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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Burgen am 06.08.2017 23:54Hallo nenn mich du,
Ich denke, dass du mich schräg beurteilst.
2. Korinther 3, 17: wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Welch ein wunderbares Wort. Anders ausgedrückt: Welch ein wunderbarer Ausdruck. Welch eine wunderbare Wahrheit.
Das war es jetzt.
Ich denke, du provozierst mich, oder?
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von nennmichdu am 06.08.2017 23:40Hallo Burgen,
"emotional" ist wohl das falsche Wort - wenn du schreibst:
mutet das eher abstrakt an - wie schütze ich denn meine Nieren, mein Herz meine Füße durch Jesus...?
in Verbindung mit dem Ausspruch: "Welch ein wunderbares Wort"....
Was ein freudige Begeisterung ausdrückt, die sich in diesem dann sehr abstrakten Bild als etwas schräg - emotional schräg...sprich nicht nachvollziehbare Emotionen ..
anhören.
das du bei mir ---bei Zeiten.... --- denn viele Beiträge von dir sind sonst sehr nüchtern und sachlich und decken sich mit meinen Erfahrungen.....schräg ankommst?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Burgen am 06.08.2017 22:12Hallo nennmichdu,
meine Beiträge kommen öfter bei dir als emotional rüber?
Das ist interessant, denn das kann ich so gar nicht sagen bzw. schreiben.
Vielleicht gehört es sogar zum geistlichen Kampf?
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet
von nennmichdu am 06.08.2017 22:01Hallo Willy,
wenn wir über den Gehorsam nachdenken, dann fällt mir ein, das im Wort Gehorsam das "Gehören" steckt. Wir gehören Gott. Wir bleiben - wie die Rebe am Weinstock -- in Jesus und bringen dann, dort wo wir in ihm bleiben ---wenn wir denn erstmal in ihm sind - Frucht. Automatisch.
Nur wenn wir in Situation gelangen, wo es darum geht das wir geneigt sind unser Wohl über das Wohl anderer zu stellen, dann erweisen wir Gott Gehorsam darin, das wir so wie Jesus im Garten Gethsemane beten --"Herr, wenn es möglich ist so lass doch diesen Kelch an mir vorrüber gehen, doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe". Im Hebräerbrief steht das hier auch Jesus Gehorsam lernte. Seine eigenen Interessen -- bis zum Tode - zu verleugnen... und sich ganz dem hinzugeben, was Gott mit ihm vorhat.
Was ich nicht unter Gehorsam verstehe, der uns abverlangt wird, das wir aus der Bibel einen Verhaltenskodex ableiten, nachdem ein Christ sich so und so zu verhalten hätte. Dieses tun darf und jenes zu unterlassen hat.
Paulus sagt, das ihm alles erlaubt sei. Nur das nicht alles dann zum Guten dient. Wir sind als mündige Christen also frei und verantwortlich uns für das Handeln zu entscheiden, was dem anderen zum Guten dient.
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von nennmichdu am 06.08.2017 21:47Hallo Burgen,
was ich als mitunter in deinen recht emotionalen Beiträgen als an einer Stelle phrasenhaft empfunden hatte, war die Aussage, das wir unser Leben nach Jesus ausrichten müssten.
Was bei mir so rüber kommt - ich schau mir an wie Jesus gelebt hat und versuche es ihm nun gleich zu tun.
Also allein die Vorstellung mein Leben nach einem Vorbild, einer Person - hier Jesus Christus - auszurichten, drückt meines Erachtens und meiner Erfahrung nach sehr unvollkommen aus, ja missverständlich aus, was ich unter Nachfolge und Jüngerschaft verstehe.
Hier geht es nämlich darum Jesus und dem Wirken des heiligen Geistes in meinem Leben Raum zu geben um dann zu erleben, das Gott durch mich lebt. Das ich erlebe und sagen kann, nicht mehr ich lebe sondern Jesus lebt in mir.
Ich erlebe oft in vielen Gottesdienstes - wenn ich woanders mal zu Besuch bin - das Jesus quasie hochgehalten wird, man sich von seinem Licht anstrahlen lässt, unter Lobpreis eine Proklamation versteht, indem man Gott zusingt, wie er sich in der Bibel darstellt und sich hier emotional in eine "fromme Stimmung" hineinbegibt.
Die aber für mich eine Scheinfrömmigkeit darstellt, sehe ich im praktischen Leben viele dieser mir bekannten Personen nichts, was Jesus nahebringt. Keine Liebe, die mir entgegen kommt, als das ich sagen könnte, hier ist ein Mensch der Jesus Christus wiederspiegelt. Der ein Brief oder Zeugnis von Gott/Christus darstellt, welcher ansteckend ist, meinen Glauben fördert und Vorbildfunktion für mich hat.
Und das bereitet mir viel Not und Kummer zur Zeit. Weil die Liebe unter den Menschen die sich Christen nennen, so - über die letzten 28 Jahre die ich hier mich in diesen Kreisen bewege -- sehr am abnehmen am erkalten ist.
Vielleicht geht es ja anderen Lesern hier ähnlich wie mir. Nicht das Jesus das für die Endzeit schon vorausgesagt hätte. Denn umso mehr bin ich dann auch selbst gefragt, Liebe zu üben. Wir wir alle uns darin üben sollen.
Und letztendlich zählt bei Gott nur die tätige praktische Nächstenliebe die wir anderen Mitmenschen - unserem Nächstem - entgegen bringen. Nich das was wir Gott zusingen. Nicht all die Erkenntnis und all die Theologie, die wir vielleicht mehr oder wenig tief und richtig erkannt haben.
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von nennmichdu am 06.08.2017 21:29Hallo Lila,
bevor wir hier aneinander vorbeireden, uns missverstehen oder dem anderen das Verbreiten eines vermeintlich falschen Bibelverständnisses unterstellen, würde ich es konstruktiver finde, wenn du einmal beschreibst - an deinem Leben - wie du "den guten Kampf des Glaubens" erlebst.
Damit wir eine gemeinsame Grundlage haben, um darüber ins Gespräch zu kommen... -- falls dir hier an einem Austausch liegt...
lg,
Thomas
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Lila am 06.08.2017 19:56Hallo, nennmichdu
Deine Antwort ist schon merkwürdig, denn in mein Zitat schrieb ich schon:
Dein Antwort klingt so, als hätte ich nicht geschrieben, dass nicht aus eigene Kraft kämpfen müssen:
Nein, ich habe dabei nicht an die weltliche Menschen gedacht, sondern diejenige, die sich so furchtbar fromm sich erscheinen lassen, dennoch Ihre Leben ist finster.
Als Paulus die letzten Tage beschrieb, handelt es sich nicht um weltliche Menschen, denn sie scheren sich nicht um fromm zu erscheinen!
Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden. 2 Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind, 4 treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott; 5 dabei haben sie den Schein von Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnen sie. Solche meide!
2Tim 3,1-5
Wie auch Geli schrieb, sind wir sehr wohl im Leben oft in Kampf, dennoch können wir wissen, dass niemand kann aus der Hand der Vaters reißen. Und in Jesus zu bleiben bedeutet seine Worte und Gebote gehorsam zu sein.
Übrigens, wenn Du all die zitierte Bibelstellen ignorierst, nur um Dein eigenes Gedanken zu verbreiten, sehe ich keine Grundlage zu einen Diskussion.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Burgen am 06.08.2017 16:15Hallo nennmichdu,
klar, du kannst meine Überlegungen hinterfragen und sie als Phrasen bezeichnen.
Ganz wie du meinst 
An anderer Stelle wurde von einem Kampf gesprochen, einem geistlichen Kampf, den es täglich zu bestehen gilt.
Und auch die Aussage ist bekannt, ihr habt noch nicht bis aufs Blut gekämpft usw.
Ja, es ist mir bewusst, Jesus hat alles am Kreuz für mich vollbracht.
2. Korinther 3,17
Ist zu lesen:
Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Welch ein wunderbares Wort.
Also habe ich auch die Freiheit, mich für den geistlichen Kampf recht anzuziehen.
Meine Gedanken , das Herz, die Nieren, sogar die Füße durch Jesus schützen zu lassen.
Wir sind in der Welt, nicht von der Welt.
Auch da kann ich die Hilfe Jesu brauchen um hinter ihm zu bleiben. Besonders dann, wenn große Herausforderungen im
Umfeld sich anbahnen, oder Fahrradfahrer wie Rennfahrer z.B. meinen Weg kreuzen.
Oder wie letztens die Polizei gerufen wurde, weil ein Hund hinter einem Rollschuhfahrer lief, das Kind mit seinen Eltern jedoch grundsätzlich schon Angst hat, wenn der Hund dieses nur anschaut.
Praktische Beispiele in einer desolierten Welt ....
Da danke ich doch, dass die Bibel mit praktischen Bildworten möglichst hilfreich ist.
Das ist nichts verwerfliches und nichts gesetzliches.
Gruß
Burgen
Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet
von Beroeer am 06.08.2017 13:50Hallo Willy,
sehr guter Vergleich mit den Siamesischen Zwillingen.
Ganz genau so erkenne ich das auch aus der Schrift.
Das Eine ist ohne das Andere nix wert.
Berooer
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet
von Rapp am 06.08.2017 13:39Glauben und gehorchen sind wie siamesische Zwillinge: versuche nicht sie zu trennen! Sie werdens nicht überleben. Glauben kann ich nur beweisen, wenn ich tue, was Gott verlangt. Gott verlangt nicht wenig. Das zweite Kapitel des Jakobusbriefes zeigt sehr deutlich, dass Glauben und Gnade nix wert sind, wenn daraus nicht die Taten des Gehorsams folgen. So billig ist Gnade nicht zu haben. Wir sind teuer erkauft durch das Blut Jesu. Also haben wir im Gehorsam zu seinem Wort zu handeln. Das nenne ich befreienden Gehorsam!

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