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Christina

39, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 13

Re: Christ ohne Gemeinde

von Christina am 08.12.2016 09:40

Dank für deinen Anstoß, Cleopatra.
Ich glaube, dadurch dass meine Freundin in der Freikirche von unzähligen Flüchtlingen erzählt hat, lässt schlussfolgern dass diese Gemeinde sich besonders stark mit dem Aufnehmen von Flüchtlingen beschäftigt. Mein Mann hat nun womöglich den Eindruck, dass es in allen Kirchen so sein muss, was ja aus euren Erfahrungsberichten nicht der Fall ist.

Mein Mann ist jedoch jetzt festgefahren und behütet mich im Moment umso mehr, da ich wieder schwanger bin. Es kommen regelmäßig seine Aussagen: ,,Geh bloß nicht unter Menschenmassen, du liest jeden Tag die Bibel, reicht das nicht?" Ich habe mich einfach im letzten Jahr, seit ich Jesus in mein Leben gelassen habe, sehr verändert. Dazu möchte ich auch ein Zeugnis geben, wie Jesus mein Leben umgekrempelt hat.

Ich glaube, mein Mann erkennt mich manchmal nicht wieder - und das macht ihm eventuell Sorge...dass ich mich von ihm entferne (was nicht der Fall ist).

Drum denke ich, dass es das Beste ist, es langsam anzugehen; vielleicht mal vorzuschlagen an Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern gemeinsam eine Kirche zu besuchen, ohne Zwang natürlich. Das halte ich für weiser und respektvoller, als einfach ohne sein Einverständnis sonntags in die Kirche zu gehen? Ich bin einfach ein Mensch der es friedlich angehen möchte. Ich bete, dass Jesus auch weiterhin an sein Herz klopft und ich sah bereits positive Veränderungen!  

Anfangs fand er es befremdlich, dass ich statt shoppen zu gehen oder meine Romane zu lesen auf einmal jeden Tag die Bibel las. Mittlerweile hat er es akzeptiert, keine bissigen Kommentare mehr.

Früher wenn ich gesagt habe, ,,ich bete für dich" sagte er schon mal was denn mit mir los sei und dass ich ihn mit dem Quatsch in Ruhe lassen solle. Heute bedankt er sich sogar dafür oder sagt sogar ,,bete, dass unser Kind gesund ist, für meinen Erfolg auf der Arbeit etc"...was für eine Veränderung!

Früher hat er gesagt, ein christlicher Kindergarten oder eine christliche Schule muss nicht sein, weil man da ja jeden Tag beten müsse sich mittlerweile macht er sich dafür stark, dass unser Sohn in eine evangelische Kita kommt und redet sogar davon, dass er eine christliche Schule später sehr vernünftig fände...wieder eine große Veränderung und so positiv!

Ich habe also große Hoffnung, dass GOTT auch zum Herzen meines lieben Mannes spricht, auch wenn er sehr stolz ist, oft auch auf Prestige aus ist (mein Haus, mein Auto mein so und so...) und er sich nicht so oft oder offen mit mir darüber unterhalten möchte. Aber GOTT spricht vielleicht auf andere Weise mit ihm und alles braucht seine Zeit.

Deshalb warte ich erst mal bis nach der Schwangerschaft ab und sehe, wie er sich dann gegenüber der Kirche verhält.

LG,
Christina


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 08.12.2016 09:14

Guten Morgen

liebe Solana, dein unteres Bild hat mich ganz verzaubert. Besonders der Hintergrund mit den Baumwipfeln, der Sonne und überhaupt, die Lichtkomposition. Das als Hochglanzkarte oder kleinem Poster müsste schön aussehen ...

Gestern Abend traf ich eine Frau mit Hund aus der Nachbarschaft. Der Hund gehört der Tochter und die Frau kannte ich schon lange, halt, weil sie hier auf dem Wege wohnt.
Und jetzt, quasie über den Hund, erzählte sie, dass sie gerade aus der Bibelstd. kommen würde.
Der Hund hätte die ganze Zeit ruhig unter dem Tisch gelegen und müsse sich nun halt erstmal bewegen.

Als ich nachfragte, sagte sie, seit 26 Jahren trifft sie sich mit einer Katholikin und einer Zeugin, sie selbst ist evangelisch.
Reihum finden die Bibelstunden statt.

************************************************************************************************************************************

Losung:     Josua 5, 14       Lukas 11, 28

Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder,
betete an und sprach:
Was sagt mein Herr seinem Knecht?

Selig sind,
die das Wort Gottes hören und bewahren.

*******
Menschenfreundlicher Gott, in der Stille warte ich auf dein Wort. Öffne mir Herz und Sinne, dass ich wahrnehme, was du mir sagst, dass ich höre und folge, wenn deine Stimme ruft. (ohne Angabe)

2. Korinther 5, 1-10       Jesaja 63, 7-16


 

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Christina

39, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 13

Re: Hallo liebe Community / vor Kurzem getauft

von Christina am 08.12.2016 09:11

Danke für's Willkommen heißen, Cleopatra.
So habe ich das noch gar nicht gesehen, dass ich bald erst ein Jahr bin haha

GLG und Segen,
Christina 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Konnte Jesus sündigen?

von Burgen am 08.12.2016 08:55

Hallöchen

Die ersten Menschen, insbesondere der erste Mensch wurde nicht so geschaffen,

sich selbst zu genügen, sich selbst zu versorgen, sich selbst zu lieben, sich selbst zu genügen usw.

Er bekam den Auftrag, sich um die Tiere, um den Garten Gottes zu kümmern.

Als allererstes sollte er den Tieren, der jeweiligen Tiergattung, Namen geben.

Namen waren in der alten Welt etwas Besonderes. Teilweise der Vorname noch bis heute.

Und er erhielt das Geschenk, sozusagen mit Gott selbst "abhängen" zu dürfen.

Und das war ihm vermutlich später langweilig als er in einer Zweier-Gemeinschaft mit einem anderen Menschen lebte.

Bei David sehen wir ebenfalls sehr deutlich,
wie Langeweile und Augenlust einander zu bedingen scheinen.
Heute äussert sich dies, indem das Begehren in vielfältigen Stress ausartet.
Aber - David liebte Gott und bat um Vergebung.
Das fehlt beim ersten Menschen, das kannte er nicht. Und was man nicht kennt, macht erstmal Angst und Mühsal.

Gruß
Burgen 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5517

Re: Hallo liebe Community / vor Kurzem getauft

von Cleopatra am 08.12.2016 08:07

Oh Christina, das ist ja toll ;-D

Bald wirst du ein Jahr alt ;-D

Herzlich Willkommen hier, ich habe gesehen, du schreibst ja schon tüchtig mit, das finde ich super.
Ich wünsche dir einen super Austausch bei uns

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5517

Re: Christ ohne Gemeinde

von Cleopatra am 08.12.2016 08:05

Oh weh, mir scheint, dass dein Mann also kein allgemeines Problem mit dem Christentum, sondern eben mit Ansammlungen mehrerer Personen hat, kann das sein?

In unsere Gemeinde kommen nun schon länger ein Ehepaar aus Syrien mit ihren zwei Kindern. Sie sind Moslems, aber sie haben durch uns erstmal Kontakte, Arbeit und Freundschaft knüpfen können.
Die Kider gehen mit in die Aktivitäten wie Kinderstunden und Jungschar. Sie verstehen deutsch schon sehr gut.

Wir hoffen so sehr, dass sie unsere Worte richtig verstehen und dass Gott sie zu sich zieht.

Wir haben auch eine Familie bei uns, in der der Mann nicht bekehrt war. Zwei Jahre lang ist die Mutter mit den Kindern trotzdem in die Gemeinde gegangen. Die Männer pfegten auch mit dem Mann Kontakt (gemeinsam Fahradfahren und Co).
Irgendwann kam er dann doch mit in den Gottesdienst und vor einigen Wochen hat er sich bekehrt.

Warum sage ich dir das?

Weil ich denke, dass Gott nichts unmöglich ist.
Dein Mann hat Angst um dich. Ja, aber kannst du dann auch nicht mehr Bus fahren und einkaufen gehen...?
Das ist ein großes Problem, die Welt ist unsicher geworden.
Aber ist nicht die Gemeinde, der gemeinsame Austausch, das Loben Gottes, das Beten, gerade dann die "Oase" in der schlimmen Welt dort draußen?
ich selbst bin auch der Meinung, dass eine Gemeinde sehr wichtig ist.
Sollte es also eine Gemeinde in der Nähe geben (manche haben leider nicht die Möglichkeit und leiden stark darunter), dann würde ich eine besuchen wollen. Gott selbst beschreibt die Gemeinde als seine Braut- also ist sie ihm auch enorm wichtig.

Mit Freunden treffen ist auch ein riesiger Segen, keine Frage. Aber Freundschaft ist das eine- wo aber ermahnt man sich gegenseitig, wo lernt man zu "streiten", mit unterschiedlichen Meinungen richtig umzugehen und sich berichtigen zu lassen...?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

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Re: Konnte Jesus sündigen?

von Pal am 08.12.2016 07:45

Henoch: ...und zogen den Menschen von Gott weg.

Ja, liebe Henoch und warum?
Ich sehe das "Ur-Problem" im SELBST.
"Ich will mein eigenes Ding! Ich will keinem gehorchen, als mir selbst! Mein Ego soll mein Gott sein!"

Keine Unterwerfung, kein Gehorsam aus Liebe, kein Opfer der Selbsthingabe! -
Statt dessen, eine Lust zum Gegenteil!

Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung, Selbsterfüllung, Selbstüberhebung...

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Konnte Jesus sündigen?

von Henoch am 08.12.2016 07:09

Hallo Pal,

Alle unsere Emotionen sind durch ihn, für ihn und zu ihm hin geschaffen worden....

Erst durch den Sündenfall wurden sie verzerrt und zogen den Menschen von Gott weg.

Wenn Gott unser Begehren wieder heiligt führt das dazu, dass wir nur noch den Herrn begehren, weil wir nichts Begehrenswerteres mehr sehen, als alleine ihn und seine Herrlichkeit....

Deshalb ist der Christ zuerst dadurch geprägt, dass er Sehensucht nach dem Herrn hat, Gemeinschaft mit ihm pflegt, sich wünscht, ihm alles recht zu machen, ihm gefallen will und am allermeisten, ihn immer besser erkennen will. Denn das ist es, was lebendig macht.

Henoch

 

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Konnte Jesus sündigen?

von Pal am 08.12.2016 07:00

Hatte Gott "begehrliches" Fleisch gemacht?
Geli:
Ja, das ist die große Frage.... ich denke, so ganz werden wir das mit unserem menschlichen Denken nie erfassen können.


Für mich ist das keine Frage, sondern eine Tatsache, denn das Begehren war bereits vor dem Sündenfall in den Menschen. (Augenlust, Verlangen so wie Gott zu sein).
Wenn sie so geschaffen wurden, dann war das aber nichts Böses, sondern sollte etwas völlig Gutes sein, wenn man sein eigenes Begehren immer hinter Gottes Liebe gestellt hätte. Mit anderen Worten hätten sie einfach nur in der Gemeinschaft mit dem Vater bleiben sollen.
So hätte eine harmonische Liebesbeziehung ausgesehen. - Und genau das hat unser "2.Adam" perfekt ausgelebt!
So sah es aus um mit begehrlichem Fleisch richtig umzugehen!
Geli:
Ich glaube, dass Adam und Evas "Begehren" erst durch das listige Angebot durch die Schlange geweckt wurde. Aber auch das Begehren alleine ist ja noch nicht Sünde.
Eben drum, war alles gut so wie Gott es geschaffen hatte. Doch als A&E selbstständig und selbsterfüllt reagierten, kam es zum schrecklichen Fall!

Darum hüte ich mich vor meinem Selbst mehr als vor dem Teufel!



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14

von Burgen am 07.12.2016 23:34

Ich habe jetzt nicht den Artikel gelesen. 

Vor vielen Jahren stolperte ich immer wieder darüber, dass das Sabbatgebot innert der 10 Gebote angesiedelt ist und ich als damals gerade zur Bibelstd, Gottesdienste und Bibelfreizeiten usw. ging und niemand, wirklich niemand sich mit diesem Sabbatgebot beschäftigte.
Und später wurde ich genauso, es wurde zur Gewohnheit, dass es zwar als Gottesgebot galt, aber niemand danach lebte.

Bei jedoch anderen ausgelebten oder überlegten Geboten Gottes gilt und galt man schnell als fundamentalistisch.

In der heutigen Zeit ist es ein Suchen der Nadel im Heuhaufen . Meist leben die Menschen so, wie sie meinen, dass es recht ist.

***

Ich bin bestrebt, die Routineeinkäufe bezüglich Wochenende bis Freitag erledigt zu haben.
Sollte es dann doch noch mal am Samstag sein, dann erst später.

Seitdem meine Einstellung sich dahingehend verändert habe, genieße ich die einzelnen Tage und erlebe sie auch anders als früher.
Die Woche beginnt zu rasen, heißt,  es ist ganz schnell wieder Sabbat.
Mittwoch als Mitte der Woche finde ich auch ganz toll. Oft unternehme ich an dem Tag gerne etwas anderes als gewöhnlich.

***

Für mich bedeutet Freiheit nicht, dass die Freiheit mich entbindet davon, nicht die Gebote Gottes zu halten.
Im Gegenteil.
Ich bin davon überzeugt, dass wir alle in der ewigen Ewigkeit in den 10 Geboten und den anderen Geboten Gottes leben werden.
Sie werden unsere gelebte Regierungserklärung Jesu sein.
Gott ist ein Gott der Ordnung. Und all die vielen auferstandenen Menschen brauchen auch dann Orientierung.
Die Liebe ist die größte Motivation im Leben mit Gott, Jesus und den Nächsten.

Wie auf Erden - so im Himmel - in der Ewigkeit.

LG
Burgen
 

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