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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von nennmichdu am 15.04.2017 10:43

Hallo "Pal",


der Einfachkeit halt haber kannst du mich Thomas nennen.

Zuerst möchte ich dir danken, das du meine Gedanken aufgreifst und Fragen stellst.
Und ich möchte gerne dazu bei tragen, die scheinbar widersprüchlichen Aussagen von mir aufzulösen.

 

Oder möchtest du sagen, du hast eine Eigenverantwort und eine Freiheit, die Adam nicht hatte?


Prediger 11,9"....Tu, was dein Herz gelüstet und deinen Augen gefällt, und wisse, dass dich Gott um das alles vor Gericht ziehen wird."

Berichtet uns von dieser Freiheit, in Verantwortlichkeit Entscheidungen zu treffen, aus dem Wissen was Gott gefällt (aus der Erkenntnis dessen, was Gut ist) und dem Wissen was Gott nicht gefällt (aus der Erkenntnis dessen, was es heißt in Sünden geboren zu sein und aus dem Herrschaftsbereich der Welt (den Begierden des Fleisches) und dem Herrschaftsbereich Satans) herausgeführt worden zu sein, um nun durch den heiligen Geist in eine Freiheit gekommen zu sein, die Adam vor dem Sündenfall auch noch nicht hatte.

Paulus schreibt hier von seinen Erfahrungen in Apostelgeschichte 26

17 Und ich will dich erretten von deinem Volk und von den Heiden, zu denen ich dich sende,
18 um ihre Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott.
So werden sie Vergebung der Sünden empfangen und das Erbteil mit denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich.


Du behauptest wir hätten eine eigenverantwortliche Wahl gehorsam zu sein oder uns dem zu verweigern.


Ähnlich wie auch Jesus die Möglichkeit hatte, Gott in dem Gehorsam zu sein, was sein Wille für Jesus vorzeichnete. Und wie auch Paulus von sich schreibt:

1Kor 9,16 Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!

Selbstverständlich hat nur GOTT allein einen souveränen Willen, den ER auch ausführt. Aber wir werden niemals zu unfreiwilliger Liebe gezwungen...


Sicher, Gott zwingt uns nicht. Aber er überzeugt diejenigen, die er sich erwählen tut, davon, das er sie liebt, lässt es sie erfahren und verhilft ihnen dazu, da sie sich zu Gott hinwenden können. Hier dann seine Hand zu ergreifen schlagen dann diejenigen, die sich Gott erwählt hat, nicht aus.

Andere wiederum, deren Herz sich zunehmend verhärtet hat, die - wie die Pharisäer zu Jesu Zeiten meinten, es schon richtig zu sehen - denen half Jesus dann nicht zu verstehen.

Um hier mal 4 Bibelstellen zu diesem Gedanken zu nennen:

Mt 13,15 Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, dass ich sie heile.«
Mk 4,12 auf dass sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.
Joh 12,40 »Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.«
Apg 28,27 Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht sehen mit den Augen und hören mit den Ohren und verstehen mit dem Herzen und sich bekehren, und ich sie heile.«


Also muß beides nebeneinander existieren. Freiwillige Liebe und Gottes Einflußnahme. -


Nein. Das muss und kann es nicht. Gottes Güte ist es, die uns zur Buße leitet. Er hat uns zwar zuerst geliebt. Er ruft in Jesus allen zu: Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!" Aber nehmen alle Menschen diese Einladung an?

Gott bestimmt also nun Menschen dazu, das sie seine Schafe werden. Macht sie zu seinen Schafen.

Psalm 100
3, Erkennet, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.

Und andere Menschen lädt er ein, die seine Hand dann nicht ergreifen wollen.


So ähnlich wie wir uns auch nicht vorstellen können, das es für Gott keine Bindung an Zeit gibt. ER also zeitllos ist und in unbeschreiblichen Dimensionen wirkt....


Kann ich mir gut vorstellen. Wäre aber in einem anderen Forenbereich zu diskutieren.

lg,
Thomas 

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Jesuslovesyou

31, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 11

Re: Ein Witz (der sicher Bekannt ist ?)

von Jesuslovesyou am 15.04.2017 10:40

Der Pfarrer und der Rabbi pflegen schon lange eine gute Nachbarschaft. Eines Tages arbeitet der Pfarrer an einer Predigt über die Nächstenliebe und beschließt spontan, selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen. Am nächsten Morgen wäscht er heimlich den verschmutzten Wagen des Rabbi. Als er am Abend in seinen Hof Lärm hört und nach draußen geht, sieht er den Rabbi, der den Auspuff des priesterlichen Autos abtrennt. Entgeistert stürzt er auf den Rabbi zu: „Was soll denn das?“ „Ach“, antwortet dieser bescheiden, „da Du bereit warst, mein Auto zu taufen, soll Deines nun auch beschnitten werden!“

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Jesuslovesyou

31, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 11

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Jesuslovesyou am 15.04.2017 10:35

So habe ich die Stelle noch garnicht gesehen - vielen Dank für euere Gedanken und Antworten! Das regt zum weiterdenken an!

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Jesuslovesyou

31, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 11

Re: Hallo aus dem Norden..

von Jesuslovesyou am 15.04.2017 10:32

Hallo Michael,
mir geht es wie dir - ich bin auch neu hier und sehr gespannt was auf mich zukommt!
Ich freue mich auf die community :)
Liebe Grüße!

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Burgen am 15.04.2017 10:31

das Wort Paradies ist ein Lehnwort aus dem Persischen, das einen herrschaftlichen Garten bezeichnet.

'wir sagen ja auch öfter, es ist hier wie im Paradies, so schön, so wunderschön und friedlich...'

In der alten griechischen Übersetzung, der Septuaginter, wird damit der Garten  bezeichnet.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich im frühen Judentum die Vorstellung, dass das Paradies entweder im dritten Himmel
(vergl. 2. Kor 12.4) oder "irgendwo im Osten" gelegen sei.

Man erwartete seine Wiederkehr in der Endzeit (vgl. Offb 2,7; 21,1-22.5).

Es galt als Aufenthaltsort der verstorbenen Frommen in der Zeit zwischen ihrem Tod und der allgemeinen Auferstehung am Ende der Welt.

(Sach- u. Worterklärungen Luther 17)



Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.04.2017 10:32.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Burgen am 15.04.2017 10:20

1. Petrus 3, 18-22

V19 In ihm (im Geist Gottes) ist er auch hingegegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, 
   
20 die einst ungehorsam waren, als Gott in Geduld ausharrte zur Zeit Noahs ...

zum Gefängnis aus den Sach- und Worterklärungen:
Nach jüdischer Überlieferung werden die Engel, die sich nach 1. Mose 6,4 durch den Verkehr mit Menschenfrauen vergangen hatten, zur Strafe im Inneren der Erde gefangen gehalten.

>Diese Gefangenschaft kann in frühjüdischer Literatur als ewig gedacht zu sein, um die Menschen zum Gehorsam zu mahnen.
In 1. Petrus 3,19 wird den gefangenen Geistern die Möglichkeit der Vergebung angekündigt.<
>Das soll die alles überwindende Macht Christi bezeugen.
Nach 1. Petrus 4,6 gilt die Rettungstat Christi auch den Menschen, die vor seinem Erscheinen verstorben sind.<

Also ist Jesus am Karfreitag bei der Arbeit zu finden.



 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 15.04.2017 09:26

Pal: Vielleicht wäre der Begriff "Wagnis der Liebe" angebrachter, um eben (im Falle, das der Mensch verloren geht) diese unsagbare Liebe zu enttäuschen!

Ja, so könnte man es auch nennen.
Es ist immer ein Wagnis, wenn man jemandem zugesteht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Das kann dann manchmal ganz anders ausgehen, als man es selbst gerne gewollt hätte.

Für mich ist es unbegreiflich, dass Gott dieses Wagnis eingegangen ist - und immer noch eingeht. Denn jeder Mensch, der geboren wird, ist wieder so ein "Wagnis".

Lg, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 15.04.2017 09:23

Guten Morgen ihr Lieben

heute ist Kar-Samstag. Jesus / Jeshua (Jahwe rettet - das ist Name und Programm) ist unterwegs, den Gottesfürchtigen der 'Unterwelt', dem Totenreich, seine Kraft und Herrlichkeit aufzuschließen. Was muss das für eine Freude auslösen ... ? 
/Die ersten Apostel sind die 'Notare' Gottes - Gottes Wort ist Dokument - die Rettungsbotschaft bringt das Vollmachtswort - ich will dich retten, komm zurück. Pastor Parzany: Röm. 1,1-4, es geht um unser Leben /
***
Ein Funke, kaum zu sehn, entfacht doch helle Flammen, und die im Dunkeln stehn, die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt; 
da bleibt nichts, was uns trennt.
(Kurt Frederic Kaiser/ Manfred Siebald)

Losung
Gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist's, der dir Kräfte gibt. / 5.Mose 8,18

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter:
Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter!
Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich./ Johannes 19, 26-27

1. Petrus 3, 18-22
Lukas 23, 50-56



 

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Jesus verstehen

von Pal am 15.04.2017 08:53

Nennmichdu:
Einen Gehorsam, der mir zwar als Christ abverlangt wird, da ich durch den heiligen Geist hier in einer Freiheit und Verantwortung stehe, den ich aber bei Adam vor dem Sündenfall nicht erkennen kann.

Lieber "DU"!
Kannst du eigentlich erkennen, wie du dir mit diesem Satz widersprichst?
Oder möchtest du sagen, du hast eine Eigenverantwort und eine Freiheit, die Adam nicht hatte?
Wie kommst du zu solcher Schlußfolgerung? - Steht von solch einem Unterschied (zwischen dir und Adam) etwas in der Bibel?

nennmichdu:
#1: nur Gott der Vater selbst einen freien Willen haben kann. -
#2: Wir dann hier als Christen nur noch unseren Willen in diesen Willen des Vaters zu legen haben - oder uns diesem verweigern können.

Kannst du eigentlich erkennen, wie du dir auch mit diese Aussagen #1 / #2 widersprichst? -

Du behauptest wir hätten eine eigenverantwortliche Wahl gehorsam zu sein oder uns dem zu verweigern.

Selbstverständlich hat nur GOTT allein einen souveränen Willen, den ER auch ausführt.
Aber wir werden niemals zu unfreiwilliger Liebe gezwungen...

Also muß beides nebeneinander existieren. Freiwillige Liebe und Gottes Einflußnahme. -

Der Streit über dieses Thematik, zwischen Calvinisten und Remonstranten, ist wohl schon so 500Jahre alt... Ich sehe die Wahrheit muß in einem Bereich liegen, der beide Seiten einschließt. Denn beide haben auf ihre Weise recht, bzw Unrecht.
Das tragische ist immer, wenn ich mich für die eine Seite entscheide und dann die andere (die genauso relevant ist) bekämpfe!

Was wenn Beides nebeneinander vorhanden ist, obwohl es sich zu widersprechen scheint?

So ähnlich wie wir uns auch nicht vorstellen können, das es für Gott keine Bindung an Zeit gibt. ER also zeitllos ist und in unbeschreiblichen Dimensionen wirkt....

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von nennmichdu am 15.04.2017 08:04

Hallo Pal,


Wahrheit kann sich durch Meinungsaustausch als solche bestätigt finden, sowie auch Lüge durch Meinungsaustausch, bzw. argumentative Hinterfragung anderer, als solche aufgedeckt werden kann. Wenn ich denn bereit bin, auf die Argumente anderer einzugehen und nicht nur meine Meinung oder die Meinungen einer Mehrheit hochzuhalten. Die Wahrheit als solche, so wie Gott die Welt und den Menschen sieht, kann dann nur durch Gott offenbart werden.

Du hast in deinem vorletzten Beitrag von einem "Wagnis Gottes zur Liebe" gesprochen. Als er Adam schuf, mit einem hier von einigen Schreibern postuliertem freien Willen, sich für oder gegen den Gehorsam Gott gegenüber zu entscheiden. Einen Gehorsam, der mir zwar als Christ abverlangt wird, da ich durch den heiligen Geist hier in einer Freiheit und Verantwortung stehe, den ich aber bei Adam vor dem Sündenfall nicht erkennen kann. So wie ich in meinem vorletzten Beitrag dargelegt habe, das nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung nur Gott der Vater selbst einen freien Willen haben kann. Und wir dann nur den Weg gehen können, den Gott uns bereits vorgezeichnet hat.

Wir dann hier als Christen nur noch unseren Willen in diesen Willen des Vaters zu legen haben - oder uns diesem verweigern können. Um dann in den Werken zu wandeln, die Gott zuvor für uns bereitet hat. Als Gefäße, die zur Ehre geschaffen sind.  Oder als Gefäße, die zur Unehre geschaffen sind (am Beispiel des Pharaos von Ägypten, der das Volk Israel nicht ziehen ließ).

Wenn also manche meine, das Gott nur in seiner Allwissenheit diejenigen zum Heil bestimmt hat, von denen er bereits wußte, das sie sich für Gott entscheiden werden, dann werde ich den Aussagen der Schrift über Gottes Souveränität im Handeln mit den Menschen nicht gerecht.

Und wenn ich nur von einem Wagnis (der Liebe) spreche, was Gott mit dem ersten Adam eingegangen ist, dann spreche ich Adam und Eva die Verantwortung zu, das sie vom Baum der Erkenntnis des  Guten und des Bösen gegessen haben - während Gott hier nur "tadelt", sie ihre Schuld dann verbergen - er tadelt nicht, das sie überhaupt vom Baume gegessen haben. Und  damit schmeisse ich dann alle Schlußfolgerungen eines Paulus, der im Römerbrief vom Sinn und der Aufgabe des Gesetzes gesprochen, über Bord. Nämlich nicht Sünde zu verhindern, sondern Sünde erkennbar werden zu lassen.

lg,
Thomas 

Antworten
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