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Salvato

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Re: Gibt es den "perfekten" Christen?

von Salvato am 25.11.2016 09:00


Guten Tag Pal

Pal an Salvato ... so wie ich dich lese, kannst du gar nicht mehr zu dieser Gruppe von "armen Schwächlingen" gehören. Habe ich dich so richtig verstanden? Du brauchst dann wohl auch gar keinen Fürsprecher mehr. Oder? - Sag ehrlich, wann meinst du, hast du das letzte mal gesündigt? - Bist du, hier und heute, schon so vollkommen wie der Vater im Himmel? - Bist du schon vollendet?


Ich würde mir niemals anmassen jemand, der/die noch immer ab und zu sündigt, also noch nicht wirklich durch Nachfolge Jesus (befolgen seiner Lehre die der allein wahre Gott durch den Mund seines Sohnes gelehrt hat sie zu befolgen um EINS/VEREINT mit ihm werden zu können)   als "armen Schwächling" zu bezeichnen.

Jesus sagte, Ihr sollte vollkommen sein wie der Vater im Himmel. Ist das für Dich kein Auftrag unseres Herrn Jesus gewesen, daran zu arbeiten um zu erreichen, dass das Böse keine Angriffsmöglichkeit mehr hat, Versiegelung mit dem Heiligen Geist erkennbar/erfahrbar ist?

Für mich heisst Vollkommen sein im Sinne Gottes, mich zu einem wahren Menschen verändert zu haben, Dank der biblischen Vorgaben hierfür. Vollkommen sein heisst für mich nicht von Perfektionismus in allen Dingen, im Alltag befallen zu sein. Also ja keinen Schlüssel verlegen, den Einkaufszettel vergessen zu haben, den Namen einer Person nicht gleich zu wissen etc.

Vollkommen sein gemäss bibel heisst für mich vollkommen erlöst sein vom Einfluss des Widersachers Gottes. Und dies gelingt allen, die sich wirklich an Jesus Gotteslehre mit allem drum und dran halten.

Es ist doch sehr befreiend, wenn man erkennt, dass man ein anderer Mensch geworden ist, unfähig Böses zu denken/handeln, wirklich im Geist zu wandeln, nurmehr Gott zu dienen. Ein Gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.

So kann mich Gott seit damals immer, zu jeder von ihm bestimmten Zeit einsetzen wo meine Gaben zum Wohle , zur Notlinderung von Mitmenschen beitragen können.

Christen sollten wandeln und sein als Kinder des Lichts und nicht gleichziehen mit solchen Menschen, die immer wieder mal auf den Teufel , statt auf die mahnende Stimme des Heiligen Geistes Gottes hören somit  sollten doch gerade Christen also nur noch so handeln, dass es dem Teufel verleidet es wieder zu versuchen, sie in die Finsternis zu ziehen, also von Gott weg. Denk an die Rüstung Gottes, die für ewig anzuziehen sich mehr als lohnt


Gruss Salvato

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.11.2016 09:03.

Salvato

59, Männlich

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Re: Gibt es den "perfekten" Christen?

von Salvato am 25.11.2016 08:32


Guten Tag solana

solana:Insbesondere Phil 3 finde ich sehr anschaulich und wichtig. Weil hier die Spannung gut zum Ausdruck kommt zwische der Vollkommenheit, die wir deshalb haben weil wir von dem "ergriffen" worden sind und gehalten werden, der alles schon villbracht hat - auch für uns. Es ist "vollbracht, vollendet" = "perfekt" und steht uns zur Verfügung durch das neue Leben in Christus, durch Gottes "perfekte" Neuschöpfung in uns. Wir haben es aber noch nicht vollkommen "ergriffen", das was in uns als "Potenzial" schon vollkommen da ist in uns. Aber wir leben von da her, auf dieser Grundlage und gleichzeitig ist es auch unser Ziel hin, das wir ergreifen wollen, nach dem wir uns ausstrecken usw.

Also ich finde Deine Ausführungen etwas verwirrend.Vollkommenheit haben, wenn man noch Unvollkommenheit aufweist ist doch wohl ein Trugschluss.

Das neue Leben in Christus bedingt aber, eine neue Kreatur, Schöpfung geworden zu sein. Und solche dienen dann NUR NOCH GOTT, also dem himmlischen Vater Jesu Christi und der Verführer zur Sünde hat bei solchen keine Chance mehr sie von Gott zu trennen.

solana:Es ist "vollbracht, vollendet" = "perfekt" und steht uns zur Verfügung
durch das neue Leben in Christus, durch Gottes "perfekte" Neuschöpfung in uns. Wir haben es aber noch nicht vollkommen "ergriffen", das was in uns als "Potenzial" schon vollkommen da ist in uns.

Die Regeln für eine Neuschöpfung   sind seit 2000 Jahren schon bekannt  und längst biblisch festgelegt(fleischliche Gedanken/Gesinnung ade und nur noch Platz im Tempel für geistliche Gedanken/Gesinnungen und daraus resultierendes nurmehr Gott gefälliges Verhalten/Handeln.  Sollten sie nicht längst schon von allen sich Christen nennenden Menschen umgesetzt worden sein?

Philipper 2.12Also, meine Liebsten, wie ihr allezeit seid gehorsam gewesen, nicht allein in meiner Gegenwart sondern auch nun viel mehr in meiner Abwesenheit, schaffet, daß ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. 13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.  14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, 15 auf daß ihr seid ohne Tadel und lauter und Gottes Kinder, unsträflich mitten unter dem unschlachtigen und verkehrten Geschlecht, unter welchem ihr scheinet als Lichter in der Welt, (

Wer scheint als Licht in der Welt der Finsternis, wenn nicht die, welche Jesus Christus die Treue halten und ihm glauben was den Willen des allein wahren Gottes im Himmel anbetrifft?

Gruss Salavato

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Salvato

59, Männlich

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Re: Gibt es den "perfekten" Christen?

von Salvato am 25.11.2016 08:11

Guten Tag Beröer

Johannes schrieb aber keineswegs, was Du hier wiedergegeben hast. Diese Übersetzung widerspricht nämlich offensichtlich seiner Feststellung: Mir scheint, dass hier Unkraut in den Weizen gestreut wurde, aufdass Christen glauben sollen sich nicht von ALLER BOSHEIT,GOTTLOSIGKEIT bekehren/abwenden zu müssen um EINSSEIN /VERBUNDENHEIT/GEMEINSCHAFT mit JESUS und dem EINZIG WAHREN GOTT eingehen zu können.

Beröer:Ein Schlüsselvers mag 1. Johannes 3:4,6 sein, wo angedeutet wird, dass es unterschiedliche Sünden gibt: 4 Wer absichtlich sündigt, lehnt sich gegen Gottes Ordnung auf, denn Sünde ist Auflehnung gegen Gott. 6 Wer mit ihm verbunden lebt, der sündigt nicht bedenkenlos weiter. Wer gewohnheitsmäßig sündigt, hat ihn nie gesehen und nie begriffen wer er ist. Vers 6 mach mM nach nicht deutlich, dass ein Christ keinen Stand erreichen kann (abs. Vollkommenheit) in dem er keinerlei Sünde mehr begeht. Aber er wird die von Johannes angesprochene Haltung nicht mehr an den Tag legen, denn das wird nicht von der Gnade Gottes "abgedeckt". (Es mag allerdings für Menschen schwer einzuschätzen sein, wann jemand diese Art von Sünde tatsächlich begeht.)

Denn einst stand unmissverständlich:

1.Joh.3-3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist. 4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht. 5 Und ihr wisset, daß er ist erschienen, auf daß er unsre Sünden wegnehme, und es ist keine Sünde in ihm. 6 Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt.

Na, Beröer, erkennst Du den nicht unergeblichen Unterschied zwischen dem von Dir zitierten Text von 1. Johannes 3.4-6?

Beröer:Er wird sich zwar alle Mühe geben nicht zu sündigen, er wird nicht gewohnheitsmäßig, bedenkenlos sündigen, aber er kann die Sünde einfach nicht völlig aus seinem Leben verbannen. Er lebt in dem Bewusstsein, dass er tagtäglich die Gnade Gottes benötigt. Wenn er sündigt, unternimmt er alle Schritte, die Gott in seinem Wort aufgezeichnet hat, um mit ihm wieder ins Reine zu kommen.

Fleischlich gesinnt sein heisst Feindschaft gegen Gott.Wer sündigt ist doch dann wenn er es tut Werkzeug des Teufels. Die Jesus anghören kreuzigen ihr Fleisch, leben so wie Jesus es lehrte und vorlebte wie das sein soll.

Wir wissen, daß, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht; sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten. 1. Johannes 5.18

Gegen Angriffe des Teufels ist gewappnet, wer Jesus Christus die Führung des Lebens wirklich, also erkennbar übergeben hat. Dass dies nicht von heute auf morgen geschieht ist klar, doch wer nach Jahrzehnten noch immer täglich Vergebung benötigt, ja gar wöchentlich oder täglich ist noch nicht im Licht Gottes angelangt.

Worin unterschieden sich den damals schon Christen von Nichtchristen, wenn nicht dadurch, dass sie Vorbilder waren wie man sich benehmen soll um wahrer Mensch zu sein, also inach Versöhnung mit und dann in Verbundenheit mit Gott dem Himmlischen Vater Jesu Christi nur mehr GUTE WERKE zu tun.

Gott sehnt(e) sich danach,  dem Teufel/Widerscher/Bösen Macht über Menschen zu entziehen, damit sein Reich -wie im Himmel so auf Erden verwirklicht werden. Darum sandte er Jesus, der die Werke des Teufels zu zerstören versuchte, indem er lehrte und vorlebte wie man sein und handeln sollte, dass der Himmlische Vater Wohlgefallen an solchen geläuterten Menschen finden, sie als Werkzeug seiner Liebe einsetzen kann.

Gruss Salvato

Ich habe auch fertig (bis zur nächsten Antwort)

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Cleopatra
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Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Cleopatra am 25.11.2016 08:01

Guten Morgen, ihr lieben,

wisst ihr was...?

Ich habe Fenster!!!!!! ;-D

Ach Freunde, was war das für ein Tag.
Schon früh am Morgen standen alle da. Ich habe ja alles ausgelegt bei mir mit Decken.
Dann konnte ich nicht mehr in meine WOhnung rein.
Es war voll:

Die Dachdecker liefen bei mir rum, die Malermenschen draußen und zwei Elektroniker waren auch noch drinne, weil nun die KLingel nicht funktioniert.
Ich konnte mich in meiner Wohnung kaum bewegen.

Mein Hund hatte sehr viel Stress, vor allem, weil ja die Klingel immerwieder getätigt wurde als Versuch.

Als ich aber dann Abends vom Spazierengehen nach Hause kam- da hatte ich Fenster ;-D
Die Dachdecker haben sehr sauber gearbeitet. Im Wohnzimmer waren die Decken sorgfältig beiseitegeräumt und konnten gestern schon von mir gewaschen werden.
Im Badesimmer musste ich nur ein wenig putzen.

Und jetzt- habe ich Fenster ;-D

Ich vermute, dass die heute nochmal reingehen, um zu verputzen oder so. Man sieht schon noch, dass die Fenster neu drin sind.
Aber ich denke, ab nächste Woche wird auch der Lärm endlich vorbei sein.

Nachdem ich die Fenster bewundert habe, war ich bei meiner Nachbarin, wir hatten ja letztes Jahr das Malbuch gemacht.
Dieses haben wir nun etwas verändert und werden es heute wieder für den Druck freigeben, nachdem ich heute MIttag noch eine Kleinigkeit geändert habe.
Gestern Abend war ich wirklich sehr erschöpft von der Unruhe.
Heute Morgen wollte ich garnich so recht aufstehen ;-D

Aber jetzt bin ich wirklich froh, dass ich nach etwas über einem Monat endlich wieder Tageslicht habe.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Beroeer

68, Männlich

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Re: Gibt es den "perfekten" Christen?

von Beroeer am 25.11.2016 06:05

Von Solana
Wir haben es aber noch nicht vollkommen "ergriffen", das was in
uns als "Potenzial" schon vollkommen da ist in uns.
Interessant formuliert, so könnte man das sehen.
Danke, auch Dir Solana.

 

Hallo Salvato,
bezugnehmend auf Deine Zitate aus den Johannes Briefen:
Z. B.:
Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt,
der hat ihn nicht gesehen noch erkannt. 1. Johannes 3.6
oder
Wir wissen, daß, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht;
sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich,
und der Arge wird ihn nicht antasten. 1. Johannes 5.18

In diesen Texten wird - wie auch z.T. in den Paulinischen
Briefen ja auch (siehe Dein Zitat: Galater 5.16:
Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des
Fleisches nicht vollbringen)
unbestritten so formuliert, als würden Christen nicht mehr sündigen,
wenn sie Christus einmal in ihr Leben genommen
haben. Dennoch räumt Johannes an anderer Stelle ein:
2:1
1 Meine lieben Kinder, ich schreibe euch das, damit ihr nicht
sündigt. Wenn es aber doch geschieht, sollt ihr wissen:
Wir haben einen Anwalt beim Vater – Jesus Christus,
den Gerechten. Er, der nie Unrecht getan hat,

Wie lässt sich jetzt dieser "Widerspruch" auflösen, zumal
ich Dir hier ja gern zustimme, weil biblisch belegt:
Wer immer wieder auf Gnade angewiesen ist, hat ja nicht wirklich
Jesus die Führung des Lebens übergeben, steckt ja dadurch noch
immer mit einem Fuss oder gar Beiden in der Finsternis, wo der
Widersacher Gottes Macht über solche Menschen/Christen hat,
die sich noch nicht gereinigt haben, wie Jesus seit eh und je
rein war.
Ein Schlüsselvers mag 1. Johannes 3:4,6 sein, wo angedeutet wird,
dass es unterschiedliche Sünden gibt:
4 Wer absichtlich sündigt, lehnt sich gegen Gottes Ordnung auf,
denn Sünde ist Auflehnung gegen Gott.
6 Wer mit ihm verbunden lebt, der sündigt nicht bedenkenlos
weiter. Wer gewohnheitsmäßig sündigt, hat ihn nie gesehen
und nie begriffen wer er ist.
Vers 6 mach mM nach nicht deutlich, dass ein Christ keinen
Stand erreichen kann (abs. Vollkommenheit) in dem er
keinerlei Sünde mehr begeht. Aber er wird die von Johannes
angesprochene Haltung nicht mehr an den Tag legen, denn das
wird nicht von der Gnade Gottes "abgedeckt".
(Es mag allerdings für Menschen schwer einzuschätzen sein,
wann jemand diese Art von Sünde tatsächlich begeht.)

Vielleicht erwähnte Johannes diese "Art" Sünde auch hier:
1.Joh 5
16 Wenn jemand sieht, dass sein Bruder oder seine Schwester sündigt,
und es sich dabei um eine Sünde handelt, die nicht zum Tod führt,
dann soll er für sie bitten und Gott wird ihnen das Leben geben.
Das betrifft aber nur die, deren Sünde nicht zum Tod führt.
Denn es gibt auch Sünde, die den Tod nach sich zieht.
Die habe ich nicht gemeint, wenn ich sagte, dass ihr beten sollt.

Im Gegensatz dazu stehen Sünden, die offensichtlich "nicht
(unausweichlich) zum Tod führen".
Paulus erwähnt auch einen Aspekt, was diese "Art" Sünde
kennzeichnet.
Gal 6:1
1 Liebe Geschwister, wenn jemand von euch in eine Sünde
hinein stolpert, dann müsst ihr, als vom Geist bestimmte
Menschen, ihn verständnisvoll auf den
rechten Weg zurückbringen.

Aus all dem folgere ich:
Ein "perfekter", also ein "vollkommener" Christ,
kann niemals ein gänzlich sündenloser Christ sein.
Er wird sich zwar alle Mühe geben nicht zu sündigen,
er wird nicht gewohnheitsmäßig, bedenkenlos sündigen,
aber er kann die Sünde einfach nicht völlig
aus seinem Leben verbannen. Er lebt in dem
Bewusstsein, dass er tagtäglich die Gnade
Gottes benötigt.

Wenn er sündigt, unternimmt er alle Schritte,
die Gott in seinem Wort aufgezeichnet hat,
um mit ihm wieder ins Reine zu kommen.

Ich habe fertig

Liebe Grüße

Beroeer

 

PS: Texte, wenn nicht anders vermerkt, aus der Neuen Evangelistischen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist LIEBE?

von Burgen am 25.11.2016 01:06

Liebe ist, wenn ich trotzdem zugewandt bin, bleibe.

Ja, manchmal ist Liebe eine Reaktion oder stösst auf Resonanz und erzeugt ein liebes Gefühl.

Doch wenn wir mit Gott verbunden sind, dann lieben wir auch, indem wir in einer brenzligen (für uns) Situation

einen Sinneswandel vollziehen.

Liebe ist eine aktive Hinwendung. Klar, es passiert im besten Fall, dass sie sozusagen automatisch, von allein, ohne Emotionen oder Reflwktionen geschieht, vorhanden ist. Ganz nüchtern. Eine Tat oder den anderen einfach lassen, ohne selbst verletzt zu sein oder so. Aber auch ein Eintreten oder ein Abbruch einer Situation, die nicht gut ist.

Das allerdings können wir nur mit Gott bewusst an unserer Seite. In seinem Frieden.
Ich denke, das ist geschehene Heilung und auch ein geistlicher Prozess.

LG
Burgen
 

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Sabrina

44, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Re: Misshandlung, Prostitution und nach dem Tod meiner kleinen .......

von Sabrina am 24.11.2016 20:56

Vielen Dank für eure Antworten.

Ja, ich schickte ihn damals los um eine Bibel zu besorgen, das war die Zeit wo ich nicht viel draußen war. Er war so lieb und kaufte mir eine.
Die erste Zeit ging es, doch als mein Mann bemerkte das ich mich bekehrt habe, mich taufen gelassen hab und mich nach seinen Aussagen immer mehr verändere, gibt es öfters mal Zoff zwischen uns wegen meinen Glauben.
Ich hab mich leider noch nicht so im Griff und es passiert das ich auch noch barsch im Ton werde. Daher weiß ich das ich ihn damit nur unnötig Reize, und sicherlich bin ich dadurch kein gutes Vorbild. Ich mach nicht nur für hm wütend, nein ich stelle den Herrn Jesus dadurch auch schlecht hin.

Wir haben beide ein unterschiedlichen glauben. Er glaubt an seine Wikinger und ich am Herrn, ist wie Feuer und Wasser. Zwei sehr verschiedene Welten prallen aufeinander deswegen wäre es schön wen Herr Jesus sein Herz weich macht für IHN und für uns.
Eines ist mittlerweile klar, er ist sehr eifersüchtig auf Herrn Jesus..

Liebe Grüße

Antworten

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Misshandlung, Prostitution und nach dem Tod meiner kleinen .......

von Pal am 24.11.2016 19:24

Liebe Sabrina, was ich nicht ganz verstanden habe war:

Mein Mann besorgte mir eine Bibel.
und

Er ist sehr hart zu diesem Thema eingestellt.

Also er besorgte dir eine Bibel aber will selbst nichts damit zu tun haben. Habe ich das so richtig verstanden? -
Wie kam er denn dann überhaupt darauf?

liebe Segenswünsche!

Antworten

stoeps
Gelöschter Benutzer

Re: Misshandlung, Prostitution und nach dem Tod meiner kleinen .......

von stoeps am 24.11.2016 19:02

Hallo Sabrina,
eigentlich lese ich nicht im Forum, sondern bin nur im Chat aktiv. Doch als ich mich eben angemeldet habe - weil warum auch immer - fiel mir dein Beitrag sofort ins Auge. Deine Geschichte, deine Not, Verzweiflung, Hoffnung, Zuversicht, Liebe, Angst - es berührt mein Herz und ich mag gerne mitbeten.
Danke für deine Offenheit und deinen Mut, uns Teil haben zu lassen.

Ich engagiere mich in dem Verein Hadassah - Initiative féminine, der gegen Menschenhandel und Prostitution kämpft. Von daher weiß ich, wie tief der Sumpf sein kann und wie schwer es ist auszusteigen.

Bleib dran! Hab Mut und gib nicht auf!

Gott segne Dich!

stöps

Antworten

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Was ist LIEBE?

von Pal am 24.11.2016 18:29

Andreas:
Wo es uns gelingt ohne "weil" und "wenn" zu lieben, da lieben wir wirklich.
Hallo Andreas!
Das hört sich so sehr schön an. Aber ist es, insgesamt gesehen, auch die volle, ganze Wahrheit? -

Genau das wage ich zu bezweifeln!
Denn wenn es einer Liebe überhaupt nicht darauf ankommt, ob sie eine Resonanz findet, dann denke ich mir, das ihr Fortbestand defakto "nicht der Mühe wert ist". Verstehst du, wie ich das meine? -

Liebe ist eine lebendige Beziehung. Und Beziehungen leben von Gegenseitigkeit.
Eine einseitige Liebesbeziehung wird, in der Länge, immer scheitern. Sie wird erkalten.

Denn auf lange Sicht ist Liebe immer ein Liebeserzeuger! Oder eine Art Multiplikator ihrer selbst. (Falls ich es so ausdrücken könnte?)
Genau das ist ja auch das tolle an der LIEBE!
mM

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.11.2016 18:37.
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