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Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus
von chestnut am 19.04.2017 10:13Deswegen wird dein Glaube und deine Beziehung zu Christus aber nicht unbedingt besser!!
Es kommt auch draufan, wie man die Bibel liest. Man kann sie lesen wie eine Zeitung. In der Regel beeinflusst das nicht unseren Charakter, ob wir sie heute gelesen haben oder nicht.
Die Bibel ist eine andere Art Buch:
Sie deckt uns auf, was Gott von uns möchte, wer wir vor ihm sind, und was er uns zeigen und geben möchte
Wer die biblischen Texte auf sich wirken lässt, ihnen Raum gewährt und sie nicht nur liest wie eine Zeitung, der kann nicht einfach nur so weiterleben wie bisher. Es hat Einfluss auf unser Denken, auf unser Tun.
Deshalb bin ich mit dem Satz von Kowalski nicht nur einverstanden. Natürlich stimmt er, wenn Gottes Wort keinen Einfluss auf unser Leben haben darf.
Wenn aber ja, dann geht es uns "ans Lebendige", dann können wir nicht nur über-lesen, dann appeliert Gottes Wort an unser Gewissen, dann stellt es Fragen in Bezug auf unsere Beziehung zu Jesus, dann ruft es uns auf zur Hinkehr zu Gott und bewirkt, dass unsere Beziehung und unser Glaube zu Jesus besser werden.
Besser heisst dann: Ich anerkenne, dass Gott grösser, mächtiger, und vieles andere mehr ist, als ich es ohne diese Lektüre wusste. Es heisst, ich anerkenne, dass ich diesem Gott nur in Ehrfurcht begegnen kann. Es heisst, dass ich nicht nur ein Rädchen im Weltall bin, sondern dass ich eine lebendige Beziehung zu ihn haben darf, dass er mich liebt und ich diese Liebe erwidern darf.
Es heisst dann auch: Ich sehe ein, dass ich Hilfe von ihm brauche: Vergebung, denn in seinen Augen habe ich so wie ich bin, keine Möglichkeit vor ihm zu bestehen. Er verdammt mich nicht einfach, sondern in seiner Liebe zu uns Menschen vergibt er uns auch, wenn wir ihn darum bitten.
Doch, durch das Lesen der Bibel mit offenen Augen und offenem Herzen darf unsere Beziehung zu Jesus anders, besser, vertiefter, persönlicher werden.
Chestnut
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 19.04.2017 10:08Es ist zunächst fraglich, ob es die Allversöhnungslehre gibt. Es könnte sein, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Vorstellungen mit dem Begriff Allversöhnung verbinden.
Wenn also Menschen über Allversöhnung diskutieren, mit diesem Begriff unterschiedliche Vorstellungen verbinden, diese Vorstellungen aber nicht verdeutlichen, zur Sprache bringen, dann laufen sie Gefahr, miteinander in Streit zu geraten.
Der eine meint mit dem Begriff Allversöhnung vielleicht nur dies, dass das Angebot der Vergebung der Sünden allen Menschen gilt und somit allen Menschen das Angebot der Versöhnung mit Gott unterbreitet werden soll.
Ein anderer meint mit dem Begriff Allversöhnung vielleicht dies, dass Gott in Christus grundsätzlich (als Voraussetzung der Erlösung) die Welt mit sich versöhnte, sodass auf dieser Grundlage dann die Botschaft und der Ruf des Evangeliums den Menschen verkündet wird: Lasset euch versöhnen mit Gott!
Wieder ein anderer denkt vielleicht, wenn er mit dem Begriff Allversöhnung konfrontiert wird, dieser bedeute, dass letztendlich alle Menschen errettet werden, ob sie nun wollen oder nicht und ob sie der Botschaft nun glauben oder nicht.
Ich kann mich an dieser Diskussion nicht weiter beteiligen, da ich nicht die Zeit habe. Aber an diese Notwendigkeit wollte ich doch erinnern, dass zu Beginn einer solchen Diskussion zunächst geklärt werden sollte, welche (vermutlich unterschiedlichen) Vorstellungen mit dem Begriff der Allversöhnung verbunden werden.
Die Wahrheit dieser Notwendigkeit liegt auf der Hand.
Merciful
Re: Müssen Christen den Zehnten geben
von chestnut am 19.04.2017 09:55Die 10 Gebote sind eine Art "Grundeinheit", die Gott dem Volk Israel durch Mose am Sianai gegeben hat. Dazu kamen ja noch viele weitere Gebote, Reinheitsgebote, Opfergebote usw.
Die Reinheitsgebote sind/waren u.a. auch Hygienegebote, die vor Krankheiten schützten.
Die Opfergebote und das Zelt, wo sie dargebracht wurden, haben auch symbolischen Charakter auf Jesus hin. Deshalb hat Jesus das Gesetz Mose "erfüllt", oder anders ausgedrückt, durch seinen Tod und Auferstehung ersetzt (Neuer Bund).
Jesus setzt die 10 Gebote nicht ausser Kraft, sie sind quasi die Basis eines guten Zusammenlebens eines Volkes. Deshalb haben sie auch einen bedeutenden Stellenwert.
Ich habe zum Wort "du sollst" einmal gelesen, dass es auch mit "du wirst" übersetzt werden könnte. Das Erfüllen der Gebote ist also eine natürliche Folge der Nachfolge im Glauben, eine dazugehörende Konsequenz. Das erste Gebot heisst: Du sollst Gott deinen Herrn lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit allem was in dir ist. Das Einhalten dieser nachfolgenden Gebote ist also auch ein Liebeszeichen für den Bund, den Gott mit dem Volk geschlossen hat.
Beim Gebot des 10. (im Alten Testament wörtlich so genannt), handelt es sich um das "religiöse Leben". Die Priester erhielten keinen Lohn für ihren Dienst. Er diente dazu, dass die Priester und Leviten und Sänger, die teilweise ihren Dienst vollzeitlich taten, davon leben konnten.
Jesus hat diesen 10. nicht einfach ausser Kraft gesetzt. Er sagte: "Gebt dem Kaiser was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört".
Was ich damit sagen möchte:
Es hat noch eine Art höheren Stellenwert, es betrifft nicht nur das Zusammenleben untereinander, sondern speziell das religiöse Leben. Für mich ist das Geben des 10. nicht nur ein Akt der Verpflichtung (Gebot) als Frau, die Jesus lieb hat, sondern es ist auch ein Zeichen der Liebe an ihn, es ist auch ein Zeichen der Dankbarkeit für den geistlichen Dienst, den andere für mich tun: Ich darf kostenlos in den Gottesdienst gehen (Kollekte ist freiwillig), wo ich von Jesus gestärkt werden darf; ich darf das Gebäude betreten ohne Eintritt zu bezahlen; ich darf Seelsorge in Anspruch nehmen wenn ich das möchte, ebenfalls ohne dafür einen Geldbetrag bezahlen zu müssen. Natürlich erwarte ich dabei auch, dass das Geld sinnvoll verwendet und dass transparent damit umgegangen wird.
Einen Betrag meines Gehalts für das Reich Gottes zu geben, hat also auch mit Dankbarkeit Gott gegenüber zu tun, denn vieles, das ich einfach so "benutze" (Gottesdienstbesuch und vieles mehr, das sich in und durch eine Gemeinde abspielt), könnte nicht durchgeführt werden, wenn es nur auf Basis von Freiwilligenarbeit ohne Bezahlung der Mitarbeitenden geschehen würde.
Liebe Grüsse
Chestnut
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 19.04.2017 09:28Bevor ich weiterschreibe möchte ich gerne wissen, weshalb das Wort "Allversöhnung" bei einigen wie ein rotes Tuch beim Stierkampf auf den Stier wirkt.
Das hast du schön bildlich beschrieben!

Ich gehöre genau zu diesen "Stieren"!

Die Allversöhnung-lehre ist mM nach glattweg eine LÜGE.
Die von dir zitierten Verse werden dann falsch interpretiert und die ganze falsche Lehre steht eindeutig gegen die "gesunde Wahrheit"...
Wenn Jesus zB vom schmalen Weg und breiten Weg und von vielen und wenigen redet, dann kann man das nicht einfach umtauschen, um faktisch zu behaupten:
Die Pforte ist überaus weit und breit, die zum Himmel geht, und die allermeisten laufen darauf... wenn nicht sogar allesamt, inklusiv der Teufel! -
Das ist sooo ein Irrtum! -
Aber es klingt wunderhübsch und sehr liebreich. -
Genauso wie ein Engel des Lichts auch fantastisch aussieht und unter seinem Glanz die "Bocksfüße" hat...
Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von angel121 am 19.04.2017 09:17Es gibt Worte, die offenbar bei einigen christlichen Gemeinden negative Gefühle erwecken und daraus resultierende heftige Proteste hervorrufen.
Das sind wohl, Werksgerechtigkeit, Selbsterlösung, so auch die Allversöhnung.
Bei derAllversöhnung verstehe ich dies erst recht nicht. Jesus beauftragte doch seine Jünger , dass sie das von ihm Gelernte über Gott und dessen Willen in die ganze Welt hinaustragen sollten. Alle sollten die Wahrheit erfahren.
Paulus fasste es dann so auf:
oder so:
Bevor ich weiterschreibe möchte ich gerne wissen, weshalb das Wort "Allversöhnung" bei einigen wie ein rotes Tuch beim Stierkampf auf den Stier wirkt.
Danke und gby angel121
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Burgen am 19.04.2017 07:59Guten Morgen ihr Lieben,
heute ist der herrlichste Sonnenschein...
gerade hörte ich wie Gott in das Leben eines deutschen Mannes einschritt. Er hörte so die Stimme Gottes, dass er hinterher erstmal dachte, einen Tumor zu haben... Doch dann hörte der Mann zu, und setzte um, was er hörte.
Nun führt er an der Ecke eine kleine Pommesbude, hat Bibelverse an der Wand und spricht mit den Menschen.
Seine Frau wollte auch eine Veränderung erfahren, die sie bei ihrem mann miterlebte.
Aber, sie stand vor der Wahl, ihren Beruf als Physiotherapeutin aufzugeben. Das wollte sie erst nicht.
Drei Tage später vertraute sie Gott, kündigte und übernahm das ursprüngliche Geschäft ihres Mannes.
Nun ebenfalls eine Botschafterin für Jesus.
www.club700.com/fastfood
Sehr beeindruckende Lebensgeschichten. Auch die nächste Erzählung schenkt neues Leben im wahrsten Sinne des Lebens.
Denn niemand gab ihr Zuversicht lebend ihre Krankheit zu bewältigen.
Es ist unglaublich, was Gott aus einem Leben machen kann..., wenn man auf ihn hört, ihm vertraut.
*******
Losung
Ihr sollt einer mit dem anderen reden:
"Was hat der HERR geantwortet?" und "Was hat der HERR gesagt?" /Jeremia 23,35
Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. /Kolosser 3,1
Johannes 20, 11-18
Lukas 24, 50-53
Re: Müssen Christen den Zehnten geben
von Kowalski am 18.04.2017 23:36sollst !
Wie kann mann das nur als "freiwillig" interpretieren??
Ist: "Du sollst nicht töten", auch etwas, das jeder kann aber nicht muss??
Was ist hier loß?
Hallo Majolika,
kannst du das vielleicht begründen? Belegen? Bibelstellen?
Gelten die 10 Gebote nur für Moses, nicht für Christen?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus
von geli am 18.04.2017 22:30Liebe angel,
ich glaube nicht, dass Du irgendwo in der Bibel etwas finden wirst, das den Reden Jesu widerspricht!
Somit kann man davon ausgehen, dass die ganze Bibel als "Anleitung" tauglich ist

Lg, geli
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Cosima am 18.04.2017 20:02Ja, Ihr lieben Oasis, auch bei uns in Bayern tobt sich der April aus!
Schnee im April!
Heute musste man immer den Schirm zur Hand haben. Mal schien die Sonne und gleich kam wieder ein
Schneeschauer. Nun hoffe ich, die Wetter-Vorhersage stimmt, dass es am Donnerstag wieder besser wird,
denn da bin ich mit meiner Gemeinde-Wandergruppe unterwegs.
Oster-Auferstehungs-Gottesdienst und Oster-Frühstück habe ich in der Gemeinde meiner Tochter mit gefeiert, das
war sehr schön.
Ostern: Sterben - Tot - Auferstehung! Das ist vor über 2000 Jahren geschehen, doch ist es für mich jeden Tag
ganz real. Ich muss bereit sein, loszulassen - zu sterben - den Tot meines Ichs zu akzeptieren - um ganz neu
aufzuerstehen! Für mich ist das kein einmaliger Vorgang, sondern ein immer wieder notwendiges Geschehen.
Und ER ist es, der uns hilft dass wir dazu bereit sind, loszulassen, damit ER uns mit neuem Leben beschenken kann!
Das ist meine Osterfreude - immer wieder und an Ostern ganz besonders.
Denn der Herr ist auferstanden! ER ist wahrhaftig auferstanden und lebt in dir und in mir! Gott sei Dank!
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus
von Burgen am 18.04.2017 19:57Hallo angel
die Reden aus dem irdischen Mund Jesu finden wir in den vier Evangelien.
Dabei ist zu bedenken, dass Jesus vielfältig auf die Begebenheiten und Propheten zurückgreift.
Die ganze Heilige Schrift geht zurück auf Jesus, heißt, er ist fast überall in der ganzen Schrift zu finden.
Wer suchet wird finden.
LG
Burgen

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