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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies
von nennmichdu am 14.04.2017 10:50Das heißt, der Schächer sah Jesus im Augenblick seines Todes sofort im Paradies wieder.
Jesus jedoch, der als Sohn Gottes schon "war", bevor Abraham war,
Jesus, der war, ist und sein wird.
War dann nach seinem Tode auch im Totenreich (scheol), predigte den Menschen, die schon vor dem ersten Gericht Gottes durch die Sinnflut zu Noahs Zeiten ihren Geist Aufgaben und somit Gefangene waren, ihrer Sünden - den sprichwörtlichen Geistern im Gefängnis. Verkündigte seinen Sieg am Kreuz. Seine erwirkte Sündenvergebung als Lamm Gott.
Und wenn es heisst, "es ist bestimmt dem Menschen einmal zu sterben und dann das Gericht", dann können wir nun wissen, das alle Existenzen unter und über der Erde, im Himmel und auf der Erde, in Kenntnis gesetzt werden, was Jesus für uns getan hat.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?
von nennmichdu am 14.04.2017 10:26Hallo liebe Leser,
Ich werde bei dieser Frage erinnert an das Gleichnis von Lazarus und dem reichen Mann. Lazarus würde nach seinem Tode von den Engeln in Abrahams Schoss getragen. Der reiche Mann erwachte nach seinem Tode im Hades unter Quälen und sah Lazarus. Für mich hier schon ein Hinweis auf den endgültigen Verbleib des Menschenseele nach seinem Tode. Entweder bei Gott oder getrennt von Gott.
Wenn Jesus nun von einem "noch heute" spricht, dann können wir wissen, das zum einen mit dem Zeitpunkt des Todes für den Betreffenden selbst keine Zeit mehr vergeht. Er sofort am Ende der Weltzeit diesen Universums angelangt ist und in unserem Falle nichts seine Gemeinschaft mit Jesus trennen kann. Er also unverzüglich mit und bei Jesus in seinem Reich, im Himmel, sein wird.
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Burgen am 14.04.2017 09:23Guten Morgen
es verspricht ein guter Tag zu werden, viel Sonnenschein.
Der an dem Kreuze ist unser Gott - den einen Torheit, der andren Spott -, uns ist's die Kraft Gottes, die wir bekennen, der Grund, warum wir uns Christen nennen, das Losungswort.
(BG: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf)
Karfreitag
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. / Johannes 3,16
Losung
Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend,
ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: "Sie gefallen mir nicht." / Prediger 12,1
Einer der Übeltäter sprach:
" Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! " / Lukas 23,42
Evangelium Johannes 19, 16-30
Epistel 2. Korinther 5, (14b-18) 19-21
Predigt Lukas 23, 33-49 Lukas 23, 32-49 >(Psalm 23)<
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus verstehen - vom freien Willen
von nennmichdu am 14.04.2017 08:49Guten Morgen Cleopatra,
Begonnen hat diese Diskussion im Januar mit einer Fragestellung bezüglich der göttlichen und der menschlichen Natur Jesu.
Nun sind wir beim ersten Adam gelandet und der Fragestellung, ob dieser sich denn hätte anders entscheiden können, als seinen aufgeweckten Begierden nachzugeben, dort, wo er sich am Gebot Gottes rieb. In wieweit er in seinem Willen frei war, eine Entscheidung in diese oder in jene Richtung zu treffen.
Und damit stellt sich auch die Frage, was passiert wäre, wenn Adam (und Eva) nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen gegessen hätten.
Wenn sie Gott mehr vertraut hätten, als der Schlange. Ihm gehorsam geblieben wären, das zu meiden, was Gott mit negativen Konsequenzen beschrieben hatte?
Würde dann eine immer größer werdene Familie in stiller Eintracht mit Gott und untereinander die Erde hegen und pflegen und sich des Lebens erfreuen? Ohne den Einfluß des Teufels. Ohne den Tod ständig vor Augen zu haben. Ohne den Existenzkampf der Individuen mit der Mühsal der stets um den Ertrag bedrohten Arbeit, ohne Geschlechterkampf und Abhängigkeit der Frau vom Manne. Ohne Sorge, Kinder groß zu ziehen, bzw. überhaupt am Leben zu erhalten, ihnen Perspektiven zu eröffnen?
Wir sind uns jetzt sicher darüber einig, das, wenn es einen freien Willen überhaupt gibt, dann zumindest Gott selbst diesen freien Willen hat, haben muss. Eine Freiheit des Willen verkörpert. Das macht und tut, was er will, ohne das eine andere Macht oder Gottheit dahinter steht und ihn in die eine oder andere Richtung beeinflußt oder ihm Vorgaben gemacht hätte oder machen tut, nach der er sich nun zu richten hat. Sei es in die eine Richtung oder in die andere Richtung, in die er nur gehen könnte.
Adam und Eva hatten nun zwei Möglichkeiten. Vom Baum der Erkenntnis zu essen oder halt nicht davon zu essen. Aber waren die Umstände und die Gegebenheiten wirklich so, das sie hätten Nein sagen können? Nein, zu ihren erweckten Begierden - die sie in einen Sog nahmen, aus dem heraus sie dann vom Baum aßen....?
Wenn ich mir Jesus anschaue, dann kann ich sagen, das Jesus - zuletzt in Gethsemane - eine Willensentscheidung aufbrachte - nämlich seinen Willen dem Willen des Vaters, Gottes - der allein frei ist in seinen Willensäußerungen - unterzuordnen. "Nicht mein Wille geschehe, sondern dein Wille geschehe."
Und in diese Freiheit können wir als Menschen nur durch den heiligen Geist kommen. Unseren Willen in den Willen Gottes zu legen. Und dann erfahren wir eine Freiheit, die Adam und Eva weder vor dem Sündenfall hatten, geschweige denn nach dem Sündenfall.
LG,
Thomas
Re: Jesus verstehen
von Cleopatra am 14.04.2017 08:01Dem stimme ich nicht zu.
Adam hatte einen freien Willen.
Gott hat doch nicht etwas geschaffen, was später sündig werden musste.
Gott hat dem Menschen einen freien Willen gegeben, damit sie sich freiwillig für Gott entschieden.
Dieses eine Verbot, diese eine Frucht von soooo vielen verschiedenen Früchten- das war eine ganz kleine Kleinigkeit.
Und wir wissen auch nicht, wieviele Jahre Adam und Eva bereits im Paradies gerumliefen, bis die große Geschichte begann.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Cleopatra am 14.04.2017 07:55Guten Morgen, ihr lieben,
das ist ja scön liebe Cosima, dass du die gute Zeit hattest.l
Ich empfinde solche intensiven Tage mit Gott in Gemeinschaft mit anderen auch immer besonders gesegnet.
Heute ist Karfreitag.
Heute konzentriert sich alles auf Jesu Liebe.
Wie kann Gott uns nur so sehr lieben, dass er sogar für uns stirbt?
Ich denke, ich werde es nie richtig verstehen, vor allem, wenn man die vielen aktuellen Nachrichten sieht und hört.
Aber ich bin Gott so unendlich dankbar dafür, dass er es für uns getan hat.
Gleich werde ich in den Gottesdienst gehen, um Gott mit anderen zu danken,
Vorher genieße ich noch den Spaziergang mit meinem Hund.
Ich wünsche euch eine wirklich gesegnete und gute Zeit und viele Momente der Erinnerung.
Lg Clao
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?
von Cleopatra am 14.04.2017 07:49Ich habe das nie groß kompliziert gesehen.
Wir wissen ja, dass für Jesus Raum und Zeit ganz anders sind.
Der Mann am Kreuz aber- er war ein normaler Mensch und wusste, dass er in wenigen Stunden sterben wird.
Wenn Jesus ihm dann sagte, dass er nach dem Tod im Paradies sein wird, dann ist dies ja "logisch" und ein riesiger Trost.
Wie lange wird das "heute" dann in der Ewigkeit dauern....?
Schön, dass Jesus auch dabei sein wird.
Das zeigt eben auch wieder das göttliche in Jesus aus.
Als Kind hat man mir das mit der Zeit mal ganz einfach erklärt.
Stell dir vor, du bist an einem Bach.
Dort stellst du ein kleines Papierbötchen ins Wasser. Dieses Papierbötchen bist du.
Du bist immer auf dem Weg des Wassers und schwimmst immer weiter vorwärts.
Aber Gott kann entlang des Baches laufen. Er kann kurz vorlaufen, um zB eben mal ein kleines Hindernis wegzuräumen, er kann aber auch zurücklaufen.
Er ist nicht an die Zeit gebunden.
Lg Cleo
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Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?
von Pal am 14.04.2017 05:30war Jeschua an seinem Todestag im Paradies - oder im Reich der Toten? Beides ist nicht möglich...!
Warum? -

Warum sollte das "Paradies" kein Teil des Totenreiches sein?
lies Luk 16:22 ff
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?
von Burgen am 14.04.2017 00:38Ja, das mit dem Satzzeichen an der von dir genannten Stelle, ist immer wieder ein Thema.
Doch stelle man sich die Situation vor, die zwischen Jesus und dem Straftäter vor.
Dann könnte man doch meinen, Jesus antwortet dem Mann so, dass er ihm zugleich Mut zuspricht.
Also heisst es: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.
Bedeutet, du gehst nicht verloren. Du bist gerettet, dir ist geholfen.
Wir wissen, dass Jesus als der Christus im Totenreich war, um die schon verstorbenen Seelen zu predigen, sich vorzustellen.
Dies, das Sterben und auf der anderen Seite sein, also gestorben und tot sein, ist wie ein Wimpernschlag.
Der Unterschied zwischen Jesus und dem ersten, nach ihm gestorbenen Menschen, dem Schächer am Kreuz,
ist vielleicht, dass Jesus sofort wieder in seinem Auftrag war.
Denn schon am nächsten Morgen war das Grab leer, bzw. war Sabbat, Ruhetag.
Das mit den drei Tagen kommt ja irgendwie nicht recht hin.
Stellt sich die Frage, was ist das Paradies, was ist damit gemeint?
Es heißt vielfach, dass wir in den Himmel kommen.
Dass wir bei Gott sein werden.
Dass wir tot/schlafen bis zu unserer Auferstehung.
Der Geist geht zu Gott zurück. Das alles ist eine Art Paradies?
Der Stein vom Grab war am Dritten Tag weggerollt, als die Frauen ihn salben wollten.
Für uns ist es der Sonntag, nach der zweiten Nacht.
Meistens wird die Nacht von Samstag zu Sonntagmorgen betend, singend, anbetend
in einer Kirche verbracht und endet mit einem gemeinsamen Auferstehungsgesang mit
anschließendem gemeinsamen Frühstück und Besuch auf dem Kirchfriedhof.
Dies im Rahmen einer Osterfreizeit von Do-Nachmittag bis So-Mittag.
Ja, Samstag ist wohl die Nacht und der Tag im Totenreich.
Die Auffahrt Jesu selbst geschieht ja erst später.
Er war sicherlich im Zwischenhimmel solange, wenn man von 3 oder 7 Himmel ausgeht.
Gruß
Burgen
Joh832
Gelöschter Benutzer
War Jesus am Karfreitag im Paradies?
von Joh832 am 13.04.2017 22:38Lese ich da die Stelle in Lukas 23,43: Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein! (Schl2000)
Dann aber frage ich, wann war Jeschua im Paradies?
Oder könnte es nicht auch so heissen: Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir heute: du wirst mit mir im Paradies sein!
Bevor nun hier einer mir was von Bibelfälschung vorhalten will, der sollte bedenken dass der griechische Bibeltext KEINE Satzzeichen kannte - wie diese anzuwenden wären, liegt beim Übersetzer (und dessen Glauben).
Aber ein Satzzeichen an falscher Stelle kann eine total verkehrte Aussage erzeugen, wie dies aus einem Telegram aus dem letzten Jahrhundert aufzeigt: Ein Gouveneur schickt ein Telegram ins Gefängnis, wo einer Hingerichtet werden sollte - der aber um ein Gnadengesuch den Gouveneur anfragte. Dieser schrieb im Telegram nur diese vier Worte, ohne ein Satzzeichen: "Hängt ihn nicht begnadigen". Meinte er nun "Hängt ihn nicht, begnadigen" oder "Hängt ihn, nicht begnadigen" - im ersten Fall hätte der gefangene das überlebt, im zweiten Fall aber nicht. Das hier war nur ein erfundenes Beispiel, das aber zeigen soll, wie wichtig Satzzeichen sind und dass diese an der rechten Stelle sein sollten.
Und jetzt wieder zurück zur Lukas-Stelle: war Jeschua an seinem Todestag im Paradies - oder im Reich der Toten? Beides ist nicht möglich...!
Ein gesegnetes Pessach (Ostern) und den Segen JHWH's wünsche ich hier allen.
Shalom.........DANIEL

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