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Kowalski

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Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von Kowalski am 09.02.2017 23:54

@Pal

In den Augen der Welt ist das völlig legal. Aber in Gottes Augen?

Eben, das frage ich dich! Was steht denn in der Bibel darüber, dass ein unverheiratetes Zusammenleben mit einem Partner/Partnerin verbieten, oder zu einer Sünde machen würde?
Nichts.

Ist es Hurerei wenn ich unverheiratet regelmässigen Koitus mit meiner festen Partnerin habe?
Sicher nicht. Komm mir jetzt nicht damit..

 
 
Was du findest ist so eine Sache. Aber was denkt Gott darüber? Was sagt die Bibel dazu? -

Habe ich doch gesagt was die Bibel dazu sagt: Kein Zusammenhang zum 6. Gebot, habe ich gesagt. 

Und was Gott darüber denkt? Fragst du ernsthaft? Möchtest du dir wirklich anmaßen über
Gottes Gedanken zu spekulieren? Macht sich Gott Gedanken wie ein Mensch?

Steht nicht geschrieben; du sollst dir kein Bildniss (keine Vorstellung) von Gott machen?
Also lass es sein. 

Lass uns lieber bei dem Wort der Bibel bleiben. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.02.2017 00:00.

Kowalski

52, Männlich

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Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von Kowalski am 09.02.2017 23:17

@evmaios

Er sieht vor allem Eitelkeit, die in der Tat eine Sünde ist - ich würde mich so allerdings jetzt nicht wiedererkennen. Eher ist es Konfliktscheue, Angst vor radikalen Veränderungen; bei mir muß immer alles *sehr* langsam gehen. Bestimmt, aber langsam.

Du möchtest Sicherheit, darum hast du Angst vor radikalen Veränderungen. Das geht den meisten Menschen so. Dann solltest du aber wissen, Sicherheit ist nur eine Illusion. Man malt sich die Zukunft aus und macht Pläne. Und wenn es dann so kommt wie man geplant hat, dann klopft man sich auf die Schulter und sagt sich "das war ein guter Plan". Im Falle, dass trotz dem einiges schief läuft, macht man ebenfalls sich selber verantwortlich, indem man sich sagt, man hätte besser planen sollen. In Wirklichkeit war alles Zufall oder eben Gottes Wille. Aber eben NICHT eigener Verdienst. Auch wenn man es sich im Kopf so "zusammen reimt". Schon Berthold Brecht erkannte: "Ja mach nur einen Plan und sei ein grosses Licht. Und mach dann noch nen zweiten Plan, gehn tun sie beide nicht". Veränerungen machen das Leben aus; Passieren täglich, ja sekündlich. Uns siehe da, du lebst immer noch Es sind nicht die Veränderungen, die dir Angst machen, sondern die Art und Weise wie du die Folgen der Veränderung gedanklich interpretierst. Du erzählst dir eine schreckliche Geschichte in deinem Kopf über diese Folgen. Wohl gemerkt! Eine Geschichte ist nicht real! Aber du glaubst diese Geschichte trotz dem. Und dass sie schlimm ist, sieht man auch daran, dass du die Veränderunger als "radikal" betitelst.

Es könnte ja auch ebenfalls sein, dass diese "radikale" Veränderung positive Folgen und/oder Ereignisse nach sich zieht. Und dies wiederum, wie in einer Art Kettenreaktion, zu weitere, für dich schönen und vorteilhaften Lebenserfahrungen fürhrt. Was dein Leben insgesamt sehr bereichert und dein allgemeines Wohlbefinden steigert. Du könntest neue Menschen kennenlernen, bei denen du dich wohlfühlst, usw. Aber diese schöne Geschichte erzählst du dir eher wenig in deinem Kopf Nein du bleibst lieber bei der schrecklichen Version..  Und es passt ja auch zu dir (sagst du dir jedenfalls so über dich selbst). Es passt ja auch dazu, dass es alles bei dir sehr langsam gehen muss.. Muss es? Warum? Weil du dir das so in deinem Kopf über dich selber erzählst? Weil du dich durch diese Gedanken definierst. Bitte erkenne, was ich sagen will ist, dass es alles nur Geschichten und Gedanken in deinem Kopf sind. Da gibt es in Wirklichkeit kein "Muss". Kein "ich bin aber "so" oder "so". Du hast jederzeit die Möglichkeit alles zu tun und zu sein. Nur deine Gedanken und deine Gewohnheiten hindern dich daran.

Und zum Thema Konfliktscheue.. Das hat etwas mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun. Wie andere dich sehen ist dir dann schon wichtig! Sonst wäre es dir ja egal was du tust und wie du dich benimmst, dann wärst du nicht scheu. Ein Beispiel. Nehmen wir einen Menschen, der sich voll in den Dienst an anderen gestellt hat. Sein Leben, ja seine Persönlichkeit aufgegeben hat für den Glauben an Jesus und nur noch den Menschen dienen möchte. z.B. Mutter Theresa. Glaubst du sie hatte Angst oder war scheu? Wie ich schon schrieb sagte Jesus: "Veriere dich selber!" Du kannst die Herrlichkeit Gottes nur schauen, und ertragen, wenn du dir selber nicht im Wege stehst. Ähnliches ist aich in der Baghavat Gita beschrieben. Also um hier auf den Punkt zu kommen, je mehr du dich selber verlierst (Mutter Theresa). Je kleiner dein Ego (deine eingebildete Persönlichkeit). Je mehr du in Gott aufgehst. Umso kleiner natürlich auch deine Eitelkeit, denn Eitelkeit bezieht sich immer auf Ego, Persönlichkeit, also auf dein "Ich". Umso geringer dann auch deine Ängste und deine Scheue, denn auch diese beziehen sich auf Ego, Persönlichkeit und "Ich". Kein Ego, Persönlichkeit und "Ich", keine Ängste, Scheue und keine Eitelkeit. Hast du also grosse Ängste und Konfliktscheue, dann bedeutet das, dass auch deine Eitelkeit gross ist. Es geht alles proportional einher. Ich hoffe ich hab das einigermassen verständlich beschrieben. Sorry, weiss nicht wie ich es anders verständlich machen kann Also Ja, du bist eitel, definitiv. Eitelkeit ist das was hinter deiner Konfliktscheue und deinen Ängsten steckt. Definitiv. Ich versuche es dir klar zu machen, denn wenn du das erkennst, brauchst du nur an deiner Eitelkeit zu arbeiten und Konfliktscheue sowie viele Ängste werden sich von alleine auflösen, weil ihnen die Grundlage entzogen wird.

Vielleicht noch ein Wort zu Konflikt-"Scheue". Etwas zu scheuen muss nicht ausschliesslich in Angst begründet sein. Da ist sicherlich auch Faulheit, Bequemlichkeit und Trägheit dabei. Auch eine Sünde. Faulheit.

 
Dem Gesetz soll nicht in Buchstabentreue gefolgt werden..
Zum Thema Zusammenleben ohne Heirat: Du sagst dem Gesetz soll nicht in Buchstabentreue gefolgt werden. Sicher stimmt das, aber ist das nicht besser als wenn sich jeder seine eigene Philosophie zusammenschustert? Darum ist hier auch nicht ein Mittelweg zu empfehlen. Ich würde schon sagen, dass uns nicht anderes übrig bleibt als zu 75% auf die Bibelworte zu achten und beim Rest geht es darum nicht den Zusammenhang aus dem Auge zu verlieren. Die Übersetzer der Biebel haben sich grosse Gedanken darüber gemacht welche Worte man wählen sollte, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. DArum ist es durchaus empfehlenswert sich gedanklich nicht zu weit von den Worten der Bibel zu entfernen.

Du sagst ja selber: "Was im Herzen vorgeht das zählt". Klar kannst du dich auf dein Gefühl verlassen. Das mache ich auch oft beim Lesen der Bibel, aber entferne dich nicht zu weit vom Wort. Fang nicht an zu spekulieren.

In dieser Leseart will ich auch das 6. Gebot verstehen. Die Ehe ist ein heiliger Bund, ein Sakrament, eine Gnadengabe Gottes, und ist hoch zu achten. Zur Zeit lebe ich in einem Verhältnis, daß sowohl meiner Lebenspartnerin gegenüber als auch vor Gott nicht richtig ist.
 "In dieser Lese art WILL ICH das verstehen"
Du willst und du kannst auch gerne, muss aber nicht unbedingt eine Bedingung der Bibel sein.

"Die Ehe ist dies.. Die Ehe ist das.."
Merkst du, dass es DEINE Meinung ist? Steht das auch so in der Bibel beschrieben was genau die Ehe ist? Und selbst wenn, warum sprichst du von Ehe? Du bist doch gar nicht verheiratet. Das betrifft dich nicht direkt.

"Zur Zeit lebe ich in einem Verhältnis, daß sowohl meiner Lebenspartnerin gegenüber als auch vor Gott nicht richtig ist"
Ist das auch wieder nur deine Meinung, oder steht es so klar und deutlich in der Bibel beschrieben?

Du solltest unterscheiden zwischen:

a. deiner Meinung
b. deiner Deutung der Bibel
c. deinen Wünschen
d. deiner Idee von einer guten Welt/ einem guten Menschen

und dem was wirklich in der Bibel geschrieben steht.

Vorsicht man bringt die Sachen manchmal schnell durcheinander.


"Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden". Wo ist hier der Gläubige, der noch nicht getauft ist? Dieser "Zustand" scheint irgendwie ein Niemandsland zu sein.

"Schein" ist die richtige Beschreibung. Dieser Zustand Ist nur scheinbar ein Niemandsland, denn den Gläubigen, der noch nicht getauft, ist gibt es nicht.
Es ist folgendermassen zu verstehen: Wenn er/sie nicht getauft ist, dann kann er/sie nicht gläubig sein. Gläubig zu sein, umfasst in diesem Sinne einfach auch die Taufe.
Ansonsten kannst du alle möglichen Adjektive benutzen - Auf dem rechten Weg, Erwacht, Suchend, durstig nach Gerechtigkeit... - aber eben in diesem Sinne nicht "Gläubig". Alles klar?


Ein Wort zu deiner Beziehung:
Wenn du wirklich das Gefühl hast, das in deiner Beziehung mit deiner Freundin etwas schief läuft, dann quäl dich nicht und beende es.
Falls du es aber nicht beenden kannst, dann akzeptiere es und lebe damit. Der Herr hat uns mit unseren Schwächen erschaffen. Er wird uns für unsere Schwächen daher nicht verurteilen. Das scheinen hier viele nicht zu verstehen. Er hat uns aber auch ein Gewissen gegeben. Wenn dich also dein Gewissen plagt (was durchaus eine Göttliche Gnade ist) und du folglich bereust, dann hast du dich DADURCH! zum Herren bekannt und bist auf dem richtigen Weg.



Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2017 23:38.

Hyperion

51, Männlich

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Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?

von Hyperion am 09.02.2017 17:49

Damit bringst Du zum Ausdruck, das besipielsweise die Zeugen Jehovas und die Mormonen das Wesentliche erkannt haben. Aber dennoch bin ich der Meinung, das sie weit Weg vom Christentum entfernt sind.

Deine Meinung kann ich absolut respektieren. Aber ja, ich denke tatsächlich, dass auch ein Mitglied der Zeugen Jehovas oder der Mormonen das Wesentliche erkannt haben kann. Um darüber Genaueres in Erfahrung zu bringen, müsste man die Herzen dieser Gläubigen kennen. 

Es geht etwas vom Threadthema weg und ich will hier keinen "Nebenkriegschauplatz" aufmachen, aber ich persönlich bin der Überzeugung, dass das Bekenntnis eines Menschen weniger eine Frage von Lehrsätzen und festgeschriebenen Glaubensrichtlinien ist, als eine Frage des Herzens. Natürlich geht es auch immer um Glaubensvorstelliungen und der daraus resultierenden Orientierung, was sich selbstverständlich und auch notwendig in Lehrsätzen und Richtlinien ausdrücken kann, aber schlussendlich bin ich doch davon überzeugt, dass man vor Gott gerechtfertigt sein kann, ohne sich aufgrund seiner verstandesmäßigen Überzeugungen, darüber bewusst gewesen zu sein. Das Gleichnis von den Schafen und den Böcken bringt das z.B. zum Ausdruck (Matthäus 25, 31-46), da die Gerechten ja regelrecht überrascht gewesen sind, was sie alles Gutes getan haben und das sie es direkt dem Herrn getan hatten.

Und auch andersrum kann es ja sein, dass man fest davon überzeugt war, vor dem Herrn gerecht zu sein, also quasi alles richtig gemacht zu haben und dann ist es doch nicht so, wie in Matthäus 7,21-23 zum Ausdruck kommt:

21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? 23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

Deshalb glaube ich, dass wir vorsichtig mit unseren abschließenden Urteilen sein sollten. Konzentrieren wir uns vielleicht besser auf den Balken in unserem Auge... 

SoJ erzählt von Ihren Dogma. Sie möchte erfahren, warum wir an ein falsches Dogma glauben und möchte uns belehren. Das Dogma, an dem SoJ glaubt, widerspricht dem Dogma, an dem sehr viele hier im Forum Glauben und als fundamental für das Christentum erachten. Genau so wie Paulus und die Kirchenväter es taten, halten wir dagegen.

Das ist selbstverständlich auch absolut richtig, dass ihr dagegenhaltet und mit Vehemenz eure Glaubensvorstellungen vorbringt! Das zeugt ja ebenfalls von eurem Eifer und eurer Liebe für den Herrn! Außerdem sind wir hier ja in einem Forum und da muss ja sogar kontrovers diskutiert werden dürfen! 

Ich hab' mich deshalb auch weniger an der inhaltlichen Diskussion und Auseinandersetzung gestoßen, sondern zunehmend den Eindruck gewonnen, als wollte man sisterofjesus' Sicht der Dinge zum Anlass nehmen, ihr den rechten Glauben abzusprechen. Das fände ich nämlich nicht richtig. Ich sage aber sofort dazu, dass mich mein Eindruck natürlich auch täuschen kann!

Okay. Dann ist ihr Dogma wahr, weil sie and Jesus glaubt und sich von ihm leiten lässt. Unser Dogma ist wahr, weil wir an Jesus glauben und von ihm leiiten lassen. So haben wir zwei gegensätzliche Dogmen, aber es sind beide Wahr, weil wir alle Jesus nachfolgen.

Das ist ja gerade der sprigende Punkt im Glaubensleben, den ich gerne verdeutlichen möchte: Es sind doch nicht die Dogmen die uns vor Gott gerecht machen! Letztlich kommt es doch nicht darauf an, ob sisterofjesus Dogma, oder euer Dogma stimmt, sondern individuell auf ihr und euer Herz und ihre und eure Gesinnung. Ich denke das hat Jesus in der Auseinandersetzung mit den Pharisäern und Schriftgelehrten, die alle an die rechten Dogmen glaubten(!), doch sehr deutlich gemacht.  

Aber ich gebe dir natürlich auch recht, dass Dogmen bedeutsam und wichtig sind. Sie sollten dann aber auch zu mehr taugen, als zu Streit, Entzweiung, Beschuldigungen und Schlimmeres, wie es in der Vergangenheit und wie uns die Geschichte lehrt, leider immer wieder der Fall war, findest du nicht? 

"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen", hat Jesus gesagt ( Matthäus 7,16)! Von Dogmen les' ich da nix...

LG
Hyperion

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

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Greg

-, Männlich

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Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?

von Greg am 09.02.2017 16:34

@Greg: Ich persönlich habe nicht den Eindruck, dass sisterofjesus weit, weit, weit weg von der Wahrheit ist, denn ich denke sie vertritt ihre Glaubensvorstellungen deshalb mit so großer Vehemenz, weil sie im Herzen Gott wirklich liebt!

Ich schrieb nicht, das SoJ weit weg von der Wahrheit ist. Ich schrieb, das sie sehr nahe an der Wahrheit ist. 

Und trotzdem ist sie weit Weg.

Das für uns Menschen Wesentliche hat sie deshalb meiner Meinung nach erkannt: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand." (Matthäus 22,37)

Damit bringst Du zum Ausdruck, das besipielsweise die Zeugen Jehovas und die Mormonen das Wesentliche erkannt haben. Aber dennoch bin ich der Meinung, das sie weit Weg vom Christentum entfernt sind.

Ich bin mir aber sicher das Gott, der die Herzen der Menschen anschaut, nicht darüber betrübt ist, wenn eines seiner Kinder seine Gottheit nicht in dem Sohn zu erkennen vermag. Es sind in der Vergangenheit schlimme Dinge geschehen, weil man den Trinitätsgedanken unbedingt dogmatisieren wollte. Jahrelange Streitereien, Verbannungen und auch Hinrichtungen. Es ist nicht gut, wenn dieser wunderschöne Gedanke aus dogmatischen Gründen solche Früchte tragen muss. Ich finde das besudelt ihn weit mehr, als wenn ein von Herzen gläubiger Mensch ihn nicht zu erkennen vermag.


SoJ erzählt von Ihren Dogma. Sie möchte erfahren, warum wir an ein falsches Dogma glauben und möchte uns belehren. 

Das Dogma, an dem SoJ glaubt, widerspricht dem Dogma, an dem sehr viele hier im Forum Glauben und als fundamental für das Christentum erachten.

Genau so wie Paulus und die Kirchenväter es taten, halten wir dagegen.

Nebenbei: Gott liebt Dogmen. 

Sisterofjesus gibt ja selbst Zeugnis davon, dass sie Jesus glaubt und sich von ihm leiten lässt - und ich glaube ihr das!

Okay. Dann ist ihr Dogma wahr, weil sie and Jesus glaubt und sich von ihm leiten lässt. Unser Dogma ist wahr, weil wir an Jesus glauben und von ihm leiiten lassen.

So haben wir zwei gegensätzliche Dogmen, aber es sind beide Wahr, weil wir alle Jesus nachfolgen. 



Ich denke Christsein ist vorallem eine Frage der Herzensbildung und Herzenshaltung und dabei sollten wir nicht vergessen, dass der Geist weht wo er will (Johannes 3,8) und die Wege des Herrn letztlich unergründlich sind...

Diesen philosophischen Einwand hättest Du am Anfang der Diskussion einfügen sollen. Dann hättest Du sicherlich das missionarische Bestreben von SoJ im Keim erstickt. LOL! 





 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Hyperion

51, Männlich

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Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?

von Hyperion am 09.02.2017 15:16

Schade, das jemand so nahe an der Wahrheit sein kann - und doch so weit, weit, weit weg.

@Greg: Ich persönlich habe nicht den Eindruck, dass sisterofjesus weit, weit, weit weg von der Wahrheit ist, denn ich denke sie vertritt ihre Glaubensvorstellungen deshalb mit so großer Vehemenz, weil sie im Herzen Gott wirklich liebt! 

Das für uns Menschen Wesentliche hat sie deshalb meiner Meinung nach erkannt: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand." (Matthäus 22,37). Und dann ist man doch eigentlich nicht mehr weit weg von der Wahrheit, was du ja vielleicht auch ausdrücken wolltest, indem du sagtest, dass du es schade fändest, dass jemand so nah an der Wahrheit sein kann und doch so weit, weit, weit weg?

Der Trinitätsgedanke ist in der Bibel nun einmal nicht wortwörtlich ausgedrückt, sondern lediglich allegorisch, wie z.B. im Johannesprolog. Da kann es leicht sein, dass man ihn nicht findet, wenn man für die Allegorie keinen rechten Sinn hat. 

Ich bin mir aber sicher das Gott, der die Herzen der Menschen anschaut, nicht darüber betrübt ist, wenn eines seiner Kinder seine Gottheit nicht in dem Sohn zu erkennen vermag. Es sind in der Vergangenheit schlimme Dinge geschehen, weil man den Trinitätsgedanken unbedingt dogmatisieren wollte. Jahrelange Streitereien, Verbannungen und auch Hinrichtungen. Es ist nicht gut, wenn dieser wunderschöne Gedanke aus dogmatischen Gründen solche Früchte tragen muss. Ich finde das besudelt ihn weit mehr, als wenn ein von Herzen gläubiger Mensch ihn nicht zu erkennen vermag.

Vielleicht mag man nun einwenden, dass aber nunmal zum Heil kein anderer Name als der Name des Sohnes gegeben ist (Apostelgeschichte 4,12) und es deshalb unbedingt nötig ist, die Gottheit des Sohnes zu erkennen. Jedoch will ich dazu sagen, dass das verstandesmäßige, respektive diskursive Erfassen der Gottheit des Sohnes nicht unbedingt nötig ist, um den Sohn in sein Leben einzuladen und ihn im Herzen zu tragen. Sisterofjesus gibt ja selbst Zeugnis davon, dass sie Jesus glaubt und sich von ihm leiten lässt - und ich glaube ihr das!

Ich denke Christsein ist vorallem eine Frage der Herzensbildung und Herzenshaltung und dabei sollten wir nicht vergessen, dass der Geist weht wo er will (Johannes 3,8) und die Wege des Herrn letztlich unergründlich sind...

O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!
Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!
Denn wer hat die Gedanken des Herrn erkannt? Oder wer ist sein Ratgeber gewesen?
Wer hat ihm etwas gegeben, sodass Gott ihm etwas zurückgeben müsste?
Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung.
Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

(Römer 11, 33-36)


LG
Hyperion

Edit: Zitat eingefügt.

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2017 15:23.

deutschblitz

43, Männlich

  Neuling

Beiträge: 1

Re: Kurzgeschichte- armes, reiches Europa

von deutschblitz am 09.02.2017 14:53

Hallo,

bin gerade durch den Liedtext auf diese Seite gestoßen.
Du hast nicht zufällig die restlichen Strophen zu dem Lied, oder?

Ich erstelle gerade ein Video mit dem Lied auf Englisch und Schwedisch hab ich es bereits, aber Deutsch fehlt mir noch.

Gottes Segen!
Ronny 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?

von Greg am 09.02.2017 14:40

Hebräer 1:8

8 Aber zu seinem Sohn spricht er: »Dein Thron, o Gott, steht für immer und ewig. Die Herrschaft deines Reiches ist eine gerechte Herrschaft.
 "Er" ist Gott. Er spricht zu seinem Sohn, das er Gott ist und sein Thron für immer und ewig steht.


 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?

von geli am 09.02.2017 14:37

Liebe solana, und auch geli, ich habe immer bezeugt, dass sich mein Gottverständnis im AT und im NT nach demjenigen von Jesus Christus offenbarten ausrichtet.

Liebe Sister, dann wundert es mich aber doch, dass Jesus sich an unzähligen Stellen im Neuen Testament auf das Alte T. und auf Gott (den von Dir sogenannten "Gott der Hebräer") bezieht.

Lies die Evangelien mal unter diesem Gesichtspunkt und male Dir all die Stellen, wo Jesus sich aufs AT bezieht, an. Ich glaube, da wirst Du Dich wundern, wie bunt dann Deine Bibel sein wird!

Der ganze Hebräerbrief ist voll davon, den Zusammenhang zwischen AT und NT herzustellen - hast Du den schon mal gelesen?

An keiner einzigen Stelle - weder bei Jesus noch bei den Evangelisten noch den Schreibern der Briefe - findest Du einen Anhaltspunkt dafür, dass man nur einzelne Teile (so wie Du das machst) der Bibel (AT und NT) glauben sollte. Die ganze Bibel ist eine einzige Einheit, und es gibt einen "groten Faden", der sich von Anfang bis Ende durch die ganze Bibel zieht.

Man muss sich nur die Mühe machen, die Zusammenhänge erkennen zu wollen - was Du aber wohl gar nicht willst.

Eines der Zeichen von "Christsein" ist meiner Meinung nach, dass wir immer lernbereit bleiben und uns korriegieren lassen - das kann ich bei Dir leider nicht feststellen. Du hast Deine Meinung, nimmst Teile der Bibel, die Du akzeptierst und Teile, die Du nicht akzeptierst, und bist nicht bereit, dazuzulernen.

Wenn Du aber nicht die ganze Bibel akzeptierst und sie sogar so einteilst, dass es darin einen Gott gibt - nämlich Deinen "Gott der Hebräer" - der mit dem Gott, den Christus uns gezeigt hat, nicht identisch ist - wie interpretierst Du dann aber diese Aussage:

2. Tim. 3,16:
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Bessserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

Vielleicht magst Du darauf ganz konkret antworten und Dir Gedanken darüber machen, was das bedeutet?

Lg, geli

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?

von Greg am 09.02.2017 14:30

Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ? von sisterofjesus am 06.02.2017 08:44

Ich will hier lernen, der Sache auf den Grund gehen, weshalb sich jesusferne Glaubensdogmatik schon über 1700 Jahre hat ins sogenannte Christentum einnisten können, dass das Evangelium Jesus vom Reich Gottes i- durch hierfür gelehrten Gesinnungswandel - immer weiter in die Ferne rückt, statt längst hätte verwirklicht werden können auf Erden.

Bisher hat SoJ nur auf nicht sonderlich eindrucksstarke Art und Weise gezeigt, wie ihre Jesusferne Glaubensdogmatik aussieht.

Schade, das jemand so nahe an der Wahrheit sein kann - und doch so weit, weit, weit weg. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?

von solana am 09.02.2017 13:56

Soj schrieb:

Liebe solana, und auch geli, ich habe immer bezeugt, dass sich mein Gottverständnis im AT und im NT nach demjenigen von Jesus Christus offenbarten ausrichtet. Ebenso schrieb ich auch mal, dass insbesondere in den Psalmen und Sprüchen die mit Jesus identische Gotteslehre zu erkennen ist, also dass der Vater im Himmel im AT dort erkennbar ist wo in seinem Sinn geredet, gelehrt wird.

Dazu nur so viel:

Re: Jesus verstehen
von sisterofjesus am 14.01.2017 20:04

Oder findest Du das Lesen von Intrigen- und Kriegsgreuelgeschichten sei hilfreich um irgendwann mal ein vollkommener Mensch zu werden, von Gott zu allem Guten Werk geschickt? Da sind wohl Psalmen und Sprüche hilfreicher.

... 

von sisterofjesus am 15.01.2017 09:45
Liebe Solana, sicher ist es wichtig und richtig, mal das AT durchzulesen, um zu erkennen, was alles so sehr schief lief, 

Das ist genau dieselbe Einstellung, die sich auch den Gesprächspartner hier gegenüber zeigt:

Re: Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist - Trinität - ?
von sisterofjesus am 06.02.2017 08:44

Ich will hier lernen, der Sache auf den Grund gehen, weshalb sich jesusferne Glaubensdogmatik schon über 1700 Jahre hat ins sogenannte Christentum einnisten können, dass das Evangelium Jesus vom Reich Gottes i- durch hierfür gelehrten Gesinnungswandel - immer weiter in die Ferne rückt, statt längst hätte verwirklicht werden können auf Erden. 

Soj betrachtet eben die Bibel genauso "von oben herab" wie uns hier.
Durch die Vorurteilsbrille einer vorgefassten Meinung wird alles gefiltert und nur das rausgepickt, was ihr passt.
Das AT ist der "Negativhorizont", den man als "abschreckendes Beispiel zur Kenntnis nehmen kann ....
Ebenso sind wir hier nicht "Diskussionspartner auf Augenhöhe", sondern allenfalls eein "abschreckendes Beispiel,  an dem man studieren kann, "weshalb sich jesusferne Glaubensdogmatik schon über 1700 Jahre hat ins sogenannte Christentum einnisten können,...."....

Für mich ist diese Art der Diskussion, wie sie Soj hier führt inzwischen leider zum abschreckenden Beispiel dafür geworden, wie man nicht "verkündigen/missionieren"  sollte, wenn man Wert darauf, den Namen dessen, der uns dazu beauftragt hat, nicht zu verunglimpfen und wirklich "als Licht zu leuchten" und auch in der Art und Weise der Gesprächsführung gute Frucht zu zeigen.

Dass es eben nicht in erster Linie darauf ankommt, Recht zu haben und das zu beweisen - und wenn nötig, den anderen mit der Brechstange einhämmern .... Sondern nach diesem Vorbild:

Röm 14,1 Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.

und:

Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

(Soll ich wirklich davon ausgehen, dass du genau so von uns behandelt werden willst, wie du hier auftrittst, Soj, oder gilt dir da Jesu Wort nicht?
Er hat übrigens auch nichts davon gesagt, immer und immer wieder bestimmte Lehren und Bibelverse abzuspulen, ohne auf Gesprächspartner einzugehen,  sondern vom "Staub von den Füssen schütteln", wenn jemand das Gesagte nicht hören will ).

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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