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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Nie mehr allein!
von nennmichdu am 11.08.2017 15:47Also dieser Senfkornglaube...
nochmal im ganzen Textzusammenhang:
Mathäus 17,
17 Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch erdulden? Bringt ihn mir her!
18 Und Jesus bedrohte ihn; und der böse Geist fuhr aus von ihm und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde.
19 Da traten seine Jünger zu ihm, als sie allein waren, und fragten: Warum konnten "wir" ihn nicht austreiben?
20-21 Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.
weist eine Parallele auf zum "Kleinglauben" von Petrus, als er auf die Wellen sah und zu sinken begann..
und meint nicht lediglich ein geringes (kleines) Maß an Glauben, sondern den zweifelnden menschlichen - schnell sich aufgebenden "Glauben", wonach man dann nach Jakabus nicht meinen sollte, etwas zu empfangen von Gott.
Hintergrund dieser Begebenheit war ja die Aussendung der Jünger mit der von Jesus verliehenen Vollmacht zu heilen. Nur das sie hier in dieser Vollmacht an Grenzen kamen, da sie mit ihren Worten/Befehlen nichts erreichen konnten...
Markus 9
28 Und als er heimkam, fragten ihn seine Jünger für sich allein: Warum konnten "wir" ihn nicht austreiben?
29 Und er sprach: Diese Art kann durch nichts ausfahren als durch Beten (nach späterer Überlieferung : Beten und Fasten).
wobei Fasten im biblischen Sinne nicht eine Selbstkasteiiung oder lediglich einen Nahrungsverzicht meint, sondern die gänzliche (selbstlose) Hingabe an den Nächsten.
Jesaja 58
6 Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedrückst, reiß jedes Joch weg!
7 Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!
Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?
von xXblueOceanXx am 11.08.2017 15:31Bei der aussage "unwürdiges einnehmen des Abendmahls", bezieht sich die "unwürdigkeit" nicht auf die ganze Person. Also nach dem Motto das man durch sündiges verhalten oder schlechtem gewissen "unwürdig" ist in dem Moment. Das sagen auch viele Predigten aus. Das würde bedeuten, daß man erst mal sich würdig machen müsse um das Abendmahl und ebend die Verheisung also Verbindung und vergebung mit Jesus/Got wahrnehmen zu dürfen.
Das wiederspricht aber Gotte Wort. denn jeder kann zu jeder Zeit so wie er ist zu Got kommen. Und da macht Jesus beim Abendmahl keine Ausnahme davon.
Das Abendmahl (als Zeremonie) im Gemeindekreis oder Kirche dann an sich vorbeiziehen zu lassen, weil man gerade besonders sündig belastet ist, wäre auch falsch, weil es gleichbedeutet, daß man die Bedeutung die Jesus mit dem abendmahl klarmacht verschmäht. Ob aus Selbstvorwürfe heraus oder nicht ist dabei egal.
Die "unwürdigkeit" von der hier die Rede ist, bezieht sich auf das VERSTÄNDNISS des Gleichnisses, des Rituals. Also das Abendmahl einnehmen in dem Bewußtsein der Worte die Jesu hierzu sagt. Das wäre würdiges verhalten so wie es gemeint war.
Undwürdiges verhalten beim Abendmahl wäre, zu essen ohne sich die Message dahinter bewußt zu machen. Also einfach nur essen und sich dabei über das wetter zu Unterhalten ohne einen Gedanken an Jesu seinem Bund mit uns.
Es ist klug von Jesus, für sein Gleichniss das "Essen" zu nehmen. Denn essen müssen wir alle um leben zu können und gesund zu bleiben (Materiell). Genauso verhält es sich mit dem (Geist). Man brauch ebend Jesusinput für den Geist.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Schwärzel, kleine Lex in Schafologie
von Rapp am 11.08.2017 15:28Na ja, ich denke an den kleinen dunklen Querblöker. Er mochte schlicht nicht alles schlucken, was die meisten Blöker in der Herde für das einzig richtige hielten. Er sah ja vieles ein, aber eben nicht alles. Dabei hatte er den Eindruck an seinem Hirten einen Verbündeten zu haben. So wurde er mehr und mehr zum Einzelgänger. Heute muss ich auch die anderen, die weißen Bllöker, begreifen. Sie hatten schon lange ihren Weg gefunden und fanden ihn auch richtig, Punkt. Wir brauchen doch klare Linien, feste Strukturen...
Levi Petrus, freikirchlicher Pionier in Schweden, wurde von Baptisten unter Druck gesetzt. Sie waren der Meinung, ein Gemeindeverband funktioniere nur, so lange eine zentrale Leitung existiere. Petrus`Gemeinden würden schalenlosen Eiern gleichen, da sie selbständig blieben. "Ja, was passiert aber, wenn Leben in ein Ei kommt? Die Schale platzt als erstes!" war Petrus`deutliche Antwort.
Schwärzel ergeht es heute nicht anders: er ergreift lieber das echte Leben und lässt sich niemals in eine Schale zwingen. Warum sollte er auch? Der Hirte ist in diesem Fall ganz bestimmt auf Schwärzels Seite. Auch wenn Schwärzel älter wird, wird er sich niemals in fremde Puschen quetschen lassen... und er bleibt auch gerne schwarz!!
Willy
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Nie mehr allein!
von nennmichdu am 11.08.2017 15:26für seine Kinder gilt dieses wohl, wobei wir schon eine Blickrichtung haben. Schauen und trachten wir anderen Dingen nach, muss Jesus als guter Hirte sein 100 stes Schaf dann suchen gehen, welches sich verirrt hat...
Naja -- das Maß des Glaubens ist zwar unterschiedlich groß und zugeteilt. Aber oft genug schalt Jesus den Unglauben seiner Jünger (vor Pfingsten).
Und gerade diesen kleinsten -- Senfkorn --- Glauben hatten sie ja noch nicht einmal...
Lk 17,6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.
Selbst der kleinste Glaube hätte dieses große Wunder bewirken können...
Mein Eindruck ist teilweise, das viele Menschen ein "Für wahrhalten" mit dem eigentlichen Glaube (der festen Zuversicht das zu empfangen, was ich von Gott erwarte/erbitte) verwechseln.
Sie sind überzeugt davon, das Gott da ist, das die Bibel Gottes Wort ist und wahr ist, das Gott sie auch liebt. Aber sie erwarten dann lediglich noch, das er sie mehr oder wenig erfolgreich durch ihr Leben begleitet um ihn dann im Himmel (und schon jetzt dafür) feiern zu können.
Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein
von Merciful am 11.08.2017 12:23Und alle deine Kinder sind Schüler des HERRN, und großen Frieden haben deine Kinder.
(Buch des Propheten Jesaja 54, 13; Lutherbibel 2017)
Kinder Gottes werden von Gott unterwiesen.
Sie können Gott erkennen und die Botschaft des Evangeliums verstehen.
Gott unterweist seine Kinder durch Apostel und Lehrer und Propheten.
Darum gehet hin und lehret alle Völker:
Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
(Evangelium nach Matthäus 28, 19 - 20; Lutherbibel 2017)
So wirkt Gott sowohl innerlich im Menschen als auch äußerlich durch Menschen.
Merciful
Re: Nie mehr allein!
von solana am 11.08.2017 12:21Ja, das hast du schön beschrieben, Nennmichdu.
Und es ist wunderbar, zu wissen, dass Gott immer schon da ist, wohin wir auch gehen - er kommt uns entgegen und wir gehen in seine Arme.
Deshalb reicht auch schon ein kleiner Glaube - wie ein Senfkorn - aus für den ersten Schritt.
Dann gibt ER uns Bestätigung und Wachstum für alles Weitere. Er verlangt nicht von uns, dass wir erst mal ganz grosse Glaubensleistungen erbringen, um dann den entsprechenden Lohn zu erhalten.
Aus einem kleinen "Senfkornglauben" (Mk 4,31 Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden; 32 und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können.) - wie ein kleines Kind die Hand des Vaters ergreift ohne grosse Überzeugungen und Glaubensleistungen - und dann Schritt für Schritt sich führen lässt, so dürfen woir auch kleine Schritte an seiner Hand wagen.
Und dann erleben, wie er uns führt .... mehr Vertrauen gewinnen und immer grösseres wagen .... bis hin zum "Berge versetzen".
Lk 17,6 Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorsam sein.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von Bithya85 am 11.08.2017 11:53...würde ich mir einen Kaffee machen.
Wenn ich zum Mond reisen würde...
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von nennmichdu am 11.08.2017 11:48würde ich im hier und jetzt bleiben, um nichts zu verpassen, was noch kommt und um nicht die Wiederholung zu erleben, von dem, was nicht hätte anders passieren müssen, da ich letztendlich Gottes Gegenwart nur im jetzt und heute erleben kann und tue
wenn ich keine weiteren Fragen mehr nötig hätte....
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Nie mehr allein!
von nennmichdu am 11.08.2017 11:37Hi Solana,
Die Nähe Gottes äußert sich in meinem Leben dann und dort spürbar, wo ich Frieden mit Gott habe und in ihm ruhe. Mich von ihm getragen weiß, fühle, erlebe und ich froh und frei all das tun kann und tue, was mir gefällt. Aus einem erneuertem fleischernem Herzen und einem neuen beständigen (heiligen) Geist.
Hier gibt es nicht eine mehr oder weniger starke Präsenz Gottes.
Von dem "ersten" Glaubensschritt - hin in die erstmalige Abhängigkeit Gottes im Loslassen von allen selbstgewählten unserer alten Adamsnatur entsprechenden Absicherungsversuchen nur in den Wegen uns zu begeben, die sich für primär unser Wohlergehen als erfolgreich erwiesen haben, dann zum anhaltenden Wandeln mit Gott zu kommen, ist ein Prozess --- wo wir lebenslang immer wieder einmal herausfallen können, um dann von Gott wieder Aufhilfe zu erfahren und fest zu werden, im Wort, in Gott und in Verantwortung dessen, was wir dann tun werden.
Wenn ich bei deinem Bild des ersten Glaubensschrittes bleibe, dann ist hier die Geschichte aus Matthäus 14 hilfreich:
27 Aber sogleich redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, ich bin's; fürchtet euch nicht!
28 Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf dem Wasser.
29 Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
30 Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie: Herr, hilf mir!
31 Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
32 Und sie traten in das Boot und der Wind legte sich.
33 Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn!
Solange ich Jesus nicht in meinem (Lebens)Boot habe, macht mir alles Angst was ich nicht kenne und was mir mein Leben bedroht.
Traue ich dann grundsätzlich Gott (Jesus) zu, das er auf übernatürliche Weise mir Sicherheit geben kann, mache ich mich auf dem Weg zu ihm.
Solange ich aber hier mich von den Umständen, die bedrohlich sein können, abschrecken lasse, ist meine Erwartungshaltung - mein Glaube - beschränkt und klein. Allein auf das Wissen beschränkt, was man Gott an Möglichkeiten zu billigt. Dann aber in diesen Wegen zu wandeln - über das Wasser hier ... - welches das letztendliche Ausgliefertsein gegenüber der sichtbaren Natur mit dem letztendlich unvermeidbarem Tode vor Augen wiederspiegelt --- hier zu überwinden, seinen Lebensweg Richtung Gott im steten Vertrauen zu gehen - ohne zu zweifeln.
Jak 1,6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von Bithya85 am 11.08.2017 11:06... dann würde ich mich mit meiner Familie und möglichst vielen Freunden und Bekannten treffen und ihnen sagen, wie viel sie mir bedeuten.
Wenn ich in Jesus Zeit reisen könnte, um genau bei einem Ereignis dabei zu sein...
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 

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