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Warum ich Gott liebe
von Palindrome95 am 31.01.2017 13:28Warum ich mich in Gott verliebt habe...
Ích frage mich oft was der rechte Weg ist Gott zu lieben. Aus welchen Gründen ich ihn liebe.
In der Bibel, vorallem im alten Testament stehen immer sehr große Dinge.
Der Herr als große Hoheit, mit strahlendem Glanz, seine Taten, die er an Ägypten getan hat, als das israelitische Volk aus Ägypten gezogen ist.
Aber als ich Gott lieben gelernt habe, habe ich mich nicht in diese Dinge verliebt, zumindest nicht vordergründig.
Ich habe mich in Gottes weiche Seite verliebt.
Ich habe mich in einen Gott verliebt der Gefühle und Empfindungen hat, und deshalb genau weiß, wie wir fühlen.
Die Momente in der Bibel in der er seine Liebe dem Volk Israel zeigt und ihm Speise in der Wüste gibt.
Aber es wäre keine Liebe würde man jemanden nur wegen seiner guten Seiten lieben oder weil der jenige nur gutes über dich zu sagen hat, in diesem Fall ist es so, dass Gott nur gute Seiten hat, aber was ich damit sagen möchte ist, dass ich ihn auch liebe wenn er böse wird und mich bestraft, dass ich mich ihm trotzdem unentwegt zuwende. Gott liebt uns, wären wir ihm egal, würde er nicht böse oder traurig werden, wenn wir falsch und böse handeln. Ein Partner oder Eltern, die nicht da Kritik üben wo es nötig ist, und immer alles gutheißen, schaden ihren Mitmenschen auf lange Sicht hin.
Selbst die Strafe, die wir erhalten von ihm tragen wir dann letztendlich nicht allein.
Gott sitzt nicht nur auf einem Thron im Himmel und straft nach Belieben.
Das ist es was mir oft nicht so gefällt wenn davon die Rede ist in der Bibel, auch wenn es nicht so gemeint ist, viele verstehen das mit dem Thron falsch. Einer meiner Kumpels meinte mal Gott wäre ein rachsüchtiges Arschloch, dass auf seinem Thron sitzt.
Dem ist ganz gewiss nicht so.
Gott ist jeden Meter bei Regen, Hitze, Kälte mit mir gelaufen Zeitungen austragen, ja er hat sich dazu herabgelassen.
Als ich im Altersheim gearbeitet habe, 10min. Pause bei 8 Stunden, nur gerenne und Blasen an den Füßen.
Auch er hatte Blasen an den Füßen und ist mit mir gerannt.
Alle körperlichen Leiden, alle seelischen Leiden, alles spürt auch er.
Er nimmt das leid der Welt auf sich, und damit meine ich nicht nur die Kreuzigung, nein, ich meine das Leid, dass alle auf der Welt plagt jeden Tag, er spürt es.
Gott erhöht uns indem er sich an unsere Seite stellt und erniedrigt sich selbst in seiner Bescheidenheit damit. Alle Ungerechtigkeit die mir geschieht, die geschieht auch Gott.
Gott respektiert den Menschen mehr als der Mensch ihn, etwas, dass nicht sein sollte, aber leider, aber auf der anderen Seite auch Gott sei Dank so ist.
Gott ist ein Gott der sich klein macht für uns, so wie beim Propheten Elia, der Gott nicht im gewaltigen Erdbeben, im großen Sturm, sondern im kleinen Gesäusele findet und wiedererkennt, eine meiner Lieblingsstellen.
Er hilft auch denen, die nicht an ihn glauben und er hält unseren Leib zusammen mit seiner Hand, im wahrsten Sinne, ich möchte nicht wissen wie viele Gebrechen ich schon ohne ihn hätte.
Er ist der, der das Licht durch den Schwachen und Armen strahlen lässt. Und damit ist nicht nur Jesus gemeint, damit ist jeder ausgestoßene,arme, kranke oder schwache Mensch gemeint.
Das geistige Licht, das von einem Armen ausgeht, der Gott hat, blüht auf wie eine Knospe und wird zur prachtvollen Blüte, nach der sich der Reiche umdreht und all seine Schätze liegen lässt.
Und ja, ich will jetzt nichts behaupten oder was falsches sagen, aber es wird bestimmt die Zeit kommen, da werden die Reichen sich wünschen, sie wären arm gewesen und hätten mit Gott unter einem Dach gelebt, die Liebe, die Hoffnung und den Glauben und die Weisheit gehabt, die der Arme hat. Da der Arme nichts außer Gott besaß und voll und ganz von Gott erfüllt war, und somit reicher als der Reiche ist.
Die Erfahrung musste auch ich machen, jahrelang habe ich nach etwas gesucht, eine Leere war in mir, und nun füllt Gott diese Leere in mir.
Ich hoffe ich konnte die Message gut rüberbringen
Re: Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von solana am 31.01.2017 13:09Liebe Sisterofjesus, deine Frage hört sich so an, als ob das Gesetz Gottes etwas "Fremdes" sei, das dem Menschen aufgezwungen wird und von dem er ein bestimmtes Mindestmass einhalten muss "um dereinst zu den Schafen gezählt zu werden und ja nicht zu den Böcken".
Und nun sollten wir dieses Mindestmass an Vorschriften abstecken, damit niemand unnötigerweise zu sehr eingeschränkt wird und der Leistungsdruck nicht so hoch witd?
Oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?
Wenn du mal liest, was ich im anderen Thread über den "mündigen Christen" geschrieben habe (http://www.glaube-community.de/forum/entrckung___fragen__antworten-43741652-t.html#43741652), wird vielleicht einiges schon von ganz allein klar.
Ein Knecht oder ein unmündiges Kind hält sich - ohne weiter nachzudenken - an einen Regelkatalog, weil der Papa sonst schimpft und es eine Strafe bzw keinen "Lohn" gibt oder der Knecht womöglich sogar entlassen wird.
Ein "mündiger Erbe" tut den Willen des Vaters, der ihn über alle Güter eingesetzt hat und ihm Verfügungsgewalt und Freiheit gegeben hat, deshalb, weil er es einschätzen kann, dass der ausdrückliche Wille seines Vaters gut und richtig und das Beste ist. Das hat er erkannt und der Geist des Vaters, der in ihm ruft "Abba, lieber Vater" - dieser Geist treibt und leitet ihn und schenkt ihm Freude am Tun, inneren Frieden auch da, wo nicht alles reibungslos läuft und Erfüllung auch da, wo - nach irdischen Massstäben noch Mangel herrscht .....usw
Deshalb steht derjenige, der von diesem liebenden Geist Gottes getrieben wird, nicht mehr unter einem Regelwerk von Einzelvorchriften, die er pedantisch abhaken muss. Er steht nicht "unter dem Gesetz", weil er dem Willen Gottes gerne, freiwillig und mit Freude folgt.
Hierzu ist wieder Gal 5 sehr anschaulich:
Gal 5, 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen. 17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. 19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz.
Wer nach dem Fleisch wandelt, der bringt auch - zwangsläufig - die Werke des Fleisches hervor, weil das Fleisch sowieso nichts anderes kann.
Wer im "Geist wandelt", der bringt - geauso zwangsläufig - die Frucht des Geistes hervor, weil der Geist nicht gegen Gottes Willen wirkt und nichts tut, was gegen Gottes Gesetz ist.
Deshalb fordert uns Pauslus nicht auf: "Klopft die Gesetze an und sucht die Vorschriften heraus, die - eurer Menung nach "logischerweise" - noch nicht überholt und veraltet sind und richtet euch nach denen."
Sondern er sagt: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.
Konzentriert euch nicht auf Einzelvorschriften, sondern darauf, dass der Heilige Geist die Herrschaft über euer Denken, Tun und Fühlen hat - dann werdet ihr nicht gegen Gottes Willen und seine Gesetze verstossen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wie ich zu Gott und dem Glauben kam/ dürfen wir Engel und Maria anbeten?
von Palindrome95 am 31.01.2017 12:57Meine ersten Annäherungen zu Gott hatte ich mit etwa 13 Jahren. Ich hatte eine Lehrerin, die auch katholische Religion unterrichtete, damals war ich noch evangelisch, die war ssehr sehr streng und irgendwie auch sadistisch veranlagt.
Lange Rede kurzer Sinn, ich fand sie irgendwie trotzdem bewundernswert, es war ihr Selbstbewusstsein und ihr Durchsetzungsvermögen, etwas was ich gerne damals besessen hätte.
Ich war nämlich sehr schüchtern und auch etwas misanthropisch.
Jedenfalls fing ich mich dann unter anderem auch wegen dieser Lehrerin an, mit dem katholischen Glauben auseinanderzusetzen und verliebte mich in diesen, noch im selben Moment und damit auch in Gott.
Ich muss dazu sagen, dass ich keine Durchschnittskatholikin bin.
Ich bete keine Rosenkränze noch pflege ich die Heiligenverehrung, ganz im Gegenteil, ich bete nur zu Gott.
Manche beten noch zu Jesus, das ist auch noch in Ordnung, aber Engel und Maria anbeten, etc. ist nicht so mein Ding.
Zum Übertritt vom evangelischen Glauben zum katholischen, haben mich die Sakramente, vorallem das des Abendmahls, überzeugt.
Aber vielmehr als sachliche Argumentation oder handfeste Gründe, hat mich ein Gefühl zum katholischen Glauben gebracht. Irgendwie ein Ruf Gottes, wie ich dieses Gefühl gerne nenne.
Und wie es schon im Katechismus steht, kann man die Stimme Gottes mit dem Herzen hören, wenn man genau hinhört.
Aber mit 13 hatte ich noch nicht den Mut meinen Glauben zu wechseln und mit 14 auch nicht obwohl ich es gedurft hätte, gesetzlich.
Mit ca. 20, nach vielen Tiefs und Hochs, ich habe mich von Gott abgewendet, habe als Edelprostituierte gearbeitet, als Masseuse, ich wäre beinahe Alkohol und Drogenabhängig geworden, habe ich mich gott wieder zugewandt, er hat mich vor den Drogen und dem Alkohol bewahrt.
Dann habe Dich den Schritt gewagt und es war die beste Entscheidung meines Lebens.
Mein subjektives Gefühl, das heißt nicht dass ich andere Glaubensrichtungen diskriminiere, sagt mir dass der katholische Glaube für mich der einzig wahre ist.
Jede Religion hat wahre Bruchstücke und einen wahren Kern. Die Wahrheiten kann man jedoch nur mit dem Herzen ergründen.
Hmmm ich hoffe das ist nicht zu lang ....Und ich hoffe dass ich nicht nerve xD
Welche Gesetze/Gebote für Christen noch zählen
von sisterofjesus am 31.01.2017 12:27Die 10 Gebote werden einmal als Gesetze und ein anderes Mal als Gebote in der Bibel erwähnt.
Paulus schrieb ja, dass die Liebe dazu verhilft, die Gesetze zu befolgen. Dabei handelt es sich klar um die Gebote, du sollst nicht.
Paulus erwähnt aber auch Gesetze aufgrund derer Werke man vor dem Vater Jesu nicht als Gerechter zählt. Damit sind wohl all jene Gesetze gemeint, die dazu führten, dass einige mit ihren Füssen eilten, Blut zu vergiessen, also zu töten durch Steinigen von Ehebrecherinnen, von Menschen denen man Verstoss gegen die Sabbathruhe vorwarf, wenn sie nur Holz auflasen, oder die Steinigung von ungehorsamem Nachwuchs.
Der allein wahre Gott, der uns durch seinen Sohn Jesus Christus sehr klar und einleuchtend auf Erden repräsentiert wurde, den Jesus Vater im Himmel nannte, hält nichts von Steinigungen, ebensowenig von jedwelchen Opferungen und auch Hassen von Feinden und Vergeltungsschlägen im Sinne von Auge um Auge gehören nicht zu Jesus Gottverständnis. Jesus handelt so, wie es ihm der allein wahre Gott eingab. Jesus Lehren kamen ja nicht von ihm persönlich, sondern von dem der ihn gesandt hat.
Die Gesetze und Propheten werden von Jesus in das Gebot der Liebe zum Schöpfer den Nächsten und sich zusammengefasst. Er sagte auch, an diesem Gebot hängen die Gesetze und Propheten. Danebst gilt auch bei Jesus, dass wer den Nächsten so behandelt, wie er von ihm behandelt werden will, erfüllt das Gesetz und die Propheten. Während der ganzen Zeit seiner Gottesoffenbarung mit all den Heilungen, und Auferweckungen, die Gott in und durch Jesus wirkte zeigte er, wie er die Erfüllung der Gesetze und Propheten verstand. Nur wenn es um seine Feinde, die Pharisäer und Schriftengelehrten ging, die gemäss Jesus den Teufel zum Vater hatten und den jüdischen Glaubensgeschwister ein schweres Joch zum Tragen gaben, wurde er lauter als sonst.
Johannes ermahnt in seinen Briefen, die Gebote zu halten, was in seinen Augen nicht schwer ist. Da meinter er sicher wieder NUR die Sinai-Gebote.
Die einen Gesetze sind zu meiden, die andern Gesetze/Gebote einzuhalten. Es heisst nicht, wenn davon die Rede ist, Jesus ist des Gesetzes Ende, dass dies die Sinai-Gebote miteinschliesst, diese also dann auch keine Gültigkeit mehr hätten.Dafür plädieren Paulus und auch Johannes auf deren Einhaltung und vor ihnen erwähnte auch Jesus diese als wichtig (natürlich ohne Todesstrafe bei Störung der Sabbathruhe, durch Aehrenraufen und Heilen)
Wie ist es eigentlich hier? Wie wird hier der Ausspruch gewertet, Jesus ist des Gesetzes Ende ? welcher Gesetze Ende? Danke
lg sisterofjesus
MarcusO
Gelöschter Benutzer
Matthäus 27,52-53
von MarcusO am 31.01.2017 11:02..."und die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf 53 und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen".
Vor kurzem lies ich im Mat Evangelium und "stolperte" über diesen Vers. Warscheinlich schon hunderte mal gelesen, aber diesmal machte er mich doch etwas nachdenklich. Um welche Auferstehung handelt es sich da? Hat das was mit den Endzeitreden Jesu zu tun? Jesus ist gestorben und als er 3 Tage später auferstand, gingen auch die Gräber mit auf? Sind dann alle "Heiligen" die von Adam und Eva bis Jesus lebten auferstanden?
Momentan fehlt mir gerade das Verständniss und die Einordnung für diesen Vers.
Eure Meinung dazu würde mich sehr Interesieren!
LG
Re: Entrückung - Fragen & Antworten
von solana am 31.01.2017 10:36Das klingt sehr gut. Und ja, so steht es geschrieben. Aber es kann doch nicht sein, dass man dann einen Freischein zum sündigen hat. Prostitution. Bereuen. Stehlen. Bereuen. Betrügen. Bereuen. Prostitution. Bereuen. Wieder Fremdgehen. Bereuen. usw. Vielleicht noch ein Mord? Wieder bereuen.. Und dann kommt man immer noch in den Himmel? Ist wirklich jeder dieser Meinung?
Hallo Kowalski
Diese Frage ist eigentlich nur eine "theoretische" Frage.
Paulus geht darauf ja auch ein im Römerbrief wie Cleo zitiert hat.
Aber macht dabei auch deutlich, dass niemand - in der Praxis - so denken kann , der sein Leben Gottes Herrschaft übergeben hat.
Wenn man es einfach mal ganz praktisch durchdenkt, wird das klar.
Wenn du hier von "Freischein zum sündigen" sprichst, dann heisst das doch implizit: Sündigen ist eigentlich das Schönere, das, was ich eigentlich will, was mir aber verboten ist. Und mit diesem Freischein kann ich fröhlich das tun, was ich am liebsten tun möchte, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.
Denkt ein Christ so?
Findet er Sündigen als schöner und erstrebenswerter als Gottes Willen zu tun?
Ist er nicht genau deshalb von seinem falschen Weg umgekehrt, weil er gemerkt hat, dass er ihn in die Irre führt, dass nicht er fröhlich sündigen kann, sondern dass die Sünde ihn beherrscht und er unfrei wird und sein Leben dunkel und arm als "Knecht der Sünde" ?
Und weil er erkannt hat, dass das Leben in Friede, Freude, Erfüllung usw nur bei Gott zu finden ist? Und dass Gottes Willen das Beste für sein Leben ist - nur so, in Überseinstimmung mit Gottes Wille und im Vertrauen auf ihn ist ja das zu finden, wonach sich jeder Mensch sehnt?
Wer das erkennt und umkehrt - wie sollte so jemand einen Freischein zum sündigen haben wollen?
Einen Freischein, um das zu tun, was ihn von Gott und dem erfüllten Leben wegbringt? Wieder in die Unfreiheit, in die "Klauen" der Sünde, der man entronnen ist?
Wer wirklich so denkt, bei dem kann doch etwas nicht stimmen ....

Das zeigt hier Paulus in Röm 6 auf.
Und in Gal 4 erklärt er die neue Gesinnung am Beispiel der "mündigen Erben" - im Gegensatz zum "Knecht" oder der "unmündigen Kind".
Wer nur auf Sünde verzichtet aus Angst vor Strafe gleicht einem unmündigen Kind oder einem Knecht, der "fremdbestimmt" seine Arbeit tut, weil er seinem Herrn unterstellt ist und nicht anders kann.
Als Christen gehorchen wir Gott in der Freiheit eines "mündigen Erben".
Der weiss und erkennt, was richtig und gut ist und der das Richtige und Gute tut, weil er es sellbst will. Und aus Liebe zum Vater.
Wie wir zu einem solchen mündigen Umgang mit der Freiheit kommen, ist bspw in Röm 12 beschrieben:
Röm 12,2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Das ist natürlich ein Prozess, da werden wir auch mal straucheln und fallen ..... und dafür ist die Gnade der Vergebung.
Das ist aber etwas völlig anderes als ein Freischein zum Sündigen.
Diese Gnade gibt uns die Freiheit, ohne Angst und in Zuversicht unseren Weg zu gehen, auch wenn nicht immer alles perfekt läuft
Weil nicht unsere Perfektion es ist, worauf es ankommt; wir bekommen nicht nur so viel vom erfüllten Leben in Friede und Freude, wie wir uns gerade mal verdient haben, sondern dürfen jeden Augenblick aus der ganzen Fülle schöpfen. Das ist die Zusage.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Entrückung - Fragen & Antworten
von Greg am 31.01.2017 09:55Bereuen und Buße sind völlig andere Sachen.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Entrückung - Fragen & Antworten
von geli am 31.01.2017 08:54Aber ich glaube, dass niemand, der wirklich eine neue Geburt erlebt hat, wirklich willentlich sündigen will.
Jemand, der die Gnade dermassen missbraucht, der ist mit Sicherheit nicht wiedergeboren und hat nicht verstanden, warum Jesus sterben musste.
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Entrückung - Fragen & Antworten
von geli am 31.01.2017 08:50Also - zwischen einem "Freischein" und dem Umstand, dass jemand vielleicht einmal bewußt sündigt und nicht auf Gott hört, und es ihm dann leid tut und er dafür um Vergebung bittet, ist schon nochmal ein großer Unterschied.
Einen "Freischein" gibt es in der Bibel nicht - in Hebräer steht eine ernste Warnung für solche, die die Vergebung dafür missbrauchen wollen:
Hebr. 10,26:
Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort keine anderes Opfer merh für die Sünden, sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird.
Wennjemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin.
Eine wieviel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gande schmäht?
Denn schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
Nein, wenn wir die Gnade Gottes bewußt missbrauchen, um zu tun, was wir wollen, dann ist das eine ernste und gefährliche Sache!
Lg, geli
Re: Entrückung - Fragen & Antworten
von Cleopatra am 31.01.2017 07:52Oh wie schön, ein "Todschlagargument" ;-D
Nichts gegen dich lieber Kowalski, aber ich wusste, dass diese Argumentation noch kommen würde ;-D
Und was ich besonders toll daran finde: Bereits Paulus hat gewusst, dass diese Argumente komme würden und hat damals schon an die Römer genau diese Frage verneint ;-D
Römer 6:
1 Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme?
2 Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?
3 Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
4 So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so werden auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
5 Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein;
6 da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen1.
7 Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen2 von der Sünde.
8 Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden;
9 da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn.
10 Denn was er gestorben ist, ist er ein für alle Mal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott.
11 So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!
12 So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorche;
13 stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge3 der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit!
14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.
15 Was nun, sollen wir sündigen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade sind? Auf keinen Fall!
16 Wisst ihr nicht, dass, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder Sklaven der Sünde zum Tod oder Sklaven des Gehorsams zur Gerechtigkeit?
17 Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben4 worden seid!
18 Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
19 Ich rede menschlich wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn wie ihr eure Glieder früher der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit als Sklaven zur Verfügung gestellt habt, so stellt eure Glieder jetzt der Gerechtigkeit zur Heiligkeit5 als Sklaven zur Verfügung!
20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr Freie gegenüber der Gerechtigkeit.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder


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