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Re: Ein reines Gewissen
von Cleopatra am 11.09.2017 08:13Hallo nennmichdu,
ich muss gestehen, aufgrund der Länge habe ich die letzten Beiträge nicht lesen können.
Aber mir ist ein kurzer Beitrag von dir gerade aufgefallen.
Diese Gedanken verstehe ich nicht.
Wenn Adam und Eva vorher ohne heiligen Geist dazu fähig waren, wieso sollte dies ein Gegenargument sein...? Schließlich hatten sie bis dahin noch nicht gesündigt und brauchten den heiligen Geist quasi nicht, da Gott persönlich im Garten war.
Vielleicht hilft dir folgende Wahrnehmun:
Wieso bekommen wir Menschen jetzt erst dieses große Geschenk und nicht damals schon?
Verstehst du, was ich andeuten will?
Adam und Eva waren ursprünglich dafür da, sich zu vermehren und die Erde zu überwachen.
Dass Gott uns nach der schlimmen Sünde dieses enorme unverdiente Geschenk macht, indem er uns zu seinen Kindern macht, das ist Gottes Entscheidung. Und ab wann dies gilt, eben auch.
Ich denke ja. Denn hätte es dieses eine Verbot nicht gegeben, dann hätten die Menschen doch garnicht wirklich frei entscheiden können, ob sie gehorchen oder eben nicht.
Wir wissen auch nicht, wieviel Zeit von Gottes Verbot bis hin zur Sünde vergangen sind.
Vielleicht haben die Menschen ja wirklich jahrelang gehorcht. Die Zeitspanne kennen wir nicht.
Testen ist vielleicht auch ein ungünstiges Wort. Es diente eben dazu, freiwilligen Gehorsam zu erkennen.
Hier sehe ich eben auch einen gedankenfehler.
Vor der Aktion geb es noch keine Schuld, die hätte nicht angerechnet werden müssen, es hätte keine Gnade in diesem Sinne gegeben, auch keine Vergebung. Also mussten sie es auch nicht wissen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von Cleopatra am 11.09.2017 08:03Hallo ihr lieben,
wenn ihr über Erziehung sprechen möchtet, könnt ihr dann bitte einen neuen Thread aufmachen?
Hier geht es ja um das Thema Ordnung und Unordnung.
Ich habe gerade die Beiträge gelesen und stimme geli zu.
Das waren auch die ganze Zeit meine Gedanken.
Wenn wir mal vom wirklichen Messitum absehen (die eben eine Krankheit ist), dann stellt sich mir die Frage, ob wir Unordnung in anderen Wohnungen wirklich verurteilen dürfen.
Ich kenne ein Paar, wo sehr viel Tierfell in der Wohnung ist, wo in der Küche auch oft Unordnung ist.
Könnte ich die Verueteilen? Niemals, denn sie investieren enorm viel Zeit in den Tierschutz und haben auch schon viele Bedürftige Tiere aufgenommen.
Ich kenne eine Familie, bei der sehr oft Unordnung herrscht.
Könnte ich die verurteien? Nein, niemals, denn die Familie ist schwer krank und hat garnicht so viel Kraft und Energie, leider aber auch kein Geld für eine Haushaltshilfe.
Dann fällt mir eine Familie ein, die geli beschrieben hat.
Könnte ich die verurteilen? Nein, denn sie setzen die Prioritäten einfach anders, zB in die Kinder, in Freunde, oder anderes.
Meiner Meinung nach sind Dinge wie Ordnung eben auch Äußerlichkeiten.
Man sagt ja, dass die Ordnung auch etwas vom Inneren zeigt. Aber es ist eben nicht immer so.
Und ich bin froh, dass du Brighty dich da auch zu Wort gemeldet hast.
Es ist einfach, schnell zu urteilen. Aber wirklich hinter die Fassade zu blicken, die Gründe zu erkennen, die bedürfen vielleicht mehr Zeit und Aufwand, aber die würden sehr oft auch sicherlich die eigene Meinung wieder ändern.
Lg Cleo
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Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von Cleopatra am 11.09.2017 07:47Ich habe mir am Wochenende auch Gedanken um die Fragen gemacht.
Ich denke, dass Jesu Leib auch unbedingt mit augerstehen musste als Beweis.
Die Jünger waren die ganze Zeit bei Jesus, wenn sie nun erzählt hätten, dass Jesus innerlich auferstanden ist, dann hätte dies niemand geglaubt.
Aber sie wurden Zeugen eines großen Wunders, denn niemand sonst konnte von sich aus aus dem Tode auferstehen.
Die Soldaten, die auch Zeugen waren, haben ja noch versucht, zu erzählen, die Jünger hätten den Leib gestohlen.
Ich denke wirklich, es musste sein, als Beweis, damit alle sehen und erkennen, wie mächtig Jesus war.
Lg Cleo
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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von Henoch am 11.09.2017 07:31Hallo Burgen,
wo steht, dass Jesus im Totenreich bei denen war, die gottlos starben?
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von Burgen am 11.09.2017 00:28Jesus musste einen Leib haben um im Totenreich sich zu zeigen und klar zu machen, dass er lebt und den Sieg
über den Tod errungen hat.
Er zeigte sich dort wo Zähneklappern ist und dort wo ein Teil derjenigen sind, die vor der Zeit Noahs die Erde bevölkerten.
Denn das waren die Riesen, und die, die aus den Engeln und den Menschenfrauen hervorgegangen waren.
Er trat also auch dort den Beweis seiner Herrschaft an.
Die Augen der Jünger waren deswegen gehalten, damit sie wiedergeboren und in Zukunft aus Glauben leben würden.
Verbunden damit wird deutlich, dass der Glaube aus der Verkündigung kommt.
Denn er hat den Jüngern auf dem Wege die Schrift geöffnet. Alles erklärt.
Erkannt haben sie ihn dann am Brotbrechen, der vertrauten Gewohnheit Jesu.
Maria hingegen durfte Jesus am Grab schon durch die Stimme von Jesus erkennen.
Sie erhielt dann von Jesus den Auftrag zu den anderen zu laufen und ihnen davon erzählen, dass er lebt.
So wie wir es oft heute in der Osternacht einander zurufen.
Er ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Er lebt!
Gruss
Burgen
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von Henoch am 10.09.2017 22:17Hallo Ihr Lieben,
wenn Gott die Augen hält, dann hat er ein Ziel damit. Die Jünger sollten ihn noch nicht erkennen. Warum auch immer.
Wir kennen das alle in Anfechtungen. Da werden uns auch oft die Augen gehalten, so dass wir nicht wissen, wie es weiter gehen soll und am Herrn verzweifeln, weil wir nicht verstehen können, was er tut oder zulässt.
Am Ende so einer Erfahrung ist es dann besonders schön, wenn er sich zu erkennen gibt. Und dann wird auch klar, dass er die ganze Zeit in der Not da war, nur haben wir ihn nicht erkannt.
@ pray, vieleicht habe ich Dir hier bezüglich Deiner o.g. ersten Frage, warum die Augen gehalten wurden, etwas weiterhelfen können.
Zu Deiner zweiten Frage: Warum ist es wichtig, dass der Herr leiblich auferstanden ist?
Ich denke, dass der Tod und die Verwesung dann eindeutig überwunden ist, wenn ein neuer Leib dies eindeutig belegt und das kann er nur, wenn man ihn sehen und anfassen kann, den neuen Leib. So ist klar, dass die Auferstehung tatsächlich stattgefunden hat und damit ist klar, dass Jesus den Tod besiegt hat und wir mit ihm auferstehen werden.
Man bedenke ferner, dass die damalige Zeit sehr wohl unterschiedliche Jenseitsideen hatte, die sozusagen nicht bewiesen werden konnten. Es gab und gibt ja die Idee der unsterblichen (unsichtbaren) Seele in fast allen Religionen, weshalb keiner den Beweis vermißt, ob das, was behauptet wird, überhaupt stimmen kann.
Nun steht in der Schrift an keiner Stelle, dass die Seele aufersteht, nein, die wartet im Totenreicht bzw im Paradies auf die Auferstehung zum Gericht bzw. zum ewigen Leben. Die Schrift spricht immer von der Auferstehung des Leibes. Deshalb ist die Idee einer nicht-leiblichen Auferstehung völlig konträr zur Schrift.
Henoch
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von nennmichdu am 10.09.2017 21:24Hallo Pray,
ja - ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen....
Jesus hatte keine Probleme mit den Sündern zu feiern.... Wasser in Wein zu verwandeln, nachdem Hochzeitsgäste schon ausgiebig "gezecht" hatten und der Wein zu Ende ging...
und wenn es in der Bibel heißt:
Sprüche 31,
6 Gebt starkes Getränk denen, die am Umkommen sind, und Wein den betrübten Seelen,
7 dass sie trinken und ihres Elends vergessen und ihres Unglücks nicht mehr gedenken.
so heißt es auch davor:
4 Nicht den Königen, Lemuel, ziemt es, Wein zu trinken, nicht den Königen, noch den Fürsten starkes Getränk!
5 Sie könnten beim Trinken des Rechts vergessen und verdrehen die Sache aller elenden Leute.
Und Königskinder - priesterlichen Geschlechts - sind wir auch...
das stimmt... es steht aber im Zusammenhang von:
1Kor 6,12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen.
Wenn es denn so ist, das man sich von einer Unordnung gefangen nimmt....
wobei ich mir hier aber auch andere Beispiele vorstellen kann....
sofern es einen Leidensdruck gibt.... sofern werde ich ihm als Bruder/Schwester in seiner Situation zur Seite stehen...
hier bräuchten wir ein Beispiel...
Grenzen erfahren Kinder auch am Vorbild der Eltern... die Frage bleibt immer, inwieweit ich hier über Verbote erziehe oder über Vorbildfunktion...
Fortan war er das.... mit dem Alter von 12 Jahren, was in erster Linie zeigt, das Jesus - der ja zunahm an Weisheit und Gunst bei Gott und den Menschen seinen Eltern -fortan- keinen Anlass mehr gab, der bei ihnen Anstoß erregte.
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von Bithya85 am 10.09.2017 21:20Also, ich bin Christ und furchtbar chaotisch. Habe es nie anders gekonnt, nicht als Kind und nicht als Erwachsene. Mir wäre es auch lieber, wenn es anders wäre, aber vielleicht ist es einfach eine Sache, mit der ich leben muss. Habe schon oft versucht, es zu ändern, aber es hat immer nur kurzfristig geholfen. Vielleicht wird es irgendwann soweit besser, dass es ein normales Maß erreicht, aber vielleicht auch nicht. Aber ich muss ehrlich sagen, wenn man mir mit dieser Stelle von Wegen Frieden und Ordnung kommt, werde ich wütend. Weil es mich auf eine Weise unter Druck setzt, etwas gefälligst können zu müssen, was ich nun einmal nicht kann. Genauso gut könnte man sagen, du musst fliegen können, weil es heißt "Sie werden auffahren mit Flügeln wie Adler."
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Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von pray am 10.09.2017 20:55Lieber Thomas,
ich wollte nur ein klein wenig korrigierend dazu schreiben, dass lt Bibel übermäßiger Alkoholgenuss und Völlerei ja Sünde ist und es, wie du es oben schriebst, so klingt, als sei Jesus ein Fresser und Weinsäufer gewesen. Da er nicht gegen seine eigenen Gebote verstößt und ohne Sünde war, müssen wir dran denken, dass lediglich die Pharisäer das von ihm gesagt hatten.
Zu dem Messiproblem fällt mir nur ein, dass in der Bibel steht, dass einen Christen nichts gefangen nehmen soll. Und eindeutig ist das hier ja so, dass der Messie fast Diener seiner Gegenstände wird, statt umgekehrt, ihm Sachen dienlich sind für den täglichen Gebrauch. Ich würde das weder unterstützen und noch Geld dafür ausgeben, dass die irgendwo gelagert werden und auch nicht mit meiner Meinung hinterm Berg halten. Wenn der Messie ein Christ ist, gilt auch für ihn, dass wir uns ja als solche gegenseitig ermahnen dürfen.
Zur Kindererziehung schließe ich mich Nobse an, dass Kinder Grenzen gesetzt bekommen müssen. Selbst über Jesus wird gesagt, dass er seinen Eltern untertan war, als sie ihn wiederfanden im Tempel. Wenn Kinder nicht lernen, den Eltern zu gehorchen, habe ich gelesen, dass es für solche später einmal schwierig werden kann, Gott zu gehorchen.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von nennmichdu am 10.09.2017 19:06Hallo liebe Leser,
Ordnung und Unordnung --
ein Thema, was Erziehungsstile berührt und eine These aufstellen könnte: "Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen" - oder "Wer Abläufe ihren natürlichen Verlauf lässt kann trotzdem innerlich geordnet sein"
ein Thema, was mich auch angesichts einer anderen Diskussionsrunde interessiert, wo es darum geht, inwieweit das Gebot Gottes an Adam und Eva: "Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, aber vom Baum in der Mitte des Gartens sollst du nicht essen..." nun zu einer Ordnung anhalten sollte, oder lediglich im Übertreten des Gebotes die negative Konsequenzen erfahrbar machen sollte.
Insofern - Nobse - stellt sich für mich auch die Frage, inwieweit einer Autoritärer, ein Kooperativer oder ein Laissez fairer Erziehungsstil (ich würde hier übrigens den situativen Führungsstil bevorzugen) dem Erziehungsstil Gottes mit uns Menschenkindern nahekommt, und wie sich das auf unsere Vorbildfunktion und unseren Erziehungsstil auf unsere Kinder auswirken könnte.
Einmal wäre für mich die Frage, ob es in der Erziehung überhaupt Grenzen geben muss, damit das Kind an der Überschreitung einer Grenze dann nur eine negative Erfahrung machen kann, die es nun in Folge davon abschrecken soll, diese negative Erfahrung erneut zu machen.
Und genauso verhält es sich mit einer dem Kind aufgelegten Ordnung. Die ich dem Kind in meiner Ordnungsliebe nun auch abverlangen will.
Verlangt denn Gott dieses uns ab? Das wir eine bestimmte Ordnung oder Sauberkeit oder Reinlichkeit einhalten müssen ?(Jesus verstieß übrigens "ständig" gegen solche Gebote der Menschen...-- z.B. Ährenraufen am Sabbat, Krankenheilung am Sabbat, Kontakt mit Sündern, Fressen und Weinsaufen...).
Es stimmt - wir haben einen Gott der Ordnung. Aber verlangt dieser Gott von uns nun ein bestimmtes Maß an Aufgeräumtheit in der Wohnung - ein bestimmtes Maß an Sauberkeit in der Wohnung...?
Das es hier Grenzen gibt, die auch ein "gesundes" Kind im Verhalten der Eltern dann auch als "gesund und gut" empfindet, hier sich keine defizitären Körperzustände einzufahren (durch ein Übermaß an fehlender Hygiene) ist für mich dann eher eine Erfahrung, die sich ein Kind abschaut und weniger eine Forderung der Eltern, die es abzuringen gilt.
Thomas


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