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Re: Gebet ohne Erhörung
von solana am 08.11.2016 14:23Als ich den Psalmvers (37, 4) im Bibelserver aufgeschlagen habe, um ihn hier zu zitieren, bin ich auf eine sehr interessante Stelle gestossen.
Es geht um die Gabe des "Zehnten" - nicht nur als Pflichtabgabe, sondern richtiggehend als ein Fest:
5. Mose 14, 22 Du sollst Jahr für Jahr den Zehnten abgeben von allem Ertrag deiner Saat, der aus dem Acker kommt, 23 und sollst davon essen vor dem Herrn, deinem Gott, an der Stätte, die er erwählt, dass sein Name daselbst wohne, nämlich vom Zehnten deines Getreides, deines Weins, deines Öls und von der Erstgeburt deiner Rinder und deiner Schafe, auf dass du fürchten lernst den Herrn, deinen Gott, allezeit. 24 Wenn aber der Weg zu weit ist für dich, dass du's nicht hintragen kannst, weil die Stätte dir zu fern ist, die der Herr, dein Gott, erwählen wird, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse, wenn der Herr, dein Gott, dich gesegnet hat, 25 so mache es zu Geld und nimm das Geld in deine Hand und geh an die Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählen wird, 26 und gib das Geld für alles, woran dein Herz Lust hat, es sei für Rinder, Schafe, Wein, Bier oder für alles, was dein Herz wünscht, und iss dort vor dem Herrn, deinem Gott, und sei fröhlich, du und dein Haus 27 und der Levit, der in deiner Stadt lebt; den sollst du nicht leer ausgehen lassen, denn er hat weder Anteil noch Erbe mit dir. 28 Alle drei Jahre sollst du aussondern den ganzen Zehnten vom Ertrag dieses Jahres und sollst ihn hinterlegen in deiner Stadt. 29 Dann soll kommen der Levit, der weder Anteil noch Erbe mit dir hat, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deiner Stadt leben, und sollen essen und sich sättigen, auf dass dich der Herr, dein Gott, segne in allen Werken deiner Hand, die du tust.
Mit anderen Worten: Nicht alles, was du verdienst und erwirtschaftest, sollst du wieder investieren oder auf die hohe Kante legen.
Nimm einen Teil (Zehnten) und mache damit ein fröhliches Dankfest, freue dich daran und danke Gott dabei. Und gib davon dejenigen ab, die nichts haben.
Gott will nicht, dass wir ihm dienen und opfern mit der Miene eines Verzichtenden.
Das, was wir für ihn tun und ihm bringen, soll uns ein Freudenfest sein, bei dem wir andere an unseren Gaben und unserer Freude daran teilhaben lassen.
Ich denke, das steckt auch mit in der Aufforderung: Ps 37,4 Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Ganz schlichte Menschen, wie du sie beschreibst, haben sicherlich leichter Zugang zu dieser Geisteshaltung.
Je intellektueller, um so schwerer macht man es sich oft ....

Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Oase (35) Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe lässt die Herzenssonne aufgehen ...
von solana am 08.11.2016 13:54Ja, das ist wirklich ermutigend zu hören, liebe Adi, wir freuen uns mit dir!
Auch der Herbst hat seine schönen Seiten, auch wenn im Moment die Kälte und Nässe schon zu schaffen machen können.
Die Maisfelder werden jetzt abgeerntet; dann habe ich beim Fahren einen viel weiteren Blick über die Landschaft.
Hier ist eine einzelne Pflanze stehen geblieben - sieht lustig aus:
Im Garten kann ich immer noch Tomaten ernten, es hängen noch ganz dicke grüne und hellrote in den Sträuchern. Die leichte Abdeckung in den frühen Frostnächten hat ihnen als Schutz gereicht.Auch ein paar Butternu-Kürbisse hängen noch an den Pflanzen, die schon ziemlich verwelkt (erfroren) sind.
Heute morgen kam die Frau, die mich neulich angesprochen hat, doch noch mit einer Tüte Nüsse .... jetzt bin ich sehr gut eingedeckt;
überall stehen Tabletts und Körbe mit trocknenden Nüssen; ich freue mich schon auf die ersten Linzer Torten und Plätzchen ....
Ich wünsche allen einen schönen Tag und dass ihr die vielen kleinen schönen Dinge überall sehen und geniessen könnt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gebet ohne Erhörung
von Burgen am 08.11.2016 13:44Ich stelle mir gerade einen ganz schlichten Menschen vor, vielleicht jemanden, der gerade den Entschluss fassen muss, sein Haus zu verkaufen, um den Rest seines Lebens vielleicht in einer sog. Seniorenresidenz zu verbringen.
Ist die Person nun voller Begierden, wollüstig, voller Wut und so weiter?
Vermutlich nicht.
Oder jemanden, der merkt, dass seine Kraft nachlässt, er nicht mehr selbst in der Lage ist, allein seinen Einkauf zu erledigen für die Woche oder für den Tag.
Ist er nun von Gott getrennt und sein Gebet wegen Sünde um Hilfe nicht erhört?
Vermutlich nicht.
Gruß
Burgen
Re: Gebet ohne Erhörung
von Pal am 08.11.2016 12:56Eine weitere "Regel" / Grundgesetz für das "rechte Kämpfen" oder das "richtigen Gebet" - das dann mit Erhörung "gekrönt" wird sehe ich hier =>
Das ist dann auch zu beachten in dem wichtigen Vers, den Solana bereits zitierte und den ich hier noch einmal, in seinem gesamt Zusammenhang anfüge:
Was sollten nun geistliche "Ehebrecher" / Lüstlinge des Fleisches von einem hochheiligen Gott, in Hinsicht auf ihre Bitte, erwarten?
Wäre es gut und billig, ihnen ihre Gebete zu beantworten?
Nein, es wäre ein folgendschweres Verderben und zu niemandes Nutzen!
Diese Sünder würden dann noch mehr und übler sündigen. Das wäre aller Erfolg!
mM
Re: Gebet ohne Erhörung
von Pal am 08.11.2016 11:52Salomon liebte viele ausländische Frauen ... , darin liegt der Hase mM. begraben. Er säte ungute Saat, die ihn einholte, aufging.
Man wird für die Nichterhörung des guten Gebetes von König David, - für seinen Thronfolger - niemals David oder Gott die Schuld geben können. Salomo selbst war natürlich die Ursache dafür, das sozusagen aus der Erhöhrung "nichts wurde". -
Die "Regel", die ich darin sehe, wäre so etwas, wie das Gebete nicht den (bösen) Eigensinn, die freiwillige Entscheidung des Menschen, wegfegen können und sollen. Salomo wurde, durch die wunderbaren Gebete seines Vaters, also keinesfalls zu einer "Marionette dieser Gebete" - aber Salomo hätte diese Gebete, von denen er ja sicher auch wußte - sich sehr positiv zu Herzen nehmen können, um sich eben gerade davor zu hüten, was dann tatsächlich über ihn kam.
Re: Gebet ohne Erhörung
von Pal am 08.11.2016 11:45---weil wir oft selbst gar nicht so genau wissen, was unser Herz sich eigentlich im Tiefsten Innern wünscht, wonach witr uns wirklich sehnen, was uns tatsächlich das Glück und die Zufriedenheit bringen kann, der wir nachjagen ....
Ist mein Wunsch geistgewirkt oder "fleisch-gewirkt"?
Wie sollte ein fleisch-gewirktes Wunschgebet, dem Geist irgendwie nutzen? Im Gegenteil dessen Erhörung wäre mein sicherer Schaden!
Ein anderer Vers, zur Erklärung der möglichen Gebets-Nichterhörung =>
Beim Sport, nicht recht (bzw nicht den Regeln gemäß) zu kämpfen, bedeutet im schlimmsten Fall die Disqualifizierung.
Sind un-beantwortet Gebete nicht gerade dafür ein Beweis? -
Dann kann ich auch nicht die "Krone der Gebetserhörung" erwarten.
Oder?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (35) Seine Barmherzigkeit, Gnade und Liebe lässt die Herzenssonne aufgehen ...
von Burgen am 08.11.2016 11:18Vielen Dank, euer Mitteilen , inklusive Bild, erfreut die Herzen.
Persönlich finde ich es wunderschön, lesen zu dürfen, dass Gott einer ganzen Familie unter die Arme greift und Hoffnung und Frohsinn , sowie tägliche Versorgung schenkt.
Ganz nach dem Gebet: Unser täglich Brot gib uns heute !
***
Bei uns liegt Schnee ! Bis gestern regnete es Bindfäden und heute liegt Schnee. Über 1 Monat der letzten Jahre zu früh.
Wohl dem, der seine Winterreifen schon draufgespannt hat !
***
Losung: Jesaja 6,8 ; 1, Korinther 12, 7
Ich hörte die Stimme des HERRN, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich!
In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.
+++
Gott, du bewirkst alles in allen. Wir danken dir für alle, die ihre Gnadengaben, Talente und Fähigkeiten einbringen und so dem Leben der Kirche (der Gläubigen) Reichtum und Ausstrahlung, Glaubwürdigkeit und Tiefe verleihen. Stärke uns, füreinander und miteinander Zeugnis zu geben von deiner Liebe, die keinen Menschen ausschließt.
(wohl Redaktionsgebet?)
Jeremia 18, 1-10 ; 2. Korinther 11, 1-15
Re: Gebet ohne Erhörung
von solana am 08.11.2016 11:05Mir fällt dazu ein Vers ein:
Ps 37,4 Habe deine Lust am Herrn; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.
Klingt einfach, wie eine "Automatik".
Warum werden dann so oft unsere "Herzenswünsche" nicht erfüllt oder nicht sofort erfüllt?
Vielleicht, weil wir oft selbst gar nicht so genau wissen, was unser Herz sich eigentlich im Tiefsten Innern wünscht, wonach witr uns wirklich sehnen, was uns tatsächlich das Glück und die Zufriedenheit bringen kann, der wir nachjagen ....
Vielleicht weil wir uns oft in die Irre leiten lassen und durch das, was "in der Welt" als dasjenige gilt, was man unbedingt braucht, um glücklich zu sein und dann unser "Herz daran hängen" und uns danach sehnen .... und dabei nicht merken, dass wir der Sehnsucht unsereres Herzen ein falsches Ziel gegeben haben, aus dem diese Sehnsucht gar nicht gestillt werden kann... weil die "Dinge" aus denen wir unser Glück erwarten, dies gar nicht hergeben ...
Was bedeutet es denn eigentlich: seine "Lust am Herrn zu haben"?
In einem bekannten Lied heisst es: "Geh aus mein Herz und suche Freud .... an deines Gottes Gaben ...."
Das haben wir immer mehr verlernt, denke ich.
Wir schätzen oft viel zu wenig das, was wir haben und wollen immer mehr und "neu" - so wie es uns die Werbung vorgaukelt, dass daraus mehr Glück und Freude entstünde.
Statt zuerst "sich begnügen" zu lassen an dem, was wir haben und unsere Freude an Gottes Gaben zu suchen und Dank zu "opfern", indem wir ihn preisen.
Ps 50,23 Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.«
Wenn wir das tun, dann finden wir zuerst die "volle Genüge", die uns verheissen ist, kommt unser Herz ans Ziel seiner Sehnsucht.
Und dann können wir auch mit dem, was wir erbitten, richtig umgehen und in der richtigen Weise darum bitten:
Jak 4, 3 ihr bittet und empfangt's nicht, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt.
Dass ist sicherlich nur ein Grund für unerhörte Gebete, aber ein sehr bedeutender, finde ich.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gebet ohne Erhörung
von Burgen am 08.11.2016 10:58Hallo Pal,
Salomon liebte viele ausländische Frauen ... , darin liegt der Hase mM. begraben. Er säte ungute Saat, die ihn einholte, aufging.
Ähnlich der Kirche in unserem Land. Die eK erhielt einen "Toleranzpreis", dafür, dass sie die Homo-Verbindungen und Ehen gut heißt. Gelesen in der Evangelischen Zeitung.
Bei Jesaja 58, 4-12 lesen wir unter dem Stichwort >Fasten<, was für ein erhörliches Beten eine Vorraussetzung sein würde.
58,9 drückt es klar aus:
Dann wirst du rufen und der HERR wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich.
MT 7,12 auch als goldene Regel bekannt, drückt es so aus:
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch ! Das ist das Gesetz und die Propheten.
Würde bedeuten, nicht Afterreden, nicht Kritiksucht im Herzen und auf der Zunge tragen, nicht verbittern und Hilfe übersehen usw.
Es ist wohl so zu verstehen; je näher jemand bei Jesus ist, seine Nähe sucht, desto eher wird sein Bitten und Loben und Danken gute Frucht bringen.
Auch denke ich, dass wir das Komplizierte Denken verlassen sollten. Gott ist ja eigentlich nicht kompliziert, wenn es sogar heißt:
Den Unmündigen hat er es Wissen lassen, offenbart.
Heisst vielleicht, die Stolpersteine legen wir uns selbst.
Gruss
Burgen
Re: Wurde Jesus wirklich verlassen?
von solana am 08.11.2016 10:32Hallo Beröer
Ja, dein Beitrag geht in die Richtung, die ich oben ansprach: eher nach dem "wozu" zu fragen als nach dem "warum".
(wie gesagt, ich habe vor einiger im TV von einer jüdischen Theologin gehört, dass diese Übersetzung des Verses aus Ps 22 angemessener sei).
Wenn man mal darüber nachdenkt, ist das viel ergiebiger als die "warum"-Frage.
Und die Antworten müssen auch nicht so erschöpfend und umfassend alles klären (wie beim "warum", wo ein schales, unbefriedigendes Gefühl bleibt, wenn nicht alles umfassend klar wird).
Ich finde, der von dir schon angesprochene Hebräerbrief enthält da gute Aussagen (zum "wozu"):
Hebr 4, 14 Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis. 15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. 16 Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit.
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5,5 So hat auch Christus sich nicht selbst die Ehre beigelegt, Hoherpriester zu werden, sondern der, der zu ihm gesagt hat (Psalm 2,7): »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.« 6 Wie er auch an anderer Stelle spricht (Psalm 110,4): »Du bist Priester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.« 7 Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen vor den gebracht, der ihn aus dem Tod erretten konnte; und er ist erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. 8 So hat er, obwohl er der Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt. 9 Und da er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber der ewigen Seligkeit geworden, 10 von Gott genannt ein Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks.
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6, 18 So sollten wir durch zwei Zusagen, die nicht wanken – denn es ist unmöglich, dass Gott mit ihnen lügt –, einen starken Trost haben, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung. 19 Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang. 20 Dahinein ist Jesus als Vorläufer für uns gegangen, er, der Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks.
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7, 22 So ist Jesus Bürge eines viel besseren Bundes geworden. 23 Auch sind es viele, die Priester wurden, weil der Tod sie nicht bleiben ließ; 24 dieser aber hat, weil er ewig bleibt, ein unvergängliches Priestertum. 25 Daher kann er auch für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie. 26 Denn einen solchen Hohenpriester mussten wir auch haben, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern geschieden und höher ist als die Himmel. 27 Er hat es nicht nötig wie jene Hohenpriester, täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst opferte. 28 Denn das Gesetz macht Menschen zu Hohenpriestern, die Schwachheit an sich haben; dies Wort aber des Eides, der nach dem Gesetz gesagt ist, setzt den Sohn ein, der ewig und vollkommen ist.
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8, 10 Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.
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9, 26 Nun aber, am Ende der Zeiten, ist er ein für alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben. 27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht: 28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.
...
10, 19 Weil wir denn nun, Brüder und Schwestern, durch das Blut Jesu den Freimut haben zum Eingang in das Heiligtum, 20 den er uns eröffnet hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch sein Fleisch, 21 und haben einen Hohenpriester über das Haus Gottes, 22 so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in der Fülle des Glaubens, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser. 23 Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; 24 und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken ...
Um uns das zu eröffnen.
Und indem er selbst die tiefsten Tiefen durchlitten hat und hindurch gegangen ist, ist er uns vorangegangen, wie es in dem schönen Bild vom "Anker" (6, 19+20) beschrieben ist: So wie als "Retter" bei einer schwierigen Bergung aus Gefahr einer vorausgeht mit einem Seil und das an einem sicheren Punkt fest ver"ankert". Und dann können ihm die zu rettenden Personen folgen, gesichert an diesem Seil, das sie hält, falls sie abrutschen und zu fallen drohen ....
Das finde ich ein sehr schönes Bild als eine Antwort auf die Frage "wozu" , ein ganz wichtiger Aspekt.
Vielleicht fällt euch noch mehr dazu ein?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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