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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 30.06.2017 14:25

Hallo ihr Lieben 

536 Mitglieder. Wo sind denn die anderen 70? Es waren am Morgen noch 606 Mitglieder.

Fragende Grüße
Burgen
 


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Burgen am 30.06.2017 14:19

Hallo

Im Johannes 6, 39 - 40 lesen wir:

Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem,
was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am jüngsten Tage. Denn das 
ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; 
und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 

Was sagt uns das? 
zumindest das, dass wir bis zu Jesus Wiederkunft keine menschlichen Gebetserfüller sind, oder ?

Wir sind nachdem wir gestorben sind als Christen zwar bei Gott, weil Jesus uns zu unseren Lebzeiten gerettet hat,
und wir im Buch des Lebens eingetragen wurden, das ist aber auch alles.

Die Vorstellung, dass der Geist zu Gottes Geist geht und in ihm aufgeht zu Taten des Schutzes und Bewahrens usw.
ist nicht bibelkonform.
Aber da wir Kinder unserer Zeit sind, sind wir natürlich den Denkweisen der Welt mehr oder weniger anfällig.

Wir befinden uns am Ende der Endzeit, da sollten wir uns umsomehr dem schlichten unkomplizierten Wort Gottes zuwenden,
am liebsten dort gefunden werden, wenn er kommt und die große Scheidung stattfindet.

Bis dahin können wir uns schon mal einüben in die Kraft des Wortes Gottes,
besonders im Angesicht der riesengroßen Verfolgungs - und Vernichtungswelle, die derzeit stattfindet.

Ein anderes Evangelium wird keine Tragkraft , Durchtragkraft haben.

Gruß
Burgen



Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2017 14:20.

LittleC

82, Männlich

  Neuling

Beiträge: 44

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von LittleC am 30.06.2017 13:22

Hallo Henoch,
ich empfinde es als nicht angebracht, dass Du hier versuchst, mich als Esoteriker, als einen in eine Geheimlehre eingeweihten, hinzustellen und dass Du mich als Christen darauf hinweist, dass wir hier in einem christlichen Forum sind. Dadurch erschwerst Du hier jede vernünftige und tolerante Betrachtung.

Dass in uns Menschen kein Gottesfunke wohnen soll, damit stellst Du eine unhaltbare Behauptung auf.
Von wem kommt denn alles Leben (z.B. jede Zellteilung)? Schon in Genesis 2,7 ist zu lesen, dass Gott auch dem Menschen den Lebensatem eingehaucht hat. Das wäre kein "Gottesfunke"?

Nirgendwo habe ich geschrieben,
1. dass wir nach dem Tod irgendwie mit Gott verschmelzen und da spätestens unsere Identität/Persönlichkeit verlieren und
2. dass Gott zu Lebzeiten erst in uns Wohnung nimmt. Ohne den göttlichen Teil in uns (Seele) wären wir gar nicht existenzfähig, gäbe es uns überhaupt nicht.

Ich sehe unsere unsterbliche Seele (mit unserem unverwechselbaren und absolut einmaligen persönlichen Bewusstsein) als einen (uns auf ewig zugeordneten) Teil aus dem Gesamtgeist Gottes.
Zeige Du mir bitte eine Bibelstelle, nach der das so nicht sein kann.

Ich denke, wir dürfen durchaus versuchen, mit dem Geist Gottes in Verbindung zu treten und dabei auch an die Seelen von Verstorbenen denken. Wenn wir uns dabei der Allmacht und der Unendlichkeit unseres Gottes bewusst sind, dann können unsere Gedanken niemals unrichtig oder ungut sein. So sehe ich das...

LG von LC

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von nennmichdu am 30.06.2017 13:03

Hallo Jonas,


du schreibst an einer Stelle, das Adams "richtige" Antwort an Gott hätte gewesen sein sollen, das er aus Angst gesündigt hätte...---?


Wie kommst du darauf, wenn doch der Bibeltext ausführlich beschreibt, das Begierden in Adam und Eva geweckt wurden, als sie sich am Gebot: Du sollst/wirst nicht davon essen/können rieben...?


lg,
Thomas

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von Henoch am 30.06.2017 12:51

Liebe Nobse,

sehr wohl kannten die altestamentlichen Gläubigen, dass es einen Erlöser geben wird und sein Erlösungswerk für sie gilt. Alles was Gott tut ist ewig, es gilt also auch in die Vergangenheit hinein.

Deshalb sagt Hiob, der zur Zeit Anbrahams, Isaaks und Jakobs gelebt haben soll: Hi 19,25 Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben.

Oder David: Ps 16,10 denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht.

Also, ich denke, dass Du nur wenig in der Bibel liest.

 

Und auch im Himmelreich kann man bis zur Auferstehung nichts tun, denn die Toten warten unter dem Altar auf die Auferstehung. Off 6, 9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?

 

Henoch, glaubst du allen Ernstes, dass Menschen wie Franz von Assisi oder Pater Pio, die die Wundmale Jesu an ihrem Körper trugen, in das Totenreich gehen würden?

 

Ich glaube das sehr wohl, denn man kommt nicht für Zeichen und Wunder in den Himmel, sondern weil man Gottes Wort hört und tut. Man erkennt den Christen an seinen Früchten, nicht an seinen Wundern.

Es heißt: Matth.7,20 Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? 23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

 

Tut die katholische Kirche Gottes Wort? Ich denke nein, denn es heißt, dass wir niemanden Vater nennen sollen, als alleine unseren Vater im Himmel, und ihr nennt den Papst heiligen Vater. Es heißt, dass wir niemanden Lehrer nennen sollen, als alleine den Herrn und ihr lernt nur von den Pfarrern. Es heißt auch, dass ein Bischof Mann einer Frau sein muss und in der Katholischen Kirche muss ein Bischof ledig sein. Es heißt, es gibt EINEN Mittler zwischen Gott und den Menschen, Jesus. Die katholische Kirche hat aber viele Mittler, Heilige Tote und Lebende, den Papst und die Maria, auch die Engel.

Und es heißt auch, dass, wer dem geschriebenen Wort etwas hinzufügt, der hat Gott nicht. 2Joh 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Und die katholische Kirche hat die Apokryphen und den Katechismus. Und der Papst beansprocht, dass sein Wort gilt.

Ich denke, es ist für Dich und für Jonas und für Lydia wichtig, dass ihr die Schrift lest und Euch von Gott lehren lässt. Es geht um die Ewigkeit und der Herr hat klar gesagt, worauf es ankommt. Das ist eine große Verantwortung, denn uns ist die Schrift gegeben. Wenn wir sie nicht lesen und ernst nehmen, dann nehmen wir Gott nicht ernst.

Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. 22 Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, wie kommt es, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt? 23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2017 12:57.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von nennmichdu am 30.06.2017 12:44

Hallo Jonas und alle anderen Leser, die sich über das "Fell" und vermeintliche Opfertier in der Genesis Gedanken machen,


du schreibst:


Sie wurden mit Fellen von Gott bekleidet, dazu die Analogie von Greg vom verlorenen Sohn, der das schönste Gewand angelegt bekam. Im Angesicht Gottes erkannten sie das sie nackt waren. Im Angesicht des Guten erkannten sie ihre Bosheit und das löst Scham aus. Fell hat mit Fleisch und Blut zu tun. Wie gesagt von Gott ist die Schuld zugedeckt, den der Herr hat die Schuld der Welt durch sein Fleisch und Blut auf sich genommen. Jetzt wartet der Herr nur noch, das Adam das auch erkennt und umkehrt. Sowie der verlorene Sohn. Es liegt allein an Adam ob sein Acker wieder Segen erlangt. Wenn du Gott um Vergebung bittest, hat Gott schon vergeben. Nur der Mensch vergibt schwer bis gar nicht.


Gott bekleidet Adam und Eva um sie im Zustand der selbst gewählten Unabhängigkeit von Gott - in der "rauhen" harten Welt ohne Gottes direkter Nähe und Fürsorge - nicht ganz schutzlos zu hinterlassen. Denn er hat ja noch etwas mit dem Menschen vor und will nicht seinen unmittelbaren (Kälte)Tod (Adam starb mit rund 950 Jahren...).

Adam erkannten, das sie mit der Wahl - selbst so zu sein wie Gott - nun auch auf sich allein gestellt waren - und da waren sie nuneinmal eher hilflos und nackt in den Möglichkeiten sich selbst zu versorgen. Böse bedeutet für mich von daher mich nicht auf Gottes Versorgung und Fürsorge einzulassen, sondern mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gut ist es, all das zu befolgen und anzunehmen, was Gott für mich gut heißt.
Und im neuen Testament sagt Jesu hier, das es in erster Linie für den Christen dann noch gilt, in Jesus zu bleiben. Wie die Rebe am Weinstock (Jesu) zu bleiben. Sich von ihm erfüllen/versorgen zu lassen.

Das das Bekleiden mit Fell nun von Gott ein Tieropfer beinhaltet - um die Schuld zu sühnen - wie einige Ausleger meinen -, kann ich nicht erkennen.

Gott hat ja einen Fluch - eine unweigerliche Folge des Handelns von Adam und Eva - beschrieben und ausgesprochen. Und dieser Fluch ist erst in Christus getilgt/aufgehoben. Zuvor diente dann das Gesetz des Mose dazu, das der Mensch erkennen sollte, das er aus eigenem Vermögen Gott nicht gefallen kann, ein Sünder ist und Vergebung braucht. Die Gott dann immer dort anbietet, wo der Mensch zu Gott mit seinem Versagen, seiner Schuld kommt. Und die unter dem Gesetz des Mose dann zumindest zugedeckt - wenn auch nicht weggenommen - war.

Adam und Eva jedoch verbargen ihre Schuld. Von daher hat hier Gott ihnen (noch) nicht vergeben - und auch kein Tieropfer dargebracht mit dessen Fell er dann Adam bekleidete, sondern hat Adam und Eva die Folgen ihres Handelns erleben lassen.

lg
Thomas

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Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Jonas am 30.06.2017 12:36

Hallo Henoch, ja sicher, bei Jesus Christus!

Beste Grüße
Jonas

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Henoch am 30.06.2017 12:21

Hallo Jonas,

immerhin, es macht keinen Sinn.

Das macht gar keinen Sinn das so zu übersetzen. Es macht aber auch keinen Sinn beim Bild eines jungen Schafes stehen zu bleiben

 

Und warum sollten wir beim Lamm nicht stehenbnleiben. Gott selbst gibt uns in der Offenbarung des Endes der Weltzeit klar Auskunft:

Offb 5,12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.

Mit dem Lamm ist Jesus gemeint. Wir sollen sogar da stehen bleiben um anzubeten.

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2017 12:25.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wer hat zuerst getötet, Gott oder der Mensch?

von Jonas am 30.06.2017 12:08

Schöne Grüße an alle



Hallo Jonas

 

Die Wurzel des deutschen Wortes "Lamm" oder "Lampe" hat sowieso nichts mit dem Ursprungstext zu tun.
Henoch hat dir die hebräischen Worte für Lamm und Licht gepostet. Wenn es dir um Sprachstudien geht, dann sollten sie doch in der Originalsprache der Texte betrieben werden.
Und in der besagten Textstelle von Issaks (fast)Opferung ist auch zudem nicht einemal von einem Lamm die Rede, sondern von einem Widder.

Deshalb verstehe ich, ehrlich gesagt, gar nicht, was du hier eigentlich zu beweisen versuchst, indem du etymologische Zusammenhänge konstruierst in Sprachen, in die das AT irgendwann einmal übersetzt wurde und die einer ganz anderen Sprachfamilie angehören.

Gruss
Solana

Entschuldige bitte, lumine = Licht

Naja Beweisen...

Es geht ja hier um die Genesis. Wer hat zuerst getötet um Adam und Eva zu bekleiden, Gott oder der Mensch?
und der Beitrag von Greg hat mich veranlaßt hier mitzuschreiben.

Sie wurden mit Fellen von Gott bekleidet, dazu die Analogie von Greg vom verlorenen Sohn, der das schönste Gewand angelegt bekam.
Im Angesicht Gottes erkannten sie das sie nackt waren.
Im Angesicht des Guten erkannten sie ihre Bosheit und das löst Scham aus.
Fell hat mit Fleisch und Blut zu tun.

Wie gesagt von Gott ist die Schuld zugedeckt, den der Herr hat die Schuld der Welt durch sein Fleisch und Blut auf sich genommen.
Jetzt wartet der Herr nur noch, das Adam das auch erkennt und umkehrt.
Sowie der verlorene Sohn.
Es liegt allein an Adam ob sein Acker wieder Segen erlangt.

Wenn du Gott um Vergebung bittest, hat Gott schon vergeben.
Nur der Mensch vergibt schwer bis gar nicht.

Der Ursprungstext, der eigentliche wäre demnach ja der, den Adam hatte, als er die Tiere > Dinge noch richtig benannte.
Mit dem Auftritt der Schlange > des Slangs > Kauderwelsch ist es bereits bergab gegangen.
Also ist Hebräisch auch nicht mehr das gelbe vom Ei.

Widder ist ein Lamm mit Hörnern.
Das Horn steht dann für den Ton bzw Klang, für das Wort.

Ich meine, man sollte sich nicht auf die Bilder verlassen die man bei bestimmten Wörtern im Kopf hat und sollten sie passend sein,
verweist das Bild selbst auch wieder auf einen tieferen Zusammenhang.
Überhaupt dann, wenn der gesamte Text ansonsten hinten und vorne keinen Sinn mehr ergibt.

Hallo Jonas,

es geht in der Heiligen Schrift nicht darum, seinen Glauben auf Grundlage irgendwelcher geschichtlicher Sprachentwicklungen zu gründen.


........
Wie stehst du den eigentlich zum Wort Gottes.
Soweit meine Erinnerung reicht, hast du hier bisher keine Bibelverse dargelegt, selbst auf wiederholte Nachrfage hin nicht.

Es ist gerade in der Alpha Buchhandlung ein interessantes Buch für 10 jährige Kinder herausgebracht worden, das den Gang durch die Bibel erklärt und zeigt.

Es heißt : Eine Entdeckungsreise durch die Bibel

und scheint recht aufschlussreich zu sein. Manchmal holen Kinder u. Jugendbücher einen da ab, wo man sich verknotet hat.

Die Schrift sagt, dass wir uns nicht z.B. in der Philosophie einfangen lassen sollen.

Gruß
Burgen

In der heiligen Schrift geht es mMn darum, die Zusammenhänge zu ergründen und zu verstehen.
Danke für den Bücherhinweis

Aber vielleicht wird mir das Lachen ja auch noch vergehen

Für was für eine Aussage hätte ich Bibelverse bringen sollen? Habe ich da etwas übersehen?

Hallo Jonas,

es würde mich interessieren, welchen Sinn Du in den fett gedruckten Versen siehst. Wie sollte man da nun Lampe, statt Lamm einfügen.

Kontext https://www.bibleserver.com/text/LUT/Jesaja53

Vers: Jesaja 53: 7 Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

Welchen Sinn macht: ... wie eine Lampe, die zur Schlachtbank geführt wird...?

oder

Kontext: https://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Petrus1

1 Petr. 19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.

Welchen Sinn macht ...dem Blut einer Lampe...?

Es gibt weitere...

Henoch

Das macht gar keinen Sinn das so zu übersetzen.
Es macht aber auch keinen Sinn beim Bild eines jungen Schafes stehen zu bleiben.

Jonas schrieb im Kontext zum Thema Sünde/Lüge: Sicher gibt es die, das sind ja alles Folgen des sich selbst belügens, oder des Belügens anderer. Jeder Sünde gehen Gedanken voraus. Gedanken die in Worte gefasst wahr oder unwahr,eine Lüge sind

Lieber Jonas, ich denke, du machst es dir da etwas zu einfach.
Das kann man eben nicht pauschal sagen.
Wenn ich gleich vorhabe, etwas zu klauen, dann lüge ich nicht, ich bin mir die ganze Zeit bewusst, das ich das nicht darf, sehr wohl aber tue.
Da ist keine Lüge drin.
Jesus ist für alle Sünden gestorben. Die Lüge ist eine sehr große Ursache vieler Sünden, da gebe ich dir Recht.
Aber es gibt auch Sünden ohne Lügen.
Und auch für die musste Jesus sterben.

Ohne Motivtion gibt es kein bewußtes Handeln.
Dieses Motiv zu stehlen wird in Worte gefaßt.
Dieses Motiv ist bei genauerer Betrachtung aber eine Lüge.
Ein Betrug an dich selber und an andere.
Und für diesen Widerspruch, das du weißt das du es nicht darfst,
aber trotzdem tust, ziehst du die Konsequenzen.

Ja sicher bin ich das.
Ich weiß, dass es Bilder gibt von einem weißbärtigen Mann auf einemj Thron. Aber so stelle ich mir unseren Vater nicht vor.

Du nicht, aber andere eventuell.
Vielleicht nicht derart bildlich aber schon so in diese Richtung.

Wenn ich fragen darf, wie stellst du dir Gott vor?

Mit besten Grüßen
Jonas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.06.2017 12:13.

nobse

99, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?

von nobse am 30.06.2017 11:37

Hallo solana, Henoch,

Solana schrieb:
Dein Vergleich ist an sich einleuchtend - nur endet die Kommunikation und gegenseitige Hilfe unter Geschwistern doch, wenn ein Gesprächspartner stirbt. Zumindest soweit ich es kenne ....
Das ist die - ich will mal sagen - vordergündige und naive Sicht.

Was bedeutet es, wenn ein Mensch stirbt? Ist seine Existenz damit beendet oder geht er in ein jenseitiges Reich hinüber, wo seine Seele weiterlebt?
In der katholischen Kirche kennt man es, eine Messe für Verstorbene lesen zu lassen. Man kennt auch das Gebet für die armen Seelen.

Es geht darum, dass wir, die wir eine Verbindung zu Christus haben, den verstorbenen Seelen durch unser Gebet helfen dürfen.

Anders ist es mit den Heiligen:
Henoch schrieb:
Vielmehr lese ich: Pred 9,10 Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, in das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!

Dies steht im AT. Es gilt für die damals lebenden Menschen. Der Erlöser war noch nicht auf der Erde erschienen und hatte die Dunkelmächte (die Bewohner des Totenreichs) noch nicht besiegt. Deshalb gingen alle Menschen nach ihrem irdischen Ableben in das Totenreich.

Doch nach Jesu Erdenleben ist das anders. Seine Nachfolger gehen in das Himmelreich ein. Und selbstverständlich können sie von dort aus das Leben auf der Erde beeinflussen und den irdischen Menschen Wünsche erfüllen, die sich auf das Himmlische beziehen.

Henoch, glaubst du allen Ernstes, dass Menschen wie Franz von Assisi oder Pater Pio, die die Wundmale Jesu an ihrem Körper trugen, in das Totenreich gehen würden?

Ich nicht. Und deshalb ist es durchaus erlaubt, sich ihnen im Gebet zuzuwenden und sie um Beistand zu bitten.

Noch etwas. Bei der Namensgebung von Neugeborenen spielt es unbewusst bei den Eltern des Kindes immer eine Rolle, welcher Schutzheilige zu der Seele des Kindes passt. Durch die Taufe auf eine bestimmten Namen (die meisten Namen haben heilige Vorbilder) wird zugleich der Schutzpatron angerufen und um Beistand gebeten - den die Schutzheiligen gerne gewähren. Sie drängen sich allerdings nicht auf, deshalb verspüren die meisten Menschen auch nichts von ihrem Wirken. Doch genauso ist es ja auch mit Gott. Er drängt sich uns auch nicht auf, ist aber mit seinem Schutzengel ununterbrochen bei uns.

Herzlichen Gruß,
Nobse

Antworten
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