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Re: Sensible Menschen
von solana am 19.07.2016 10:56Ja, so kann man es natürlich auch sehen - als Defizit und Mangel.
Und genau so wird es ja auch in der heutigen Gesellschaft in der Regel angesehen. Kein Durchsetzungsvermögen, nimmt sich alles viel zu sehr zu Herzen .....
Und ja, natürlich kommt es darauf an, wie man damit umgeht, wie das Selbstwertgefühl ist.
Und das wiederum hängt doch sehr stark davon ab, was ein Mensch erlebt hat, insbesondere in seiner Kindheit und Jugend.
Hat er da viel Ablehnung erfahren, dann, dann hat er sich das auch sehr tief zu Herzen genommen und dann ist da nun mal nicht viel Selbstwertgefühl und vielleicht sogar ein ganz negatives Selbstbild.
Das ist die Sichtweise der "Starken" in der Gesellschaft, die vielleicht einen besseren Start hatten oder vielleicht auch einfach nur weniger Spegelneuronen oder welche, die weniger aktiv sind.
Und von diesen "Starken" erleben die Schwachen dann zusätzliche Ablehnung, ihnen wird gesagt, dass sie "Mängel" und "Defizite" haben, selbst schuld sind, wenn sie sich nicht durchsetzen können und wenn sie durch die "ruppige" Art von anderen verletzt werden, die sich nicht in sie hinein versetzen können oder die keinerlei Skrupel dabei haben, einen anderen Menschen bewusst zu verletzen, der ja selbst schuld ist, wenn er sich das so zu Herzen nimmt .....
Und die "Lösung" aus der Sicht der Starken in der heutigen Gesellschaft: Selbstbewusstsein und ein dickes Fell aufbauen durch psychologisches Training. Trainieren, seine eigenen Wünsche und Interessen stärker wahrnehmen und über die anderer stellen, sie durchboxen, Skrupel und Bedenken beiseite schieben, eine "lmA"-Haltung entwickeln gegenüber dem, was andere denken, sich einreden: "ich bin stark und schaffe alles, was ich mir vornehme, niemand darf mich in Frage stellen und ich brauche mir von niemandem etwas sagen zu lassen ....usw
Ich habe eine andere Perspektive.
Ich sehe alles, was ich habe, als Gabe Gottes, das mir zum allerbesten dient. Und mit dem ich auch anderen Menschen dienen kann.
Auch wenn in meiner Kindheit vielleicht nicht alles optimal verlaufen ist und ich "Schwächen" habe, die andere als "Defizite" bezeichnen.
Ich weiss aber - und habe es auch hautnah erlebt - dass Gottes Kraft gerade in diesen Schwächen besonders stark sein kann und mir dadurch schon sehr viel geschenkt wurde. So kann ich bspw nicht nur Negatives und Ablehnung sehr tief empfinden über meine Spiegelneuronen, sondern auch Gottes Wirken und Reden, seine Liebe und Herrlichkeit, wie er sie in den vielen kleinen Dingen um uns herum offenbart und die um so mehr wahrgenommen werden können, je sensibler man dafür ist und je mehr Gott selbst einem die Augen und Ohren dafür öffnet.
Je mehr ich davon erlebe, um so mehr ändert sich der Forkus der Blickrichtung in meinem Leben (wie oben beschrieben) und die Sicht auf die anderen Menschen und die "Umstände" usw wird "geordnet" und richtig ausgerichtet. So ähnlich wie diffuse Lichtstrahlen in einem "Brennpunkt" gebündelt und in eine Ordnung gebracht werden - alle auf diesen Brennpunkt hin ausgerichtet.
In diese Perspektive können Verletzungen heilen - weil Heilung nicht von anderen Menschen oder den Umständen abhängt, sondern direkt und allein von Gott.
In dieser Perspektive erlebe ich tiefen Frieden und übersprudelnde Freude - auch wenn mein Umfeld ganz anders aussieht und mich alles runterziehen will - auch direkt von Gott. Vor dem "dunklen Hintergrund", der sie noch heller strahlen lässt (wie oben beschrieben).
Ich empfinde das als ein grosses Geschenk und freue mich darüber.
Auch wenn andere darin einen Mangel oder Defizit sehen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (33) Lebt als Kinder des Lichts; ... Epheser 5, 8-9 (10)
von Burgen am 19.07.2016 10:41
Losung: Jesaja 55,8 ; Markus 9, 38 - 39a.40
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine, spricht der HERR
Johannes sprach zu Jesus:
Meister, wir sahen einen, der trieb böse Geister aus in deinem Namen,
und wir verboten's ihm, weil er uns nicht nachfolgt.
Jesus aber sprach:
Ihr sollt'S ihm nicht verbieten.
Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
*******
Tageslese
Lukas 6, 27 - 35
fortlaufende Lese
Markus 3, 20 - 30
*******
Du großzügiger Herr, wir sind oft engherzig.
Dann ärgern wir uns über andere Christen.
Ihre Lieder, ihre Gebete, ihre Sprache und ihre Aktionen sind uns fremd.
Ach, Herr,
weite uns den Blick für den Reichtum deiner Gedanken und Wege.
Gebet aus der Redaktion
Re: Hallo, bin neu hier.
von Greg am 19.07.2016 10:32Odin hat sich selbst an einem Baum gehängt um mystisches Wissen zu erlangen (die Runen). Es geht Odin immer wieder darum, "sich selbst zu verbessern", sprich mehr macht und mehr Wissen zu bekommen. Selbstsüchtige motive, würde ich mal so sagen.
Christus wurde am Kreuz geschlagen, um die Sünden der Menschheit zu tragen. Er hatte kein Bedarf an Wissen und Macht. Er hatte den Bedarf die Menschen, die er so liebt, zu retten. Das ist ein selbstloses Motiv.
Hier steht also Selbstsüchtigkeit gegen Selbstlosigkeit.
Die wurzeln des Rúnatal liegen im Shamanismus, die Suche nach geheimen Wissen. Da wird halt aus dem Christentum geklaut und eine absonderliche Story ausgedacht.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von pausenclown am 19.07.2016 09:11Hallo,
vermutlich oute ich mich jetzt als Spaßbremse. Geli das was du beschreibst ist völlig normal und gesund. Menschen in ihre reagtinonen wahrzunehmen ist gesund. Dahinter stecken die Spiegelneuronen.
Die Frage ist doch eher wie gehe ich am Ende damit um. Das wie hängt von Faktoren wie Selbstbild oder Selbstwertgefühl ab. Sind diese z.b. mangelhaft, wird es zur Überforderung kommen.
Daraus nun eine Begabung zu basteln verstehe ich nicht.
Mein Eindruck ist, dass aus Mangel und Defizite nun künstlich versucht wird eine Gabe Gottes daraus zu machen.
Pausenclown
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Morgengebet
von Rapp am 19.07.2016 09:04Ach ja, heute sah mein Morgäähn ganz anders aus, als ich ihn mir erträumte. Ich erwachte an einem komischen Geräusch kurz nach sieben Uhr. Aisha tigerte ungehalten vor meinem Bett rum. "Raus mit dir, Chef, ich will unbedingt raus!!" sollte das wohl bedeuten. Sie begleitete mich auf Schitt und Tritt. So blieb mir nichts übrig als eben mit ihr raus zu gehen. So kam ich heute auf'm Hundeschwanz zu meiner ersten Plauderrunde mit Vater... Was wir uns da zu sagen hatten bleibt unter uns.
Kaum wieder daheim beginnt Frau Hund ihr Spiel zum zweiten Mal - und das war nötig. Weniger notwendig ist wohl jetzt vor dem PC zu hocken... Oh, doch, da stecken einige Hilferufe in meiner Kiste. Die packe ich aus und bring dann ne geballte Ladung vor Gott. Darüber reden wir miteinander und ich kann (manchmal) gleich wieder einige Antworten ins Netz setzen.
Warum ich das so schreibe? Ganz einfach, weil ich den Eindruck nicht ganz los werde, dass es Leute gibt, die zum beten Formen und Rituale brauchen und kaum merken, wie sie am Sinn der Zwiesprache mit Vater vorbeitrudeln.
"Vater, ich wünsch mir einen freien Tag." "So, gerne, ab morgen... Heute wartet bereits ein volles Programm. Ab morgen also..." "und was sagst du morgen?" "Hab ich doch schon gesagt! Ab morgen..."
Heute schon einen guten Tag...
Willy
Flower55
Gelöschter Benutzer
Leitgedanken--über das Wort Gottes
von Flower55 am 19.07.2016 08:36Lies die Bibel heute - 19.07.2016
Jer 15
Mk 1
Leitgedanken
So spricht der HERR: Wen der Tod trifft, den treffe er; wen das Schwert trifft, den treffe es; wen der Hunger trifft, den treffe er; wen die Gefangenschaft trifft, den treffe sie!
Jer 15,2b
Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste.
Mk 1,3a
Jesus muss in der Mitte bleiben
„So spricht der HERR: Wen der Tod trifft, den treffe er; wen das Schwert trifft, den treffe es; wen der Hunger trifft, den treffe er; wen die Gefangenschaft trifft, den treffe sie!" (Jer 15,2b) Schreckliches Gericht. Das kann geschehen, wenn Gott seine Hand abzieht. Wenn Gott die Menschen dahingibt. Herr, bewahre uns davor.
Die Lügen der Propheten, die Sünden Manasses (Vers 4). Was hat Manasse denn getan? Er hat unter anderem ein Götzenbild in das Allerheiligste gestellt! Warum? Vielleicht als Ausdruck seiner assyrerfreundlichen Politik? Um ein Zeichen der Toleranz zu setzen erkannte er den assyrischen Kult an. Und nun, wo Manasse ein geschnitztes Bild der Aschera in den Tempel gestellt hat, wo bleibt da die Bundeslade? Für die war kein Platz mehr. So ähnlich geht es heute mit Jesus. In dem Toleranzgerede von der Gleichheit und Kompatibilität aller monotheistischen Religionen und dem daraus folgenden „Dialog" mit dem Islam ist für Jesus kein Platz. So wiederholt sich die Sünde Manasses in unserer Zeit. Eine schreckliche Sünde. Gottes Gericht wird hier angekündigt und das trotz des herzerweichenden Gebets des Propheten Jeremia am Ende von Kapitel 14.
Jesus muss in der Mitte bleiben. Daran wollen wir festhalten und dies bekennen, allen anderen Stimmen zum Trotz.
//
„Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste." (Mk 1,3a) Die Stimme der Wahrheit ist eine einsame Stimme, eben die „Stimme eines Predigers in der Wüste". Aber diese Stimme müssen wir hören, koste es, was es wolle. Aber an in unserer Zeit ist die Stimme des Evangeliums Stimme in der Wüste. ABER wir wollen uns dennoch aufmachen um immer und immer wieder dieser Stimme zu lauschen. Und dann wollen wir unsere Berufung annehmen und selber unsere Stimmen erheben, um dieses Evangelium in der geistlichen Wüste, da wo Gott uns hingestellt hat, zu bezeugen.
Konkret
Wir sind berufen anderen von Jesus zu erzählen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gott liebt mich
von Burgen am 18.07.2016 20:23Hallo,
manchmal denke ich, es geht nicht (nur) darum, Leistung vor Gott zu bringen oder mit Leistung vor Gott glänzen.
Eher darum, man wird plötzlich aktiv, im Gegensatz zu vorher, weil man denkt, Gott nicht enttäuschen zu wollen.
Man setzt sich letztendlich selbst unter Druck, anstatt zu lernen, in Gott zu ruhen und erstmal das 1x1 des Glaubens
kennenzulernen.
Wir befinden uns nach der Bekehrung ja in einem neuen Lebensprozess. Und das muss halt gelernt werden.
Gut, wer da einen anderen zur Seite gestellt bekommt und in der Gemeinde vielleicht ein Vorbild kennenlernen kann.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Die heilige Stätte heute
von Burgen am 18.07.2016 20:12Vor einiger Zeit bekam ich eine Uhr geschenkt, mit der meine Schritte angeblich gezählt werden usw.
Und da bemerkte ich, dass diese "Sport-Uhr" mich völlig in den Griff bekam.
Und zwar deswegen, weil es möglichst 10T Schritte täglich sein sollten.
Das sei gut für das Herz und Kondition.
Es hat mir auch Spaß gemacht. Aber ... , ich fühlte mich derart unter Druck gesetzt, dass sie, die Uhr, wieder in der Schublade liegt.
Gruß
Burgen
MarcusOe
Gelöschter Benutzer
Re: Gott liebt mich
von MarcusOe am 18.07.2016 20:10Hallo lighty83,
Über dieses "Gott liebt mich immer" Thema habe ich selber so einiges gelernt in den letzten Monaten. Ich glaube das ist ein allgemeines Problem bei Christen (bewusst oder unbewusst) dass man immer glaubt Leistung vor Gott bringen zu müssen. Man nennt das ein "Jesus und...evangelium" ;) Doch der Glaube, Mann müsste einen Beitrag zum Kreuztot leisten, um errettet zu werden, würde ja das ganze Evangelium entkräftigen!
Der Galaterbrief ist zu dem Thema sehr zu empfehlen!
Also in diesem Sinne: Gott liebt dich :)
LG
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Sensible Menschen
von geli am 18.07.2016 20:03Ja, denn das ist in erster Linie eine Entlastung für mich selbst.
Da hab ich vor einiger Zeit etwas erlebt - meine Hausärztin wollte mir ein Medikament verschreiben, das ich aber nicht wollte. Normalerweise ist das kein Problem, denn sie kennt mich und weiß, dass ich nur ungern Medikamente nehme.
Diesmal kam es mir aber so vor, als sei sie geradezu beleidigt, dass ich ihren Vorschlag nicht angenommen hatte.
Hatte ich mir das nun "eingebildet", oder kam hier wieder meine Empfindsamkeit für Unausgesprochenes zum Zuge?
Als ich einige Tage später wieder dort war, beschloss ich, nachzufragen. Es stellt sich heraus, dass ich mir ihren negativen Unterton nicht eingebildet hatte, sondern dass sie vorher einiges an Ärger wegstecken musste und sie deshalb gereizt war.
Sie erzählte mir dann, ohne Namen zu nennen, so einiges aus ihrem Alltag, worüber sie an diesem Tag gestresst ar, und meinte, dass es ihr leid täte, denn nun hätte es gerade die Falsche erwischt...und sie wollte ja eigentlich gar nicht, dass nun ich das abbekommen hätte.
Ich hatte ihre Gereiztheit also sehr richtig gespürt, aber ich war eigentlich gar nicht der Adressat dafür.
Wahrscheinlich hätte ein weniger sensibler Mensch diese Gereiztheit gar nicht wahrgenommen, denn eigentlich blieb sie ja freundlich.
Aber Hochsensible nehmen es war - machen sich Gedanken und haben dann Belastungen, die andere nicht haben, denn man muss ja auch überlegen, wie man mit dem Wahrgenommenen umgeht.
Ich denke, das kann aber nur jemand verstehen, der das kennt!
Lg, geli