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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 11.05.2017 12:19

Greg, meinst du im Himmel wählt man FDP?
Dann müßte ich mich umorientieren...

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Greg am 11.05.2017 11:27

Bei meiner Frage ging es mir aber mehr darum auszuloten, WEM wir mehr glauben schenken?
Ich meine einen Widerspruch darin zu erkennen, dass es beim 1.Mose 3 NICHTS vom Töten heisst - das ist eine Interpretation der Theologen.
Das Tier könnte ja sogar noch gelebt haben, denke ich da an einen Fuchs oder so.
Der springende Punkt ist mir aber mehr, WEM wir das erste Töten eines Wesens unterstellen?
War es der Mensch selber, als er ein Tieropfer darbrachte oder war es Gott, dass er scheinbar ein Wesen töten MUSSTE, um dessen Fell zu bekommen. Mir geht es wirklich um der Lehren direkt aus der Bibel und nicht, was sich irgendwelche Theologen zusammen denken.

Was sich irgendwelche Theologen ausdenken...

Nein, es steht nicht ausrücklich drin, das Gott zu einigen Tiere hinging und ihnenen die Haut abgezogen hat, was letztendlich zu ihrem Tod geführt hätte. 

Da es aber nicht da so ausdrücklich steht, können wir nicht automatisch daraus schliessen, das es nicht so passiert ist. Da müssen wir mal den größeren Zusammenhang sehen. Beginnen wir hiermit:


7 Plötzlich gingen beiden die Augen auf, und ihnen wurde bewusst, dass sie nackt waren. Hastig flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich daraus einen Lendenschurz.

So, hier sehen wir, wie Adama und Eva ihre Schuld erkennen und selbst versuchen es abzudecken. Altes Problem der Menschheitsgeschichte. Wir verbocken etwas und versuchen davon abzulenken. Leider reicht das nicht, Blätter verwelken und haben keinen Bestand. Die Mühe des Menschen seine Schuld zu bedenken hat kein Bestand.

Gott zeigt den Menschen, das es bei Schuld immer ein Preis gibt, der bezahlt werden muß. Das ist halt so. So funktioniert unsere Realität. 

Schuld verpufft nicht einfach auf magische Art und Weise. Genau so wenig hat Gott einen Fell herbeigezaubert. Nein, er hat Tiere getötet und denen das Fell abgezogen. Jemand anders musste den Preis für die Schuld bezahlen, damit es abgedeckt wird.

Diese Symbolik findet man beispielsweise beim Gleichnis von den zwei Söhnen. Was kriegt der jüngere Sohn vom Vater bei seiner Widerkehr? 

Lukas 15:22 Sein Vater aber befahl den Knechten: ›Beeilt euch! Holt das schönste Gewand im Haus und legt es meinem Sohn um...

Das schönste Gewand ist nicht irgend ein Gewand, das im Regal hing mit dem Vermerk "Schönster Gewand des Hauses. Achtung: Nur bei besonderen Anlässen verschenken". Das ist der Gewand des Vaters. Der Vater bedeckt den Schmutz und die Verlorenheit des jüngeren Sohnes mit seinem Gewand der Gerechtigkeit.

Ja, klar, steht da alles nicht so. Biblelesen bedeutet aber mehr als nur so zu lesen, als wär die Bibel Band 147 von den Lustigen Taschenbüchern. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von solana am 11.05.2017 11:10

Pal fragte:

Wie hantiert ihr die Spannungen, wenn ihr trozt Jesus in euch noch sündigt?

Hallo  Pal
Eigentlich geht diese Frage ja schon einen Schritt über die Frage der Überschrift hinaus.

Die Frage der Überschrift zielt ja eigentlich darauf ab, wie wir uns selbst sehen, was wir als unsere "eigentliche" Identität sehen, von der her wir leben.
Wenn das klar ist und wir darin fest stehen, dann ist auch die Spannung nicht mehr so ein grosses Poblem - denn sie kann uns nicht "wesensmässig" in Frage stellen.
Verstehst, was ich meine?

Unsere neue Identität in Christus haben wir aus Gnade - nich aus unserem Verdienst, auf den wir pochen könnten - deshalb ist sie in unserem Leben nur dann die wirklich tragende Grundlage, wenn wir vertrauen. Und trotz allem, was dagegen steht, daran fest halten und von daher leben.
Wir können die Spannungen nicht weg kriegen, so sehr wir auch dagegen ankämpfen.

Unsere "Sicherheit" liegt nicht darin, dass unsere Identität in Christus von allen Spannungen freigekämpft wird.
Sondern darin, dass wir gerade in der Spannung auf ihn sehen, ihm vertrauen und trotz allem, was dagegen steht, an ihm festhalten. 
Dann erleben wir, wie tragfähig diese Grundlage unseres Lebens ist. Wir erfahren, dass er uns hält und durchträgt - trotz all unserer Unfähigkeit und Versagen. Und je mehr wir das erfahren, um so sicherer und geborgener wissen wir uns in seiner Hand.

Je mehr wir das erfahren und je sicherer wir uns unserer Identität in Christus werden, um so leichter wird es, alles "loszulassen" und abzulegen, was dem im Weg steht. 
So wie der Herbräerbrief auffordert:

Hebr 12, 1 Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt. Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist,
2 und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

Meine "Strategie" im Umgang mit diesen Spannungen (so wie ich sie aus den Aufforderungen im NT entnehme) ist nicht diese:

 
Doch meine Tendenz ist dahingegen, das ich meinen Bösmensch so deutlich wie möglich vor Augen haben möchte, eben um ihm nicht auf den Leim zu gehen!


Sondern das, was der Hebräerbrief beschreibt.
In dieser neuen Identität "wachsen und tief verwurzelt werden" und von diesem Bewusstsein her mit den Spannungen umgehen
Und mich auch im Versagen verstehen als jemanden, dessen Identität nicht an meiner Leistung hängt - weder im positiven noch im negativen Sinne.

Natürlich ist Versagen nicht schön und auch nicht wünschenswert und es macht mich natürlich auch traurig.
Aber es kann mich nicht in meiner Identität in Frage stellen und mich nicht von der Liebe Christi trennen
Deshalb muss ich nicht "in Sack und Asche liegen bleiben" , um es abzubüssen und mit mir selbst und Gott wieder ins Reine kommen zu können.
So eine Haltung (im Staub liegen bleiben) zeugt - für mein Verständnis - von Stolz (man kann Gnade nicht einfach ein unverdientes Geschenk sein lassen) und mangelndem Vertrauen (die Zusage Gottes ist nicht genug, man will zusätzliche Sicherheit, die man selbst in der Hand hat, zB dadurch dass man etwas verdient und deswegen darauf Anspruch hat).
Wenn ich mich dagegen an seiner Gnade festhalte und mich nicht runterziehenlasse von Misserfolgen, dann bezeuge ich damit mein Vertrauen zu ihm, der grösser ist.

Wenn ich "richtig" mit solchen Spannungen umgehe, führt das nicht in den Staub, sondern in die freimachende Erkenntnis, die in einem bekannten Lied so formuliert ist: "Nichts hab ich zu bringen, alles Herr bist du!"

Oder wie Paulus sagt: Röm 3,27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen.

Aller Ruhm gehört Gott. Und indem ich trotz meines Versagens auf ihn sehe und an dem festhalte, was er mir zugesagt hat, (und meine Identität in ihm sehe, nicht in meinem Versagen), gebe ich ihm allein die Ehre (und suche nicht meine zusätzlich). 

Das befreit mich von der Last, mit der mich Misserfolg und Versagen beschweren würden, weil sie meine wahre Identität in Frage stelle,n indem sie mir meine Schwachheit vor Augen halten und mich darauf festnageln wollen. Denn je mehr ich mich so festnageln und schwächen lasse, je mehr ich glaube, dass meine Schwachheit der wichtigere Teil meiner Identität ist, um so mehr beherrscht mich dieses Denken und öffnet der Sünde ein leichtes Spiel.; lässt mich vergessen, dass: Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.

Darum ist es meiner Ansicht nach sehr wichtig, worauf unser Blick gerichtet ist und worauf unsere Identität, unser Selbstverständnis gründet.
Und dass wir das in allen Lebenslagen "einüben", um immer tiefer darin verwurzelt zu werden: Im Guten Gott dankbar die Ehre geben, ihn loben und ihm danken, für das, was er in uns und durch uns Gutes getan hat.
Und auch im Schlechten und im Versagen ihm alle Ehre zu geben, indem wir gegen unser Versagen ein "Trotzdem" setzen und im vollen Vertrauen daran festhalten, dass er grösser ist und dass das allein zählt.

Das ist jetzt auch sehr lang geworden, aber das Thema ist sehr komplex und es gibt viele Missverständnisse .....

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Greg am 11.05.2017 11:00

Als FDP Wähler bin ich ein Gutmensch.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 11.05.2017 10:49

Liebe Cleo, nur das dein Beispiel vom Schmetterling hinkt, wie du sicher weißt.
Denn bei Raupe/Schmetterling heißt es immer entweder oder. Das Tierlein kann beide Zustände nicht gleichzeitig in sich vereinen.

Wir Christen jedoch müssen das Paradox des gleichzeitigen "heilig-sündig" in uns vereinen.
Wir sind fliegende Glaubens-Schmetterlinge und krakseln noch, als Raupen, auf dem Gesträuch herum...

=============

Hier ein Beispiel:
Hätte Jesus Christus in den 3 Jahren nur einem Judas Iskarioth seinen Bösmenschen zeigen können! Wie nachdrücklich, eindringlich wäre dessen Bekehrung dann womöglich ausgefallen. Aber nun erscheint es mir, das auch Judas sich nicht wirklich "den Puls abhören" lassen wollte.
Und so blieb er ein Verbrecher, bis zum ultimativen Verbrechen.

=============

Dann ist es mir überaus auffallend, wie die Bibel selbst mit dem Bösmenschen umgeht? -
Wird er mit seiner Bosheit (in der Bibel) konfrontiert? -
Da gib es dermaßen viele Beispiele, das einem allein die Menge von schrecklichen Geschichten, über die enorme Bosheit des Bösmenschen, erdrücken könnte.
Da kann man anfangen bei dem Brudermörder Kain, über das ungehorsame, auserwählte Gottesvolk, bis hin zu den Strafen in der Offenbarung.

Ich persönlich halte mich, in mir selbst, kein bißchen besser, wie alle diese Negativ-Beispiele.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 11.05.2017 09:21


Losung

Du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. / Psalm 71,5

Darum verzagen wir nicht:
Wenn auch unser äusserer Mensch verbraucht wird,
so wird doch unser innerer Mensch Tag für Tag erneuert. / 2. Korinther 4,16

Weil Gott weiß, was morgen ist, brauchen wir heute keine Angst zu haben. (Heinrich Gießen)

1. Mose 1, 20-23
Joel 2, 18-27              Psalm 19






 

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5495

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Cleopatra am 11.05.2017 08:00

Wenn es mit Hiob immer gut gegangen wäre, dann hätte er sich niemals derart versündigt, wie er es dann in seinem jämmerlich, elenden Zustand tat.

Hiob hat doch nicht so dolle gesündigt, er hat nur weniger von Gott gewusst. Und er hat so Gott besser kennengelernnt.
Ich wiederhole- Hiob war Gottesfürchtig, für mich ist und bleibt er ein Vorbild. Ich sehe, dass ich so bei allen Belangen zu Gott kommen kann und ehrlich vor ihm sein kann.

Mich würde interessieren- lieber Joh832, waren die Antworten zum Thema noch hilfreich, bzw was denkst du dazu?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5495

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Cleopatra am 11.05.2017 07:55

Oh ja, dieses Thema kommt immerwieder auf ;-D

Danke lieber Pal, dass du einen neuen Thread hierzu geöffnet hast.

Ich überlege die ganze Zeit, wie ich meine Meinung richtig rüberbringen kann.
Grundsätzlich teile ich hier gelis Meinung.
Ich habe nämlich auch das Gefühl, dass du lieber Pal, in der Meinung etwas falsch verstehst.

Der heutigen Christenheit sollte man nicht mehr den Puls messen. Das wollen sie nicht, denn das ist schmerzlich.

Genau das kenne ich nicht so. Gut, ich kenne natürlich andere Menschen als du.
Aber ich meine, in allen Predigten geht es doch Sonntags auch darum, sich zu verändern und sich selbst zu hinterfragen, oder nicht..?

Wenn man sich bewusst ist, wie Gott einen sieht, bedeutet es ja nicht, dass man vergessen hat,dass man es Gott zu verdanken hat.

Ich versuche es mit einem Beispiel:
Eine Raupe muss "sterben" und wird daraus ein wunderscöner Schmetterling.
Hat der Schmetterling irgendetwas dafür getan? Nein.
Aber er ist es. Und er kann sich darüber freuen.
Sogar seine Nahrung hat sich umgestellt.
Er muss sich nun verhalten wie ein Schmetterling und Nektar sammeln und fliegen.
Wenn er wie eine Raume kriecht und Blätter frisst, dann schadet es ihm nur. Er wird hungrig bleiben.
Er wird dann aber nicht wieder zurück die Raupe.

Vielleicht ist diese Erklärung etwas verständlicher?

Dass wir geheiligt sind und Gott uns liebt, ändert sich nicht.
Aber wir sollten nicht sündigen (übrigens- Selbstverliebtheit ist auch Sünde, da keine Demut).
Wir müssen schon als (nicht aus uns selbst gemachte) Schmetterlinge leben.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.05.2017 07:58.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von Pal am 11.05.2017 06:26

Geli:
Was ich damit sagen will: Wir müssen uns nicht dauernd eine "Kopf" machen über unseren geistlichen Zustand, und uns ständig den geistlichen "Puls" messen. Diese Sorgen überlasse ich lieber Gott persönlich ....

Mit diesen Worten umschreibst du, liebe Geli, für mich einen Ruf unserer heutigen, modernen Zeit.
Das beziehe jetzt bitte nicht auf dich persönlich, sondern das ist nur so meine Meinung über sehr viele Christen.
Natürlich kann man immer von beiden Seiten von Pferd fallen.
Aber ich befürchte das genau diese Grundeinstellung, ein entscheidender Faktor sein wird, warum die törichten Jungfrauen nicht entrückt werden.
Aber wie gesagt, das meine ich jetzt nicht persönlich auf dich gemünzt, sondern nur ganz allgemein als Warnung-

Der heutigen Christenheit sollte man nicht mehr den Puls messen. Das wollen sie nicht, denn das ist schmerzlich.
Vergleichbar mit einem Petrus, der von Jesus als Satan bezeichnet, gar nicht auf Jesu Warnung einging.
Es war, wie wenn du einem Eskimo etwas über eine Banane erzählen würdest...

Doch meine Tendenz ist dahingegen, das ich meinen Bösmensch so deutlich wie möglich vor Augen haben möchte, eben um ihm nicht auf den Leim zu gehen! Was ist die Ursache des Zurückbleibens, wenn nicht gerade dieser Selbstillusionist?
"Hallelujah Gemeindejubel, aber zeig mir nur nicht meine Verdorbenheit!"

Wie gesagt, ich kenne dich, liebe Geli, lange und gut genug, das ich dich keinesfalls in dieser Rubrik sehe.
Aber jeder von uns muß persönlich gerade davor aufpassen.
Was sagen dann mE eher die klugen Jungfrauen? =>
Psa 139:23 Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich's meine. Psa 139:24 Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.

und dann lese ich von den Fehlern der Laodicea Gemeinde ... blind - keine Augensalbe, arm - kein Gold -
Wie ist so etwas nur möglich bei einer NT-Hl.Geist- Gemeinde?

Vielleicht gerade deshalb, weil sie sich nicht die Selbst-Diagnose antun wollten?

Hier noch eine Bibelstelle, die mir vielsprechend ist:
Mal 3:2 Wer wird aber den Tag seiner Zukunft erleiden können, und wer wird bestehen, wenn er wird erscheinen? Denn er ist wie das Feuer eines Goldschmieds und wie die Seifen der Wäscher. Mal 3:3 Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen; er wird die Kinder Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN Speisopfer bringen in Gerechtigkeit, Mal 3:4 und wird dem HERRN wohl gefallen das Speisopfer Juda's und Jerusalems wie vormals und vor langen Jahren. Mal 3:5 Und ich will zu euch kommen und euch strafen und will ein schneller Zeuge sein wider die Zauberer, Ehebrecher und Meineidigen und wider die, so Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der HERR Zebaoth.

mE hat die moderne Gemeinde Christi solche Behandlung so nötig, wie noch nie zuvor!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?

von geli am 10.05.2017 19:16

Pal: Ich meine: Sich immer nur auf seine Verdorbenheit zu fokusieren ist genauso schädlich, wie sie gar nicht in Anmerkung zu nehmen.

Ja, das stimmt - allerdings lebt ja der Heilige Geist in mir - und der nimmt die Dinge dann schon für mich in "Anmerkung"...  Natürlich sollte ich dann auch darauf entsprechend reagieren.

Dennoch war es kein Dauerzustand, das Petrus jetzt einfach der perfekte "Wasserläufer" gewesen und geblieben wäre.

Nein, der "Perfekte" Wasserläufer" - das bleiben wir nicht.

Aber ich denke, wir müssen uns nicht dauernd damit beschäftigen, ob und wie und wann wir wieder "untergehen" werden - das kommt von ganz alleine, auch ohne dass wir uns darauf fokussieren.

Und sollten wir dennoch mal in einen "Höhenflug" geraden - keine Angst: Gott sorgt schon dafür, dass wir wieder auf "den Boden" kommen 

Was ich damit sagen will: Wir müssen uns nicht dauernd eine "Kopf" machen über unseren geistlichen Zustand, und uns ständig den geistlichen "Puls" messen. Diese Sorgen überlasse ich lieber Gott persönlich - der weiß am besten, wie er mich auf dem geraden und ebenen  Weg hält. Oder mich wieder darauf zurückbringt...

Lg, geli

Antworten
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