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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von pausenclown am 13.07.2017 09:55

Hallo,  
Nun gut jetzt sind wir wieder bei den Pharisäern. Tja, was ist den nun so schlimm an denen?  
Haben Sie die Traditionen nicht sehr geachtet und die Schrift da rein gepresst?  Wie sich Geschichte wiederholt. Nun ist die Lehre und das Schriftverständnis der katholischen Kirche ebenfalls durch ihre Traditionen geprägt. Die Pharisäer legten Menschen ein Joch auf. 
Was nun die Lehre der katholischen Kirche mit menschen tut,  soll jeder für sich beurteilen.

Pausenclown  

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von Greg am 13.07.2017 09:38

Greg sieht mich schon in der Hölle und meint, ich würde die Schrift vergötzen.

LOL! Nein, ich sehe dich nicht in der Hölle mit einem Bibel Götzen. Das verstehst Du falsch.

Wenn wir auf Katholischen Geschwister mit dem Finger zeigen und sagen "Schau mal, Du Zauberer und Wahrsager! Du plumpst in den Feuersee!" Dann wird Gott auf dich Zeigen und sagen "Schau mal du Feigling und Lügner, pass auf, das Du nicht als erstes dort reinplumpst".

Das "Dich" bezeiht sich auf eine person der Gruppe "wir". Vielleicht wäre uns und wir besser, aber ich denke, dann würdest Du dich slebst nicht angesprochen fühlen. Auf jeden fall gilt es für alle, die andere Christen einfach nur kritisieren und sagen, das sie etwas ganz krass widergöttlich falsch machen und mit der hölle gedroht wirt (als biblische konsequenz).

Wenn wir einfach nur zeigen und unterschwellig drohen und ihnen subtil den glauben absprechen, tja, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir genau so hart ins gericht genommen werden für unsere verfehlungen und offenbart bekommen, wie übel es bei einem selbst aussieht.

Bedenke auch die Gegenüberstellung "Du plumpst in den Feuersee! - Pass auf, das Du nicht als erstes reinplumpst."

Da steht die ausgesprohene Verurteilung einer Warnung gegenüber.

Stattdessen ein rumgenöhle, wie Falsch die anderen doch glauben und pochen dabei auf die Schrift, die zu einem kleinen Götzen geworden ist.

Ja, diesse Gefahr sehe ich, wenn Leute die Bibel benutzen um über andere Konfessionen zu richten. Ich benutze bewusst richten und nicht "in der biblischen Lehre fundierte zurechtweisung".

Es ist überhaupt niemanden in der Katholischen Kirche geholfen, wenn ich die Bibel zitiere und zeige, das sie ein haufen Totenbeschwörer sind, die in die Hölle gehen. Auch wenn die Bibelverse passen würden (was sie nicht tun), habe ich in keinster weise dazu beigetragen, das diese menschen geholfen wird.

Und da wären wir wieder bei den Pharisäer. Sie hatten auch was an manche Leute auszusetzen und konnten ganz genau aufzeigen, wo sie falsch lagen. Manchmal hatten sie sogar recht. Aber getan haben sie nix um diese Leute zu helfen, weder fürbitte noch barmherzigkeit.

Jesus hat ihnen gesagt, das einfach aufzuzeigen, das ein anderer falsch liegt nicht reicht. So kann die Schrift zum Götzen werden, wir lieben die Buchstaben, aber nicht die Leute, die von den harten Buchstaben verurteilt werden.  

Es gibt etliche Konfessionen, mit denen ich nicht konform gehe. Einige finde ich sogar gefährlich. Aber ich merke, das es wenig bringt, mit Bibelstellen Fehler aufzuzeigen und zu wettern. Davon gibt es genug Leutchen im Netz und in christlichen Foren, die Aufzeigen warum alle anderen Christen doof sind, nur man selbst nicht.

Wenn das Erkennen eines Mißstandes nicht verbunden wird mit Barherzigkeit, Liebe und eine Tiefe Sehnsucht das diese Menschen sich an Gott klammern, dann ist es leeres Gerede. 

Es ist selten wo im Christlichen Forum jemand schreibt:

"Hey, ich denke das Gemeinde X falsch liegt wegen Bibelvers XY. Aber ich liebe diese Geschwister aus tiefsten Herzen und bitte Gott darum, das er mich mit umso mehr leibe und Barmherzigkeit für sie erfüllt. Es kann auch sein, das ich falsch liege und Bitte Gott um Einsicht."

Eher sowas:

"Gemeind X ist auf dem Dampfer in die Hölle, und hier die Verse dafür".

Und dann schlagen sich die Leute die Köppe ein oder Toben sich mal so richtig aus.




Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von geli am 13.07.2017 09:31

Eigentlich hatte ich mich aus diesem Thema ausgeklinkt, weil ich dazu alles, was ich zu sagen habe, geschrieben hatte.
Aber nun ist mir ein Punkt noch eingefallen - deshalb melde ich mich doch zum Thema: Heilige/Maria anbeten, also sprich: "Kontakt zu Toten suchen".

Jesus sagte in Joh. 7,16:
"Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.
Wenn jemand dessen Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich von mit selbst aus rede."

Hier liegt die Betonung auf "Gottes Willen tun wollen".

An keiner Aussage der Bibel läßt sich festmachen, dass Gott uns erlaubt, zu Toten Kontakt aufzunehmen. Es sei denn, man reißt einen mehrere Verse einfach aus dem Zusammenhang oder deutet sie so, damit es "passt".

So wurde ja als Argument für diese Kontaktsuche zu Toten schon gesagt, dass die Toten, zu denen man betet, ja gar nicht tot sind.

Das ist ein Umdeutung der Aussagen der Bibel - denn mit "Toten", wo Gott uns verbietet, Kontakt aufzunehmen, sind Menschen gemeint, die gestorben sind und nicht mehr hier auf dieser Erde leben.

Da geht es gar nicht darum, dass sie ja noch "leben" - bei Gott. Von  "Toten" wird in der Bibel mit unterschiedlicher Bedeutung gesprochen - man muss hier immer auf den Zusammenhang achten.
Denn sonst wäre es ja auch in Ordnung gewesen, dass Saul einfach mal so den Samuel befragte -  wir können mit Sicherheit sagen, dass auch Samuel nicht "tot" ist, sondern bei Gott lebt.
Aber es war eben nicht in Ordnung, was Saul da tat.
Und auch wenn es vorher anders ausgelegt wurde - das, was Samuel tat, war nichts anderes, als was auch heute in Bezug auf "Maria" geschieht:
Man nimmt Kontakt zu ihr auf, man betet zu ihr, es gibt sogar Erscheinungen von ihr...sie spricht zu uns, sie heilt usw.

Ich könnte da einiges dazu sagen, weil ich mich eingehend mit diesem Thema beschäftigt habe. Deshalb kann ich auch mit Sicherheit sagen: Es ist nicht "Maria", die hier in Erscheinung tritt. Es ist Satan, der die Menschen als "Engel des Lichts" verführt.

Ich denke, wer in dieser Sache Gottes Willen erkennen will, der wird ihn erkennen. Wer aber von vorneherein die "Traditionen" über das Wort Gottes stellt und somit Gottes Willen gar nicht erkennen will, dem wird die Wahrheit der Bibel auch verschlossen bleiben.

Da helfen auch keine noch so guten Argumente und Bibelstellen, da ist jede Diskussion verschwendete Zeit und Mühe.
Diejenigen, die an dieser "Tradition" festhalten, müssen das an anderer Stelle einmal verantworten.

Lg, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2017 09:44.

pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von pausenclown am 13.07.2017 09:21

Hallo Angel,  gegen welches Gebot hat den Jesus deiner Meinung nach verstoßen?

Pausenclown 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Henoch am 13.07.2017 09:21

Hallo Angal,

ja, das ist ein guter Einwand. Das Evangelium besteht aus zwei Teilen, dem Evangelium von dem Heil und dem Evangelium vom Reich, wobei das nicht zu trennen ist.

Gott schloss mit Israel einen Bund, den er zunächst Abraham gab, nämlich dass er und seine Nachkommen, die so viele sein würden wie Sand am Meer und Strene am Himmel, das gelobte Land erben würden Diesen Bund bestätigte er Isaak, Jakob und Daniel und erweiterte ihn noch. Das Evangelium des Reiches und das Evangelium des Heils gehört unbedingt zusammen. Man sieht das am Buch Daniel, wonach 49 Jahrwochen prophezeit sind, bis das irdische Reich errichtet wird. Davor, so liest man, würde aber der Gesalbte (nach der 48. Jahrwoche ausgerottet), damit ist Jesus gemeint.

Daher ist der Verlauf der Prophetie für Israel (sie gilt nur für Israel) unterbrochen und der Herr hat ein "Nicht Volk" erweckt, um Israel zur Eifersucht zureizen" (5 Mose 32,21) und Israel, wie im AT angekündigt zerstreut, weil sie den Messias verworfen haben. Der Herr versprach, sich Israel wieder zuzuwenden, wenn die Vollzahl der Heiden eingegangen ist, dann beginnt die 49. Jahrwoche, also das, was in der Offenbarung beschrieben ist bzw das, was Daniel beschreibt mit dem Felsen, der die weltlichen Reiche zerschmeißt, bei seinem Bild mit der Statue.

Reich = basileo bedeutet Herrschaftsbereich, nicht so sehr ein Gebiet, sondern ein Bereich. Deshalb kann es inwendig sein, wie wir lesen, oder sich auf das irdische Reich beziehen, das den Juden für ewig versprochen ist, oder auf das Himmelreich, das der Braut, also der erlösten Gemeinde zwischen Pfingsten und Entrückung schon gehört, denn es heißt für die, die den Messias annehmen: Kol 1 12 dem Vater danksagend, der euch fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht; 13 er hat uns gerettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. 14 In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden ..... und da ist nicht Jude oder Heide, sondern alle sind in Christus, der ja in den himmlischen Örtern lebt.

Das Reich Gottes ist für die Erlösten auf Erden also zunächst einmal ein geistiges Reich, Gott inwendig, aber schon das Reich des Sohnes Gottes.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2017 09:26.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 13.07.2017 09:14


Losung 

Salomo sprach bei der Einweihung des Tempels:
Sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? / 1. Könige 8,27 

Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat es verkündigt. / Johannes 1,18 

1. Korinther12, 19 - 26
Apostelgeschichte 16, 25 - 40

Komm in unser dunkles Herz, Herr, mit deines Lichtes Fülle;
dass nicht Neid, Angst, Not und Schmerz deine Wahrheit uns verhülle,
die auch noch in tiefer Nacht Menschenleben herrlich macht.
(Hans von Lehndorff)


 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Keiner hier, der die katholische oder orthodoxe Lehre vertritt, hat je behauptet das es erlaubt sei Tote zu befragen, Totengeister zu beschwö

von Henoch am 13.07.2017 09:05

Hallo Cleo,

deshalb schrieb ich: "Wenn die katholische Kirche das so macht, dann ....". Erfahrungsgemäß kommt nach einer unklaren Aussage die Frage: " Und wer macht das?".

Aber ich kann mich daran halten. Freundlicher ist es jedenfalls. Mal sehen, ob es dann freundlicher zugeht.

Danke für den Hinweis.

 

Hallo Solana,

ich hab kein Tür zugeschlagen, nur keinen Grund gesehen, weiterzustreiten, es ging ja nicht mehr ums Thema.

Henoch

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2017 09:27.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gal 1,8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben,

von Burgen am 13.07.2017 08:58

Ja, angel, 

vielen Dank für deine Gedanken.

Ja, Jesus verkündete, lehrte vom Reich Gottes. Das allein ist schon ein sehr schönes, lehrreiches Thema.

Gruss
Burgen


 

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2512

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 13.07.2017 08:39

Psalm119_Vers79.png

jaschuwu lij jere`ejcha (wejad´u) [wejod´ej] ´edotejcha:

Ach dass sich zu mir hielten, die dich fürchten und deine Zeugnisse kennen!

(Psalm 119, 79; Biblia Hebraica Stuttgartensia und Lutherbibel 2017)

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2017 13:09.

Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: versiegelt - was ist das Siegel, woraus besteht es ?

von Lila am 13.07.2017 08:32

Liebe Burgen!

Frohlocket, ihr Himmel, und lobsinge, du Erde! Brechet in Jubel aus, ihr Berge, denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Bekümmerten! 14 Zion sprach: «Der HERR hat mich verlassen, und der Herr hat meiner vergessen.» 15 Kann auch ein Weib ihres Kindleins vergessen, daß sie sich nicht erbarme über ihren leiblichen Sohn? Und wenn sie desselben vergäße, so will ich doch deiner nicht vergessen; 16 siehe, in meine beiden Hände habe ich dich eingezeichnet; deine Mauern sind immerdar vor mir!
Jes 49,13-16

 

Gott hat Israel in seine Hände gezeichnet, damit versiegelt als sein Eigentum.
Wenn Gott jemand versiegelt, ist auch sein Eigentum es sind die Seinen. Niemand kann sie aus der Hände Gottes reißen und von seinen Liebe trennen. (Joh 10,27-30; Römer 8,38)

Und wer versiegelt der HERR?

Gütig ist der HERR, eine Zuflucht am Tage der Not, und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.

Nah 1,7


Aber der feste Grund Gottes bleibt bestehen und trägt dieses Siegel: «Der Herr kennt die Seinen», und: «es trete ab von der Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt!»
2Tim 2,19

 

LG Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2017 09:46.
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