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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 04.12.2016 09:05

Guten Morgen liebe Oasis

einen wunderschönen 2. Adventsonntag uns allen.

Losung und Wochenspruch:

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Lukas 21, 28

Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. 4. Mose 6, 26

Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben. Römer 15, 13

O klare Sonn, du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern;
o Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein. (Friedrich Spee)

Evangelium --- Lukas 21, 25 - 33
Brief ---             Jakobus 5, 7 - 8
Predigt ---         Matthäus 24, 1 - 14 
Gebet ---           Psalm 68, 1 - 19 

 

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 03.12.2016 20:58



                     Licht_in_der_Finsternis.jpg
                                                           Licht in der Finsternis!       
                           

Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes,
die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.
  HFA Römer 8,39

Vorige Woche haben wir gefragt: "Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?"
Wir hatten dazu viele gute Gedanken, unser Austausch hat Antworten gegeben.
Für morgen Abend möchten wir mit euch über die Fortsetzung nachdenken.
Im Römerbrief hört sich der folgende Abschnitt, bei Luther, so an:  
Ich bin ganz sicher, dass nichts uns von seiner Liebe trennen kann: weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Dämonen noch andere gottfeindliche Mächte, weder Gegenwärtiges noch
Zukünftiges, weder Himmel noch Hölle. Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen
von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn. Römer 8, 37-39

Diese Zusage hat mich sehr froh gemacht. Ich bin gespannt darauf, wie Ihr das seht und für
euch umsetzt. Um darüber auszutauschen laden wir euch ein,
am Sonntag, den 4. Dezember 2016 um 20:30 Uhr in den Chat-Raum "Hauskreis-Miteinander".

Wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima. 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 03.12.2016 11:32

aus Habakuk 2 u. 3

Gott antwortet  und Habakuk antwortet Gott in den Worten eines Psalms
 
2:3 Die Weissagung wied ja noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.

2:4 Siehe, wer halsstarrig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben, der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. 

3:2 HERR, ich habe die Kunde von dir gehört, ich habe dein Werk gesehen, HERR ! Mach es lebendig in naher Zeit, und lass es kundwerden in naher Zeit, im Zorn denke an deine Barmherzigkeit !

3:3b Seine Hoheit bedeckt den Himmel, und seines Ruhmes ist die Erde voll.

3:4 Sein Glanz ist wie Licht; Strahlen gehen aus von seinen Händen, darin ist verborgen seine Kraft.

3:18 Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.

3:19 Denn der HERR ist meine Kraft, er hat meine Füße wie Hirschfüße gemacht und führt mich über die Höhen. 

 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Der Heilsweg - was, wenn und wie Europa erweckt wird für Jesus den Christus ?

von Henoch am 03.12.2016 11:21

Hallo Burgen,

das hätten wir allerdings nötig, stimmt. Die Zeichen der Zeit lassen aber anderes vermuten, denn seit der Staatsgründung Israels sind nach den Prophetien die letzten Tage angebrochen...Jesus kommt bald.

Henoch

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Der Heilsweg - was, wenn und wie Europa erweckt wird für Jesus den Christus ?

von Burgen am 03.12.2016 09:02

Hallo ihr Lieben,

es gibt einige Christen, die für eine Erweckung Europas beten.

Wie geht der eine und andere damit um? Was könnte geschehen?
Wie wird eine Erweckung sich z. B. in unserem Land für Auswirkungen haben (können) ?

Könnte es sein, dass, wenn wir Jerusalem umbeten, (mehr als die meisten es vermutlich schon tun),
also, dass Gott uns dann z.B. das Land auf dem wir stehen, hinzugeben wird?

Mir kommen da die Schriftworte des Samuelbuches in den Sinn:
Weil du solches gebeten hast, und nicht um Reichtum (Klunker udgl) erhöre ich dich und gebe dir hinzu was du
nicht gebeten hast.

Oder im Lukasevangelium:
Trachte zuerst nach dem Reich Gottes, so wird Gott dir geben, was dein Herz wünscht...

Was meint ihr?
Können wir, mit Gottes Hilfe durch Gebet, Gedanken und Taten helfen unser Land und Europa verändern?
Sind wir, wollen wir ein Werkzeug sein, durch das Gott Veränderung schenkt, ja Liebe und Mitmenschlichkeit
für die Menschen, Tiere und Natur ?

Könnten lauter klitzekleine und großer Hauskreise die Landkarte mit Stecknadeln besiedeln ?

Gott segne dich und mich.

LG
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2016 11:07.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 03.12.2016 08:40

Guten Morgen liebe Oasis,

gerade ist zu hören auf anixe mensch, gott, eine Ehepaar erzählt, wie sie von Drogen u.a. schlimme Dinge Jesus kennenlernten.
Dieses hatte große Veränderungen, auch charakterlich, in der Folge. Jesus hat zuerst den Mann frei gemacht, innerlich und äußerlich, von innen nach außen verändert. Jeder von ihnen wurde durch Jesus ein anderer Mensch. Jetzt graben sie nicht mehr die Überzeugung ein grottenschlechter Mensch zu sein.
Jesus Blut, das lesen und bedenken täglich 2er Bibelverse brachte den Mann dazu, sich von innen nach außen zu verändern. Er war plötzlich in der Lage, sich von innen heraus bei seiner zukünftigen Frau zu entschuldigen.
Inzwischen sind sie verheiratet und auch die Frau wurde von innen nach außen verändert. U.a. lernte sie Jesus dahingehend kennen, dass sie keine Angst mehr davor hat, Gott nicht zu genügen.
Drogen und anderes gehören der Vergangenheit an. Jetzt besuchen sie stattdessen zusammen die Gemeinde.
Danke Jesus, du bist der unsrige Erlöser.

☆☆☆♡♡♡☆☆☆

Losung

Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind.
(Psalm 73, 1) 

Simeon wartete auf den Trost Israels. (Lukas 2, 25) 

♤♤♤☆☆☆♤♤♤

Manchmal sehen wir Gottes Zukunft, manchmal sehen wir nichts.
Bewahre uns, Herr, wenn die Zweifel kommen.
(BG: Kurt Marti)

Habakuk 2, 1-4      Jesaja 61, 7-11

 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5517

Gedanken zum Adventskalender

von Cleopatra am 03.12.2016 08:21

Da Andreas im ersten Post darum bat, die Beiträge nicht zu kommentieren, sondern nur zu lesen, stelle ich hier mal die Kommentare zusammen.
Ihr könnt hier sehr gerne darüber schreiben:

Warum erfüllt Gott unsere Bitten nicht?
von Pal am 02.12.2016 10:34

 

Ja, @Andreas deine, zwar sehr lange, Geschichte enthält gute Denkanstöße.
Wenn wir unser Leben nach bewußten oder mehr unbewußten (verdrängten) Gebets-nicht-erhörungen durchforsten würden, dann würden wir sicher erschrecken. Denn diese Erfahrungen enthalten ein gefährliches Potential von Glaubensverunsicherungen, ja, könnten sogar zum Glaubensschiffbruch bringen.

Doch die Auseinandersetzung mit dem Thema, das es nämlich allermeist die von dir beschriebenen unterschiedlichen Perspektiven betrifft, warum Gott nicht so handelt wie wir kleinen Menschlein es gerne vorschreiben würden....
Danke für deinen Beitrag

 

Re:Warum erfüllt Gott unsere Bitten nicht?
von Majolika am 02.12.2016 12:51

Hallo!

Gott hat sehr viel mehr Weitblick. Er weiß, was am Ende dabei herauskommen könnte, wenn er einen Wunsch erhört.
Zum anderen wird Gott keine Bitten erhören, die nicht mit seinem Denken übereinstimmen.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 02.12.2016 22:59

Wer bin ich?
Eine Traqumreise.

–- Die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. (Gen 1,2)

*** Ich schwebe irgendwo durch das weite und dunkle Weltall. Nur in unendlicher Ferne erkenne ich einige Lichtpunkte.
–- Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen. (Gen 1,26)
*** Ich fühle mich wohl, denn nichts belastet oder bedrückt mich.
>>> Nicht einmal die Frage: Wo komme ich her?
Denn ich weiß, dass ich nicht aus dem Nichts komme und dass ich auch nicht die Schöpfung eines blinden Zufalls bin. Der Schöpfergott hat mir mein Leben geschenkt. Ich bin ein Geschöpf Gottes.
–- Gott schuf also den Menschen als sein Abbild. (Gen 1,27)
*** Ab und zu komme ich an einer Sonne vorbei. So prächtig, dass ein Mensch ihren direkten Anblick nicht ertragen kann. Ich genieße die Wärme und werde wieder richtig lebendig.
>>> Ich bin Gott ähnlich, weil ich wahrhaftig sein kann; weil ich der Weg für andere sein darf; weil ich lieben kann!
–- Bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht. (Gen 1,28)
*** Ich habe das Gefühl: Alles gehört mir, alles ist für mich geschaffen.
>>> Ich bin ein Herrscher. Will ich die Welt als Fürst beherrschen oder will ich der Welt zum Segen werden?
–- Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden. (Gen 2,7)
*** Ich schwebe weiter. Ohne Boden unter den Füßen fühle ich mich frei und beweglich – aber doch nicht so richtig im wirklichen Leben.
>>> Ich bin Erde. Ein Stück Dreck oder fruchtbarer Boden?
–- Und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte. (Gen 2,15)
*** Plötzlich wird mit das ewige Schwarz des Weltalls langweilig. Ich sehne mich nach Farben.
>>> Ich bin ein Beschützer der Schöpfung. Wirke ich am Schöpfungsakt mit und führe ihn so weiter?
–- Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. (Joh 14,3)
*** Langsam werde ich ganz behutsam von einem winzig kleinen Punkt, in unendlicher Entfernung, angezogen.
>>> Ich bin Gottes Gast. Ich darf mich mit Ihm an all Seinen Wundertaten erfreuen.
–- Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht. (Jes 49,15)
*** Seid Millionen von Jahren hat sich dieser kleine Punkt immer wieder verändert,
dass ich auf ihm leben kann. Liebevoll empfängt mich Mutter Erde. Ich lande weich auf ihr.
>>> Wer bin ich, das schon vor vielen Millionen von Jahren, meine Ankunft vorbereitet wurde? Ich bin ein Kind Gottes.
–- Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. (Gen 3,6)
*** Ich bin in einer Urwald ähnlichen Gegend. Überall herrliche Farben. Ein Mensch bietet mir etwas an, nachdem ich mich schon immer gesehnt habe. Ich schaue ihn genau an, ob ich ihm trauen kann. Aber er will wirklich keine Gegenleistung. In meiner Freude vergesse ich, dass das Geschenk für mich nicht gut sein könnte und nehme es an.
>>> Ich bin ein Sünder. Manchmal nur aus Gedankenlosigkeit; aber manchmal will ich mit voller Absicht nicht tun, was ich für richtig erkannt habe und dann kommt es auch vor, dass ich nicht mehr Herr über mich selbst bin wie der Hl. Paulus:
–- Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will. (Röm 7,21)
–- Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle. (Jes1,18)
*** Ich drehe mich um und es trifft mich ein liebevoller aber trauriger Blick. Ein Mensch steht mir, mit ausgebreiteten Armen, gegenüber.
>>> Ich bin ein Kranker. Aber der Heiland will mich heilen. Er macht mich gesund, wenn ich vertrauensvoll auf ihn zugehe.
–- Der Ruchlose soll seinen Weg verlassen, der Frevler seine Pläne. Er kehre um zum Herrn, damit er Erbarmen findet bei unserem Gott; denn er ist groß im Verzeihen. (Jes 55,7)
*** Ich habe Angst. Er kennt meine Schuld. Ich schäme mich. Aber sein liebevoller Blick gibt mir Mut. Ich gehe auf ihn zu und lasse mich umarmen. Mir kommen Tränen, aber ich bin glücklich und fühle mich geborgen.
>>> Ich bin ein Umkehrender. Heilung kann ein langwieriger und schmerzhafter Vorgang sein, aber das Glück und die Zufriedenheit am Ende,
rechtfertigen den Mut diesen Schritt zu wagen.
–- Du machst ihn zum Segen für immer; wenn du ihn anblickst, schenkst du ihm große Freude. (Ps 21,7)
*** Ich gehe erleichtert und frohen Mutes weiter und komme auf eine riesige Lichtung, in deren Mittelpunkt eine Kapelle steht. Nachdem ich hier kurz im Gebet verweilt bin, kommt ein Bote Gottes und segnet mich.
>>> Ich bin ein Gesegneter. Ich darf zum Segen für die ganze Schöpfung werden.
–- Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht, und hab keine Angst; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst. (Jos 1,9)
*** Ich gehe weiter. Immer tiefe gerade ich in den Urwald. Es ist finster und ich habe die Orientierung verloren. Aber ich bin guten Mutes, denn der Segen ruht auf mir.
>>> Ich bin ein Suchender. Immer wieder muss ich meinen Weg, meinen Weg mit Gott, neu suchen, Orientierung finden und mich neu ausrichten.
–- Er führt mich hinaus ins Weite, er befreit mich, denn er hat an mir Gefallen. (Ps 18,29)
*** Endlich finde ich heraus. Zuerst werde ich vom Licht geblendet. Eine fruchtbare Ebene breitet sich vor mir aus.
>>> Ich bin ein Befreiter. Ich darf alles was mich bedrückt vor Gott hinlegen und kann so unbeschwert durchs Leben gehen.
–- Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke: wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar, mit Jubel und Dank in feiernder Menge. (Ps42,5)
*** Vor mir ist ein kleines Dorf. Ich gehe darauf zu. Die Menschen sitzen am Lagerfeuer. Sie essen, feiern und sind fröhlich. Sie laden mich dazu ein.
>>> Ich bin ein Mitmensch. Zusammen stiften wir immer mehr Unfrieden, oder machen die Welt ein wenig besser.
–- Seht, die Völker sind wie ein Tropfen am Eimer, sie gelten soviel wie ein Stäubchen auf der Waage. (Jes 40,15)
*** Ich bin rundherum glücklich und zufrieden nach einem so schönen Gemeinschaftserlebnis. Aber jetzt sehne ich mich nach Ruhe und Einsamkeit. Ich gehe weiter zur nahe gelegenen Wüste.
>>> Ich bin ein Staubkorn. Bin ich wirklich ein bedeutungsloses Staubkorn, das der Wind zufällig hier her geblasen hat? Oder bin ich nicht wertvoller, als die teuerste Perle? Denn der Wind, der mich hier her geblasen hat, ist Gottes Geist.
–- Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. (Ps 23,2)
*** Nach einer langen schweißtreibenden Wanderung komme ich an eine blühende Oase. Sprudelndes Wasser – Leben in einer scheinbar toten Welt.
>>> Ich bin ein Ruhender. Ein Ruhender in Gott. Gott hält überall alles für mich bereit, was ich zum Leben, zum Leben in Fülle, benötige.
Er sagte:
–-Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt. (Mt 5,3-12)
*** Ich spüre, dass es mir an nichts fehlt und steige beruhigt und gelassen auf einen Berg. Ich erinnere mich an die Worte Jesu.
>>> Ich bin ein Seliger. Meine Seele ist unruhig bis sie ruht in Dir. Und trotzdem kann ich, mit meiner, in Gott verankerten Seele, Ruhe in die Welt tragen.
*** Ich werde müde und lass noch einmal den Anfang an mir vorbei ziehen: Ich schwebe irgendwo durch das weite und dunkle Weltall. Nur in unendlicher Ferne erkenne ich einige Lichtpunkte. Und ich erinnere mich:
--- Gott schuf das Licht und er sah, dass das Licht gut war.
Gott schuf Himmel, Land und Meer und er sah, dass es gut war.
Gott schuf alle Pflanzen und er sah, dass es gut war.
Gott schuf die Gestirne und er sah, dass es gut war.
Gott schuf die Fische und die Vögel und er sah, dass es gut war.
Gott schuf die Landtiere und sah, dass es gut war.
Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild und segnete ihn.
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.12.2016 23:08.

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Vom Licht zum Frieden

von Andreas am 02.12.2016 22:28

3) Mich selbst erkennen

Wahrheit zwingt mich auch, mich selbst ehrlich anzusehen.
Manche Menschen überschätzen sich. Das kann leicht dazu führen, dass sie meinen, alles selbst machen zu können und Gott nicht zu brauchen.
Diese Menschen haben zu viel Mut, eben Übermut, was ein sinnvolles Leben unmöglich macht:
Sir 10,12 Mit dem Trotz des Menschen fängt sein Übermut an, wenn sich sein Herz abkehrt von seinem Schöpfer.
Sir 10,6 Füg dem Nächsten keinerlei Unrecht zu, geh nie den Weg des Übermuts!
Jer 48,30 Ich kenne seinen Übermut - Spruch des Herrn -, sein Geschwätz ist nicht wahr, sein Tun ist nicht recht.
Jak 4,16 Nun aber prahlt ihr voll Übermut; doch all dieses Prahlen ist schlecht.
Weis 5,8 Was nützte uns der Übermut, was brachten uns Reichtum und Prahlerei?
-
Manche Menschen haben zu wenig Mut: Das kann ich nicht, dazu bin ich zu schwach usw. Damit beleidigen sie Gott, der ihnen ihre Gaben, Talente und Fähigkeiten geschenkt hat, damit sie sie für andere Menschen einsetzten. Sie legen Seine Geschenke einfach achtlos auf die Seite. Oft rühmen sie sich dann dabei noch ihrer Bescheidenheit und ihrer Demut. Aber wirkliche Demut ist: Seine Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkennen und sie mit Gottes Hilfe für den Nächsten einzusetzen:
Spr 18,12 Vor dem Sturz ist das Herz des Menschen überheblich, aber der Ehre geht Demut voran.
Spr 11,2 Kommt Übermut, kommt auch Schande, doch bei den Bescheidenen ist die Weisheit zu Hause.
Spr 13,10 Der Leichtsinnige stiftet aus Übermut Zank, doch wer sich beraten lässt, der ist klug.
Sir 10,28 Mein Sohn, in Demut ehre dich selbst, beurteile dich, wie du es verdienst.
Sir 1,27 Denn die Gottesfurcht ist Weisheit und Bildung, an Treue und Demut hat Gott Gefallen.
1Petr 5,6 Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.
Kol 3,12 Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!
- -
Nur echte Demut eröffnet uns ein Leben in Fülle.
- Neige ich zur Überheblichkeit oder falscher Demut?
- Wenn ja, bitte ich Gott um Hilfe, echte Demut zu finden?
- Kenne ich meine Fähigkeiten und Möglichkeiten?
- Oder muss ich sie noch suchen?
- Bin ich bereit sie in Seinem Dienst für meine Mitmenschen zu stellen?

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten

lighty83

43, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 87

Die Jahreslosung zum Ausmalen

von lighty83 am 02.12.2016 19:20

Hier www.gerth.de/fileadmin/gratis/basteln/Basteltipp_Einklang_Club_2016-03.pdf
gibt es die Jahreslosung von 2017 zum Ausmalen

Antworten
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