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pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Dreieinigkeit
von pausenclown am 27.07.2017 09:42Hallo, zum Thema logos
Johannes war ein Jude, der z.B. griechisch gesprochen hat. Sein Denken, Handeln, seine Muttersprache z.B. Aramäisch/Hebräisch. Als Johannes diese Worte schrieb, suchte er ein griechisches Wort für Memra (Aramäisch). Dafür gab es aber keines, so nahm er das Wort Logos, was ihm als am besten passte.
Selbst zur Zeit Johannes war Memra ein fester Begriff im Judentum, wie es auch heute im rabbinischen Judentum ist. Memra ist ein Konzept:
1. Manchmal ist Memra das gleiche wie Gott, aber manchmal ist es getrennt von Gott.
2.Memra war Wirkende in der Schöpfung , immer wenn Gott schaffend wirkte, tut er das durch Memra.
3 Memra ist der Wirkende bei der Errettung, Wann immer Gott z.B. im AT errettet hat, dann durch Memra.
4. Memra war auch as Mittel, durch das Gott im AT sichtbar wurde. Die Rabbiner nennen es Schechinah.(Herrlichkeit) Wann immer der unsichtbare Gott sichtbar wurde, war es die Schechinah (Licht, Feuer, Wolke). Memra ist das Mittel durch das Gott sichtbar wurde.
5. Memra ist der Ursprung der Offenbarung, Wenn Gott sich dem Menschen offenbart hat, dann durch Memra.
6. Memra ist das Mittel, mit dem sine Bündnisse besiegelte.
So lesen sie doch mal die ersten Verse aus dem Joh.ev mit diesem Blickwinkel, setzen sie Memra da über all ein.
Was die Rabbiner nicht wussten, Memra hatte einen 7 Punkt.
Memra hat einen Namen, Yeschuah (Jesus)
Pausenclown
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 27.07.2017 09:38
Losung
Gehorsam ist besser als Opfer / 1. Samuel 15,22
Selig sind, die das Wort hören und bewahren. / Lukas 11,28
Matthäus 18, 1-6
Philipper 4, 10-23
Das Wort Gottes ist der Gegner deines Willens, bis es der Urheber deines Heils wird.
Solange du dein eigener Feind bist, ist auch das Wort Gottes dein Feind.
Sei dein eigener Freund, dann ist auch das Wort Gottes mit dir im Einklang. (Augustinus)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Sterben - Tod; Wohin geht die Seele?
von Burgen am 27.07.2017 09:26Hallo ihr Lieben,
mich wundert gerade, dass niemand sich für dieses elementare Thema interessiert ...
Mir jedenfalls begegnet es in Form von anderer Leute Nahtoderzählungen immer wieder.
Dieser Blick in die andere Welt, nicht nur das, was in der Offenbarung darüber zu lesen ist.
Jedoch bringt die Offenbarung immer wieder den Fokus auf "Jesus allein" und bringt in den Frieden Christi.
Gruß
Burgen
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von Cleopatra am 27.07.2017 07:53Ich liebe auch Gottes Wort.
Es zeigt so viel.
Im Moment lese ich auch mehr im alten Testament, selbst die Geschichten haben uns heute noch so viel zu sagen.
Aussagen, die Gottes Wort in Frage stellen (oder Teile davon) sehe ich immer erstmal sehr skeptisch an (erinnert mich an die Geschichte im Garten Eden.. "...sollte Gott wirklich gesagt haben....?)
Richtig, man solle es erstmal beweisen.
Ich denke, es ist viel besser, Gottes Wort so anzunehmen, wie es ist.
Denn wenn wir einzelne Bibelverse hinterfragen, kommt sofort die nächste Frage- was ist denn noch verfälscht?
Und was kann ich hundertprozentig glauben?
Ne, wir haben ein so wunderbares Geschenk, Gottes Wort, das dürfen wir getrost annehmen.
Die Verbindung von der Beziehung zu Jesus und der Beziehung zu Gottes Wort finde ich interessant.
Darüber habe ich bisher noch garnicht nachgedacht.
Aber irgendwie auch logisch- ich kann ja nicht die Bibel lieben und Jesus nicht.
Und umgekehrt geht das auch nicht.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von Henoch am 26.07.2017 23:51Hallo Ihr Lieben,
also, für mich ist es wunderbar, ganz sicher zu sein, dass das Wort in der Schrift und der Herr übereinstimmen, und damit letztlich auch der Vater und der Geist.
Das Wort in der Schrift alleine ist toter Buchstabe und man versteht nichts, man hat Ohren, ohne zu hören und Augen ohne zu sehen, dass man sich nicht bekehre und eine dicke Decke hängt vor dem Gesicht. Ja, und auch wenn man erkennt, was gemeint ist, erkennt man noch nicht so, wie man erkennen soll.
Bis der Herr eingreift, die Decke wegreißt und Augen und Ohren öffnet und das Herz erfasst durch sein Wort. Dann wird es lebendiges Wort.
So wie Beziehung ohne Worte kaum möglich ist, und erst recht nicht, wenn man sich zugleich auch nicht sieht, so ist das Wort Gottes die Basis dafür, eine Beziehung zum Herrn aufzubauen. Ich lerne ihn kennen, Stück für Stück. Und genau dazu wurde die Schrift gegeben, dass wir den wahren Gott erkennen und den, den er gesandt hat, denn das ist Leben.
Ich will wissen, was der Herr Jesus für Gedanken hat, was er wichtig findet, wie er liebt und was und wen, wanach er sich sehnt, worauf er sich freut, was er für uns bereitet hat, wie sein Herz ist und worüber er weint. Ich will wissen, wie er mitfühlt, wie er tröstet und rettet. Ich freu mich, wenn ich durch die Schrift einen neuen Asaekt seines Wesens entdecken darf und wie oft bin ich dann überwältigt von seiner Herzensschönheit. Manchmal kommen mir die Tränen über seine Liebe und Fürsorge, wenn er durch die Schrift in mein Herz spricht. Je besser ich ihn kenne, desto größer und unerträglicher wird die Sehnsucht, ihn zu sehen, wie er ist. Ich freu mich auf ihn.
Henoch
Re: Die Bibel - Wort Gottes in Beziehung zu Jesus - Wort Gottes?
von Lila am 26.07.2017 22:52Ich denke Gottes Wort dürfen wir nicht nur auf eine Lehre reduzieren.
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.
1Mose 1,3
Gottes Wort erschallt, und schafft zu gleich, was Er sagt. Gottes Wort ist schaffende Kraft!
Darum lesen wir:
Denn in ihm (Jesus, Wort Gottes) ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; 17 und er ist vor allem, und alles besteht in ihm.
Kol 1,16-17
Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, 2 welchen er zum Erben von allem eingesetzt, durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat; 3 welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und nachdem er die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst vollbracht, sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat.
Hebr 1,1-3
Liebe Geli!
Genau! Und wenn in NT von den "Schriften" lesen, kann man nur das AT bedeutet haben, der der NT wurde später geschrieben, also existierte damals noch nicht. Und C. Cohen finden wir im NT 1600 direkte, wie auch indirekte Zitaten azs der AT.
LG
Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: Dreieinigkeit
von Lila am 26.07.2017 22:28Danke, Geli, so denk ich auch. Wir machen nicht irgendwie von drei Götter eins, sondern es ist Ein Gott, mit seinem Wort und Seinen Geist.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Dreieinigkeit
von geli am 26.07.2017 22:12Nein,ich finde es nicht zu lang
- und es ist gut verständlich.Ja, Dreieinigkeit - das können wir Menschen nicht wirklich verstehen, wir können nur in etwa Beispiele finden, um es zu erklären.
Mir hilft es, mich selbst anzuschauen:
Auch ich bestehe ja aus meinem sichtbaren Körper. In diesem Körper wohnt (unsichtbar) meine Seele, die von Gott eingehaucht ist, und außerdem wurde mir noch bei der Wiedergeburt Gottes Geist gegeben. Somit bestehe auch ich aus drei Teilen.
Der Unterschied zwischen mir und Gott ist der, dass meine drei "Teile" untrennbar zusammenbleiben müssen - ich kann sie nicht trennen (außer, wenn ich sterbe, dann trennen sie sich).
Gott dagegen kann seinen Geist "ausgießen" - oder er kann ihn in einen Menschen, wie z.B. Jesus, hineinlegen, ohne dass er deswegen nun "ohne Geist" sein muss. Er kann sich in verschiedenen Formen zeigen, und bleibt aber trotzdem ein Gott.
Er bleibt ein Gott, der im Himmel wohnt, und kann doch gleichzeitig überall auf der Erde sein und in jedem seiner Kinder sein undist dabei derselbe, der im Himmel ist.
Auch wenn wir es nicht verstehen - für Gott ist alles möglich.
Lg, geli
Re: Dreieinigkeit
von Lila am 26.07.2017 21:59Gott ist heilig! Ich denke nicht, dass wir je mit unsere menschlichen Denken seinen Wesen je ganz erfassen können. Wir lesen in der Bibel in den verschiedenen Erscheinungsbildern. Unter anderem, sagt Paulus: Gott ist Geist. Wir sehen seine Herrlichkeit im Geist. Eins ist sicher: Es gibt nur ein Gott! Der einzige der mir half es zu verstehen ist Gottes Offenbarung in der Bibel.
Höre Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein.
5Mose 6,4
Hebräisch:
Shma Yzrael JHVH Eliheinu, JHVH echad
Das Wort Echad, bedeutet auch eins und kommt öfters vor. Ein Beispiel:
Darum wird der Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, daß sie zu einem - echad Fleische werden.
1Mose 2,24
Das alleinige wird mit „Jahid" ausgedrückt, Beispiel:
Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen - Jahid, den du lieb hast, Isaak, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir nennen werde!
1Mose 22,2
Wir haben es gelesen, dass Jesus-Jeschua Gottes Wort ist.
Griechisch steht da „Logos", das entspricht hebräisch das Begriff: „Dabar"
In griechische Denkweise kann dem „Logos" auch eine realitätsfremde philosophisches Wort bedeuten.
Beim das entsprechende hebräisches Wort ist es nicht so. „Dabar" beinhaltet Wahrheit, ein wirkendes und schaffendes Verb. Es ist selbst die Wirklichkeit und schafft sogleich Wirklichkeit.
Dieses Denkweise sehen wir in der Bibel, wo Gott von sein Wort, Jesus spricht.
Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, er habe denn die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht, daß sie dem Sämann Samen und dem Hungrigen Brot gibt; 11 also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende!
Jes 55,10-11
Also Gottes Stimme, das Dabar ist Jesus-Jeschua
Hebräisch heißt Gottes Geist: „Ruah Elohim" „Ruah HaKodesh" – Heilige Geist.
Dennoch Ruah bedeutet auch Atem, Odem, bewegte Luft, wie zB Wind.
...und es starb alles, was auf dem trockenen Lande einen lebendigen Odem - Ruah in der Nase hatte.
1Mose 7,22
Also was ich dadurch verstanden habe:
Gott mit seinem wirkendes und schaffendes Wort, der auch Leben und Wahrheit ist, Jesus - Jeshua, und mit seinem Odem, Atem, der Geist Gottes, ist ein einziger GOTT!
Auch der Mensch kann man nicht trennen von seiner Sprache und von seinem Atem, es bleibt ein Mensch.
Ein wenig lang geworden, und ich hoffe, man kann es verstehen.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Dreieinigkeit
von geli am 26.07.2017 21:57"Logos" - damit ist das gesamte Wort gemeint.
"Rhema" - damit ist das Wort gemeint, das mich heute ganz persönlich anspricht.
Darüber habe ich vor vielen Jahren einmal eine Predigt gehört, und "Logos" und "Rhema" ist mir unvergesslich geblieben.
Für mich persönlich ist immer das "Rhema" ganz besonders wertvoll - weil es mich ganz persönlich anspricht und sich deutlich vom "allgemeinen" Logos abhebt.
Ich denke, dass bei einem "Rhema", das mich trifft, Gott in seiner "Dreiheit" beteiligt ist - er will zu mir sprechen und tut das durch den Heiligen Geist, der mir sein Wort aufschließt und verständlich macht. Und auch Jesus, der ja "das Wort" ist, der ist beteiligt, denn "das Wort" spricht zu mir, indem ich es lese.
Lg, geli

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