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Burgen
Gelöschter Benutzer

re: wer oder was ist Gott ?

von Burgen am 03.08.2017 14:40

Hallo Jonas 

gut, dass du geschrieben hast, dass deutsch eine Fremdsprache für dich ist. Sicherlich wird es auch bald wieder vergessen ... 

Du drückst dich gut aus. 

Die Überschrift ist so leichter zu bedenken. 

Wobei wir unterscheiden zwischen einer Person und einer Sache. 

*** 

Gott ist eine Person, wird als solche angesprochen und angebetet. 

Gott ist , wie du geschrieben hast Geist. Aber immer ist er der einzigartige . 


Gruß 
Burgen



Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.08.2017 14:42.

MarcusO
Gelöschter Benutzer

Re: Wer oder was ist Gott?

von MarcusO am 03.08.2017 14:26

Wer oder was ist Gott? Ich glaube zwar eher das dieser Thraed zu einer theologischen Diskussion ausadern wird, aber ich glaube einfach nur das Gott unser liebender Vater ist, egal wie es uns geht. Er hat einen guten Plan und den führt er durch...LG

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wer oder was ist Gott?

von Jonas am 03.08.2017 11:40

Grüße dich Burgen!
Danke für den Hinweis.
Paßt die Änderung so? Wenn nicht, warum nicht?

Da ich mich mit Deutsch recht schwer tue,
wenn ich schreibe, "Gott ist das alles Durchdringente",bzw wenn ich Sachverhalte beschreibe,
frage ich dann nicht richtigerweise, "Was ist Gott?"

Mit besten Grüßen
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.08.2017 11:43.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist Gott?

von Burgen am 03.08.2017 10:58

Hallo Jonas und alle,

der Einführungstext beschäftigt sich mit WAS ist Gott.

Daraus ergeben sich völlig andere Gedanken als zu der Frage: WER ist Gott.

Gruss
Burgen



 

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Wer oder was ist Gott?

von Jonas am 03.08.2017 10:31

Schönen Gruß an alle!

 

Wer oder was ist Gott?

Dieser Gedanke inspirierte mich, als ich sinngemäß in einem Nachbarthread gelesen habe "...es reute Gott, deas er den Menschen geschaffen habe..."

Folgende Gedanken;
Gott an Raum und Zeit oder menschlichen Gefühlen  zu binden, ist mMn der beste Weg, um aus Gott einen Götzen zu machen.

Gott ist vollkommen und darum über alle menschlichen Regungen, über Ort und Zeit erhaben.
Gott dieses ewige Sein kann man weder zornig noch traurig machen, noch kann man es aus seinem Leben verbannen.

Gott ist Geist und Gott ist ewig.
Gott ist Geist, das Denken, die Weisheit, die Wahrheit an sich.
Das was ewig ist, ist unbegrenzt.
Nichts kann das Ewige begrenzen, deswegen gibt es kein, hier ist Gott oder dort ist Gott.

Gott ist das alles Durchdringente.
Er ist immer und überall ununterbrochen anwesend.
Wahrheit bedeutet nicht, dass wir hier sind und dort die Wahrheit. Wahrheit bedeutet, wir sind durch sie.
Wahr ist das, was es gilt zu bewahren, weil es dem Leben dient.

In allem ist Gott, aber nicht alles ist Gott.
Es ist das Sein und es ist das Nichts.

Sein und Nichts sind die Bausteine des Dasein.

Es ist das Gute, die Ordnung und es ist das Böse, das Chaos.
Das nicht sein ist es, aus dem jeder Mensch fliehen will.

Lk 17,20-21
Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte.
Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.

Gott sorgt und kümmert sich nicht, man kann ihn auch nicht beleidigen, denn von Gott, vom Ewigen her ist auch schon alles abgeschlossen bzw die Zeiten sind vom Ewigen her schon erfüllt und wie wir wissen geht es gut aus, oder anders ausgedrückt, endet alles wieder bei Gott.
Von Gott, wie er an sich ist, sollte man sich kein Bildnis machen.
Eine Beschreibung vom Wesen Gottes dürfen wir uns nur durch  seinen geliebten Sohn, durch Jesus machen.
Hier ist Gott für sich.

Durch Jesus, durch dass was er sagte, tat und litt, können wir Aussagen über das Wesen Gottes machen.
Es sei somit erlaubt zu sagen, Gott ist an- und für sich ewig Liebe zu sein.
Also die höchste Form einer Beziehung, dort, wo abstrakt ausgedrückt, zwei eins werden.

Will Gott Gefühle erleben dann beginnt er zu existieren.
Die Existenz Gottes ist der Mensch.
Es gibt deshalb nichts, was rein endlich wäre und nichts, was rein ewig sein könnte. Beides für sich sind nur Abstraktionen.
Das rein Ewige kann nicht existieren. Das Ewige existiert, indem es Endlichkeit setzt, auf dass das Wort Ex-ist-stenz deutet.

Was also existiert, das hat schon angefangen, ist aber nicht selbst sein Anfang.
Das Ende von etwas, muss innerhalb des Unendlichen sein, denn sonst wäre es nicht zu Ende.
Das Ende des Endlichen ist seine Wahrheit und das verbürgt nur das Unendliche.
Das Unendliche ist die Versicherung des Endes des Endlichen.
Wenn es das Ewige, das Unendliche nicht gäbe, könnte nichts enden, dann wäre alles unendlich und das ist ein unlöslicher Widerspruch, denn es gibt nur ein Unendliches.

Math 25,40
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Als Mensch erlebt Gott die Höhen und Tiefen des Daseins.
Das ist auch der Grund für die Schöpfung.
Gott, das ewige Sein als Abstraktes, kann nicht ausschließlich abstrakt bleiben, sondern er soll auch konkret, endlich, wirklich werden.
Gott erweist sich auch WIRKLICH (konkret durch Jesus, der wirkte.Außerdem auch überall dort, wo durch und zwischen Menschen die Liebe gelebt zum Vorschein kommt) als der liebende Gott.

Gott an sich ist die Einheit, das Ziel, die Vollendung der Liebe.
Gott für sich ist der Sohn, die Schöpfung bzw der Mensch, das Leben, der Weg hin zu dieser Einheit.
Eines teilt sich in Viele und wird wieder zu einem.

Im Nachbarthreat war sinngemäß zu lesen, „es reute Gott den Menschen geschaffen zu haben".
Diese Worte mit unseren heutigen Verständnis der Worte so zu interpretieren, als das Gott den Menschen am liebsten wieder abschaffen wollte, ist anhand dessen was die heilige Schrift bzw Jesus über Gott aussagt, unlogisch.

Gott wußte schon vor der Schöpfung wie es sich entwickeln würde und wie es wieder enden wird.

Die Verderbtheit der Menschen reute Gott, es tut ihm Leid, es betrübt ihn.

Ich wüßte nicht wie man das in der kürze eines Satzes anders ausdrücken sollte als, „es reute Gott", auf dass es nicht zu kompliziert wird.
Gott an sich kann nicht betrübt sein oder Reue für etwas enpfinden dass er begonnen hat.
Jesus war betrübt und hat gelitten und so könnte man sagen,
durch Jesus, durch den Menschen hat Gott die Erfahrung des Leides gemacht.
Menschen reut bzw betrübt es oftmals zuvor begonnenes überhaupt angefangen zu haben.

Der Mensch als Einzelnes ist aber in Gott, im Allgemeinen, aufgehoben.
Ist aber der Einzelne ein wesentlicher Bestandteil des Allgemeinen, also Gottes,
kann man mit gewisser Rücksicht sagen, „es reute, betrübte Gott..."

Beste Grüße
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.11.2017 18:52.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 03.08.2017 10:17


Losung 

Verlasst euch auf den HERRN immerdar; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich. /  Jesaja 26,4  

Jesus sprach zu den Jüngern: Wo ist euer Glaube? / Lukas 8,25 

1. Korinther 10, 16.17
Apostelgeschichte 19, 23-40

Der du allem Leben den Atem schenkst, hab mit uns noch Geduld; wo wir versagen, irregehn, vergib uns unsere Schuld.
Du bist Gott, unser Gott, die Zuflucht für und für. Dir leben wir, dir sterben dir - wir gehen von dir zu dir. 
 (BG: Eugen Eckert) 




 

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Lila

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Beiträge: 731

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Lila am 03.08.2017 09:39

Guten Morgen!

 

Was mich so beindruckt in dem Buch Richter, die schonungslose Ehrlichkeit Gottes! Genauso schonungslos ehrlich sollten wir auch heute unsere Lage prüfen. Wenn Israel zu Gott bekehrte, war Gott barmherzig, und gab den Sieg, aber trotz allem blieb Gott treu zu seinem Bund mit Israel. Ja, wir sind auch nicht besser. In den Sendeschreiben prüft Jesus genauso schonungslos die Werke der Gemeinden und ruft  zum Bekehren auf.

Denn Gott hat alle miteinander in den Unglauben verschlossen, damit er sich aller erbarme. 33 O welch eine Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte und unausforschlich seine Wege! 34 Denn «wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? 35 Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß es ihm wiedervergolten werde?» 36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge; ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Römer 11,32-36

 

Ein schöner Tag!

Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.08.2017 09:41.

Cleopatra
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Beiträge: 5499

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Cleopatra am 03.08.2017 07:47

Richtig, Gott handelt und er lässt sein Volk nicht im Stich.

ich find das auch ganz interressant. Wenn man das so liest denkt man doch irgentwie: wie kann man nur, wenn man doch Gott so krass erlebt?!..und schwupp erwischt man sich ja doch selber immer wieder, das man sich von Gott "abwendet" obwohl man ihn doch so oft erlebt!

Diesen Gedanken finde ich sehr gut.
Man neigt oft dazu, den Kopf bei anderen zu schütteln, dabei gibt es bei uns selbst genug zu tun

Danke Henoch für deine Ergänzung.
Ja, wenn man noch die Namen genauer betrachtet, dann wird es noch viel interessanter.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.08.2017 07:48.

Pal

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Beiträge: 2513

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Pal am 03.08.2017 07:09

Was, wenn die Bibel (AT) mit dem Buch Richter zuende gegangen wäre? -
Ein Gottesvolk endend im Caos der Unmoral.- Ja, fast schlimmer als die Ungläubigen...

Doch die Bibel hört dort nicht auf, wo es menschlich am Ende zu sein schien! -
Was kommt nach Richter? - Das Wunder von Ruth! Das Wunder von Samuel! Das Wunder von König David...
Gott macht weiter, auf übermenschliche Weise mit erstaunlichen Liebesgeschichten...

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Henoch am 03.08.2017 06:36

Hallo Cleo,

schön, dass Dir das Buch Richter so viel Freude gemacht hat. So, wie Du schreibst, würde ich auch die Schwerpunkte festmachen. Aber es zeigt auch, dass der Herr in unserer Schwachheit mächtig ist. Als das Volk mehr und mehr geistlich verfiel, da hatte Gott keine geistlichen Größen zur Verfügung. Er musste mit Menschen klar kommen, die straucheln und straucheln würden, wie z.B. Simson. Und doch kam der Herr zu seinen Zielen. Das hat mich schon oft getröstet. Es kommt nicht auf mich an, Gott braucht mich nicht.

Noch interessanter wird das Buch, wenn man weiß, was die Namen der Völker Kanaans bedeuten. Dann wird es ein geistliches Buch, das genau so gut im NT stehen könnte. Vieleicht bei Epheser 6, der Erklärung für den geistlichen Kampf.

Als Israel das Land erobern sollte, sollte Juda vorangehen. Juda heißt "Lobpreis". Wir lesen, dass wir durch Treue im Glauben den Feind schlagen, immer dann, wenn wir in Gemeinschft mit Gott sind und ganz und gar abhängig. So mussten sie ihre kampffähigen jungen Männer unmittelbar vor der Eroberung Jerichos beschneiden (mit Handmessern und ohne Betäubung, Desinfektionsmittel und Schmerzmittel). Damit gaben sie ihre körperliche Kraft auf und mussten Gottes Kraft vertrauen. Der größte Feind des Menschen, das ehrsüchtige Fleisch, musste beschnitten werden, denn im geistlichen Kampf gebührt alleine Gott die Ehre...

Nun, wie kämpften sie? Gegen Jericho gingen die Priester voran, sie lobten Gott. Wir siegen durch Glauben.......Das ist ein interessantes Bild!

Wogegen? Gegen Kannaan (= Geldliebe, Handelsgut), Sidon (= Dorn im Fleisch), Hetiter (= Schrecken, Angst, Menschenfurcht), Amoriter (= Redner/Schriftgelehrte), Persiter (Regierende), Jebusiter (Zertrampler), Midian (=Zank), Moab (=Werke des Fleisches), .....

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.08.2017 06:39.
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