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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Römerbrief Kapitel 6 - Taufe und neues Leben

von nennmichdu am 05.05.2017 11:11

Nachdem es im Römerbrief Kapitel 5 um den Frieden mit Gott ging, den wir als durch den Glauben gerechtfertigte und begnadigte Meschen vor Gott haben und es am Ende hier heißt:


19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.
20 Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden,
21 damit, wie die Sünde geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.


Durch Jesu Gehorsam hat er uns losgekauft vom Fluch des Gesetzes - von den Forderungen Gottes an uns, hier in allen Punkten vor Gott recht da zu stehen - da Jesus selbst ---dann in uns --- das Gesetz erfüllt. Da er es in seinem Leben erfüllt hat (blieb ohne Gebotsübertretung) und so den Weg für uns freigemacht hat -  hin zu Gott.

Der erste Mensch - der alte Adam in Eden - war in seinen Begierden ungehorsam. Das Gesetz des Mose machte dann noch deutlicher, das der Mensch hier immer wieder nur versagen konnte, 

sodass wir Gottes Gnade brauchen - um vor Gott bestehen zu können.


Römer 6
3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft?
4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.


Taufe meint hier ---meiner Überzeugung nach -- nicht das äußerliche Besprengen oder Untertauchen mit Wasser - dies ist (nach baptistischem Verständnis ..welches ich teile) ein Sinnbild - ein nach außen getragenes Zeugnis für das was innerlich passiert ....

Sondern auf Christus Jesus getauft meint, das ich den alten Adam mit seinen Begierden für gekreuzigt halte, in in den Tod gegeben habe...auf das ich fortan - Kraft Jesu Auferstehung - nicht den Begierden des alten Adams (des Fleisches) lebe, sondern Christus durch mich lebt und ich die Früchte des Geistes hervorbringen....die guten Werke , die durch den Glauben, den Gott mir durch den heiligen Geist geschenkt hat, getan werden.



Über alle (konstruktiven) Betrachtungen/Ergänzungen zu diesem Textabschnitt freue ich mich wieder.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von nennmichdu am 05.05.2017 10:52

Guten Morgen Pal,



Hiob hat sowohl richtiges geredet von Gott als auch sich mächtig versündigt. BEIDES! - Weshalb er es dann auch nötig hatte tief Buße zu tun.


"mächtig versündigt" würde ich so nicht sagen.... --- denn Sünde oder Schuld konnten ihm weder die drei Freunde nachweisen noch hält Gott ihm dieses vor, war doch Gottes Urteil über ihm anfangs:


Hiob 1,1 Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.

Hiob 1, 8 Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.

Hiob 1,22 In diesem allen sündigte Hiob nicht und tat nichts Törichtes wider Gott.

Hiob 2,10 Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Frauen reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.



Hiob 32,1 Da hörten die drei Männer auf, Hiob zu antworten, weil er sich für gerecht hielt.

Erst der vierte Freund (den Gott dann auch nicht tadelt und für den Hiob nicht Fürbitte tun soll, entgegen den Reden der drei vorigen "Freunde" die nicht wahres über Gott geredet hatten) zeigt Hiobs Problem auf:


Hiob 32, 2Aber Elihu, der Sohn Barachels des Busiters, aus dem Geschlecht Ram, ward zornig. Er ward zornig über Hiob, weil er sich selber für gerechter hielt als Gott.

Hiob fordert Gott dazu auf, doch an sein gerechtes Tun zu denken und ihm dafür zu vergelten. Weil er meint, er hätte dies verdient und Gott müsse ihn dafür segnen.
Ohne zu beachten, das Gott die Person nicht ansieht und tut was er will und es kein Anrecht auf Segen gibt. Empfehle nur allen dies mal genau nachzulesen.

Hiob 36,36 - 37  

fast das dann zusammen

36 Oh, Hiob sollte bis zum Äußersten geprüft werden, weil er Antworten gibt wie freche Sünder.
37 Denn zu seiner Sünde fügt er noch Frevel hinzu. Er treibt Spott unter uns und macht viele Worte wider Gott.

 - WIE - freche Sünder .... nicht als frecher Sünder....
Denn "zu seiner Sünde"  -- kann dann nur die Sünde meinen, in die alle Menschen hineingeboren werden - in die Trennung von Gott wo dann der Mensch unter der Herrschaft des alten Adams nicht anders kann, als  -- hier bei Hiob - seine Frömmigkeit -SELBST IN DIE HAND - zu nehmen...

Und damit eine Selbstgerechtigkeit aufzubauen, die auf sich schaut und den Ruhm bei sich sucht - für sein vorbildliches Verhalten---

Hiob musste lernen sich nicht über andere zu stellen, sich nicht besser vor Gott zu halten als andere  - in Sünde geborene Menschen - und deshalb wandte Gott sein Schicksal erst dort - wo er für seine 3 ersten Redner Fürbitte tat --- nach dem Motto wie es uns auch das Vater unser lehrt - Vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern..

Hiob hatte sich nicht an Menschen versündigt. Gott bescheinigt ihm am Ende auch, das er wahres über Gott geredet hat - entgegen seiner drei Freunde, die stets persönliche Schuld für erfahrenes Leid bei Hiob suchten/unterstellten - als ob Gott den Menschen vor sich gerecht darstellen würde, durch seine guten Werke --- wir wissen dann bei Abraham und von Habakuk das der Gerechte aus Glauben leben wird....

Gott fängt dann in Hiob 40 an klar mit Hiob zu reden:

2 Wer mit dem Allmächtigen rechtet, kann der ihm etwas vorschreiben?   - was auf Gottes souveräne freie Gnadenwahl verweist... -- ER erwählt ...ER verwirft...

In Hiob 42 kommt Hiob dann zum Schluss:


5 Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.
6 Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche.

Hiob hatte von Überlieferungen - Hörensagen durch Mund zu Mund Erzählung seiner Väter/Vorväter - davon gehört, das es Gott gibt und man Gott fürchten/ehren soll.... hier setzte Hiob auch all seine Kraft ein -- dies durch seine Kraft dann zu erfüllen

Doch nun hatte Hiob selbst erfahren und gesehen, was Gottes souveränes Recht ist - zu geben und zu nehmen und zu tun und zu lassen..was er will und das alles was Hiob hatte seiner Gnade - Gottes Segen und Gottes Gunst zu verdanken war....und nicht seiner Anstrengung..und seinem frommen Leben:


Spr 10,22 Der Segen des HERRN allein macht reich, und nichts tut eigene Mühe hinzu.


Und Hiob hatte gelernt anderen ihre "Fehleinschätzungen" nicht nachzutragen oder vorzuhalten und auf seine Recht zu pochen. Hatte gelernt zu vergeben - indem er für sie bei Gott um Gnade/Nachsicht bat.


Hiob 42, 10 Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat.
Und der HERR gab Hiob doppelt so viel, wie er gehabt hatte.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9

von Burgen am 05.05.2017 09:32

Losung:

Du sollst dein Herz nicht verhärten und deine Hand nicht zuhalten gegenüber deinem armen Bruder. / 5. Mose 15,7

Wenn jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, 
wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? / 1. Johannes 3,17

Matthäus 26, 30-35
Kolosser 4, 1-6

*******

Gestern Abend war ein Mann zu sehen im TV, der sich sein Leben lang mit dem Glauben an Gott / Jesus, beschäftigt hat.
Je älter er wurde (87J.) ist er unsicherer geworden, ob es überhaupt einen Gott gibt, angesichts der schrecklichen gewaltbereiten Menschen.
Als ich am Nachmittag mit dem Hund auf dem Nachhauseweg an zwei Menschen vorbeiging, sprach der alte Mann zu einer etwas jüngeren Frau gerade, dass die Menschen sich in den letzten Jahren so sehr zum Nachteil verändert haben.

Das beschäftigte mich und macht mir bewusst, wie sehr wir Gebet füreinander brauchen.
Es war schon mal zu lesen, dass Fürbitte nicht unser Auftrag sei, weil sowieso alles so kommt, wie es kommen soll.

Spricht da nicht eine tiefe Depression und Schriftunkenntnis durch?
Denn die Schrift bezeugt, dass es dich nicht treffen wird, so du mit Jesus/Gott lebst.
Er spannt seinen Schirm zum Schutz auf.
Jesus ist das Wort, also haben wir die Erlaubnis, dieses Wort fortwährend im Herzen und über die Lippen zu bewegen.
Das finde ich tröstlich und großartig.

Mir selbst erging es vor wenigen Tagen auf dem Spaziergang so, dass das Wort Jerusalem hochstieg. Darüber verwunderte ich mich. Es war so überraschend. Doch dann formulierte ich um meinem Singsang Fürbitte für Jerusalem. Das schenkte Frieden. 
Wer Jerusalem segnet erhält selber Segen.
Welch eine Verheißung.
Das ist völlig unabhängig von der eigenen politischen Nachrichteneinstellung. Danke HERR.

Habt alle einen guten und friedvollen Tag


 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gott ist (auch) Böse

von Pal am 05.05.2017 08:19

Bugen:
Gott ist nicht "Böse", Gott ist verschiedentlich "voller Zorn".

Wenn Gott voller Zorn ist, dann ist das eine absolut gute Sache, weil SEINE (zornige) Äußerung, gegen das Böse, gerecht, stimmig, vollkommen richtig ist.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von Burgen am 04.05.2017 21:37

Gott ist nicht "Böse", Gott ist verschiedentlich "voller Zorn".

Darin ist ein Unterschied.

Joannes 10,10
Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen.
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.

Gruss
Burgen

 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von geli am 04.05.2017 19:38

Nennmichdu: Der Satan kann nicht machen was er will.

Genau das ist für mich immer das Tröstliche aus der Hiobs-Geschichte:
Wir lernen hier, dass der Satan nicht mehr tun kann/darf, als Gott ihm (zu unserem Besten) erlaubt.

Wir sind, egal in welcher Situation, immer in der Hand Gottes, auch wenn bestimmte Dinge eigentlich durch Satan inszeniert werden.
Gott ist der Herr über alle Lebenssituationen!

Lg, geli

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gott ist (auch) Böse

von Pal am 04.05.2017 18:13

Liebe Burgen, Hiob hat sowohl richtiges geredet von Gott als auch sich mächtig versündigt. BEIDES! -
Weshalb er es dann auch nötig hatte tief Buße zu tun.

Gottes Abischten mit den Versuchungen sind immer und ausschließlich nur gut!
Der Teufel will sie immer nur zum Bösen verwenden. Doch so kann Gott nie versuchen, nämlich niemals zum Bösen!

Das Gebet: "Führe mich nicht in Versuchung!", sollte genauer, differenzierter verstanden werden: Führe mich nicht in die Versuchung in welcher ich (wegen meiner Schwäche) versage! Doch die Versuchung, in der ich überwinde, wird Gott verherrlichen und mich stärken! -

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.05.2017 18:14.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von Burgen am 04.05.2017 18:00

Zu einer Zeit, als Satan noch Zutritt zu Gott dem HERRN hatte, trafen sich die Gottessöhne vor dem HERRN.
Hiob 1, 6 und 2, 1.

Gott fragt Satan nach Hiob, ob er ihn gesehen beachtet hat.

2x sagt Gott:
Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob. / Knecht klingt hier an wie als ein Gott wohlgesonnener Mensch - Gottesknecht.

2x sagt Gott:  
Es ist seinesgleichen nicht auf Erden.
Er ist fromm und rechtschaffen, gottesfürchtet und meidet das Böse

2,3 und hält noch festan seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben.

Vers 4-6
lässt sich Gott noch ein letztes Mal darauf ein, Hiob zu versuchen.

Satan will ihm ans Leder, Gott jedoch weiss, dass Hiob selbst diese Versuchung, diese Prüfung durchstehen wird.

1,1 Der Mann Hiob aus dem Lande Uz, war und blieb fromm, rechtschaffen, gottesfürchtig und und mied das Böse.
*******
Für mich sehe ich hier die Vorschattung auf Jesus in der Wüste, als er geprüft wurde.
Auch er war für Satan ein Stein des Anstoßes.

Der Unterschied zwischen den beiden Männern jedoch war, dass Hiob zu der Zeit Gott noch nicht persönlich kannte.
Trotzdem hielt er an Gott fest. Kein böses Wort kam über seine Lippen.
Es war etwas von dem unbekanntem Gott in seinem Herzen.
Und so konnte er später den wunderbaren Dialog führen. Und letztlich Gott persönlich kennen lernen.

Bei Jesus war es anders. Er kannte Gott. Gott war sein Vater, er selbst war aus dem unmittelbaren Umgang mit Gott auf Erden gekommen.
Aber auch er musste geprüft werden. Seine vergangenen dreißig Erdenjahre kamen auf den Prüfstand.
Dies diente auch als Neuausrichtungshilfe und Kraft für seine zukünftigen Arbeitsjahre.

Er wurde genau so existenziell geprüft wie Hiob.
Der Unterschied war, dass Jesus selbst das Wort war und somit
auf jedes Versuchungsangebot ein Gotteswort zur Verfügung hatte.

Schlussendlich musste ihn Satan bis zur letzten Lebenswoche verlassen, also für 3 Jahre.

Für mich also stellt sich so nicht die Frage, dass Gott (auch) böse sein sollte.
Gott versucht so, wie durchs Feuer hindurch.
Deshalb dürfen wir beten, bitten und flehen: Führe mich nicht in Versuchung, führe mich hindurch. Verlass mich nicht, ziehe deine Hand nicht von mir ab, wie es im "Vater unser" und den Psalmgebeten uns gegeben ist.

Gruß
Burgen


 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gott ist (auch) Böse

von Pal am 04.05.2017 12:53

und es geht weiter:

Hio 2:10 Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die närrischen Weiber reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?

Hätte Hiob nicht sagen müssen: Haben wir Gutes von Gott empfangen, sollten das Böse vom Teufel nicht annehmen? -
Aber für Hiob spielte der Teufel gar nicht die entscheidende Rolle, sondern eben der Allerhöchste.

Weshalb für ihn Gott mit Recht auch der Macher war:
Hio 1:21 ...Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt.

Auch ein Paulus wurde von einem Satan mit Fäusten traktiert, zu seinem Allerbesten! - Damit er sich nicht überhebt.

Gott benutzt schlimme Dinge mit den allerbesten Absichten für seine Kinder und den allerschlechstesten Absichten für die Kinder des Bösen.
Dabei bleibt alles absolut gut, weil absolut gerecht.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Gott ist (auch) Böse

von nennmichdu am 04.05.2017 12:15

Guten Morgen Cleopatra,

ich freue mich, dir wieder auf der Sachebene begegnen zu können am Thema:

"Böse sein" und zum Bösen hinführen (sei es um den Menschen letztendlich doch noch zu retten - dort wo Paulus jemand dem Satan übergibt,  oder sei es das Gott Lügengeister des Irrtums sendet, um das Maß an Bosheit voll werden zu lassen, an den Gefäßen, die "zu nicht ehremvollem Gebrauch bestimmt sind" (Römer 9,21), um dann hier das schon lange vorbereitete  Gericht zu vollstrecken  - 2. Petrus 2 wo über das Gericht über die Irrlehrer geschrieben wird)

Gott selbst ist --- und ich sage nach meinem Verständnis der Bibel, was zu prüfen ist, ob es sich denn so verhält um dann das "richtige" festzuhalten --- absolut gut. Ich denke darüber sind wir uns auch einig.


Und jetzt nutze ich die Kopierfunktion von deinen Aussagen und möchte dich bitten auch meine Aussagen in Kopierfunktion zu wiederholen, da ich sonst nur lese, wie sie bei dir angekommen sind - mit deinen eigenen Worten - und mich dies jetzt erkennen lässt, das du mich falsch verstanden hast.


In der Bibel lesen wir, dass ganz viele sich im Himmel zusammengefunden haben, unter anderem eben auch Satan


Und wir lesen dann, das Gott zuerst den Satan anspricht und ihm eine Frage stellt  (die man auch so verstehen könnte - was hast du hier denn zu suchen ...):

7 Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen.



Gott spricht Hiob an, ja, er freut sich auch über Hiob das ist doch super. Satan aber sagt "jaja, klar ist er Gottesfürchtig, aber kein Wunder, du hast ihn auch gesegnet".


soweit so gut..


Gott sagt nicht "gut Satan dann tue jetzt etwas Böses". Gott sagt "mach was du willst, aber lass bloß Hiobs Leib in Ruhe".


der Satan nun fordert Gott auf  doch seine (Gottes) Hand auszustrecken und das bislang von Gott geschützte Hab und Gut anzutasten


Der Satan erkennt also, das er selbst nichts tun kann - an Hiobs Besitz, Glück, Segen, Gesundheit  zu rütteln --- wenn nicht Gott selbst hier eine Veränderung herbeiführt....


11 Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen!


Der Satan - in seiner Rebellion gegen Gott - stellt selbst das Böse da - er ist der Lügner von Anfang an, der Verdreher, der Widersacher -  er verführt (Schlange in Eden) den Menschen dazu, etwas zu tun, was ihn nicht mehr an Gott glauben und in Gott vertrauen lässt - was ihn aus der Gemeinschaft mit dem allein guten Gott drängt, um so sich selbst überlassen dann nur scheitern zu können im Leben - unter der Herrschaft des Todes, der Sünde und dem was gefangen nimmt - der Welt mit ihren Begierden.

Klagelieder 3 nimmt darauf ähnlich Bezug:

35 und eines Mannes Recht vor dem Allerhöchsten beugt
36 und eines Menschen Sache verdreht, - sollte das der Herr nicht sehen?
37 Wer darf denn sagen, dass solches geschieht ohne des Herrn Befehl
38 und dass nicht Böses und Gutes kommt aus dem Munde des Allerhöchsten?
39 Was murren denn die Leute im Leben? Ein jeder murre wider seine Sünde!
40 Lasst uns erforschen und prüfen unsern Wandel und uns zum HERRN bekehren!
41 Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel!

Und nun ist bei Hiob Gott am Ende der Diskussion mit Satan wieder der Befehlsgebende:

12 Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN.


Nichts anderes habe ich versucht darzustellen. Der Satan kann nicht machen was er will. Gott legt dem Satan Hiobs Besitz in die Hände. Auf das nun Satan - als Fürst dieser Welt - diesen Besitz Hiobs nun antasten darf --- was zuvor eine Folge und eine Gunst Gottes war, weil Hiob in den Augen Gottes Gottes Angesicht gesucht hat ....  --- was dann sein Problem war und weswegen Gott sich überhaupt auf diese "Wette" mit Satan einließ - war Hiobs Selbstgerechtigkeit das Hiob lernen musste erst, das Gott tut was er will und keiner durch seinen Lebenswandel ein Anrecht auf Segen hat. Ein Anrecht würde dann nämlich bedeuten, das uns die guten frommen Werke in den Himmel bringen. Und hier wiederum zeigt uns das Buch Hiob das alles bei der Gnade Gottes beginnt und bei der Gnade endet --- Hiob sollte am Ende für seine 3 Freunde Fürbitte tun.... ihnen ihr falsches Reden über Gott nicht nachtragen und bei Gott selbst für sie um Gnade bitten.

Antworten
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