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Lila

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Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein

von Lila am 08.08.2017 08:34

Vielen Dank für Eure Antworten!

 

Liebe Cleo:

 

Wichtig hier ist aber, dass unser Herz offen ist,eben auch, um sich selbst zu korrigieren, wenn wir mal falsch liegen.

Das finde ich auch unglaublich wichtig, und gilt zuerst für mich.

Ja, Marcus, gerade wegen der Irritationen ist es sehr wichtig, nach meiner Meinung, zurückzukehren zu der Wurzel. Und es ist mir auch klar, dass es sich hier um eine komplexe Frage handelt, die wir darum behutsam angehen sollten. Die meisten Streitigkeiten entstehen wegen „Auslegungen".

Ja, auch im NT ist u.a. der Hebräer Brief, sowie auch die Petrus Briefe in erster Linie an die Juden adressiert, dennoch galten sie auch für die „Heidenchristen". Auch im AT erwartete Gott, dass sich Israels Feind Ninive bekehrt. Ebenfalls für die Moabiterin Ruth wurde es zum Segen, als sie Israels Gott in ihren Herzen annahm. Ein sehr schönes Beispiel für die „Einpfropfen" in den edlen Ölbaum. So ist sie im Stammbaum Jesu und wurde Davids Urgroßmutter.

Mit dem Buchstaben... Das wird sehr gerne zitiert um beliebig Gottes Wort zu interpretieren. Wenn in der Bibel was allegorisch zu verstehen sei, ist es deutlich zu erkennen. Aber ist es gefährlich willkürlich Gottes Wort umzudeuten.

Sicher, auch einen „selbsternannten Prophet oder Lehrer" kann Gott benützen um jemand zu Jesus zu führen, aber früher oder später stehen wir alle in der Verantwortung alles an Gottes Wort zu prüfen, siehe die Gläubigen aus Beröa.

Lieber Pal, die zitierten Bibelverse sind eine sehr gute Ergänzung, danke. Aber ich habe schon auch erlebt, dass man meint, durch die Salbung zB Dämonen aus Gläubigen austreiben zu müssen. Also wäre es angebracht zum „Buchstaben" zurückzukehren, denn der Heilige Geist führt uns zur geschriebenen Wahrheit.

Die Videos kann ich momentan nicht anschauen wegen Zeitmangel.

LG Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.08.2017 08:36.

Cleopatra
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Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein

von Cleopatra am 08.08.2017 07:55

Ich kann die Verwirrung gut verstehen.

Da ich eh nicht der viel-lese-Typ bin, lese ich auch selten Auslegungen von anderen.
Wenn ich mal etwas nicht verstehe, dann frage ich zuerst Gott.
Meißtens erklärt er uns mit Hilfe vom heiligen Geist ja vieles.
Aber wenn ich immernoch etwas nicht verstehe,dann unterhalte ich mich eben mit Christen über dieses Thema, manchmal hier im Chat, oder mit Freunden aus der Gemeinde.

Ich denke, wenn Gott wirklich wichtig ist, dass wir etwas verstehen, dann wird er uns auch das Verständnis zeigen.

Wichtig hier ist aber, dass unser Herz offen ist,eben auch, um sich selbst zu korrigieren, wenn wir mal falsch liegen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5499

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Cleopatra am 08.08.2017 07:47

Lieber nennmichdu,

um eben beim Thema Richter zu bleiben, sehe ich, dass Gott erst dann reagiert, wenn das Volk Israel um Hilfe bittet.
Aber immer dann, wenn die tun, was sie wollen, dann schweigt Gott.

Liebe Lila,

immer, wenn in der Bibel steht "der Engel des Herrn", dann ist damit Jesus gemeint.
Ich finde das total genial- sogar im alten Testament kommt Jesus manchmal persönlich vorbei.
So nahe ist er uns.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.08.2017 07:49.

Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein

von Pal am 08.08.2017 05:36

...oder hier=>

1Jo 2:27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr bedürfet nicht, daß euch jemand lehre; sondern so, wie euch die Salbung selbst über alles belehrt, ist es wahr und keine Lüge, und wie sie euch belehrt hat, so bleibet darin!

1Jo 2:20 Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisset alles.

das habe ich mir selbst wie folgt erklärt =>

Gottes Stimme des Friedens 1.Teil

..... 2.Teil

... 3.Teil

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.08.2017 05:40.

SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sie werden alle von Gott gelehrt sein

von SMart am 08.08.2017 00:16

Dem stimme ich 100 %ig zu.

Das Problem sehe ich darin, dass kaum jemand Gott, seinen Heiligen Geist oder Jesus selbst richtig hört und in seiner Verzweiflung oder verzweifelten Suche nach Gottes Antwort dann auf die zum Teil selbsternannten Propheten, Prediger etc. angewiesen ist. Wer sollte denn das Wort für ihn auslegen, das man nicht wörtlich nehmen kann/darf, weil es vor 2000 Jahren unter ganz anderen Umständen und an völlig andere Adressaten geschrieben wurde?

Der Bibel entnehme ich Trost, Ermutigung, das Wesen Gottes und seines Sohnes. Aber wie spricht er persönlich heute zu uns, in unsere Situation, unverfälscht durch solche, die meinen, von Gott berufen zu sein? Denn so viele Prediger/Gemeinden es gibt, so viele Meinungen gibt es. Das irritiert zunehmend.

Antworten

Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Sie werden alle von Gott gelehrt sein

von Lila am 07.08.2017 18:35

Sie werden alle von Gott gelehrt sein...

 

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Murret nicht untereinander! 44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage. 45 Es steht geschrieben in den Propheten: «Sie werden alle von Gott gelehrt sein.» Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir. 46 Nicht, daß jemand den Vater gesehen hätte; nur der, welcher von Gott gekommen ist, der hat den Vater gesehen.
Joh 6,43-46

Für Jesus war wichtig der Bezug auf das AT aufzuzeigen, darum zitiert er auch hier den Propheten Jesaja:

Und alle deine Kinder werden vom HERRN gelehrt und groß wird der Friede deiner Kinder sein. 14 In Gerechtigkeit wirst du erbaut werden, fern von Bedrückung, daß du dich nicht zu fürchten brauchst, und ohne Gefahr, denn sie wird nicht zu dir nahen.
Jes 54,13-14

Damals war es auch nicht anders wie heute, die Menschen sahen in Jesus sozusagen den Nachbarn, aber nicht den von Gott gesandten Messias, den Löwen von Juda, der Gottes Worte lehrte.

Andere Lehrer wurden akzeptiert, sie waren halt die „Schriftgelehrten"...

Aber Jesus ging darauf nicht ein, und bekräftigt mit der Prophetie, dass alle von Gott gelehrt werden, die der Vater zu Jesus zieht. Jesus als Wort Gottes lehrte das Wort Gottes.

Wie ist es heute? Von wem lernen wir? Die Theologen widersprechen sich ja gegenseitig, je nach dem, aus welcher Ecke sie kommen. Ist es nicht so: Jesus öffnet durch den Heiligen Geist Gottes Wort? Gottes Wort bedeutet für uns Leben! Es ist so weit mehr als irgend eine Lehre.

Lila

 

 

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Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.08.2017 18:37.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von nennmichdu am 07.08.2017 15:29

Um auch wieder den Bogen zum Thema zu schlagen und hier nicht böses Blut entstehen zu lassen, als ob das es uns darum gehen könnte einander zu provozieren oder herauszufordern, wenn wir in unseren Antworten und Reaktionen auf die Gedanken/Worte anderer diese nicht sofort nachvollziehen können und sie uns "schräg" erscheinen, sehe ich in dem Glaubenskampf in Bezug auf das Volk Israel im Richterbuch deutlich, wie hier Gott selbst - durch die Richter - für sein Volk streitet, da sie halt aus eigenem Vermögen ihren Feinden nicht gewachsen und ausgeliefert waren.

Und wenn es im Epheserbrief heißt, das wir als Christen nicht gegen Fleisch und Blut sondern gegen die Mächte der Finsternis kämpfen, dann bezieht sich das auch immer auf die Versuchungen und Begierden, die die Welt kennzeichnen (Fleischeslust, Augenlust, hoffärtiges Leben --- das was wir sein möchten im Vergleich mit anderen, wonach wir uns sehnen und gelüsten und womit wir uns sättigen - woran wir uns ergötzen wollen), und mit denen der Teufel uns, wie schon die Schlange in Eden Adam und Eva, und bei Jesus in der Wüste diesen zum Abfall dann verführen will.

Zum Abfall verführen will er uns aber erst dort - wo wir überhaupt erst mit Jesus wandeln. Vorher sind wir als "Weltmenschen"  und Nichtchristen ja ohnehin schon unter dem Herrschaftsbereich Satans - als Folge des ersten Verführung in Eden.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet

von nennmichdu am 07.08.2017 15:09

Hallo Willy,


deine ersten beiden Beiträge kann ich gut nachvollziehen und es bleiben mir nur noch Ergänzungen aus meinem Verständnis und meinen Erfahrungen mit Gott. 


Gottesfurcht bringst du in den Zusammenhang mit Ehrfurcht und Respekt vor Gott - was auch einem häufigem Verständnis in christlichen Kreisen entspricht.

Wobei nach meinem Verständnis wir vor unserem Vater im Himmel keine Angst oder Furcht in dem Sinne haben müssen, Fehltritte zu begehen  -- da Gott ja hier sonst unbarmherzig es uns heimzahlen würde-  und was wir im übrigen ja auch gar nicht wollen, Gott betrüben. -  und von daher die Furcht Gottes von der Bibel so definiert ist, das es gilt das Gute zu erwählen und das Böse zu verwerfen.

Hiob 28, 28 und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.

Jesaja 7,
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
15 Butter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
16 Denn ehe der Knabe lernt Böses verwerfen und Gutes erwählen, wird das Land verödet sein, vor dessen zwei Königen dir graut.




Im 1. Johannesbrief 1, 9.. steht hierzu:

9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
1 Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

Das heißt, das Wissen um die Möglichkeit mit unseren immer wieder zwangsläufig auftretenden Fehltritten dann zu Gott kommen zu können (sie nicht leugnen zu müssen) gibt uns eine Freiheit, uns nicht vor Gott (wie Adam) verstecken zu müssen, sondern vertrauensvoll mit unserem Versagen uns ihm zuwenden zu können. Im Wissen, das ein Opfer für unsere Sünde da ist. Der Fürsprecher, Jesus, durch dessen vegossenes Blut wir uns immer wieder reinwaschen können.


Hiob 28, 28 und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.


Jesaja 7,
14 Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.
15 Butter und Honig wird er essen, bis er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen.
16 Denn ehe der Knabe lernt Böses verwerfen und Gutes erwählen, wird das Land verödet sein, vor dessen zwei Königen dir graut.

Antworten

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet

von Rapp am 07.08.2017 13:23

Kleine Frage:

Wo bleibt Gottesfurcht? Ich möchte für mein Teil nicht in Gottes Hände fallen, wenn ich die deutlichen Warnungen der Bibel relativiren und frischfröhlich weiter sündigen wollte. Mehr Respekt vor Gott und seinem Wort würde jedem gut anstehen.

Willy

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet

von Rapp am 07.08.2017 13:01

PS. zum Thema Gehorsam.

Ich sehe verschiedene Arten von Gehorsam. Gehorsam, der aus Furcht vor möglichen Konsequenzen handelt ist wertlos. Den nenne ich Kadavergehorsam.

Was Gott erwartet ist viel mehr. Er will, dass ich aus Liebe handle. So sehe ich auch klare Gebote in der Schrift aus einem neuen Gesichtspunkt: Da steht für mich nicht mehr du sollst, du sollst nicht. Hier steht: Ich bin dein Vater, du wirst neben mir keine andern Götter haben, du wirst nicht stehlen, lügen, morden, weil ich dein Gott bin und wir uns lieben...

Gehorsam, der einer Liebesbeziehung erwächst ist was völlig anderes als Gehorsam aus Angst vor Sanktionen, die ein Ungehorsam zur Folge haben könnte...

Willy

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