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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?
von nennmichdu am 04.07.2017 19:41Hallo Jonas,
ich möchte ein wenig auf deine Gedanken eingehen und meine Überlegungen gegenüber stellen.
Du schreibst:
Ersteinmal will ich noch mal auf die Begrifflichkeiten, "Sünde" und "Schuld" - bzw. "schuldig werden" eingehen.
"Sünde" bedeutet in eine Trennung, in einen Abstand (Sund - Altdeutsch gleich Abstand) von Gott zu geraten. In Eden dann der Zustand, wo Adam und Eva auf sich selbst sehen - das sie nackt (unabhängig und bloss) sind, dort wo sie nun ihr eigener Gott, ihre eigenen Herren sein wollten. Nicht mehr in Abhängigkeit von Gott lebten.
Aus diesem Zustand heraus - dem gefallenen Zustand - in der Sünde - in der Trennung von Gott, fallen wir dann in Übertretungen, werden wir schuldig an anderen Menschen und damit auch an Gott - dem Schöpfer dieser anderen Menschen. Und hier fällt dann als erstes Kain in Schuld, der seinen Bruder Abel umbrachte.
Wie war es aber in Eden bei Adam und Eva.
Gott erlaubte ausdrücklich Adam von allen Bäumen im Garten zu essen. Das heißt, es war nicht verboten von Gott vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen.
Nur falls er davon essen würde, sollte er wissen, das er einen unabwendbaren Tod damit entgegen eilen würde.
Als dann Adam und Eva davon aßen, wurden sie sich bewußt nun in ihren Begierden, denen sie nachgegeben hatten, bloss gestellt und hilflos (nackt) zu sein. Weil all dies, was auch die Welt ausmacht und in der Welt ist (Augenlust, Fleischlust und Hoffärtiges Leben/Stolz) sie nicht bekleiden tut. Sie nicht wärmt, sie nicht ziert. Sie vor Gott als bedürftig und arm, nackt und bloss darstehen lässt.
Dessen waren sie sich nun bewußt - im Erkennen ihrer nun geweckten und nicht mehr zu stillenden Begierden.
Aber warf ihnen das Gott vor? Verlangte er von Adam und Eva einen blinden Gehorsam um dann zu schauen, ob sie ihm wirklich so treu waren, das sie der Versuchung mit dem Baum und der Schlange wiederstanden?
Sollte ein gottgefälliges Leben darin bestehen, das ich alles richtig mache. Erfülle was Gott erwartet. Mich regelgerecht verhalte? Und hier nun sollten Adam und Eva versagt haben? Schuldig geworden sein?
Das denke ich nicht. Zumal du selbst schon sagst, das Adam und Eva die Erkenntnis von Gut und Böse erleben sollten. Wie sollte er sie dann dafür tadeln, das sie ihren Begierden nachgaben.
Und er tadelt sie ja auch nicht. Ebensowenig sagen Adam und Eva die Unwahrheit, als Gott fragt, ob sie vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Und auf ihre Antworten - die Frau, die du mir gabst, gab mir von der Frucht .... die Schlange betrog mich.... gibt Gott ja auch keine Richtigstellung.
Also kann es nicht sein, das Adam hier etwas eingestehen hätte sollen um als "gerechtfertigt" aus der Sache wieder herauszukommen.
Auch Gott macht ihm keinen Vorwurf. Er lässt den Menschen "nur" die Folgen ihres Tun ERLEBEN.
Schmeißt sie auch nicht aus Eden raus, weil sie vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten. Sondern er vertreibt sie aus dem Garten, damit sie in diesem Zustand der selbst gewählten Unabhängigkeit von Gott nicht auch noch Jesus (den Baum des Lebens) aufnehmen würden um dann in ihren Sünden ewig leben zu müssen.
Die Triebfeder vom Baum zu essen, waren die geweckten und erwachten Begierden.
1. Mose 3,6
Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte.
Wir kennen den Tod schon, er begegnet uns überall und jeder hat Verstorbene Angehörige. Adam und Eva kannten den Tod anfangs nicht. Und konnten somit auch nichts damit anfangen - hatten keine Erfahrungswerte, was es heißt Menschen zu verlieren. Auch die eigene Existenz zu verlieren, plötzlich nicht mehr da zu sein, mag vielleicht bedrohlich für sie gewesen sein. Aber da sie keine Erfahrungswerte diesbezüglich hatten, können nur die Begierden dann im Vordergrund gewesen sein.
Ich denke eine der Hauptanstrengungen des natürlichen Menschens, und das betrifft Adam und Eva nachdem dem Sündenfall und dann alle nachfolgenden Generationen, ist der Versuch die verloren gegangene Gemeinschaft mit Gott wieder zu erlangen. In den verschiedenen Religionen bemüht sich nun der Mensch aus eigenen Anstrengungen und Werken heraus, diese Gemeinschaft wieder zu erlangen. Gott zu versöhnen.
Was aber nicht gelingt und nicht in Gottes Plan ist.
Gott selbst versöhnt sich nun mit dem Menschen, indem er seinen Sohn gibt und als Sühneopfer darstellt. Sein Sohn der die Sünden/Schulden der Welt getragen hat.
Und nur dort, wo ich weiß, das ich wieder zu Gott kommen kann, weil er mir die Hand reicht, weil er mir den Weg zurück - aus der selbst gewählten Unabhängigkeit von ihm, in der Gefangenschaft meiner Begierden und Gelüste, zeigt, wo er mir seine Liebe offenbart, werde ich von seiner Liebe erfüllt dann in der Lage sein, andere zu lieben.
Also hier denke ich kannst du nicht Mann und Frau in zwei Prinzipien unterteilen. Die Bibel tut dies auch nicht. Adam und Eva entschieden sich beide durch ihren Menschlichen Verstand und Willen dazu, ihren (fleischlichen) Begierden Folge zu leisten. Darin unterscheiden sie sich nicht. Nur das Eva sich (zuerst) hat verführen lassen und der Mann dann aber der Stimme seiner Frau mehr gehorchte als Gottes Stimme.
Der UNABWENDBARE und unaufhaltsame Tod war dann die Folge des Fluches des nun unter stärkerem Verschleiß zu führenden Lebens ausserhalb von Eden. Getrennt vom Baum des Lebens. In dem wir dann, nach Vergebung unserer Schuld nun durch Jesus ewiges Leben haben.
1. Mose 3,10
Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.
Warum fürchtete sich Adam? Nicht weil ihm Vertrauen in Gott fehlte, sondern weil er sich nun seine eigenen Existenz als letztlich hilfloses schutzbedürftiges Wesen bewußt war.
Wenn wir als Christen eines Tages vor Gott treten, dann werden und können wir nur bekleidet mit Jesu Gerechtigkeit vor ihm erscheinen.
Adam jedoch wollte nun so sein wie Gott und sah an sich selbst, das da so gar nichts war, was göttlich war. Was ihn bekleidet oder auszeichnen täte vor Gott. Womit er sich schmücken oder umgeben könnte. Er hatte nichts als seine blosse nackte Existenz. Die noch davon abhängig war, das er etwas zu essen fand/bekam. Und von der Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösens hatte Gott ihm gesagt, das diese Frucht ihn nicht satt machen könne. Ja das er im Folgen seiner Begierden letztlich leer und nackt dastehen würde. Was den Tod zur Folge haben wird.
soweit erstmal meine Gedanken hierzu für heute,
lg,
Thomas
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 04.07.2017 19:18Hallo Nobse
Freut mich, dass wir doch Punkte gefunden haben, in denen wir übereinstimmen.
Und was ist mit Buddha? Was mit Mohammed? Was mit Krishna? usw. usf.
Wir sprachen doch von den Gläubigen, die in den Briefen angesprochen sind, nicht über Dunkelmächte.
Wenn von "Tod/Wiedergeburt/neuem Leben" die Rede ist, dann geht es da um Menschen, die von sich sagen können: "Röm 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln."
Meinst du damit, Paulus hat Jesus falsch verstanden?
Und du verstehst Jesus "richtiger" als Paulus?
Gelten für dich nur die überlieferten Worte Jesu aus den Evangelien - und der "Rest" des NT ist falsch verstandendenes Geschreibsel?
Nun, wenn wir ohne gute Taten nur "halb erlöst" wären und wir nur dann "gerechtfertigt" wären, wenn wir uns das auch "verdient" hätten - wie verstehst du dann diese Geschichte, die Jesus selbst (nicht Paulus!) erzählt hat:
Lk 18, 9 Er sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis:
10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.
11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner.
12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.
13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!
14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener.
Obwohl dieser ein Sünder war und keine gute Taten aufweisen konnt, im Gegensatz zu jenem, der einen wirklich vorbildlichen Lebenswandel geführt hat.
Die "Rechtfertigung" gab es aber nur aufgrund der Sündenvergebung für den, der erkannte, dass er sie braucht und darum bat. Nicht aufgrund seiner Verdienste.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Geistesgaben
von Henoch am 04.07.2017 18:51
Hallo Cleo,
genau, so schreb ich das ja auch....Gott teilit die Gaben bei bedarf zu. Wird einer zum Dienst bestellt, hat er die Gabe für die Dauer des Dienstes. Wird einer zu einem Werk gerufen, bekommt er sie wie er sie braucht.
Macht einer mit einer Gabe Schabernack, also Dinge, die nicht den Gläubigen oder die Gemeinde erbauen oder der Evangelisation dienen, dann wird die Gabe vermutlich nicht von Gott sein.
Henoch
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von nobse am 04.07.2017 18:39Liebe Forums-Mitglieder und Mitleser,
danke für eure Beiträge und Denkanstöße.
Danke nopse. Dein letzter Post hat Licht ins Dunkel gebracht
Freut mich, wenn du aus meinen Beiträgen für dich etwas mitnehmen kannst.
1. Gott hat uns erlöst durch Jesus Christus.
Das ist sein Werk und es ist vollständig, da kann niemand etwas dazu tun oder wegnehmen ( vgl die vielen Stellen, in denen "vollständig", "ein für allemal" usw steht).
In Kol 3 ausgedrückt: "Ihr seid gestorben .... ihr habt abgelegt .... ihr habt angelegt ...."
Vollständig ist der Sieg über die Hölle und die Dunkelmächte, allen voran der Satan.
Aber sind deshalb alle schon erlöst? Was ist mit den Dunkelmächten? Sind sie erlöst oder treiben sie immer noch ihr Unwesen?
Und was ist mit Buddha? Was mit Mohammed? Was mit Krishna? usw. usf.
Sind sie alle bereits erlöst?
Nein. Die Erlösung hat zur Voraussetzung, dass wir uns dem Erlöser Jesus Chrsitus zuwenden, damit unsere individuelle Erlösung stattfinden kann.
Wenn Paulus davon spricht, "Ihr seid gestorben, Ihr habt abgelegt, Ihr habt angelegt", dann sind das wieder einmal nicht die Worte unseres Herrn.
Der sagte nämlich: Wenn dich ein Glied deines Körpers ärgert, dann reiss es von dir, damit nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde!
Durch die Erlösung steht den Menschen, die sich danach ausstrecken, wieder der Heilige Geist zur Verfügung. Wir dürfen aus dem Geist heraus leben und ja, wir dürfen auch nach unserem Willen damit wirken - denn wenn wir Christus angehören, sind wir Glieder seines Leibes und wir sind keine Marionetten!
Das bedeutet aber nun nicht, dass wir vollständig in allen Punkten Jesus völlig ähnlich wären! Doch das ist das Ziel, Jesus ist der Weg. Wozu bräuchten wir einen Weg, wenn wir bereits endgültig erlöst wären?
Und dann geht es weiter: "Weil ihr schon seid, weil ihr schon habt .... darum setzt das auch konkret um in eurem Leben, lasst euer Licht (das ihr empfangen habt) auch leuchten, lasst die Quelle sprudeln die euch geschenkt wurde
Völlig d'accord. Wir dürfen von Gottes Gaben - vor allem vom Heiligen Geist - nehmen und in der Kraft Gottes wachsen! Aber es wäre kein Wachstum möglich, wenn wir schon vollkommen wären.
Mit deinen restlichen Worten beschreibst du das, was mein Reden von Anfang an war:
Aber wir können sie behindern oder verstopfen.
Ganz genau. Und das ist beim Sündenfall passiert.
Richtig! Und das ist allein unsere Entscheidung, ob wir das nun tun oder nicht tun. Wenn wir es aber tun, dann dienen wir damit Christus und dann wird uns der Vater ehren! Dadurch werden wir zu Heiligen und dadurch wurden die großen Heiligen der Kirche zu Heiligen.
Ja, es gibt viel zu tun, vor allem auf geistigem Gebiet.
Hören wir auf Jesus und lassen unser Licht leuchten!
Herzlichen Gruß und Gottes Segen,
Nobse
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Geistesgaben
von geli am 04.07.2017 17:45Also ich glaube das auch nicht, denn es heißt ja: "...Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will." - 1. Kor. 12,11
Unter "Zuteilen" verstehe ich, dass ich etwas bekomme, was ich vorher nicht hatte.
Lg, geli
Re: Geistesgaben
von Greg am 04.07.2017 17:31Liebe Cleo:
Danke für dein tolles Zeungnis!
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von geli am 04.07.2017 13:30Und dann geht es weiter: "Weil ihr schon seid, weil ihr schon habt .... darum setzt das auch konkret um in eurem Leben,
Das drückt eigentlich die ganze Problematik in einem einzigen Satz gut aus! Ich hab ja auch dazu schon einiges geschrieben...
"Weil ihr seid... weil ihr habt... darum setzt das nun auch konkret um in eurem Leben."
Aber eigentlich wollte ich auf das eingehen, was Cleopatra angefragt hatte, denn das ist ja auch eigentlich das Thema: nämlich ob wir Engel oder Maria oder sonstige Heilige anbeten/anrufen dürfen:
Weiß jemand gerade zufällig wer das war?
Er wollte Rat holen bei einem Toten und da konnte man auch gut sehen, wie sclecht Gott das findet.
Ja, das war der Saul, nachdem Gott ihn verworfen hatte und Gott ihm nun auch nicht mehr antwortete - zu lesen in 1. Sam. 28, ab Vers 3.
Der verstorbene Samuel war ja nun auch ein Mensch, der sehr eng mit Gott verbunden war und sich innerhalt des Volkes Gottes sehr verdient gemacht hatte - die heutige Kirche hätte ihn mit Sicherheit auch "heilig" gesprochen.
So dachte sich Saul, dass es doch gewiß nichts schaden könnte, zu ihm als einen Mann Gottes Kontakt aufzunehmen - genau wie auch in heutiger Zeit Menschen den Kontakt mit Verstorbenen suchen - sei es nun Maria, oder andere Verstorbene, die von der Kirche "Heilig" gesprochen wurden.
Manche dieser "Heiligen" werden angerufen, wenn man etwas verloren hat. Andere ruft man für sonstige Probleme an, die so im Leben auftreten können. Oder man "betet" einfach nur zu ihnen.
Aber wer sind denn diese "Heiligen"?
Ja, es sind einfach nur verstorbene Menschen. Maria war eine gottesfürchtige Frau, von der es in ApG. 1,14 heißt:
"Diese alle (die Jünger) waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern."
Auch bei der Kreuzigung wird Maria erwähnt: Sie stand wohl dabei, denn Jesus sorgte an dieser Stelle für sie:
Joh. 19,26:
Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht er zu dem Jünger: "Siehe, das ist deine Mutter!"
Dass sie mit den anderen Jüngern mit ihren Söhnen im Gebet war, das zeigt, dass sie (und auch die Brüder Jesu) nun wohl an ihren Sohn glaubte.
Das bedeutet aber gleichzeitig, dass sie, genau wie alle anderen Menschen, ihren eigenen Sohn um Vergebung bitten mußte - denn auch Maria hatte als menschliches Wesen die Erlösung, die Jesus anbietet, nötig.
Später ist sie wie alle anderen Menschen gestorben, als Gläubige ist nun also beim Herrn - der hier auf der Erde auch gleichzeitig ihr Sohn war. Nun aber ist er ihr Herr - hier ist kein Unterschied zu den anderen Menschen, die gläubig verstorben sind.
Was sagt nun aber Gott dazu, dass wir Menschen Kontakt zu Verstorbenen Personen aufnehmen?
Ich nenne hierzu mal zwei Stellen, die ich gefunden habe - es gibt sicherlich noch mehr dazu:
5. Mose 18,11 und 12:
...oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der Herr, dein Gott, die Völker vor dir.
Jes. 8,19:
Wenn sie aber zu euch sagen: Ihr müßt die Totengeister und Beschwörer befragen, die da flüstern und murmeln, so sprecht: "Soll nicht ein Volk seinen Gott befragen? Oder soll man für Lebendige die Toten befragen?"
Off. 22,9: "Tu es nicht! Bete Gott an!" - alleine zu ihm dürfen wir Kontakt aufnehmen, um zu beten, zu bitten, um ihn zu befragen, um anzubeten.
Alle anderen Versuche, Kontakt zu verstorbenen Geistern aufzunehmen, auch wenn diese noch so "heilig" gelebt haben, ist ein Verstoß gegen das erste Gebot!
Natürlich muss das jeder für sich ganz alleine entscheiden, wie er zu diesem Thema steht - es ist jedenfalls ein sehr wichtiges und grundlegendes Thema.
Allerdings wird auch jeder, der zu einem Toten Kontakt aufnimmt - und sei es auch "nur", um zu "beten", obwohl es Gott als "Greuel" bezeichnet, dafür einmal vor Gott Rechenschaft ablegen müssen!
Lg, geli
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 04.07.2017 10:481. Die Reinigung ist ein Prozess, kein enmaliges Ereignis.
2. Die Reinigung hat zur Voraussetzung, dass wir etwas tun, nämlich in diesem Gleichnis: Frucht bringen (was das genau bedeutet, könnte man auch einmal besprechen).
Hallo Nobse
Vielleicht hast du es ja überlesen, aber ich habe darüber ausführlich geschrieben, guck mal nach auf S. 7 von solana am 02.07.2017 18:56 (mit dem Verlinken klappt es leider nicht).
Hier muss man auch sauber trennen und nicht alles in einen Topf werfen!
1. Gott hat uns erlöst durch Jesus Christus.
Das ist sein Werk und es ist vollständig, da kann niemand etwas dazu tun oder wegnehmen ( vgl die vielen Stellen, in denen "vollständig", "ein für allemal" usw steht).
In Kol 3 ausgedrückt: "Ihr seid gestorben .... ihr habt abgelegt .... ihr habt angelegt ...."
Wir sind "gestorben" und haben von Gott neues Leben bekommen.
2. Können wir als Erlöste, Erneuerte, nicht einfach so weiterleben wie wir es vorher getan haben (s. dazu auch bspw Röm 6).
Wir sind aufgefordert, alles Alte abzulegen wie ein altes Kleid und das Neue anzulegen, mit dem wir schon ausgestattet sind.
Hier steht nicht: "Ihr seid nur halb gestorben und habt euer neues Leben erst halb bekommen - nun erarbeitet euch den Rest selbst".
Sondern ganz eindeutig (und an vielen anderen Stellen auch): "Ihr seid ...." "Ihr habt.....".
Und dann geht es weiter: "Weil ihr schon seid, weil ihr schon habt .... darum setzt das auch konkret um in eurem Leben, lasst euer Licht (das ihr empfangen habt) auch leuchten, lasst die Quelle sprudeln die euch geschenkt wurde (Joh 4,14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.)
Die "Quelle" ist nicht unser Werk und auch nicht das "Licht" das durch uns leuchten soll (2. Kor 4, 6 Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, ...)
Aber wir können sie behindern oder verstopfen.
Wir sind aber aufgefordert, alles "abzulegen", was im Weg ist und unserem neuen Leben nicht entspricht.
Und aufgefordert, alles "anzulegen", was wir "im Verborgenen" schon haben, damit es für alle sichbar wird wie ein Licht auf einem Leuchter ungehindert strahlt und eine Quelle ungehindert sprudelt.
Und ja, das ist ein lebenslanger Prozess.
Und ja, Licht und lebendiges Wasser leuchtet/fliesst bei vielen recht spärlich .... da haben wir alle noch viel Arbeit vor uns
.Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Burgen am 04.07.2017 10:16Danke nopse. Dein letzter Post hat Licht ins Dunkel gebracht 
Ja, der Reinigungsprozess ist ein lebenslanges Unterfangen.
Und wie Paulus an seinen Glaubenssohn Timotheus schreibt: Hab acht, gib nicht auf ... halte fest. Bleibe in der Lehre. Glaube ihr, so wirst du gerettet und die, die dich hören.
Und die Ohren hören zwar und dennoch hören sie oft nicht.
Darum sollten wir vielleicht viel öfter jesus bitten, die Augen und die Ohren zu öffnen.
Es kommt dann sogleich noch das Herz hinzu. Ein offenes Herz, welches wir gleichermaßen beschützen sollen.
In manch einem Lebenszeugnis stellt sich Gott ja dem Menschen von sich aus in den Weg.
Meist jedoch befand sich der Mensch vorher auf der Suche.
Da finde ich das Zeugnis des Gandih immer wieder erschütternd.
Er war bereit Christ zu werden. Wollte hineingehen in die Kirche und Christ werden. Aufgrund seiner Hautfarbe liess man ihn nicht hinein. Daraufhin ging er zurück nach Indien und in den gewaltlosen Widerstand.
Wie hätte Jesus diesen Mann für seine indischen Landsleute als Christ gebrauchen können ????
Das mit "es war eben seine Bestimmung oder so" abzutun, greift viel zu kurz.
Gruß
Burgen
Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von solana am 04.07.2017 10:15Ahh, tut meinst so wie in etwa das hier, dass der Mensch eher macht- und willenlos Gott ausgeliefert ist, der durch ihm wirkt oder auch nicht wirkt,
Hallo Jonas
Ich meine es so, wie ich es geschrieben habe und wie es in den Bibelstellen steht, die ich dazu zitiert habe
.Aber man kann natürlich alles missverstehen und versuchen, "ad absurdum" zu führen.
Genau solcher Art der Diskussion kommt Paulus zuvor mit seinen Argumenten, die er gerne so einleitet: "Was wollen wir hierzu sagen?"
ZB hier in Röm 9, 14 ("Ist denn Gott ungerecht?") oder zB auch Röm 6,1, wo es um die provokante Frage geht: "Wenn Gottes Gnade durch unsere Sünde erst recht mächtig wird, sollten wir dann nicht einfach munter drauf los sündigen, um ihm mehr Gelegenheit zu geben, sich uns gegenüber als "gnädig" zu erweisen?"
Ob hier tatsächlich solche provokanten Fragen "im Umlauf" waren oder ob Paulus mit seiner Logik denen von sich aus zuvor kommt - die Antwort fällt so aus, dass er zeigt, wie absurd eine solche Ansicht ist. Und wie wenig es dem Menschen ansteht, mit seinem "Gerechtigkeitsempfinden" mit Gott streiten zu wollen und ihn zu fragen: "Warum hast du mich so gemacht?"
Wenn du es mal im Einzelnen durchdenkst, dann wird doch eigentlich ganz klar, dass "Früchte" nicht die rühmenswerte Leistung der Pflanze sind, die sie hervorbringt.
In den den entsprechenden Bibelstellen ist von der "Frucht des Heiligen Geistes" die Rede - das ist doch nicht die Leistung und das Verdienst des Menschen, in dem er wirkt!
1Kor 4,7 Denn wer gibt dir einen Vorzug? Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als hättest du es nicht empfangen?
Das, was wir bekommen haben, ist wie ein Schatz in einem tönernen Gefäss - damit wir uns immer unserer Eigenschaft als "zerbrechliches Gefäss" bewusst sind und erkennen, dass diese Kraft nicht aus uns selbst kommt:
2Kor 4,7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.
Aber es fällt uns Menschen halt schwer, nicht mit unserer Leistung glänzen zu können und Gott dafür die Ehre zu geben.
Besonders in einer Umgebung, in der der Wert eines jeden nach seiner Leistung beurteilt wird ......
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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