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Lila

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Beiträge: 731

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Lila am 25.08.2017 08:39

Liebe Cleo!

 

Ich habe auch noch einen Wort zu sagen!

Wenn man hier mit der Bibische Auffassung nicht einverstanden ist, denn es ganz klar Gottes Wort widerspricht, wird man schnell beleidigt und bezichtigt man mit Lieblosigkeit. Das ist aber eine reine Unterstellung. Da fehlt wirklich jegliche Sachlichkeit.

Und wenn man schon von Liebe spricht, ich habe in meinen Beitrag vergeben, aber meiner öffentliche Bitte um Vergebung wurde überhört, nicht mal mit ein Wort gewürdigt.

Also, nicht nur fordern sondern auch tun.

 

 

 

 

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Rapp am 25.08.2017 08:28

...und wer es wagt den süßen, frommen Lack anzukratzen, wie ich das getan habe, wird sofort unterstellt, man suche beim anderen Böswilligkeit...

Damit hast du bestimmt nen Tritt ins Fettnäpfchen getan, schade, Cleo.

Willy

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Beroeer

68, Männlich

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Beiträge: 270

Re: Ein reines Gewissen

von Beroeer am 25.08.2017 08:21

Hallo Thomas,

An einem Gebot - was ich nicht tun sollte - allein, kann ich noch nicht erkennen/erfahren, was eine Übertretung tatsächlich beinhaltet und zur Folge hat.
Gut kann für mich nur eine Bedeutung und einen bestimmten Wert haben im Vergleich mit dem was nicht gut ist.
Gott selbst hat dem Menschen vorgelebt, was gut ist.
Sie spürten seine Güte indem er ihnen alles gab was sie brauchten:
Schöne Umgebung, beste Lebensbedingungen. Arbeitsauftrag, Sinn im Leben.
EInen wundervollen Partner. Gespräche mit ihm/ihr und mit Gott usw. usf.
Jemand der nicht geistig krank oder moralisch verdorben ist reagiert
auf Güte mit Gutem.
Es hätte der Überwindung einer natürlichen Schranke bedurft jetzt etwas an sich
zu reißen, was Gott als seinen Besitz deklarierte.

 

Bevor Adam und Eva existierten lebten übrigens zuvor im Geistbereich Gott und die Engel (vernunftbegabte
Wesen) unzählige Jahre ohne das Böse "als Vergleich" gehabt zu haben...

Und von der menschlichen Schöpfung heißt es interessanterweise in Psalm 8
6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan

Also beantwortet sich diese Frage an Burgen
Wie kommst du dazu, das unser Gewissen mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun hat?
damit, dass der Mensch als Gottähnlich (im Bilde Gottes) ein angeborenes Gerechtigkeits-
empfinden besitzt

Vor der Übertretung hatten sie zwar das Gebot - was sie durch die Schlange erweckten Begierden dann reizte, dieses zu übertreten (die innewohnende Sünde, die sich am Gebot reibt - und die ohne Gebot als solche gar keine Angriffsfläche hat, keine Möglichkeit sich zu zeigen... - wenn alles erlaubt ist...- es kein Gebot gibt...) -
Selbst nicht jeder sündige, Mensch, der noch etwas moralische Stärke in sich hat, denkt
"alles ist erlaubt, wenn es nicht verboten ist" - wieviel weniger der Mensch, als er noch nicht
"gefallen" war, und noch gottähnlich war.

Und die Frau sah das von dem Baum gut zu essen wäre -- und sie aß....
Da steht nichts von einem inneren Zögern in Verletzung eines Gewissens - im Blick auf das Gebot Gottes....
Über Adam und Evas Tat lesen wir in 1. Timotheus 2:14
14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot.
D.h, dass sich Adam völlig im Klaren darüber war, was er da tat. Jetzt wurde das Gewissen
auch nach außen hin sichtbar aktiv: Es ist eine Reaktion zu beobachten, wie wir sie vielleicht
auch schon mal gezeigt haben, wenn wir uns gegenüber jemandem versündigt haben:
Sie versteckten sich, sie gingen Gott aus dem Weg.

Es ist aus meiner Sicht haarsträubend anzunehmen, Gott habe dem Menschen, der Krone der Schöpfung,
der er so viel anvertraute, so viel Machtbefugnisse gab, ein Gewissen eingepflanzt,
welches erst NACH einer schweren Sünde anschlägt.

Setzt man damit nicht die Schöpfung und den Schöpfer herunter?

Und das, was Adam tat war übrigens Ungehorsam = Sünde:
Römer 5:19
19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind,
12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist.....

Und Sünde ist: Jakobus 4,17
17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.
Neue Genfer
17 Denkt also daran: Wenn jemand weiß, was gut und richtig ist, und es doch nicht tut, macht er sich schuldig.

Wenn Du also schreibst:
Ich möchte allerdings nicht in Edenn (die Bibel tut dies übrigens auch nicht) von Schuld sprechen (dieser Begriff fällt erst bei Kain).
Dann spricht die Bibel sehr wohl - auch in Eden von Schuld, denn Schuld meint Sünde, wie dies auch
im Vaterunser zum Ausdruck kommte
12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt,
so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.
15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt,
so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Schuld = Verfehlung = Sünde

Beroeer

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5502

Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31

von Cleopatra am 25.08.2017 07:56

Ja, so sehe ich das auch.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5502

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Cleopatra am 25.08.2017 07:52

Lieber Rapp,

ich denke, dass hier alle gewillt sind, dem Wort Gottes zu glauben und zu gehorchen.
Wenn nun ein Mensch etwas anders versteht als du, dann darfst du ihm trotzdem in Liebe begegnen.
Und wenn jemand vielleicht etwas anders versteht als du, dann bedeutet dies auch nicht, dass derjenige bewusst seine eigenen menschlichen Vorstellungen vor Gottes Wort stellt.
Wir sind alle hier, um zu lernen voneinander.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 25.08.2017 06:51

Guten Morgen liebe Leser,


ich möchte versuchen dieses Thema noch ein wenig tiefer zu beleuchten. Um halt zu vermeiden - wie es mir oft passiert ist - nicht vorschnell eine vermeintliche Erkenntnis festzuhalten, die sich dann später als nicht brauchbar und stichfest erweist.


Beim Thema Gewissen, dem was ich wissen kann inwieweit mein Handeln gut oder böse zu nennen ist, stoße ich in der Bibel unweigerlich zuerst auf die Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden.

Und mir fiel zu diesem Thema ein, das Jesus, als ganzer (vollkommener) Mensch und ganzer (vollkommener) Gott auch in seinem Wandel als Mensch auf der Erde Gehorsam lernte, an dem was er litt. Und in Jesaja wird propethisch von Jesus gesprochen, das der Knabe erste lernen musste Gutes von Bösem zu unterscheiden (Jesaja 7,14-16)

Von Adam und Eva hieß es anfangs, das sie nackt waren und sich nicht schämten. Nach dem ersten Akt des Ungehorsames im Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösens schämten sie sich zuerst Angesichts ihrer Nacktheit (flochten sich Feigerblätter) und fürchteten sich dann, als sie die Stimme Gottes hörten.

Die Erkenntnis von Gut und Böse fängt also damit an, das ich mich als "nacktes" blosses Individum begreife, was nun - im Wunsch,selbst so zu sein wie Gott - sich als hilfloses nacktes Wesen begreift - welches Schutz und Deckung (Bedeckung) bedarf.

Sich dann zu fürchten vor der Stimme Gottes zeigt mir, das eine Entfremdung zu Gott hier nun eingetreten ist. Adam und Eva wollten selbst so sein wie Gott, erkannten aber das sie hilfsbedürftig und nackt sind und sehen sich jetzt der Vorstellung ausgesetzt, Gott gegenüber zu treten, der eigentlich ihr Schirm und Schutz bislang war. Sie wussten um den Gedanken des unweigerlichen sterbens und des Todes, den Gott ihnen in der Verbindung mit dieser Situation warnend angekündigt hatte. 

Diesem wollten sie nun aus dem Wege gehen. Und hier löste die Nähe und das Suchen Gottes (Adam - wo bist du?) Furcht aus.

Ich möchte allerdings nicht in Edenn (die Bibel tut dies übrigens auch nicht) von Schuld sprechen (dieser Begriff fällt erst bei Kain). Sondern von einem sich von Gott entfernen und abwenden - aus dem heraus dann (bei Kain) Schuld erwächst (gegenüber seinem Bruder Abel).

Vielleicht soweit hier meine Gedanken zu diesem Thema. Wobei es mich natürlich interessiert, inwieweit ihr sie teilt und mir folgen würdet.


liebe Grüße
Thomas

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Dürfen Christen Blut essen ?

von Rapp am 24.08.2017 20:23

Ihr Lieben,

eben habe ich mich durch diesen Thread durchgeboxt. Ja, so kommt es mir vor. Vor mir stehen einige Fragen:
Was ist die Autorität in meinem Leben? Gilt für mich Gottes Wort als die Instanz, nach der ich mich richte? Oder gelten für mich menschliche und meine eigenen Vorstellungen als Maßstab? Mit dieser Frage unterstelle ich niemandem irgendetwas. Ich wage schlicht zu fragen, wie das einmal Elia tat: Ist der Herr Gott dann folgt ihm nach, ist es aber Baal, dann folgt doch ihm... Behauptet mir nun nicht, dass ich euch Götzendienst unterstelle. Ich will euch nur zeigen wie rechthaberisch euer Schreiben bei mir ankommt.

Ich habe nun eine ganz dringende Bitte: bleibt sachlich und bleibt beim Wort der Bibel. Das verlangt Gottes Wort klar von uns.

Eines ist ganz sicher: Wenn ich seine Stimme nicht deutlich vernehmen kann liegt das sicher nie an Gottes Aussprache sondern an meinen Ohren: die sind dann wohl auf vieles, nur nicht auf Vater und seine Meinung ausgerichtet... Vater spricht aber in jedem Fall Klartext, den ich so nehmen kann wie er es sagt.

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.08.2017 20:59.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 24.08.2017 19:55

Hallo Burgen,



Und kam zu dem Schluss, dass das Gewissen mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun haben könnte. Denn vom AT wissen wir, dass Gott ein sehr, ausserordentlich gerechter Gott ist. Und er ist äusserst gnädig. Und so hat er uns einen Seismographen eingearbeitet, sodass wir wissen und spüren können, was recht oder unrecht gehandelt ist.


ich hätte mich ja mehr gefreut, wenn du auf meine letzten Gedanken zu diesem Thema eingegangen wärest.

Wie kommst du dazu, das unser Gewissen mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun hat? 
Und ab wann und woran können wir denn wissen, was Recht oder Unrecht ist - wenn es uns nicht zunächst jemand mitteilt oder erkennbar werden lässt?


Eine Definition zum Begriff Gewissen fand ich in Wikipedia:


Das Alte Testament kennt kein eigenes Wort für Gewissen. Vielmehr werden die Funktionen des Gewissens dem „Herzen" oder manchmal den „Nieren" als dem Inneren des Menschen zugeordnet. Dabei bezeichnen das Herz als der Ausgangspunkt guter wie böser Taten mehr die verstandesmäßige, die Nieren mehr die gefühlsmäßige Komponente des Gewissens. Bsp: 2.Sam 24,10: „nachdem David das Volk gezählt hatte, schlug ihm das Herz (= das Gewissen)". In Jeremia 12,2 werden die Gottlosen beschrieben: „Du bist nur ihrem Munde nahe, aber fern von ihren Nieren", d. h., sie reden zwar von Gott, aber ihre innersten Entscheidungen und Gefühle wollen sie nicht von ihm beeinflussen lassen. Im Neuen Testament werden die Bezeichnung Herz und parallel dazu der griechische Begriff syneidēsis = Mitwisser, Gewissen (ca. 30 *) verwendet. In Röm 2,15 wird anschaulich beschrieben, was im Gewissen vor sich geht: „Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es in ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen."



Bei Adam war später die Angst, dass er umgebracht werden könnte und so bat er Gott um Hilfe, die bekam er.


Kannst du mir diesbezügliche Stellen in der Bibel vor Augen führen? Sie sind mir nämlich nicht bekannt....



Aber ich verlasse das Thema jetzt.



Das wäre schade. Denn so ein großes wichtiges Thema lässt sich doch viel besser im Dialog eroieren, als bei einem einsamen Spaziergang. Nicht das hier Gott auch Dir Erkenntnis schenken könnte. Doch sollte  dann eine Erkenntnis auch der kritischen Betrachtungen anderer Menschen standhalten können.


Gruß
Thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von Burgen am 24.08.2017 19:27

Vorhin während des Spaziergangs dachte ich über dies Thema nach. 

Und kam zu dem Schluss, dass das Gewissen mit der Gerechtigkeit Gottes zu tun haben könnte.

Denn vom AT wissen wir, dass Gott ein sehr, ausserordentlich gerechter Gott ist.

Und er ist äusserst gnädig.

Und so hat er uns einen Seismographen eingearbeitet, sodass wir wissen und spüren können, was recht oder unrecht gehandelt ist.

Das schlägt sich meist im Gefühl und körperlich mit.

Bei Adam war später die Angst, dass er umgebracht werden könnte und so bat er Gott um Hilfe, die bekam er. 

Aber ich verlasse das Thema jetzt. 

Gruss 
Burgen 




 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ein reines Gewissen

von nennmichdu am 24.08.2017 16:32

Hallo Burgen,

ich versuchte darzustellen, das die Identifikation Adams und Evas mit den Gedanken der Schlange (des Satans) das Erkennen des Bösen beinhaltet, welches Gott dann damit feststellt ( siehe, sie sind geworden...). Also nicht die Kenntnis des Gebotes allein, die allein den Weg dahin vor Augen stellt (wenn..., dann wirst du sterben).

Für uns gefallene Menschen außerhalb Edens, die wir von unserer alter Adamsnatur von Grund auf Böse sind, gilt es dann - am Vorbild, und nicht anhand von Verboten) zu lernen das Gute zu erwählen und das Böse zu verwerfen.

Da ich aber von Natur aus dieses Gute dann zwar allenfalls noch tun möchte, aber wie Paulus in Römer 7 schließt nicht vollbringen kann, bedarf ich hier einer Wiedergeburt (eines Fleischern es Herzens und eines neuen. Eständigen Geistes).

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