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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von nennmichdu am 10.09.2017 14:32

Hallo Pal,


um in der Nachfolge, in der Selbstverleugnung - also der kompletten Zurückstellung der eigenen Interessen, und des sich selbst für gestorben haltens (der nehme sein Kreuz auf sich) dann weiter in Christus zuzunehmen, kennzeichnet unser Weg der Heiligung (im regelmäßigen Bekenntnis von Schuld die uns einholt - was das Waschen unser Kleider im Blut des Lammes darstellt ..Off. 7,14).


Um nicht erstaunt zu sein, warum Gott mal in mein Leben Umstände erzeugt, wo ich klar merke: Ich muß immer noch abnehmen, damit ER zunehmen kann!


Und wer hat dies nun gesagt?

Joh. 3,
27 Johannes antwortete und sprach....
30 Er muss wachsen, ich aber abnehmen.

Und was wird von Johannes dem Täufer in Bezug auf uns Christen gesagt?

Mt 11,11 Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer; der Kleinste aber im Reich der Himmel ist größer als er.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 10.09.2017 14:20

Hallo Angel,


darauf bin ich in deinem letzten Beitrag noch nicht eingegangen:


Die Elohim, also in Mehrzahl vertreten, wirken auf mich wie Gottessöhne, die verhindern wollten, dass Adam und Eva erforderliche Erkenntnis von gut und böse wie sie erlangen konnten. Jesus lehrte ja, seine Anhänger, ihr sollt so vollkommen werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist. Die Elohim wollten es verhindern...schon etwas verwirrend.Matth.5.48


Woraus schließt du das?
Es heißt hier lediglich:

22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!

Gott spricht dies - in der Mehrzahl... wie einer von uns... worin es die Auslegung erlaubt hier sich in seinem Gefolge von Engelswesen zu sehen - wenn ich ausschließe das er von sich (dem dreieinigen Gott - Vater/Sohn/Heiliger Geist) in der dritten Person spricht.

Gott spricht es aus: SIEHE...   das ist eine wertneutrale Feststellung, die keinen Hinweis darauf zulässt, ob es Gott (und die Engel) lieber anders gesehen hätten...

Jesus spricht nun im Zusammenhang mit der nötigen Feindesliebe (und nicht nur Freundesliebe) zu seinen Jünger:

Mt 5,48 Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Vollkommen kennzeichnet hier das Wesen der (göttlichen) Liebe (Agape)  --- in der ein Jünger zu Hause ist und die einen Jünger auszeichnet --, die halt bedingungslos jeden Mensch (egal ob Freund oder Feind) so liebt und wertschätzt, das sie hier keine Unterschiede macht.

Die Schlange wollte im Prinzip nur den Mensch zum Misstrauen und Abfall von Gott bewegen. Das es letztlich dazu gedient hat, das Menschen überhaupt über den Weg des Sünderseins (der Trennung von Gott)  dann zu Gott als Kinder Gottes finden, hat sie nicht vorausgesehen, bzw. konnte sie nicht verhindern (da sie in ihrem -bösem- Wesen nicht anders konnte, als nur so sich zu verhalten)

Die Erkenntnis von Gut und Böse ist dann wiederum ein Zeichen von Erwachsenen:

Hebräer 5,
14 die feste Speise aber ist für Erwachsene, die infolge der Gewöhnung geübte Sinne haben zur Unterscheidung des Guten wie auch des Bösen.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 10.09.2017 13:54

Hallo Beroeer,



das mit dem ebook überlege ich mir nochmal, - ich will es nicht übertreiben aber deine Rückmeldung hat mich gefreut.


Schade nur, das du nicht bereit bist, auf die Argumente anderer einzugehen, die deine Auslegung zum Sündenfall, kritisch hinterfragen tut und Lücken in deiner Argumentation aufzeigt, die halt eben nicht mit dem Bibeltext konform gehen.


Deshalb versuche ich es mit einigen letzten Fragen an Dich:


Wenn, wie du behauptest hast zuletzt, Adam und Eva Gott gegenüber hätten Gehorsam bleiben können, um dann in Eden sorglos weiter zu leben, warum sind wir Menschen dann erst durch den neuen Adam, durch und in Christus in die Lage versetzt, Gott Gehorsam leisten zu können?

Warum werden wir erst in Christus, durch den heiligen Geist, als Kinder Gottes bezeichnet, wenn Adam und Eva diesen von dir in Vorzug gestellten Status der gehorsamen Geschöpfe (Kinder?) in Eden schon hätten behalten können?

Diente der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen nur dazu, hier Adam und Eva in ihrem Gehorsam zu testen?

Konnten Adam und Eva vor dem Gehorsamsbruch Gott als Gut erkennen? In all seinem Wesen, worin er Schuld nicht anrechnet möchte, sondern vergeben will, Gnade erweisen will? 

Hatten Adam und Eva dieses Wissen und diese Erkenntnis von unserem guten Gott vor dem Essen der Frucht?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 10.09.2017 11:26

Psalmgebet 119, 57-64 

Ich habe gesagt: HERR, das soll mein Erbe sein,
dass ich deine Worte halte.
Ich suche deine Gunst von ganzem Herzen; sei mir gnädig nach deinem Wort.
Ich bedenke meine Wege und lenke meine Füße  zu deinen Zeugnissen.
Ich eile und säume nicht, zu halten deine Gebote.

Der Frevler Stricke umschlingen mich; aber dein Gesetz vergesse ich nicht.
Zur Mitternacht stehe ich auf, dir zu danken für die Ordnungen deiner Gerechtigkeit.
Ich halte mich zu allen, die dich fürchten und deine Befehle halten.
HERR, die Erde ist voll deiner Güte;
lehre mich deine Gebote.  Ps 119, 57-64


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 10.09.2017 11:15

Predigttext  Mk 3, 31-35 

Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. 

Und das Volk saß  um ihn. Und sie sprachen zu ihm: 

Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir. 
Und er antwortete ihnen und sprach:
Wer ist meine Mutter und meine Brüder? 

Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen  und sprach: 
Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! 
Denn
wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.  Mk 3,31-35 


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 10.09.2017 11:05

Wochenspruch 
Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.  Mt 25,40 

Losung
Mein Volk wird in friedlichen Auen wohnen, in sicheren Wohnungen.  Jes 32,18 

Der Herr des Friedens gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!   2.Thess 3,16 

Er lasse seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land;
er gebe Glück zu unserm Tun und Heil zu allem Stand.
Er lasse seine Lieb und Güt um, bei und mit uns gehn,
was aber ängstet und bemüht, gar ferne von uns stehn.
(Paul Gerhardt)

Evangelium   Lukas 10, 25-37
Epistel          1. Johannes 4, 7-12
Predigt            Markus 3, 31-35            Psalm 119, 57-64 
 

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Ein reines Gewissen

von Beroeer am 10.09.2017 07:44

07.09.2017 10:43 - Burgen
 vielen herzlichen Dank für deine Ausführung.
Du 'solltest' all diese Gedanken auf Papier bringen oder daraus ein ebook per pdf.

Hallo liebe Burgen,

das mit dem ebook überlege ich mir nochmal, - ich will es nicht übertreiben
aber deine Rückmeldung hat mich gefreut.
Danke Dir!

Vielleicht kommen noch ein paar Gedanken, jetzt mach ich aber erst mal ein paar Tage Urlaub.

Beroeer

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich

von Burgen am 09.09.2017 23:46

Hallöchen, 

der neue Leib wird sicherlich wunderbar sein.
Nicht mehr so schwer und kompakt wie der den wir jetzt haben.
Ich kann mir sogar vorstellen, dass manch ein Leib wie Musik sein könnte.
Die ganze vielfältige Schönheit wird im Leib Christi nach aussen hin sichtbar sein.
Ähnlich wie die Auren von denen manche sprechen.
Vermutlich hatten a&e schon eine ähnliche lichtdzrchflutende Aura um sich, sodass ihre Leiber geschützt und nicht für nackt befunden wurden.

Wir lesen öfter in der Schrift, dass ihre Augen bedeckt gehalten wurden.
Auch von denen im AT wird gesagt, dass eine Decke sie bedecken würde, sodass sie nicht sehen können.
Wir haben körperliche Augen, wir haben innere Augen, die geistlich sehen.
Die Emmausjünger und die anderen konnten noch nicht geistlich sehen.

Johannes konnte besser sehen als z.B. Petrus. Er lag an der Brust Jesu.

Gruß  
Burgen



 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die Augen Gottes ...

von Burgen am 09.09.2017 22:29

Liebe pray 

ja, so manches Mal wurden mir im Alltag die Augen Gottes auch bewusst. ... sich verstecken, menschlich, fleischlich gedacht, bringt da nichts.

Vor den Augen Gottes liegt alles bloß. Und aus der Schrift dürfen wir wissen, dass seine Augen suchen, wem er helfen kann, wer nach ihm fragt, ihn ruft, ihn anruft,
Und wenn ich an die Augen Jesu denke, mit denen er Petrus nach dem Verrat anschaute ... Petrus weinte bitterlich.
Da war in den Augen nur Liebe, Barmherzigkeit angesichts seiner bevorsrehenden Kreuzigung.

In der Offenbarung 4, 1-11
lesen wir auch wunderbare Dinge über die Augen Gottes.
Da haben vier Wesen Augen, voller Augen vorn und hinten. Jedes der Wesen hatte in dem Bild sechs Flügel,
die vorn und hinten mit Augen bedeckt waren.
Diese Wesen hatten keine Ruhe. Tag und Nacht riefen sie, sprachen sie:

Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war, der da ist und der da kommt. 

Das hat Wirkung auf die 24 Ältesten, die ihre Kronen ablegen und vor Gottes Thron sprechen und beten an: 

Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft;
denn du hast alle Dinge geschaffen,
und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen. 
 

***
Es lädt ein, sich betend und anbetend im Glauben in den anbetenden Kreis mit hineinzustellen.
Nicht um ein Ritual zu erfüllen, sondern von Herzen hingegeben.

Ich meine, einst im neuen Himmel werden wir beständig eine vertrauende, Haltung dem Herrn Jesus  gegenüber haben. 
Sodass wir, genau wie Johannes sagen können, der-die der Herr liebt.
Er hat uns zuerst geliebt. Deshalb brauchen die vielen Augen uns nicht zu ängsten, sie sind unser Schutz.

Ja, die Kindergebete sind immer noch ein großer  Schatz.
Gerade auch wegen der Schlichtheit und unmittelbarkeit.

Gruß  
Burgen


 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 09.09.2017 21:04

Ja, Thomas, theoretisch gebe ich dir ganz recht, und kann nur hoffen das ich, praktisch diese Theorie auch wirklich auslebe...

Um nicht erstaunt zu sein, warum Gott mal in mein Leben Umstände erzeugt, wo ich klar merke: Ich muß immer noch abnehmen, damit ER zunehmen kann!

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