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Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 21.04.2017 11:21Ob das am Ende viele oder wenige sind wird sich zeigen.
Wie kannst du so etwas sagen, wenn Jesus Christus es ganz eindeutig darstellt?
=>
und gleich darau kommt noch eine bemerkenswerte Warnung =>
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 21.04.2017 11:15Um nun auch einmal auf das eigentliche Thema dieses Threads zu sprechen zu kommen.
Meiner Meinung nach muss zumindest zwischen 'Allversöhnung' einerseits und 'Allerlösung' andererseits unterschieden werden.
In Hinblick auf die Allversöhnung kommen aus meiner Sicht insbesondere folgende Bibelverse in Betracht:
Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
(2. Brief des Paulus an die Korinther 5, 19.20; Lutherbibel 2017)
In diesen Versen wird beides ausgesagt. Gott hat die Welt (also doch wohl (auch) die Menschen) mit sich selbst versöhnt in Christus. Die Schlussfolgerung des Apostels lautet aber deswegen nicht so, dass keine Verkündigung mehr notwendig wäre, vielmehr resultiert aus jener Feststellung gerade die Notwendigkeit der Predigt und die Möglichkeit der Versöhnung mit Gott durch den persönlichen Glauben des Menschen, der freilich durch eben jene Predigt bewirkt wird.
Und er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.
(1. Brief des Johannes 2, 2; Lutherbibel 2017)
Darin also sind sich die Apostel einig, dass sie die Vergebung der Sünden und die Versöhnung mit Gott nicht auf einige wenige Menschen beschränkt sehen, sondern vielmehr von der Versöhnung der Welt mit Gott sprechen. Dies meinte ich, wenn ich schrieb, dass die Gnade Gottes grundsätzlich allen Menschen gilt.
Schwieriger aber ist es, von einer Allerlösung zu sprechen. Römer 5, 19 scheint zwar anzudeuten, dass die Gerechtigkeit Gottes sich letztlich dahingehend auswirkt, dass der Mensch im Herrschaftsbereich Christi überwunden wird zur Seligkeit.
Dennoch scheint es mir so zu sein, dass es (möglicherweise) Menschen gibt, die der Gnade Gottes derart massiv sich widersetzen, sodass Ihnen schließlich der Eingang in die himmlische Herrlichkeit verwehrt wird.
Merciful
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 21.04.2017 10:37Die Tatsache, dass es noch immer Menschen gibt, die sich der Liebe und Gnade Gottes widersetzen, ist unbestritten.
Wenn ich Römer 5, 18.19 betrachte und erläutere, mich also für einen Moment auf die Aussage des Paulus konzentriere, so bedeutet dies nicht, dass ich deshalb meine eigene Erfahrung oder andere Bibelverse gänzlich und für immer ausblende.
Es bedeutet nur, dass ich sie in dem Moment nicht zur Sprache bringe.
Dein Insistieren auf der Betrachtung auch anderer Bibelverse ist für mich dann wenig hilfreich, vielmehr sogar störend. Denn diese anderen Bibelverse kenne ich ohnehin. Ich muss nicht immerzu auf diese hingewiesen werden, nur weil es so scheint, als ob ich diese nicht im Blick hätte.
Es ist lediglich meine Art, die Bibel zu lesen, dass ich mir für einzelne Verse relativ viel Zeit nehme.
Merciful
MarcusO
Gelöschter Benutzer
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von MarcusO am 21.04.2017 10:10Hallo,
die Allversöhnungslehre sehe ich ebenfalls so, das jeder Zugang zu Gott hatt durch Christus. Die Vorraussetzung ist Umkehr zu Gott (sich als Sünder erkennnen und sein Leben auf Jesus ausrichten). Die Entscheidung liegt bei jedem persönlich. Ob das am Ende viele oder wenige sind wird sich zeigen. Wichtig ist die persönliche Beziehung zu Gott, alles andere ist für mich toter bzw. weltlicher Glaube!
Die Allversöhnung so zu deuten das der Tot Christi alle Menschen rettet (egal was sie tun) finde ich falsch und kann ich so in der Bibel auch nicht finden!
LG
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Burgen am 21.04.2017 09:48Losung
Sie warfen Daniel zu den Löwen in die Grube.
Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir!
/ Daniel 6,17
Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.
/ 2. Korinther 4,9
Lukas 24, 36-47
Kolosser 1, 9-14
***
Ihr Lieben, habt einen guten, gesegneten Freitag.
Zu meiner Kindzeit war dies der Tag an dem es mittags Fisch zu essen gab. Kennt ihr das auch noch?
Und am Abend hörten Mutti und ich in der Küche, während des Abwaschs Radio. Dort hörten wir das Wort zum Sabbath.
Das hat mir immer sehr gut gefallen im Herzen, und die Worte waren etwas Besonderes.
arche-tv.de hatte gerade die Ebenbildlichkeit des Menschen bezüglich
Gott Vater - dem Schöpfer
Gott Sohn - dem Wort
Gott Geist - dem Geist Gottes , zur Predigtgrundlage.
Es machte deutlich, dass Mann und Frau die Ebenbildlichkeit Gottes (uns, sprach Gott) abbildet.
Heißt, keiner herrscht über den anderen, Gewalt und Co hat in dieser Ebenbildlichkeit keinen Platz.
Jesus und Gott mittels Heiligem Geist bekriegen sich nicht.
Die Gleichmacherei der biologischen Unterschiedlichkeit der neuen Entwicklung in der Welt entsprechen nicht dem Willen Gottes, wie wir ja unschwer aus der Schrift erkennen können.
Paulus spricht sich im Korintherbrief ja für die Ehelosigkeit aus. Jedoch im Hinblick auf Krieg und Verfolgung,
wie wir in der kriegsreichen Zeit ja durchaus verstehen können.
Allerdings ist hier gemeint, dass jeder sich Gott völlig anvertrauen sollte, viel Zeit mit Gott und seinem Wort sich beschäftigen.
Ihn an die erste Stelle im Leben setzen.
Ja, und wir sehen in A u. E ziemlich schnell in der Schrift, das gebrochene Bild der Ebenbildlichkeit Gottes.
Schade, nicht wahr?
Hat jemand von euch ein geheiligtes und geheiltes Vor-Bild von einem Menschen vor Augen, den er kennengelernt hat, kennenlernen hat dürfen?
Das würde Mut machen.
LG
Burgen
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 21.04.2017 08:51Aber es gibt Menschen, die der Gnade widerstreiten und darum die Versöhnung mit Gott nicht erleben.
Siehst du, da ist die Tatsache!
Und die Bibel sagt mir sogar noch deutlicher:
Es gibt sehr viel mehr Menschen, die der Gnade widerstreiten, und darum die Versöhnung mit Gott nicht erleben, als es diejenigen gibt, in denen Gottes Geist etwas gegenübergestelltes bewirkt!
lG
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 21.04.2017 07:18Pal, ich betrachte momentan Römer 5, 18.19. Dies bedeutet nicht, dass ich dies für den Rest meines Lebens so machen möchte.
Aber momentan ist das so. Denn ich möchte diese Verse genau verstehen.
Die Gnade Gottes gilt allen Menschen.
Aber es gibt Menschen, die der Gnade widerstreiten und darum die Versöhnung mit Gott nicht erleben.
Merciful
Re: Täglich lange Autofahrt sinnvoll nutzen?
von Toasti am 21.04.2017 06:20Hallo ihr Lieben, hier mal ein kleines Feedback, wie mein erster Monat so von mir empfunden wurde.
Und zwar ist die Zeit Gold wert, es gibt nun eine Garantie für eine lange Gebetszeit jeden Morgen und zudem höre ich mir.meist aufn Heimweg.Predigten an, welche mich.sehr prägen. Vor allem, dass es nun täglich so ist, ist eine geistlich sehr reiche Zeit. Nur die Bibel an sich kommt bei mir etwas kurz, da ich doch lieber Bibelabschnitte.ganz genau lesen und studieren möchte, was bei der vorgelesenen Version eher schwierig ist. Klar reicht es aus, um den Kontext und auch das Offensichtliche aus jener Stelle mitzunehmen, aber das zwischen den Zeilen, was man beim genaueren Nachschlagen erst.wirklich verstehen würde ist mir mit der Hörbibel leider nicht möglich. Dennoch eine durchaus positive Angelegenheit bis jetzt, sehr aufbauend!
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 21.04.2017 05:45Wer könnte es denn verantworten, zu einem Menschen zu sagen: Dir gilt die Gnade Gottes nicht!
Derjeinige, der das verantwortet ist GOTT SELBST!
Brauchst du dazu Bibelverse? -
Ich finde bemerkenswert, das du gar nicht auf die Verse eingehst, die genau das betonen, wie zB:
Das wäre ein Zahlenverhältnis von 600.000 (viele) Israeliten gegenüber 2 (wenige) (Josua und Kaleb)? -
Oder verstehe ich da etwas falsch?
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 21.04.2017 00:24Hallo, nennmichdu,
nein, du hast mich leider nicht verstanden, denke ich.
Soweit ich sehe, unterstellst du mir, ich sei der Meinung, der Mensch sei nicht verantwortlich für sein Leben.
Wo aber habe ich dies behauptet?
Nein, der Mensch ist verantwortlich für sein Leben, dies entnehmen wir z.B. den Worten des Paulus in seinem Brief an die Philipper.
Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.
Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
(Brief des Paulus an die Philipper 2, 12.13; Lutherbibel 2017)
Merciful


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