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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen

von NorderMole am 10.10.2016 19:16

Wachet, stehet im Glauben, seid mutig und seid stark.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wer geht weg ?

von geli am 10.10.2016 18:40

Für mich bleibt der einzige Autorität der Heilige Schrift!

Vielleicht stimmt beides: Was Luther schrieb, dass wir unser Herz als "Ratgeber" haben, und auch, dass wir von Gott gelehrt sind.

Denn es steht ja auch in der Schrift, dass Gott ein neues Herz und einen neuen Geist in uns geben will - das bedeutet ja auch, dass wir sein "Gesetz" in uns tragen und somit unser "Herz" auch ein Ratgeber sein kann.

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wer geht weg ?

von geli am 10.10.2016 18:34

...das stammt nicht von mir, sondern von Martin Luther!

Hab ich mir´s doch gedacht.... das war nicht Dein Schreibstil...    

Lg, geli

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Lila

-, Weiblich

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Beiträge: 731

Re: Wer geht weg ?

von Lila am 10.10.2016 17:55

Lieber Pal!

„Du brauchst keinen Lehrer, die Herz genügt Dir als Ratgeber, das wird die überflüssig lehren die Nächster so zu lieben, wie Du dich selber leib hast."


Auch wenn es Luther schrieb, kann ich nicht zustimmen! Wir brauchen sehr wohl Jesus als Lehrer!


Es steht geschrieben in den Propheten: «Sie werden alle von Gott gelehrt sein.» Jeder, der vom Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.
Joh 6,45

Jesus zitiert hier Jes 54 13:

Und alle deine Kinder werden vom HERRN gelehrt und groß wird der Friede deiner Kinder sein.

Für mich bleibt der einzige Autorität der Heilige Schrift!

 

Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Wer geht weg ?

von Pal am 10.10.2016 17:18

...das stammt nicht von mir, sondern von Martin Luther!



und fand ich sehr passend... lG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.10.2016 17:18.

Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Wer geht weg ?

von Pal am 10.10.2016 17:16

naechstenlieb.jpg

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Wer geht weg ?

von Lila am 10.10.2016 16:46

Liebe Solana!

 

So viel Liebe hatte der Jüngling aber nicht zu Gott und zu seinen Mitmenschen, dass er dafür seine Güter aufgeben würde; er liebte sein Geld mehr ....

 

Genau, und da müssen wir uns auch selber prüfen. Haben wir die Liebe zu Gott und zu unseren Mitmenschen? Können wir loslassen (wie Geli schrieb...)?

Johannes ermahnt die Gläubigen:

Daran haben wir die Liebe erkannt, daß er sein Leben für uns eingesetzt hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben einzusetzen. 17 Wer aber den zeitlichen Lebensunterhalt hat und seinen Bruder darben sieht und sein Herz vor ihm zuschließt, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? 18 Kindlein, lasset uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit!
1Joh 1,16-18

Aber steht das nicht schon in dem Gesetz in den Buch Moses?

Wenn aber ein Armer bei dir ist, irgend einer deiner Brüder in irgend einer Stadt in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir geben wird, so sollst du dein Herz nicht verhärten noch deine Hand vor deinem armen Bruder verschließen; 8 sondern du sollst ihm deine Hand auftun und ihm reichlich leihen, je nach dem er Mangel hat.
5Mose 15,7

Neulich haben wir in unsere Bibelstunde über die Liebe Gottes in unseren Leben gesprochen. Ein Bruder meinte: „Die Menschen, die Liebe Gottes haben, die leben es, und die es nicht haben, die reden darüber."
Mich hat schon zum Nachdenken inspiriert dieser Spruch.

 

LG Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Wer geht weg ?

von geli am 10.10.2016 16:40

"Vollkommen" wird man vielleicht auch gar nicht immer durch das "Tun" von irgendwas, sondern manchmal ist das "Vollkommene" auch, dass man etwas, an das man sein Herz gehängt hat, losläßt.

Im Gegenteil: Manchmal ist es leichter, etwas zu "tun" (das hätte der Jüngling ja auch gerne getan!), als etwas loszulassen.

Manchmal versucht man vielleicht sogar, durch das "Tun" das "Loslassen" zu umgehen.

Dem Jüngling war am Ende sein Reichtum wichtiger als die Beziehung zu Jesus. Er ging traurig von Jesus weg - traurig, weil er merkte, dass er sich entscheiden musste, was er an erste Stelle setzen wollte.

Das muss beim Einzelnen nicht "Reichtum" sein, was ihm wichtiger als Jesus ist - aber Jesus kennt jedes Herz genau und wird bei jedem Menschen seinen Finger auf den "wunden" Punkt legen.

Letzlich bedeutet das "Loslassen" aber Freiheit - denn jedes "Festhalten" legt Hindernisse in die Beziehung zu Jesus.

Lg, geli

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Wer geht weg ?

von solana am 10.10.2016 16:04

Liebe Lila
Du hast recht, man kann den Jüngling nicht mit den Galatern in einen Topf werfen; darum ging es mir auch gar nicht.
Und es ging mir auch nicht darum, dass man die Gesetze nicht mehr befolgen müsse.

Es geht um die Motivation für das Tun.

Und das ist der gemeinsame Punkt, wo es dem Jüngling an "Vollkommenheit" gefehlt hat ( Mt 19,21 Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein,....) - ebenso wie den Galatern, auch sie wollten durch das Tun des Gesetzes gerecht werden (Gal 5, 4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, ....).

"Vollkommen" wird das Tun erst, wenn es durch die Liebe (Kol 3,14 die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit) motiviert ist.
Nicht, um dadurch gerecht vor Gott und den Menschen dazustehen.

So viel Liebe hatte der Jüngling aber nicht zu Gott und zu seinen Mitmenschen, dass er dafür seine Güter aufgeben würde; er liebte sein Geld mehr ....
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Wer geht weg ?

von Lila am 10.10.2016 15:27

Liebe Solana!

 

Ich kann dem reichen Jüngling mit der falsche Brüder in Galata nicht in eine Topf werfen. Wo steht es, dass dieser Jüngling keinen Glauben hätte, und nicht aus Glaube und Liebe zu Gott die Gebote halten wollte? Außerdem wollte er niemanden aufzwingen fleischliche Gesetze zu halten. Ich denke nicht, dass Jesus jemals eine „falsche Brüder" lieb gewonnen hätte. Ja, auch wir sind aufgefordert Gutes tun, warum sollte das ein Problem werden?

Ihr aber, Brüder, werdet nicht müde, Gutes zu tun
2Thess 3,13

Zu dem Galaterbrief habe ich schon damals geschrieben. Dort ging es darum, dass diese falschen Brüder bewusst fleischliche Gesetze den Heidenchristen aufzuzwingen wollten um gerecht zu werden. Dagegen haben alle geistlichen Gesetze, die unsere Beziehung zu Gott und Mitmenschen betrifft, ihre Gültigkeit auch für die Heidenchristen nie verloren.

Darum tadelt Paulus:

Seid ihr so unverständig? Im Geiste habt ihr angefangen und wollt nun im Fleisch vollenden?

Paulus selbst hielt an die Gesetze:

Er war nicht bereit in Ephesus zu bleiben, weil das Fest des HERRN feiern wollte in Jerusalem, wie es von Gott geboten wurde.

Als sie ihn aber baten, längere Zeit bei ihnen zu bleiben, willigte er nicht ein; 21 sondern nahm Abschied von ihnen, indem er sprach: Ich muß durchaus das bevorstehende Fest in Jerusalem feiern, ich werde aber wieder zu euch zurückkehren, so Gott will. Und er fuhr ab von Ephesus,
Apg 18,20-21

Es gibt 3 Pilgerfeste, wo alle Juden nach Jerusalem gehen müssten: am Passach, Schavuot (Pfingsten) und am Schukkot (Laubhüttenfest) von diesen Festen können wir im 3Mose 23 lesen.

So, und dann:

Paulus aber, nachdem er noch viele Tage dort verblieben war, nahm von den Brüdern Abschied und segelte nach Syrien, und mit ihm Priscilla und Aquila, nachdem er sich in Kenchreä das Haupt hatte scheren lassen; denn er hatte ein Gelübde.
Apg 18,18

Worum geht es hier? Es geht hier im Buch Mose um den Nasiräer (Gottgeweihten) Gesetz.
Der Nasiräer aber soll sein geweihtes Haupt scheren vor der Tür der Stiftshütte, und soll sein geweihtes Haupthaar nehmen und es in das Feuer werfen, das unter dem Dankopfer ist.
4Mose 6,18

Und wie schon anderswo geschrieben habe, Paulus veranlasste höchst persönlich die Beschneidung von Timotheus.

 

LG, Lila

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Psalm 119,114 

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