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Re: Erkennen & Unterscheiden
von Merciful am 08.02.2016 09:47Ich weiß nun nicht, was Cleopatra unter 'allgemein' versteht.
So habe ich die Threaderstellerin auch verstanden.
Ich gebe ein einfaches Beispiel.
Nehmen wir an, ein Mensch möchte gern wissen, ob er den Beruf eines Ingenieurs ergreifen oder doch lieber eine Beamtenlaufbahn in der Verwaltung anstreben soll, und er fragt nun: Herr, was soll ich tun, soll ich Ingenieur werden oder soll ich die Beamtenlaufbahn anstreben? Was ist dein Wille? Was ist dein Plan für mich?
So lautet die biblische Antwort meines Erachtens: Liebes Kind, es ist für mich nicht entscheidend, ob du Ingenieur wirst oder eine Beamtenlaufbahn anstrebst, da habe ich keinen konkreten Plan für dich. Diesbezüglich gebe ich dir keine Anweisungen, denen du dann Gehorsam zu leisten hättest. Dies kannst du entscheiden, etwa nach den Kriterien, für welchen der beiden Berufe du dich besser eignest und in welchem der beiden Berufe du letztlich (voraussichtlich) mehr Freude und Zufriedenheit findest. Entscheidend ist für mich, dass du mit Jesus gehst, sei es nun als Ingenieur oder als Beamter.
Ich denke aber auch, dass wir natürlich eine gewisse Freiheit haben.
Aber es geht uns ja nicht um das Heil oder um Pflicht oder so, sondern um den eigenen Wunsch, Gottes Pläne zu erkennen und gehorsam zu gehen.
Diese Aussage, liebe Cleo, finde ich doch ein wenig widersprüchlich. Wenn es nicht um das Heil geht, warum dann um Gehorsam?
Jener Mensch in meinem Beispiel hat in seiner Berufswahl keinen Gehorsam zu leisten, denn Gott gibt ihm diesbezüglich keine bestimmten Anweisungen. Hat er sich dann aber entschieden, z.B. Ingenieur zu werden, so mag er am Ende seines Lebens, das er in der Gemeinschaft Jesu lebte, rückblickend sagen: So habe ich mich damals entschieden und so hat Gott mich geführt.
Merciful
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Das Wort vom Kreuz als Ärgernis und Torheit
von Rapp am 08.02.2016 08:54Karfreitag. Jakob predigt: nichts von der Grausamkeit des Kreuzes bleibt uns dabei erspart. Wie gewohnt saß in der ersten Sitzreihe "Frau Rühr-mich-nicht-an", wie wir die noble Dame heimlich nannten. Wie gewohnt war sie erst ganz wenig nach Beginn der Predigt erschienen und durch die ganze Kirche gelaufen, damit man sie auch sah. Aber heute war sie sehr aufgeregt. Nach einigen Minuten stand sie auf. "Mit dieser v... Schlachthaustheologie habe ich nichts zu tun!" schrie sie in den Raum. Fluchend und stampfend verließ sie den Gottesdienst.
Warum? Was war los? Die Dame konnte ihr Versteckspiel angesichts des Kreuzes von Golgatha nicht weiter spielen. Ihr war alles recht in der Gemeinde, aber, dass sie mit Schuld sein sollte an der Kreuzigung Jesu, das ging ihr zu weit. Ja, wir haben gesündigt lässt sich relativ leicht sagen. Ich bin schuldig, das kommt weit schwerer über unsere Lippen...
Jakobs Reaktion: Wollt ihr auch weggehen? Entscheidet euch. Für oder gegen Jesus, aber entscheidet euch!
An diese Erfahrung musste ich denken, als ich diesen thread anschaute.
Willy
Oase (28) Was Gott verheißt, das kann er auch tun. (Luth84)
von Michael-A am 08.02.2016 08:48Liebe Cleo,
danken möchte ich allen Gebetshelferinnen und Helfern. Nein, wir sind nicht krank, dass wir nicht aufstehen können oder unsere Krankheit heilbar ist. Behinderungen sind aus medizinischen Standpunkten kaum oder gar nicht Heilbar. Also wir sind nicht krank, sondern Behindert. Auch wer eine Brille trägt, kann behindert sein, nur Brillenträger sind zur Normalität geworden, aber Menschen mit anderen Behinderungen fallen immer noch aus den Rahmen der "gesunden" Umwelt.
Jesus Christus sieht uns als ganz Wertvoll an. Und das ist das Geheimnis, was mir wirklich hoch reißt. Johannes 9 stellt unsere Behinderungenin in ein ganz neues Licht. Das ist prima!
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
Re: Woran erkennt man wahre Jesusnachfolger?
von Cleopatra am 08.02.2016 07:07Mir fällt dazu gerade ein kleines Beispiel ein:
Wenn ich im Garten ein kleines Blümchen setze, dann bin ich noch lange kein Gärtner.
Aber wenn ich sage, dass ich Gärtner bin, dann erwartet man, dass ich imGarten mehrere Arbeiten erledige.
Ich bin dann bereits Gärtner. Aber ohne die jeweiligen Handlungen würde das niemand merken.
Trotzdem werde ich nicht durch diese Handlungen Gärtner- der Beruf war zuerst da.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Erkennen & Unterscheiden
von Cleopatra am 08.02.2016 06:59Ich habe Merciful auch so verstanden, dass er es allgemein geschrieben hat.
Ist das so?
Nun, aber der Threadersteller fragt ja um die persönliche, konkrete, individuelle Lebensweise, so habe ich ihn verstanden.
Und so habe ich es in meinem Beitrag auch wiederholt, wie es gemeint ist.
Ich denke aber auch, dass wir natürlich eine gewisse Freiheit haben.
Aber es geht uns ja nicht um das Heil oder um Pflicht oder so, sondern um den eigenen Wunsch, Gottes Pläne zu erkennen und gehorsam zu gehen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wortkette (5)
von sandtigeress am 08.02.2016 01:26niederschlagswahrscheinlichkeitsvorhersagekraft ;)
Re: Das Wort vom Kreuz als Ärgernis und Torheit
von christ90 am 07.02.2016 23:19Ist es vielleicht diese Tatsache, dass dem Menschen dabei kein "Ruhm" bleibt: Röm 3,27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen.
Es sei gesagt, dass das rühmen an dieser Stelle auf die Errettung bezogen ist, welcher sich in der Tat niemand rühmen kann. Hier sind alle gleichermaßen auf Gott angewiesen, auf die Gnade, die ewiges Leben schenkt.
Will ich dem Schöpfer des Universums überhaupt etwas vorweisen? Da käme ich mir ehrlich gesagt schon etwas blöd vor. Womit kann man Ihm schon imponieren? Ich denke es wäre in der Tat keinem vernünftigen Menschen angenehm, würde sich Gott gleichsam vor ihm und seiner Leistung verneigen.
Dennoch ist es nicht so, dass all unser Tun vor Gott nichts gilt. Sehr wohl stößt dieses bei ihm auch auf Anerkennung, segnet er unser Werk, schenkt uns das Gefühl ehrlicher Freude und Genugtuung, auch jenes der Dankbarkeit ob eines Erfolges. Nur was unsere Errettung betrifft gelten all unsere Werke in der Tat nichts.
Hierin liegt, denke ich, der entscheidende Punkt.
Der Mensch empfindet sich von sich aus i. d. R. nicht als durch Sünde verloren (wenngleich er sich, als ein zeitliches Wesen, natürlich seiner Vergänglichkeit bewusst ist). Obgleich er sich vermittelst seines Gewissens als schuldig erfährt, empfindet er es nicht so ohne weiteres als notwendig bei einem göttlichen Retter um Vergebung zu bitten; trachtet er vielmehr mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen, sich gleichsam selbst zu Vergeben um die angekratzte Selbstachtung wieder zu erlangen. Dies ist die natürliche Reaktion. Es kommt ihm nicht in den Sinn, dass er sich mit seinem Verhalten nicht nur gegen sich selbst, sondern auch gegen Gott versündigt hat.
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von Poola am 07.02.2016 22:55Maler


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