht gewillt ist, zusammen zu tragen, sondern nur alle anderen "Stückchen" zu demontieren und dagegen seine Erkenntnisse durchsetzen, dann ist das in meinen Augen nicht das, wie wir Christen miteinander umgehen sollten.
Um mich auf eine Diskussion und einen fruchtbringenden Austausch einzulassen, muss ich wenigstens den Eindruck haben, dass der Gesprächspartner an so einem konstruktiven Zusammentragen interessiert ist und es ihm nicht nur darum geht, zu beweisen, dass nur er recht hat und alle anderen unrecht.

Mag sein, dass mein Eindruck falsch ist und mag auch sein, dass mein Umgang mit (in meinen Augen "destruktiver") Gesprächsführung falsch ist.
Aber ich werde mich nicht in Streiterei hineinziehen lassen, wenn ich nicht erkennen kann, was das bringen soll.
Ich habe geschrieben, wie ich es sehe, überzeugende Gegenargumente habe ich von dir nicht gelesen und auch nichts, was mir den Eindruck vermittelt, dass du meine Gedankengänge nachvollzogen hast (kann auch an mir liegen, vielleicht denke ich zu kompliziert, streite ich ja gar nicht ab).

Du kannst aber gerne mit anderen weiter diskutieren.

Gruss
Solana




angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 11.09.2017 16:35

Solana,

Ich streite nicht um Meinungen. Ich versuche meine Überzeugung mit Argumenten anhand der Bibel darzulegen. Wenn aber mein Gesprächspartner hier argumentativ nicht mehr drauf eingehen will, ist für mich der Austausch auch beendet.

Das darüberhinaus in der Bibel von EINER gesunden Lehre (siehe Apostel Geschichte- sie blieben aber beständig in DER Lehre..) gesprochen wird und nicht jeder Gläubige nach seiner "Meinung" selig werden kann, dürfte uns beiden auch klar sein.

Gruß
Thomas

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich

von Henoch am 11.09.2017 16:23

Hallo Burgen,

ich bin nicht "des anderen Predigeres oder des Apollos oder des Kephas"...., sondern "sola scriptura" und "prüft aber alles und das Gute behaltet."

Das Glaubensbekenntnis ist da unangetastet. Im ökomenischen Glaubensbekenntnis heißt es im Urtext  (Latein): "descendit ad inferos"

Das bedeutet "hinabgestiegen zu den Toten". Und das stimmt, denn er kam herab zu denen, die in Ihren Sünden tot waren.

Auch die Übersetzung "Reich des Todes" stimmt, denn die Erde ist das Reich des Todes und der Fürst der Welt regiert es. Deshalb wurden die, die Christus gehören, im Moment der Wiedergeburt in das Reich des Sohnes Gottes versetzt.

Henoch

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ein reines Gewissen

von solana am 11.09.2017 15:41

Nennmichduschrieb:

Da bin ich anderer Meinung.

Solana schrieb:

Du darst das gerne anders sehen, wenn du möchtest.

Nennmichdu schrieb: 

Und obwohl unsere Erkenntnis hier unterschiedlich tief sein kann ist es doch ein Zeichen von Christen das sie hier in der Erkenntnis, in der Lehre, in der Wahrheit - die sie als richtig erkannt haben -- ein Herz und eine Seele sind.

Und was nun?

Wir haben festgestellt, dass wir unterschiedlicher Meinung sind.

Für mich ist das ok. Für dich nicht?
Oder was willst du mit dem Hinweis auf "ein Herz und eine Seele" sagen?
Dass wir nur dann wirklich Christen sein können, wenn einer von uns seine Meinung aufgibt und die Meinung des anderen annimmt stattdessen?

Da bin ich auch wieder anderer Meinung .

Gruss
Solana

Aber ich wäre dir auch sehr dankbar, wenn wir beim Thema des Threads bleiben könnten ...... 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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