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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie wandeln wir "im Licht"?
von geli am 17.11.2016 13:08Ja, das ist die einfachste Art, die Verantwortung (und auch die Schuld) für die eigene Entscheidung auf andere anzuschieben...
Gerade habe ich das konkret mit einem Menschen erlebt. Er gab mir (und auch anderen Christen) die Schuld dafür, wenn er sich nun wieder von Gott abwenden würde.
Lg, geli
Re: Wie wandeln wir "im Licht"?
von solana am 17.11.2016 12:53Jesus sagte auf die Frage von Johannes dem Täufer:
Lk 7, 22 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Geht und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt;
23 und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir.
"Sich ärgert" - im Griechischen steht da: "σκανδαλισθῇ (skandalisthē)" ein Wort, das in unserem heutigen Wort "Skandal" noch fassbar ist.
Jesus hat nur Gutes getan und die ihm nachfolgen, werden selig.
Aber viele Menschen wollen das gar nicht, sie wollen nicht das Gute, das ihnen Jesus/seine Nachfolger in seinem Auftrag geben können, sie interessieren sich nicht für "Seligkeit".
Sie suchen lieber das "Skandalon", das, woran sie Anstoss nehmen können und worin sie einen Grund finden können, die Botschaft von sich weg zu schieben und mit ihrem eigenen Leben in eigener "Selbstgerechtigkeit" weitermachen .... unbelästigt und ohne sich durch unbequeme Denkanstösse in Frage stellen zu lassen ...
So gbt es bspw auch sehr viele Menschen, die auf die schwarzen Stellen in der Kirchengeschichte verweisen, um alles von sich weg zu schieben und zu sagen: "Na, wenn dabei so etwas heraus kommt, dann will ich damit nichts zu tun haben ...."
Sie stossen sich an dem, worüber man sich ärgern kann.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie wandeln wir "im Licht"?
von geli am 17.11.2016 12:48Manchmal funktioniert es mit dem Kopieren nicht...
Burgen, Du schriebst:
ist das Licht nicht auch ein Bild für Gott? So dachte ich zumindest bei dem Lampenbeispiel.
Ja, denn Jesus sagt ja von sich selbst: "Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht in der Finsternis bleiben, sondern er wird das Licht des Lebens haben."
Also das Licht, das wir haben, (oder das wir "sind"), das haben wir von ihm.
Und Johannes schreibst ganz am Anfang seines Evangeliums:
"In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hats nicht ergriffen."
Interessant finde ich, dass man zwar, wenn man in einen dunklen Raum kommt, mit Licht die Dunkelheit vertreiben kann, aber umgekehrt geht das nicht.
Wenn es hell ist, kann man nicht mit Dunkelheit in einen Raum hineingehen und so das Licht ausmachen. 
Lg, geli
Was ist LIEBE?
von Pal am 17.11.2016 12:44Ja, was ist Liebe?
Ist das was zum Essen? -
Sicher nicht!
Ist das ein Gefühl? - Damit hat es wohl etwas zu tun, aber doch nicht nur ein Gefühl.
Ja, was ist Liebe nun wirklich?
Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie wandeln wir "im Licht"?
von Burgen am 17.11.2016 12:37Hallo ihr Lieben,
ist das Licht nicht auch ein Bild für Gott? So dachte ich zumindest bei dem Lampenbeispiel.
Das andere ist, wenn unser Herz nicht frei ist, vermeiden unsere Augen den Kontakt mit anderen Menschen, besonders bei Verletzungen oder eben Unwohlsein.
Ich denke, dass das Beispiel, das Erlebnis Geli, deutlich macht, wie Gott durch uns andere überführt.
Versteht ihr?
Schlimm empfinde ich, wenn kein - lockeres - Miteinander oder Austausch mehr möglich ist.
Das kann dann wie Mobbing sein, Ausgrenzung.
Da wird ein Seziermesser angelegt, dessen Wunden anschließend ausschließlich durch Jesus geheilt werden können.
Es kann sein, dass er ganz andere Menschen dazu nutzt, Balsam für die Seele zu sein.
LG
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie wandeln wir "im Licht"?
von geli am 17.11.2016 12:27Hast ja recht, Pal - selbst Jesus, der ja wirklich "reines" Licht war, auch er hatte seine Feinde...
Lg, geli
Re: Wie wandeln wir "im Licht"?
von Pal am 17.11.2016 12:18Liebe Geli, auch das folgende gehört zum "Lichtsein" =>
So laß dich die Beschuldigungen nicht verdrießen! Gott weiß alles!
Und selbst, wenn dich dein eigenes Herz verdammt, so ist ER größer und kennt deine tiefe Herzensabsicht!
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Der neue Bund
von geli am 17.11.2016 11:53Das Standbild wird in Daniel, Kapitel 2,31 - 35 beschrieben.
Es beschreibt aber nicht nur die Geschichte Europas, und ist auch zum größten Teil schon erfüllt.
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, Jesus - der ist schon ins Rollen gekommen... 
Lg, geli
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Der neue Bund
von NorderMole am 17.11.2016 11:40Der neue Bund/das neue Testament wurde geschlossen beim letzten Abendmahl mit Jesus und seinen Jüngern, welche sich später Apostel nannten.
Doch gibt es noch unerfüllte Prophetie im alten Bund, und zwar in Daniel, wo er ein Traum mit Standbild hatte. Dieses Standbild wiederum ist ein
Gleichnis, welches symbolisch die Geschichte Europas beschreibt (wo steht das noch genau in Daniel ?).
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie wandeln wir "im Licht"?
von geli am 17.11.2016 11:26und dann stehen wir im Schtten oder im Dunklen.
Ja, Burgen - das passt zusammen mit dem, was Pal schrieb. Es liegt an uns, ob wir im Licht der Laterne stehen bleiben - dort können wir gesehen werden, beobachtet werden. Wollen wir das?
Im Gegensatz dazu können wir auch aus dem Lichtkegel heraustreten - dann sind wir im Dunkeln, werden nicht mehr gesehen, können uns verstecken und ungesehen Dinge tun, die wir im Licht nicht tun könnten.
Natürlich sieht Gott uns auch im Dunkeln... das "Versteckspiel" funktioniert nur vor Menschen

Cleopatra schrieb dazu:
Ja, das ist die nächste Frage: Wenn wir "Licht" sind und im Licht stehen und alle uns sehen können - was sehen sie dann?
Oft bringt mich diese Frage unter Druck, wenn Menschen sich nicht bekehren. Ich denke dann, es liegt an mir, dass ich nicht genug "Licht" gewesen wäre.
Darüber denke ich zur Zeit nach, weil ich gerade erlebt habe, dass sie jemand von Gott abgewendet hat und er sogar mir die Schuld dafür gibt. Jetzt ist diese Person dabei, mir alles Mögliche Böse an den Kopf zu werfen, unter anderem kam die Aussage, mein ganzes Leben sei "verbrannte Erde", ich würde überall nur Unfrieden stiften, in meinem Leben sei keinerlei Frucht zu finden... und noch einiges mehr.
Auf all das bin ich aber überhaupt nicht eingegangen, sonst gibt es dann eine ganz üble Diskussion. Ich muss mich ja auch vor niemandem rechtfertigen.
Ja - wenn wir im Licht stehen - was sehen die Menschen? Muss unser "Licht"-sein immer die (positive) Auswirkung haben, dass Menschen zu Gott gezogen werden?
Hier fiel mir heute Morgen 2. Kor. 2,15 ein:
"Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi (vergleichbar mit "Licht"sein) unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden: diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben."
Ja, so ist "Licht" für manche Menschen auch abstoßend - und entsprechend werden wir als "Lichter" in der Welt auch Ablehnung erfahren!
Lg, geli

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