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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Von Babel nach Pfingsten

von nennmichdu am 23.03.2017 06:07

Längere Zeit beschäftigte mich das Thema Sprachengebet, Zungenreden, Ruhen im Geist, geistige Kriegsführung und Gemeinden,  die dem heiligen Geist eine spezielle Gewichtung/Bedeutung zumessen, die ich so nicht finden kann.

Heute möchte ich meine Gedanken dazu hier ausbreiten.

Am Turmbau zu Babel zeigte sich der Versuch des (seit Eden) von Gott getrennten Menschens sich einen (bleibenden) Namen zu machen, im Hinblick auf die bereits eingesetzte Gewaltspirale des gefallenen (sündigen) Menschens infolge von Schuld und Vergeltung. Ein "Teufelskreislauf", der dazu führte, das sich die Menschheit im Kampf um Ressourcen bei steter Bevölkerungszunahme  immer weiter zu zerstreuen neigte.

1. Mose 11
1 Und die ganze Erde hatte ein und dieselbe Sprache und ein und dieselben Wörter.
2 Und es geschah, als sie von Osten aufbrachen, da fanden sie eine Ebene im Land Schinar und ließen sich dort nieder.


Gottes Reaktion darauf:

5 Und der HERR fuhr herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.
6 Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen.
7 Auf, lasst uns herabfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht mehr verstehen!

Die Menschen verstanden nun einander nicht mehr - ganz im Sinne von

Jes 53,6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld.   --- Schuldenerlass...

-  
ein jeder hing seinen Gedanken, seinen Interessen nach, sah die Welt aus seinen eigenen Augen und formulierte hierfür seine eigenen Worte, fand seine eigene Sprache, Mutters oder Vaters Sprache.

Wenn wir nun zu Pfingsten kommen - 50 Tage nach Jesu Auferstehung, dann erinnert uns dies an das altentestamentliche Erlassjahr nach 7 mal 7 Jahren.

3. Mose 25
13 In diesem Jahr des Jobels   
- (Das hebr. Wort jobel bedeutet ursprünglich "Widder", "Widderhorn". Da man das Erlassjahr durch das Blasen des Jobel-Horns eröffnete, wurde das Erlassjahr auch Jobeljahr genannt)
sollt ihr jeder wieder zu seinem Eigentum kommen.

Pfingsten ist dann der Tag gewesen, wo der heilige Geist auf die Menschen fiel, die Jesus erwarteten, nachdem sie ihm begegnet sind und er ihnen den "Tröster" den heiligen Geist verheißen hatte.

Als dies geschah - berichtet in Apostelgeschichte 2

1 Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen.
2 Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen.
3 Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen.
4 Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.
5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, gottesfürchtige Männer, von jeder Nation unter dem Himmel.
6 Als aber dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte.

 Erleben wir eine Umkehrung der Sprachenverwirrung, die beim Turmbau zu Babel geschah. Betreffend nicht nur die Jünger, die Jesus kannten und ihm gefolgt waren, sondern  - wie es in Vers 5 heißt - gottesfürchtige Männer (Frauen sind hier wohl grundsätzlich nicht auszuschließen), von jeder Nation unter dem Himmel. Ja eine Erweiterung - denn nun versteht plötzlich jeder den anderen in seiner Sprache - obwohl er die nie gelernt hatte.

Nun kann ich diesbezüglich nur von mir reden, denn ich habe schon viel "Sprachengebet/Zungenrede" in manchen Gemeinden vernommen und wenn ich es auch nicht wörtlich (sondern oft nur bildlich) verstanden habe, so hatte ich doch teilweise den Eindruck, das manche "Auslegung" eines Sprachengebetes nicht das traf, was derjenige dort kund werden ließ. So bin ich diesbezüglich skeptisch gegenüber manchen "Auswüchsen" von dem sogenannten Sprachengebet oder der Zungenrede, die in manchen Gemeinden praktiziert wird.

Denn dort wo es zu Spaltungen in Gemeinden führt, kann dies nicht Gottes Willen entsprechen, wo doch Gott die Einheit sucht, wo Glaubensgeschwister im heiligen Geist nur eins sein können, werden sie doch durch denselben Geist bewegt und getrieben, Worte auszusprechen und Werke zu tun, die dann nur in eine Richtung zielen können. Letztendlich Gott die Ehre zu geben, um dann ein Zeugnis darzustellen, wie die erste Gemeinde zu Pfingsten es besaß:

Apostelgeschichte 2
44 Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles gemeinsam;
45 und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig war.
46 Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens,
47 lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Weisheit - Sprüche-des-Lebens

von Burgen am 22.03.2017 19:58

Psalm 34

Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.

Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet.!

Fürchtet den HERRN, ihr seine Heiligen ! Denn die ihn fürchten, haben keinen Mangel.

Reiche müssen darben und hungern; aber die den HERRN suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut. / 8-11



 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Weisheit - Sprüche-des-Lebens

von Burgen am 22.03.2017 19:49

Psalm 34 

Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich  aus aller meiner Furcht.

Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.

Als einer im Elend rief hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten. / 5-7

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 22.03.2017 11:02

22. 03. '17 Mittwoch, die Mitte der Woche

gibt es den folgenden Zuspruch der Losung:

Wie groß sind Gottes Zeichen und wie mächtig seine Wunder ! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währet für und für.  / Daniel 3, 3

Fürchte dich nicht, du kleine Herde ! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. / Lukas 12,32

Matthäus 13, 44-46
Lukas 20, 1-8

********************************************************************************************************************************
 
In den Idea Nachrichten kam, dass viele Menschen der anderen Länder Christen wurden und werden.

Und auch in Lima / Peru sind viele Christen und andere helfend den Menschen zur Seite aufgrund der riesigen Umweltkathastrophe durch permanenten Regenfall.

Zwei andere wichtige Begebenheiten sind mir noch , völkerübergreifend, im Sinn, die aber nicht benenne, nur im Herzen trage

Habt alle einen guten Tag !
Gott schütze, geleite uns und führe uns zum ewigen Leben in sein Reich. 
Der HERR sei in uns und mit uns.


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ehevertrag und Ehe als solche

von nennmichdu am 22.03.2017 09:27

Für mich geht in der Ehe in erster Linie der Mann eine verbindliche Beziehung zur Frau ein -- die er dann entweder entlassen kann oder bei der er bleiben kann. Liegt kein Scheidungsgrund (und das wäre nur der Ehebruch -- und darunter verstehe ich, das die Frau --dauerhaft-- einen anderen Mann bevorzugt und sich unter dessen Obhut begibt), sollte der Mann bei der Frau bleiben. Und er steht als erstes in der Pflicht seine Frau zu lieben. So wie Gott uns zuerst geliebt hat und wir daraus schöpfen.

Vergleichen möchte ich die Ehe zwischen Mann und Frau mit der Beziehung von Christus (als Haupt und Bräutigam) zur Gemeinde ( der Braut).

Also Gott (Christus) gibt hier ein verbindliches Ja (ich will) zur Gemeinde (der Braut) im Sinne einer Verlobung (eines Versprechens, das er selbst (Gott/Christus) nie brechen würde - der Mensch dann schon.

Und in der Ehe können dann beide (Mann und Frau) aus diesem Versprechen ausbrechen. 

Weiterhin kann ich als verheirateter Mann nur für mich sprechen. Da ich meine Frau liebe, mich für sie entschieden habe, gilt ihr auch mein Versprechen, das ich bei ihr bleiben werde - bis das der Tod uns scheidet.
Würde ich nun Ehebruch mit einer anderen Frau begehen, dürfte sie sich trennen von mir. Würde sie Ehebruch begehen, dürfte ich mich trennen. Wobei die Trennung erst der letzte und schmerzlichste Schritt wäre und Versöhnung zu suchen der wichtigste Schritt.

Finanziell würde ich als Christ und als Mann nur das für mich in Anspruch nehmen wollen, was ich selbst erwirtschaftet habe in der Ehe. Alles andere würde ich meiner Frau überlassen.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ehevertrag - Scheidungsfall -

von nennmichdu am 22.03.2017 09:15

Heute wird im Scheidungsfall ja geschaut, wieviel Vermögen beide mit in die Ehe hineingebracht haben und wieviel sie dann jeder für sich hier erwirtschaftet haben. Dieses Erwirtschaften und auch das Vermögen, was hineingebracht wurde (und da zählt eigentlich nicht nur das materielle Vermögen, sondern auch alles andere was jeder dem anderen Gutes zu tun weiß) ist dann schwer zu messen und kann von daher nur durch den Zugewinn an materiellem Vermögen ausgerechnet und entsprechend geteilt werden im Scheidungsfall.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Ehevertrag... Absicherung im Todesfall

von nennmichdu am 22.03.2017 09:12

In der "klassischen" Einrichtung einer Ehe innerhalb einer Gemeinde wäre im Todesfall die Gemeinde die Absicherung und in der Fürsorgepflicht

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Familie - Nicht Frieden (untereinander), sondern das Schwert...

von geli am 21.03.2017 20:33

Ich glaube, dass Jesus hier mit dem "Schwert" den Glauben meint, der Trennung bewirkt.

Die anderen Dinge gibt es auch in Familien, in denen nicht geglaubt wird.

Das "Schwert" sind nicht irgendwelche Streitereien und Feindseligkeiten, die es unter Menschen überall gibt, sondern das "Schwert" bringt Jesus hinein - er sagt ja, dass er  es ist, der das Schwert bringt.

Natürlich gibt es auch Familien, die durch den Glauben wieder geheilt und geeint wurden - aber leider ist das nicht immer der Fall. Auch bei mir kam durch den Glauben Scheidung und Trennung hinein.
Schon Paulus schreibt: "Der Glaube ist nicht jedermanns Ding".

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Stephanus

von geli am 21.03.2017 20:27

Stephanus erzählt diesen Hohenpriestern, die die Schrift natürlich sehr gut kennen, erstmal etwas über das Volk Israel.
Na, das wissen die doch schon längst, oder nicht?
Wieso erzählt Stephanus dies?

Ich glaube, Stephanus wollte die Leute "evangelisieren", also sie zur Buße führen, indem sie ihre eigene Sünde erkannten, indem er ihnen die (ungute) Geschichte ihres eigenen Volkes vorhielt.
Der Geschichte ihres eigenen Volkes konnten sie eigentlich nur zustimmen - denn es handelte sich ja um "Fakten", die man nicht widerlegen konnte.

Es fällt ja auch leichter, die Fehler bei anderen - in dem Falle bei den Vorfahren - zu erkennen, als bei sich selbst.

Soweit war wahrscheinlich auch noch alles "gut"...

Allerdings fiel ihnen der nächstes Schritt - nämlich sich selbst in den Fehlern der anderen zu erkennen - bzw. erkennen zu wollen - bedeutend schwerer.
Aber ich glaube, Stephanus`Ziel war, sie durch die Geschichte ihrer Vorfahren in die Selbsterkenntnis hineinzuführen und sie zur Buße zu führen.

Soweit wollten die Leute nun aber nicht gehen. Anstatt ehrlich zu sein, gingen sie lieber zum Angriff über - das Ende kennen wir ja.

Genau das Gleiche hatte ja auch Jesus erlebt - sie wollten einfach die Wahrheit nicht sehen.
Lieber entfernten sie den "Stein des Anstoßes" und wurden zu Mördern.

Lg,  geli

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angel121

60, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 154

Re: Stephanus

von angel121 am 21.03.2017 19:50

Hallo Burgen;

Der Heilige Geist führt in die Wahrheit und schenkt Kraft und Mut, sowie Einsicht in die Dinge.

Beim Lesen Deiner Worte erinnerte ich mich an die Aussagen Jesus gegenüber seinen Jüngern

Matthäus 10.16 6 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. ( 17 Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten vor ihre Rathäuser und werden euch geißeln in ihren Schulen.  18 Und man wird euch vor Fürsten und Könige führen um meinetwillen, zum Zeugnis über sie und über die Heiden. 9 Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorget nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. 20 Denn ihr seid es nicht, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.

Auch bei Petrus waren sie über sein Reden überrascht.

Apg 4,8 Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Obersten des Volkes und ihr Ältesten von Israel, 9 so wir heute werden gerichtet über dieser Wohltat an dem kranken Menschen, durch welche er ist geheilt worden, 10 so sei euch und allem Volk von Israel kundgetan, daß in dem Namen Jesu Christi von Nazareth, welchen ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat, steht dieser allhier vor euch gesund.  11 Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist.  12 Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.  13 Sie sahen aber an die Freudigkeit des Petrus und Johannes und verwunderten sich; denn sie waren gewiß, daß es ungelehrte Leute und Laien waren, kannten sie auch wohl, daß sie mit Jesu gewesen waren. 14 Sie sahen aber den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen und hatten nichts dawider zu reden. (15 Da hießen sie sie hinausgehen aus dem Rat und handelten miteinander und sprachen: 16 Was wollen wir diesen Menschen tun? Denn das offenbare Zeichen, durch sie geschehen, ist allen kund, die zu Jerusalem wohnen, und wir können's nicht leugnen.7 Aber auf daß es nicht weiter einreiße unter das Volk, lasset uns ernstlich sie bedrohen, daß sie hinfort keinem Menschen von diesem Namen sagen. 18 Und sie riefen sie und geboten ihnen, daß sie sich allerdinge nicht hören ließen noch lehrten in dem Namen Jesu. 19 Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, daß wir euch mehr gehorchen denn Gott. 20 Wir können's ja nicht lassen, daß wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben.

Ich glaube, dass Stephanus Jesus ganz ergeben war und somit auch er voll Heiligen Geistes sagte, was Sache war, ebenso wie dann Petrus. Dies so ganz im Sinne von
Der Heilige Geist führt in die Wahrheit und schenkt Kraft und Mut, sowie Einsicht in die Dinge.


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