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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von Burgen am 15.02.2017 20:15

Danke für eure Gedanken.

Letzte Woche sprach ein Prediger und Lehrer, sowie Seelsorger zu den 10 Geboten, Wohltaten Gottes für die Menschen.

In diesem Zusammenhang sprach er aus, dass die Ehe eine Stiftung von Gott ist.

Eine Stiftung ist erstmal kein Vertrag, dennoch in Regeln eingebettet, finde ich.

***

Josef, der menschliche Vater von Jesus, wollte Maria heimlich verlassen, als er vernahm, sie erwarte ein Kind.

Deshalb heimlich, weil er seine Verlobte nicht bloßstellen wollte.

Andererseits war damals eine Verlobung schon ein Eheversprechen und konnte nicht so einfach aufgelöst und abgebrochen werden.

Bin gespannt, ob das Thema überhaupt hier noch Interesse findet.

Wir könnten alle soviel lernen, auch bezüglich der Braut von Jesus, sogar als nichtverheirateter Mensch.

Gruß
Burgen


 

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MarcusO
Gelöschter Benutzer

Re: Wozu die Hölle gut ist

von MarcusO am 15.02.2017 20:11

Mk 9,45 Und wenn dich dein Fuß verführt, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm zum Leben eingehst, als dass du zwei Füße hast und wirst in die Hölle geworfen.
Mk 9,47 Und wenn dich dein Auge verführt, so wirf's von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen,

Also ich bin ja nicht unbedingt ein Verfechter von "ewiges Leid in der Hölle", aber das die Gottlosen Menschen einfach "nur" sterben also weg sind, so wie es jetzt jeder Ateist glaubt, fällt mir auch etwas schwer anzunehmen. Zumal ich in oben zitierten Verse keine Ernsthaftigkeit sehe. Warum warnt Jesus so sehr davor, das er es so krass ausdrückt? 

LG
 

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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: Wozu die Hölle gut ist

von Pavle am 15.02.2017 18:49

ber eine andere Möglichkeit wäre da die Bibel oft von Tod spricht, das die Gottlosen tatsächlich einfach "nur" von "der Bildoberfläche" verschwinden. Tod und nicht mehr da. 

Das lese ich in der Bibel.

Aber der Mensch ist doch für die Ewigkeit geschaffen?!

Geschaffen ja, aber der Mensch würde auch geschaffen um sündlos zu sein.

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von Pavle am 15.02.2017 18:47

Ich sehe das wie die Taufe. Der bloße Akt der Taufe bedeutet nichts. Es ist die Symbolik die dahinter steckt. Ich bekenne vor der ganzen Welt meine Zugehörigkeit zu Gott.
So sehe ich die Ehe. Die Trauung ist reine Symbolik und dazu in verschiedenen Teilen der Welt vollkommen unterschiedlich. Aber sie ist ein öffentliches bekennen, dass diese Frau zu mir gehört und ich zu ihr.

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.02.2017 20:22.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen

von geli am 15.02.2017 17:27

Ich denke schon, dass Paulus meinte, dass uns alles erlaubt ist.

Allerdings: Wer wirklich von neuem geboren ist und Gottes Geist in sich trägt, der wird nicht alles tun (wollen).
Der wird die Gebote in seinem Herzen tragen und sich (gerne) danach richten.

Erlaubt ist uns alles - nur: Wir müssen auch die Konsequenzen überdenken. Sünde trennt von Gott - und ich muss mir immer überlegen, ob das, was ich tue, meine Beziehung zu Gott, bzw. zum Heiligen Geist, trübt.

Betrübt nicht den Heiligen Geist... wenn ich einen Menschen wirklich liebe, möchte ich auf keinen Fall, dass durch mein Fehlverhalten unsere Beziehung getrübt ist. Wieviel mehr ist mir dann die Beziehung zu Gott wichtig? Wichtig genug, dass ich diese Beziehung auf keinen Fall getrübt sehen will?

Also das mit den Geboten: "Du wirst nicht..." - das drückt es wunderbar aus!

Ich denke, Gott selbst legt uns bei der Wiedergeburt eine neue Gesinnung, eine neue Einstellung der Dinge gegenüber ins Herz.
Dann geht es nicht mehr um Gebote, sondern um meine Gesinnung, die mich veranlaßt, anders als vorher zu handeln.

Menschen, die Gott nicht kennen, empfinden vielleicht die Ordnung, die Gott uns gibt, als einengend, und sagen gerne: "Ach, wenn ich Christ werde, dann darf ich nix mehr....

Menschen, die Gott kennen, freuen sich an seinen Geboten, weil sie wissen, dass Gottes Ordnung eine gute Ordnung ist, und sie werden bestimmte Dinge einfach nicht mehr tun wollen.

Damit will ich nun nicht sagen, dass wir als Christen dann "perfekt" sind und uns nie mehr ein Fehltritt passiert.
Aber wir werden "nicht mehr wollen" wollen - und um Vergebung bitten, wenn uns ein Fehltritt passiert ist.

Lg, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.02.2017 17:30.

Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von Greg am 15.02.2017 16:44

Wer heiratet, muss dafür einen Preis bezahlen. Er geht eine Vertragliche verpflichtung ein, die mit konsequenzen behaftet ist.

Ein bräutigam musste zur Zeit Jesus einen Vertrag zustimmen, er musste einen Preis für seine Braut bezahlen.

Jesus hat für seine Gemeinde, seine Braut einen hohen Preis bezahlt. Er ging nicht einfach zu seinem Vater und sagte "Heute sind wir zusammen. Segne uns".


 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von Burgen am 15.02.2017 15:55

habe gerade einen Thread zum Thema Ehe eröffnet.

Kowalski, du bist ja nun schon lange Willkommen geheißen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von Burgen am 15.02.2017 15:50

In Genesis 1, setzte Gott den Adam, den ersten von ihm geschaffenen Menschen, in den Garten Eden. Das soll im heutigen Irak gewesen sein, wie wir an den Namen der Flüsse erkennen können.

Adam wurde die Aufgabe gegeben, den Tieren Namen zu geben. Die Namen sind fast immer Ausdruck einer besonderen Eigenschaft, wie z.B. Löwe. Da fällt uns gleich die Schönheit und Kraft sowie Anmut, Mut ein.

Alle Tiere waren zu zweit, Mann und Frau.
Gott wollte nicht, dass der erste Mensch allein sei und so versetzte er Adam in einen Tiefschlaf um ihm operieren zu können. Er entnahm Adam eine Rippe. Gott gebrauchte also Knochen vom ersten Menschen um damit einen weiblichen Menschen zu konstruieren, zu schaffen, ebenfalls so, dass der zweite Mensch später zu Staub werden könnte.

Vielleicht hat er nach demselben 'Muster' , Vorgehensweise auch die ersten Tierpaare geschaffen und geformt.

Es ist dem Adam also die Eva zugeführt worden und er erkannte sie indem er sagte: Gebein von meinem Gebein.
Mann und Männin, so sagt die Schrift zunächst.
Es sollte der Mensch nicht allein sein und erhielt so eine Gehilfin an die Seite gestellt.

Enger konnte man kaum miteinander verbunden gewesen sein. Zunächst.

Für Gott zählt das Muster der Familie, Vater/Mann, Mutter/Frau, Kind/er.
Das zieht sich durch die ganze Schrift.

Später, zur Zeit der 10 Gebote, (Weisungen, Wohltaten Gottes,) schon, fällt auf, dass es heißt:
du sollst nicht begehren deines nächsten Weib und alles was sein ist und , du sollst nicht die Ehe brechen.

das geschieht oft zuerst mit den Augen, doch auch, wenn Gott nicht an erster Stelle steht und ein Loch, eine Leere im Menschen gefüllt werden soll.

In Mathäus lesen wir vom Scheidebrief, wegen des Herzens Härtigkeit, von Anfang gab es keine Scheidung, es sei denn wegen Unzucht.

In den Briefen des Paulus steht zu lesen, dass der Mann das Haupt ist und damit der Vorstand, der Verantwortung tragende Teil der Ehegemeinschaft, die darin begründet ist, dass Christus das Haupt des mannes ist.
Der mann also nicht willkürlich über die Frau verfügen hat.

Die ersten Christen hatten das Familiensystem wie oben beschrieben.
Explizit wird darauf hingewiesen, dass ein Gemeindeleiter, ein Bischof usw. nur eine Frau zu haben hat und die Familie gut zu unterweisen hat, was den Glauben anbelangt. Er soll in allem untadelig sein., Kein Trinker, kein Lügner, demütig sein vor Gott und den Menschen.
Im Epheserbrief stehen Einzelheiten.

Die Sprüche ergeben ebenfalls Aufschluss darüber, was Gott von einem werdenden Mann erwartet.

Andererseits gibt es in der Schrift etliche Beispiele darüber, welches Leid in die Menschen und Familien kommt, wenn nicht nach Gottes Willen, seiner Vorstellun, seinem Gebot, gehandelt wird.

Und heute?
Ohne verbindliche Ehe, wie Greg schon im Willkommensthread von Kowalski schrieb, geht der Ehegemeinschaft viel an Bedeutung und Tiefgang, Vertrauen und Sicherheit (auch in finanzieller Hinsicht) verloren.

Manch ein geschiedenes Ehepaar heitatete wieder dieselbe Frau, denselben Mann.
Das "er erkannte sie" hat mehr Tiefgang als nur so mit einander zu schlafen.

Gruß
Burgen


 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Kowalski - stellt sich vor :-)

von Greg am 15.02.2017 14:55

Nein, das habe ich nicht gesagt. Aber wenn du fragst, dann eigentlich nicht, nein. Der Ehebund ist nicht nötig. Du kannst dir als ein Paar von Mann und Frau Gottes Segen abholen (erbitten), das nennt man dann Ehe. Auch gehört zur Ehe dazu, dass du monogam lebst. Aber "nötig" ist der Ehebund nicht.

Nein. Das nennt man eine Eheähnliche Gemeinschaft, aber keine Ehe.

Wenn Du denkst, das die Leute zu Jesus zeit zusammengezogen sind und dann den Segen von gott abgeholt haben und dann alles Paletti war, täuscht Du dich leider. 

Ehen waren meistens arrangiert. Auch wenn sie es nicht waren, wurde erst mal die Mitgift verhandelt. Wenn das erst mal geregelt war, begann die verlobungszeit, wo das paar immer noch getrennt lebte bis zum Tag der Hochzeit.

Am Tag der Hochzeit  holte der bräutigam die braut ab. Zuhause angekommen wurden sie von den eltern des bräutigams gesegnet. Dann wurde gefeiert.

Das war alles nicht "mal einfach so". Das ging einher mit einer Verpflichtung vor der Dorfgemeinschaft und vor Gott. Nur dann waren sie Braut und Bräutigam.

Was sie nicht taten, ist ohne eine hochzeit, ohne das verhandelns des mitgifts, ohne öffentliche bekunden der ehe vor allen und ohne dem segen der dorfgemeinschaft zusammenzuziehen und zu sagen "Nun sind wir verheiratet".

Wären sie nicht, sondern würden wie du es beschrieben hast, in der hurerei leben.

Du kannst natürlich versuchen zu argumentieren, das diese Tradionen von damals heute nicht gelten. Das ein Trauschein nichts darüber aussagt, ob man verheiratet ist.

Und zu argumentieren, das Gott kein Problem damit hat, ist auch ein Trugschluss. Die Gemeinde wird als Braut Christi bezeichnet. Das Bild für die Zusammenkunft von Braut Christi und Jesus ist im Jüdischen Hochzeitsverständnis fundiert. Nicht in dem Eheähnlichen Verständnis der Mitteleuropäer.

Ohne rechtliche Eheschliessung bist Du nicht verheiratet.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.02.2017 14:56.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5516

Re: Wieso kam Jesus auf die Erde?

von Cleopatra am 15.02.2017 14:00

Du meine Güte sister, du wiederholst ja schon wieder.

Und doch- du wurdest schon oft berichtigt und hast trotzdem weiter behauptet.

Außerdem akzeptierst du nur einzelne Bibelaussagen, nicht alle und du machst aus dem Gott der Israeliten einen anderen Gott- das ist unbiblisch.

solana hat Recht.

So ist kein Gespräch möglich.

Lg Cleo

PS: "Es regnet"

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.02.2017 14:04.
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