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Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 20.04.2017 12:49Dies ist selbstverständlich, lieber Pal,
dass wir letztendlich nicht nur eine Bibelstelle betrachten können, sondern die Botschaft der Bibel insgesamt wahrzunehmen haben.
Dies darf uns aber nicht daran hindern, zunächst einmal die Bibelverse für sich zu uns sprechen zu lassen.
Erst dann, wenn einzelne Bibelverse in ihrer eigenen Aussage erfasst sind, kann man diese nebeneinander stellen und vergleichen.
Was Römer 5, 19 betrifft, so ist dieser Vers für mich tröstlich und lehrreich.
Wenn ich zu den Gerechten gezählt werde und zu jenen gehöre, die in das Himmelreich eingehen werden, so liegt dies vornehmlich an dem Gehorsam Jesu.
Dies schließt jeglichen Selbstruhm aus.
Nicht, weil ich so fromm, so gläubig, so gehorsam bin, werde ich errettet werden.
Sondern, weil Jesus für mich starb.
So ist Jesu Gehorsam Grund und Ursache auch meines Glaubens und meines Gehorsams.
Merciful
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 20.04.2017 12:35Ja, lieber Beroeer, und da gibt es noch sehr viele weitere, erschreckende Stellen!
Hier ein Beispiel:
1Ko 10:5 Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden niedergeschlagen in der Wüste.
Lieber Merciful, könnte ich denn jetzt hergehen und sagen: die "vielen" bedeutet "alle"?
- das wäre dann genauso verkehrt, wie deine Darstellung.
mlG
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 20.04.2017 12:30Daher kann der Begriff 'die Vielen' auch in Hinblick auf die Gerechten nur so verstanden werden, dass Paulus hier alle Menschen meint. Dies wäre für mich hier jedenfalls der logische Schluss. Bemerkenswert ist hier gerade dies, dass es der Gehorsam des einen Menschen Jesus ist, durch den hier die Vielen, also alle Menschen, zu Gerechten werden.
Lieber Merciful, ich denke du mißverstehst hier etwas.

Man kann nicht den Sinn einer Bibelstelle klären, indem man eine andere Bibelstelle betrachtet.
Damit kannst du schon recht haben, dennoch muß man unbedingt das Gesamtdarstellungsbild der Bibel im Augen behalten.
Wenn ich nur ein Puzzelstück betrachte, und nicht das Gesamte sehe, dann kann mich das eine Stückchen ganz gewaltig in Irrtum bringen.
Wenn du also behaupten möchtest, das mit den "vielen durch Gottes Geist Gerechten", alle Menschen gemeint wären, dann widerspricht dies einer riesigen Menge von anderen Schriftstellen, die eindeutig klar machen, das verhältnismäßig wenig Personen in den Himmel kommen werden. -
Sehnsucht nach gemeinsamen Leben!?
von sr.hanna-desiree am 20.04.2017 12:23Wir sind eine kleine Schwesternkommunität im Nürnberger Land. Es liegt uns am
Herzen, Menschen einen Raum zu geben, in dem sie Gott begegnen können.
Wir suchen Frauen, die
- gemeinsames Leben suchen
- mit uns die Zukunft gestalten wollen
- sich mit ihren Gaben Gott zur Verfügung stellen
St. Johannis-Konvent v.g.L. (vom gemeinsamen Leben) www.st-johannis-konvent.de
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Beroeer am 20.04.2017 10:10also alle Menschen, zu Gerechten werden.
Viele = Alle vertritt?
Hier würde ich einen Gedanken des Paulus neben dein Zitat aus Römer 5:19 stellen
Römer 2
5 Du aber, mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen,
häufst dir selbst Zorn an für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,
6 der einem jeden geben wird nach seinen Werken:
7 ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben;
8 Zorn und Grimm aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit;
9 Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die das Böse tun, zuerst der Juden und auch der Griechen;
10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die das Gute tun, zuerst den Juden und ebenso den Griechen.
Paulus meint demzufolge mit viele nicht alle.
Wie würdest Du diese Aussage im Kontext einer Allversöhnung sehen?
Beroeer
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von angel121 am 20.04.2017 09:58Hallo Alle
Danke für die vielen Beiträge. Vorallem jener von Merciful am 19.04.2017 10:06 war für mich sehr aufschlussreich.Ja, es scheint wirklich nicht eine allgemein gültige Erklärung zu geben, wass es sich mit der Allversöhnungslehre auf sich hat.
Es scheint offensichtlich einen Unterschied zu geben, zwischen einer "Allversöhnungslehre" und der Lehre in der Bibel zur Versöhnung/ Freundschaft Aller mit Gott, also was letzteres bedingt.
Somit scheint auch der Einlass dereinst in den Himmel damit zusammenhängen.Doch die Kriterien dafür hat Jesus ja klar erklärt. Da gibt es nichts hin und her zu diskutieren, denke ich mal.
Danke und gby angel121
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 20.04.2017 09:53Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind,
so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.
(Brief des Paulus an die Römer 5, 19; Lutherbibel 2017)
Man kann nicht den Sinn einer Bibelstelle klären, indem man eine andere Bibelstelle betrachtet.
Dieser Vers des Apostels Paulus spricht nicht nur in Hinblick auf die Gerechten von den 'Vielen', sondern auch in Hinblick auf die Sünder.
Wer aber wollte daran zweifeln, dass durch die Sünde des Menschen Adam alle Menschen unter die Macht der Sünde gerieten und folglich zu Sündern wurden?
Daher kann der Begriff 'die Vielen' auch in Hinblick auf die Gerechten nur so verstanden werden, dass Paulus hier alle Menschen meint. Dies wäre für mich hier jedenfalls der logische Schluss.
Bemerkenswert ist hier gerade dies, dass es der Gehorsam des einen Menschen Jesus ist, durch den hier die Vielen, also alle Menschen, zu Gerechten werden.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Burgen am 20.04.2017 09:30Die Heilige Schrift ist der Liebesbrief Gottes. Gott hat alles dafür getan, dass kein Mensch verloren gehen sollte.
Er hat sogar seiñen eingeborenen Sohn in diese Welt gesandt, damit niemand verloren gehen solle.
Sein Wille steht dafür, dass jeder Mensch die Freiheit des Reiches Gottes schmecken könne.
Dennoch ist Gott seinem Wort treu, dass Jesus allein, nicht gute Werke, gute Meinungen, sondern allein die Beziehung
mit Jesus in eine Beziehung mit Gott führt.
Und um diese Beziehung geht es. Nicht um eine seelenlose Beziehung auf dem Papier, welches vielleicht durchaus 80 Jahre alt sein kann.
Jesus hat sein sündloses Blut vergossen.
Joh, 3,16
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, aufdass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Es ist Gottes Wunsch, dass alle Menschen den Weg gehen sollen und auf dem schmalen Weg bleiben sollen.
Jedoch ist dies kein sogenannter Persilschein.
Es sollte unser Gebet sein, dass Jesus seine Hand nicht von uns abziehen möge und er eines Tages wird sagen:
Ich kenne dich nicht!
S. u.a. das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen.
oder, wo Jesus im Gespräch sagt,
dass die Menschen ihm Wasser zu trinken gaben, ihm Kleidung gaben usw.
Und dennoch sagt Jesus, ich kenne euch nicht.
Das dürfte ihr schwärzeste Tag in der Ewigkeit sein. Gott bewahre uns davor.
Gruss
Burgen
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Beroeer am 20.04.2017 08:49Es werden "viele" zu Gerechten - aber wohl nicht alle:
Johannes 3:36
36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.
Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen,
sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
LG
Beroeer
Re: Zwischen Tod und Auferstehung
von Beroeer am 20.04.2017 08:46Hallo Kowalski,
kurz und knapp:
Prediger 9:5
5 Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden,
die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr,
denn ihr Andenken ist vergessen.
10 Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft,
das tu; denn im Totenreich, in das du fährst, gibt es weder Tun noch Denken,
weder Erkenntnis noch Weisheit.
Übereinstimmend damit sagte Jesus über den toten Lazarus:
Johannes 11:
11 Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus,
unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, dass ich ihn aufwecke.
12 Da sprachen die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft,
wird's besser mit ihm.
13 Jesus aber sprach von seinem Tode; sie meinten aber,
er rede von der Ruhe des Schlafs.
14 Da sagte ihnen Jesus frei heraus: Lazarus ist gestorben;
Interessant ist auch, dass Lazarus nicht gefragt wurde,
wie es im Totenreich sei, was er dort erlebt hätte.
Martha und die anderen wussten ja, dass er vorübergehend nichtexistent
wäre und zur bestimmten Zeit wieder existieren würde, weil er
durch die Auferstehung wieder zum Leben kommen würde:
23 Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
24 Marta spricht zu ihm:
Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tage.
LG
Beroeer


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