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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus
von geli am 19.04.2017 14:12Ich denke, die Bibel will ja für uns auch wie ein "Spiegel" sein, in dem wir uns selbst, unsere Gesinnung, unser eigenes Herz, erkennen können.
In diesem Spiegel erkennen wir, was in unseren Herzen noch Veränderung bedarf.
Wenn wir dann damit zum Kreuz gehen und das, was wir erkannt haben, "ablegen", und uns danach neu füllen lassen - dann bewirkt das Veränderung unseres Denkens uns unserer Gesinnung, und wir werden nach und nach in sein Bild verwandelt.
Das bedeutet auch, dass wir ihn immer besser erkennen können, dass wir in der Beziehung zu ihm wachsen und ihm immer näher kommen.
Dann kommen wir Gottes Zielen mit uns immer näher: Wir werden verwandelt von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in sein Bild und haben immer engere Gemeinschaft mit ihm.
Wenn man natürlich die Bibel wie eine "Zeitung" liest - oder sie "für andere liest" - dann erfüllt das Lesen nicht den Zweck, zu dem sie uns gegeben wurde.
Das sehe ich ähnlich wie bei der Frage nach dem Zehnten: Wer fragt: "Wieviel muss ich lesen..." - der ist nicht in der Liebe. Denn wer in der Liebe ist, der will Gott immer mehr kennenlernen, ihn immer besser verstehen und in eine immer engere Beziehung zu ihm finden - deshalb sucht er ihn in seinem Wort und will lesen.
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Müssen Christen den Zehnten geben
von geli am 19.04.2017 14:03Ich denke auch. Denn wer noch fragt: "Was muss ich...", der lebt nicht wirklich in der Liebe, finde ich jedenfalls.
Denn Liebe fragt nie: Muss ich..., sondern Liebe freut sich, wenn sie dem anderen etwas Gutes tun kann.
Wie ich auch oben schon mal geschrieben habe: Jesus hat uns nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem eigenen Blut erkauft. Wir sind nun sein Eigentum (ganz freiwillig), und alles, was uns gehört, bzw. alles, was er uns gegeben und anvertraut hat, gehört dementsprechend auch ihm.
Als sein Kind darf ich mir das, was ich zum Leben brauche, nehmen. Aber wenn Gott gerade ein Auto braucht - als Beispiel - weil jemand irgendwohin muss und keines hat, dann darf ich dieses Auto Gott zur Verfügung stellen.
Genau so ist es mit allem, auch mit dem Geld. Ich frage nicht nach "Brutto - oder Nettosegen", wenn ich etwas gebe. Wenn ich in eine Situation gerate, wo ich den Eindruck habe, Gott braucht gerade etwas von meinen (seinem) Geld, dann gebe ich es.
Oder wenn ich den Eindruck habe, Gott wollte durch mich eine bestimmte Sache unterstützen, dann tue ich es. Aber ich rechne nie, ob es nun insgesamt "der Zehnte" ist. Vielleicht ist es manchmal mehr, manchmal weniger. Aber ich rechne nicht jeden Monat nach, wieviel es war, weil ich diese Rechnerei und dieses "muss ich..." wirklich sehr kleinlich finde. Ich glaube, so eine Rechnerei und dieses dauernde Fragen: "Was muss ich..." ist nicht in Gottes Sinne und ist auch nicht seine Gesinnung.
Ich empfinde immer, dass hinter der Frage "Was muss ich"... die Gesinnung steht: Eigentlich will ich ja gar nicht... aber ich muss ja... dann mach ich genau das, was ich "muss", aber darüber hinaus nichts´. Ich gebe gerade so viel, wie ich muss, weil ich den Segen Gottes auf keinen Fall verpassen will.
Geben will ich eigentlich so wenig wie möglich, aber den Segen Gottes verpassen will ich auch nicht. So eine Art "Kuhhandel"...
Lg, geli
Re: Müssen Christen den Zehnten geben
von solana am 19.04.2017 10:58Paulus beschreibt die Rolle der Gebote so:
Gal 3, 19 Was soll dann das Gesetz? Es wurde hinzugefügt um der Übertretungen willen, bis der Nachkomme käme, dem die Verheißung gilt; verordnet wurde es von Engeln durch die Hand eines Mittlers. 20 Ein Mittler aber ist nicht Mittler eines Einzigen, Gott aber ist Einer. 21 Wie? Ist dann das Gesetz gegen Gottes Verheißungen? Das sei ferne! Denn nur, wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig machen könnte, käme die Gerechtigkeit wirklich aus dem Gesetz. 22 Aber die Schrift hat alles eingeschlossen unter die Sünde, damit die Verheißung durch den Glauben an Jesus Christus gegeben würde denen, die glauben. 23 Ehe aber der Glaube kam, waren wir unter dem Gesetz verwahrt und eingeschlossen, bis der Glaube offenbart werden sollte. 24 So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden.
Befreiung zur Gotteskindschaft
25 Da nun der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister. 26 Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. 28 Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. 29 Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Nachkommen und nach der Verheißung Erben.
Gal 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter; 2 sondern er untersteht Vormündern und Verwaltern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat. 3 So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir geknechtet unter die Mächte der Welt. 4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen. 6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! 7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.
Das Gesetz sagt: "Du musst" - egal, ob du verstehst, warum und egal, ob du selbst das einsiehst und selbst willst.
"Fremdbestimmt" wie ein Knecht, der um Lohnes willen arbeitet oder ein unmündiges Kind, das eine harte Hand braucht, weil es selbst noch nicht reif genug ist.
Im neuen Bund erfüllt sich die Verheissung, die dieses Jahr die Jahreslosung ist:
Hes 36, 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.
Durch den "Geist der Kindschaft", der ruft "Abba, lieber Vater" - nicht durch den "Zuchtmeister" "du sollst".
Durch diesen Geist der Kindschaft ist die Liebe Gottes "ausgegossen" in unser Herz" (Röm 5, 5) - die Liebe zum Vater und auch die Liebe zu unseren Mitmenschen.
Und diese Liebe erfüllt das ganze Gesetz und die ganzen Propheten (wie es mehrfach im NT betont wird).
Als Christen sollen wir uns darauf ausrichten, diesem Geist in uns Raum zu geben und uns von dieser Liebe treiben und motivieren zu lassen. So leben wir in diese Kindschaft, zu der wir befreit sind.(Röm 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.)
Und nicht danach suchen, wieder eine "unmündige/knechtische" Gesinnung als Motivation für unser Handeln aufbauen und fragen: "Was muss ich und was darf ich".
Ein Beispiel für das Geben , so wie der liebende Geist Gottes treibt, steht im Johannesbrief:
1Joh 3,17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm?
Johannes sagt dazu nicht: "Ihr müsst dem darbenden Bruder aber etwas geben, denn so fordert es das Gesetz".
Stattdessen sagt er: 18 Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
"Die Liebe Gottes in uns" ist da und sie will auch durch uns zum Zuge kommen und wirken.
Und das tut sie auch, wenn wir "unser Herz nicht verschliessen" und das wirklich in die Tat umsetzen, was Gott uns "ans Herz legt", nicht nur "fromm darüber reden".
Deshalb haben - meiner Ansicht nach - solche Diskussionen "Muss ich geben, wieviel Bibelleses ist nötig, wieviel muss ich beten usw?" einen völlig falschen Ansatz.
Es geht im Christenleben nicht darum, die genauen Grenzen des "du musst" (unmündig und knechtisch) festzulegen, sondern darum, sich vom Geist Gottes so verändern zu lassen, dass seine Liebe unser Leben in allem von Grund auf bestimmt. Und in dieser "Kindschaft" immer mehr zu wachsen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von chestnut am 19.04.2017 10:49
Als ich vorher bei Wikipedia den Begriff nachschlug, wurden tatsächlich verschiedene "Unterbegriffe" angezeigt zu diesem Begriff.
Aber es gibt einen gewissen Grundtenor innerhalb der christlichen Kirchen, was landläufig unter "Allversöhnung" verstanden wird.
In der Regel wird dadurch besagt, dass es keine persönliche Entscheidung braucht, um das Heil in Jesus (Vergebung) zu erlangen. Es würde uns so zur Verfügung stehen wie die Möglichkeit, in einer Bäckerer Brot zu kaufen, wenn wir Hunger haben; vorausgesetzt natürlich, dass wir das Geld dafür haben.
Bei der Recherche im Internet bin ich auf folgendes Zitat gestossen. Es stammt aus dem Buch "Profetie und Erfüllung" von Ernst Panzer:
"Nach meiner Erkenntnis beruht die Lehre von der Allversöhnung auf einem fundamentalen Denkfehler.
Gewiß will Gott, daß allen Menschen geholfen werde und daß sie alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gewiß hat Jesus durch sein Leiden und Sterben das Heil für alle erworben. Aber es bleibt dabei, daß jeder einzelne Mensch sich dieses Heil in völlig freier Willensentschließung aneignen muß. Er kann und darf hierzu nicht etwa gezwungen werden; denn eine erzwungene Liebe wäre ja keine wirkliche Liebe. Gott ist wohl allmächtig, aber in diesem Punkt würde jeder Zwang und jede Gewaltanwendung dem Wesen Gottes völlig widersprechen..."
Damit wird wohl klar, um was für eine Art Lehre es sich bei der "Allversöhnung" handelt.
Liebe Grüsse
Chestnut
Re: Müssen Christen den Zehnten geben
von Greg am 19.04.2017 10:42Das gilt für alle Menschen. Da steht nichts davon, dass Christen oder Juden, oder, oder, davon befreit wären..

Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Wieviel Bibelstudium für Nachfolge Jesus
von chestnut am 19.04.2017 10:13Deswegen wird dein Glaube und deine Beziehung zu Christus aber nicht unbedingt besser!!
Es kommt auch draufan, wie man die Bibel liest. Man kann sie lesen wie eine Zeitung. In der Regel beeinflusst das nicht unseren Charakter, ob wir sie heute gelesen haben oder nicht.
Die Bibel ist eine andere Art Buch:
Sie deckt uns auf, was Gott von uns möchte, wer wir vor ihm sind, und was er uns zeigen und geben möchte
Wer die biblischen Texte auf sich wirken lässt, ihnen Raum gewährt und sie nicht nur liest wie eine Zeitung, der kann nicht einfach nur so weiterleben wie bisher. Es hat Einfluss auf unser Denken, auf unser Tun.
Deshalb bin ich mit dem Satz von Kowalski nicht nur einverstanden. Natürlich stimmt er, wenn Gottes Wort keinen Einfluss auf unser Leben haben darf.
Wenn aber ja, dann geht es uns "ans Lebendige", dann können wir nicht nur über-lesen, dann appeliert Gottes Wort an unser Gewissen, dann stellt es Fragen in Bezug auf unsere Beziehung zu Jesus, dann ruft es uns auf zur Hinkehr zu Gott und bewirkt, dass unsere Beziehung und unser Glaube zu Jesus besser werden.
Besser heisst dann: Ich anerkenne, dass Gott grösser, mächtiger, und vieles andere mehr ist, als ich es ohne diese Lektüre wusste. Es heisst, ich anerkenne, dass ich diesem Gott nur in Ehrfurcht begegnen kann. Es heisst, dass ich nicht nur ein Rädchen im Weltall bin, sondern dass ich eine lebendige Beziehung zu ihn haben darf, dass er mich liebt und ich diese Liebe erwidern darf.
Es heisst dann auch: Ich sehe ein, dass ich Hilfe von ihm brauche: Vergebung, denn in seinen Augen habe ich so wie ich bin, keine Möglichkeit vor ihm zu bestehen. Er verdammt mich nicht einfach, sondern in seiner Liebe zu uns Menschen vergibt er uns auch, wenn wir ihn darum bitten.
Doch, durch das Lesen der Bibel mit offenen Augen und offenem Herzen darf unsere Beziehung zu Jesus anders, besser, vertiefter, persönlicher werden.
Chestnut
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Merciful am 19.04.2017 10:08Es ist zunächst fraglich, ob es die Allversöhnungslehre gibt. Es könnte sein, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Vorstellungen mit dem Begriff Allversöhnung verbinden.
Wenn also Menschen über Allversöhnung diskutieren, mit diesem Begriff unterschiedliche Vorstellungen verbinden, diese Vorstellungen aber nicht verdeutlichen, zur Sprache bringen, dann laufen sie Gefahr, miteinander in Streit zu geraten.
Der eine meint mit dem Begriff Allversöhnung vielleicht nur dies, dass das Angebot der Vergebung der Sünden allen Menschen gilt und somit allen Menschen das Angebot der Versöhnung mit Gott unterbreitet werden soll.
Ein anderer meint mit dem Begriff Allversöhnung vielleicht dies, dass Gott in Christus grundsätzlich (als Voraussetzung der Erlösung) die Welt mit sich versöhnte, sodass auf dieser Grundlage dann die Botschaft und der Ruf des Evangeliums den Menschen verkündet wird: Lasset euch versöhnen mit Gott!
Wieder ein anderer denkt vielleicht, wenn er mit dem Begriff Allversöhnung konfrontiert wird, dieser bedeute, dass letztendlich alle Menschen errettet werden, ob sie nun wollen oder nicht und ob sie der Botschaft nun glauben oder nicht.
Ich kann mich an dieser Diskussion nicht weiter beteiligen, da ich nicht die Zeit habe. Aber an diese Notwendigkeit wollte ich doch erinnern, dass zu Beginn einer solchen Diskussion zunächst geklärt werden sollte, welche (vermutlich unterschiedlichen) Vorstellungen mit dem Begriff der Allversöhnung verbunden werden.
Die Wahrheit dieser Notwendigkeit liegt auf der Hand.
Merciful
Re: Müssen Christen den Zehnten geben
von chestnut am 19.04.2017 09:55Die 10 Gebote sind eine Art "Grundeinheit", die Gott dem Volk Israel durch Mose am Sianai gegeben hat. Dazu kamen ja noch viele weitere Gebote, Reinheitsgebote, Opfergebote usw.
Die Reinheitsgebote sind/waren u.a. auch Hygienegebote, die vor Krankheiten schützten.
Die Opfergebote und das Zelt, wo sie dargebracht wurden, haben auch symbolischen Charakter auf Jesus hin. Deshalb hat Jesus das Gesetz Mose "erfüllt", oder anders ausgedrückt, durch seinen Tod und Auferstehung ersetzt (Neuer Bund).
Jesus setzt die 10 Gebote nicht ausser Kraft, sie sind quasi die Basis eines guten Zusammenlebens eines Volkes. Deshalb haben sie auch einen bedeutenden Stellenwert.
Ich habe zum Wort "du sollst" einmal gelesen, dass es auch mit "du wirst" übersetzt werden könnte. Das Erfüllen der Gebote ist also eine natürliche Folge der Nachfolge im Glauben, eine dazugehörende Konsequenz. Das erste Gebot heisst: Du sollst Gott deinen Herrn lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und mit allem was in dir ist. Das Einhalten dieser nachfolgenden Gebote ist also auch ein Liebeszeichen für den Bund, den Gott mit dem Volk geschlossen hat.
Beim Gebot des 10. (im Alten Testament wörtlich so genannt), handelt es sich um das "religiöse Leben". Die Priester erhielten keinen Lohn für ihren Dienst. Er diente dazu, dass die Priester und Leviten und Sänger, die teilweise ihren Dienst vollzeitlich taten, davon leben konnten.
Jesus hat diesen 10. nicht einfach ausser Kraft gesetzt. Er sagte: "Gebt dem Kaiser was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört".
Was ich damit sagen möchte:
Es hat noch eine Art höheren Stellenwert, es betrifft nicht nur das Zusammenleben untereinander, sondern speziell das religiöse Leben. Für mich ist das Geben des 10. nicht nur ein Akt der Verpflichtung (Gebot) als Frau, die Jesus lieb hat, sondern es ist auch ein Zeichen der Liebe an ihn, es ist auch ein Zeichen der Dankbarkeit für den geistlichen Dienst, den andere für mich tun: Ich darf kostenlos in den Gottesdienst gehen (Kollekte ist freiwillig), wo ich von Jesus gestärkt werden darf; ich darf das Gebäude betreten ohne Eintritt zu bezahlen; ich darf Seelsorge in Anspruch nehmen wenn ich das möchte, ebenfalls ohne dafür einen Geldbetrag bezahlen zu müssen. Natürlich erwarte ich dabei auch, dass das Geld sinnvoll verwendet und dass transparent damit umgegangen wird.
Einen Betrag meines Gehalts für das Reich Gottes zu geben, hat also auch mit Dankbarkeit Gott gegenüber zu tun, denn vieles, das ich einfach so "benutze" (Gottesdienstbesuch und vieles mehr, das sich in und durch eine Gemeinde abspielt), könnte nicht durchgeführt werden, wenn es nur auf Basis von Freiwilligenarbeit ohne Bezahlung der Mitarbeitenden geschehen würde.
Liebe Grüsse
Chestnut
Re: Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von Pal am 19.04.2017 09:28Bevor ich weiterschreibe möchte ich gerne wissen, weshalb das Wort "Allversöhnung" bei einigen wie ein rotes Tuch beim Stierkampf auf den Stier wirkt.
Das hast du schön bildlich beschrieben!

Ich gehöre genau zu diesen "Stieren"!

Die Allversöhnung-lehre ist mM nach glattweg eine LÜGE.
Die von dir zitierten Verse werden dann falsch interpretiert und die ganze falsche Lehre steht eindeutig gegen die "gesunde Wahrheit"...
Wenn Jesus zB vom schmalen Weg und breiten Weg und von vielen und wenigen redet, dann kann man das nicht einfach umtauschen, um faktisch zu behaupten:
Die Pforte ist überaus weit und breit, die zum Himmel geht, und die allermeisten laufen darauf... wenn nicht sogar allesamt, inklusiv der Teufel! -
Das ist sooo ein Irrtum! -
Aber es klingt wunderhübsch und sehr liebreich. -
Genauso wie ein Engel des Lichts auch fantastisch aussieht und unter seinem Glanz die "Bocksfüße" hat...
Allversöhnungslehre sei gefährlich?
von angel121 am 19.04.2017 09:17Es gibt Worte, die offenbar bei einigen christlichen Gemeinden negative Gefühle erwecken und daraus resultierende heftige Proteste hervorrufen.
Das sind wohl, Werksgerechtigkeit, Selbsterlösung, so auch die Allversöhnung.
Bei derAllversöhnung verstehe ich dies erst recht nicht. Jesus beauftragte doch seine Jünger , dass sie das von ihm Gelernte über Gott und dessen Willen in die ganze Welt hinaustragen sollten. Alle sollten die Wahrheit erfahren.
Paulus fasste es dann so auf:
oder so:
Bevor ich weiterschreibe möchte ich gerne wissen, weshalb das Wort "Allversöhnung" bei einigen wie ein rotes Tuch beim Stierkampf auf den Stier wirkt.
Danke und gby angel121

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